Serika

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Beitrag  Admin Fr 3 Apr 2020 - 19:48

Name: Serika Tulpa

Beruf: Serika ist freiberuflich tätig. (wird nach bestimmten ingame Ereignissen editiert)

Wohnort: Capital City.

Rasse: Bei Serika handelt es sich um eine  Arkane deren Potential  durch diverse Wissenschaftliche Experimente massiv gesteigert wurde.  Die Forscher bezeichneten sie und die anderen Forschungsobjekte  gerne  als Übermensch  doch sie selbst lehnt diese Bezeichnung ab.

Alter: 17 Jahre jung.

Äußerliches: Wie man es auch dreht und wendet  Serika ist eine hübsche junge Dame. Blaue Augen, blondes  Haar welches sie stets als Twintails trägt,  eine  wahrlich tolle Figur  sowie in ihren Augen tolles Modebewusstsein  sorgen für ein ansehnliches Äußeres.  Wobei hier angemerkt werden muss dass  sie ihre   Fähigkeit der Gastaltwandlung häufig nutzt schon alleine um  sich vor den Blicken ihrer Todfeinde zu schützen.  Leute die mehr mit ihr zu tun haben werden sie vermutlich die meiste Zeit über in Form von Senri, der kleinen Schwester zu Gesicht bekommen.  Anstatt euch  weiter mit unnützen Bla bla zu nerven gebe ich euch etwas dass euch viel besser gefallen wird:  Viele bunte Bilder!

Das wahre Aussehen: 1 2 3 4 5
Die kleine  Schwester: 1 2 3 4 Loli?
Sonstige gerne verwendete Hüllen: 1 2 3

Charakter: Bei Serika handelt es sich um ein vielschichtiges Wesen  das für andere nur schwer zu  lesen ist. Auf der einen  Seite ist sie fast eine normale junge  Erwachsene die Spaß an den alltäglichen  Dingen  des  Lebens haben kann.  Es ist ihr möglich vielen  Dingen etwas abzugewinnen  weshalb es theoretisch leicht sein sollte etwas interessantes zu tun zu finden.  Jedoch ist sie auch sehr launisch und  vielleicht sogar eine Spur zu wählerisch so dass sie an einem Tag Spaß an Sache X hat und Sache Y dämlich findet, am nächsten Tag ist es dann genau  umgekehrt.  Sie kann auch gut mit Menschen  und anderen intelligenten Lebensformen  umgehen unabhängig von Rasse oder  Stand in der Gesellschaft.  Dies ist einerseits gut aber andererseits auch nicht denn  sie  liebt es Leute zu 'triggern'  indem sie etwas findet um sie auf die Palme zu bringen.   Online wie auch offline  liebt sie es herum zu trollen  oder auch nur mit derben  Sprüchen um sich zu hauen.  Zwar ist ihr Humor meist 'Spot on'  aber er kann auch schon mal ziemlich derbe  sein so dass es viele gibt die sich schnell beleidigt fühlen.  Für Serika die sich einen  Scheiß für die Gefühle Fremder interessiert ist dies selbstverständlich kein Problem  und wird die durch Zorn und Rage entstehende Angriffsfläche nur noch weiter ausreizen. Solange bis einer weint oder sie eben die Lust verliert. Bekannte beschreiben ihren  Sinn für Humor als zeitweise extrem bösartig aber lachen tun sie trotzdem.  Nicht umsonst ist die junge Dame felsenfest davon überzeugt dass trollen eine  Kunstform darstellt  und der 'Erfolg' gibt ihr  recht! Ihr schräger Sinn für Humor macht auch vor Bekannten  nicht halt  aber trotzdem gibt es einen  Lichtblick:  Kennt sie eine Person besser und vorausgesetzt sie mag diese ein Bisschen wird sie die verletzenden Kommentare etwas zurück schrauben was nicht bedeutet dass solche Personen  nicht mehr trollt, nein einfach nur eine Spur weniger Bösartig! Nun genug der Trollerei denn Serika ist  eine Lebhafte Person für die Abenteuer über  Ruhe stellt und  eine Vorliebe für stylische Dinge hat.  So ist es wenig verwunderlich dass sie in Punkto Magie  etwas spektakuläres wie die Dai Yon Hadou besitzt welche in ihren Augen das coolste überhaupt ist. Aber nicht nur dort auch in Punkto Mode  geht sie mit ihrem  eigenen  Trend und fährt damit sehr gut.
Neben dieser lebenslustigen  Serika  gibt es leider noch eine andere,  traurigere Serika welche die Ereignisse in ihrer  Vergangenheit noch immer nicht bewältigt hat.  Besonders der Tod ihrer geliebten Schwester  nagt noch sehr an  ihr.   Vor allem in stillen Momenten in denen  sie  Zeit hat in sich zu gehen kommt die ganze Scheiße  wieder hoch was sie aber versucht so gut es geht zu verbergen.  Selbst wenn  es jemanden auffallen  würde und ihr Hilfe anbietet so würde sie diese Person wohl eher anschnauzen  anstatt  die gut gemeinte Hilfe anzunehmen.  Senri war die wichtigste Person in ihrem   Leben, der Tod hat ein tiefes Loch hinterlassen und so einfach wird sie niemanden  an sich heran lassen um diese  entstandene Leere zu füllen.  Es bräuchte vermutlich viel Geduld, Verständnis und Einfühlungsvermögen um an sie heran zu kommen.  Lose Freundschaften sind  kein Problem aber jemanden näher heran lassen ist für Serika sehr sehr schwer geworden.  Zumal sie eine ganze Schublade voll mit Problemen und Macken mit sich bringt sollte es nicht viele geben  die es  überhaupt versuchen.  Darum   versucht sie lieber selbst solche Dinge zu regeln auch wenn diese zeitweise absonderliche Formen annehmen können.  So wird Serika  zum töten oder in wichtigen Missionen lieber die Form der eigenen  Schwester annehmen einfach nur um diese so zu ehren. Um zu wissen wieso muss man erst verstehen dass klein Senri eine gute Mörderin war die auch vollends in diesem Job die Erfüllung fand.  Was läge also näher als Senris Mordserie fortzusetzen um ihr so  ein Denkmal zu setzen. Mit jedem weiteren Grabstein ein weiteres Symbol welches bezeugt dass Senri hier war! Eine weitere Facette welche sie gerne versucht zu verbergen ist ihr streben   nach Rache.  Dem Zirkel der Acht Himmlischen kann und wird sie niemals vergeben und nicht ruhen bis sie alle tot sind.  Serika die eine Schwäche darin sieht diese Rachegelüste offen zu zeigen verbirgt diese nur um oftmals daran zu scheitern.  Es gibt leider genügend Auslöser welche dafür sorgen dass sie die Fassung  verliert und  mit Worten und Taten um sich schlägt. Etwas das ihr gar nicht gefällt zeigt es ihr doch auf wie  viel diese Arschlöcher für sie kaputt gemacht  haben und auch zeigt es ihr wie wenig sie dagegen tun kann. Außerdem  passt es ihr ganz und gar nicht anderen Aufschluss darüber zu geben was sie wirklich  bewegt.  So etwas ist doch nur ein Zeichen  von Schwäche und  dies ist etwas was sie gar nicht braucht! Immerhin denkt sie darüber nach eine einflussreiche Position innerhalb einer gewissen Organisation zu besetzen und kann sich so einen Schmarrn einfach nicht leisten.

Vorlieben/Abneigungen:
+ + + Humor, Trollerei,  lästern, Mode, Bier, cooles Zeug, auf die Kacke hauen, schönes Wetter + + +
- - - Humorlose  Personen, Emo Leute (das beinhaltet auch sich selbst), Rotwein, Langeweile, Mistwetter, Himmlische - - -

Fähigkeiten: Schon von klein auf  hatte  Serika ein Händchen  für Magie,  vor allem  im Bereich der  Energiemanipulation sowie Umwandlung  zeigte  sie großes  Talent.  Ein Talent welches  durch die  grausamen Experimente des 'Instituts' sowie hartem Training noch weiter ausgebaut  wurde.  Das alles führte dazu dass sie auf diesem Gebiet sehr stark ist doch ist dies noch lange nicht alles  was das Arsenal  dieser Arkanen zu bieten hat.

Serikas Arsenal:
Dai Yon Hadou:  Übersetzt  'die vierte Welle'  stellt Serikas Signatur Move dar,  eine Kraft welche  sich mit der Manipulation thermischer Energien beschäftigt.   Diese erlaubt  es der Arkanen   ihrer Umgebung,  Personen sowie  feindlichen Attacken  Hitze und Wärme  zu entziehen, diese Energie in  sich aufzunehmen und schlussendlich  in Form eines  hochenergetischen, auf dem Element Feuer basierenden  Energiestrahl  abzufeuern.  Weil es sich hier um ihre absolute Lieblingsfähigkeit handelt ist die Kontrolle   sehr hoch  was  clevere Einsatzmöglichkeiten  ermöglicht!  Zum Beispiel  erlaubt es kreativer Entzug  von Wärme Gegenstände einzufrieren und so  Feinde auf  die falsche Fährte sie wäre eine Eismagierin zu locken.

Aegis:  Eine passive Barriere die von der magischen Kraft der Arkanen  gespeist wird.  Im Normalfall ist sie gerade stark genug  um kleine  Attacken wie etwas Schüsse aus kleinkalibrigen Pistolen, körperliche Angriffe normaler Menschen und so weiter  abzuwehren. Dies ist die passive Form welche wegen dem  geringen Energieverbrauch sehr lange  aufrecht erhalten  werden kann und so Serika schon vor dem einen oder anderen blauen  Auge  bewahren konnte.   In aktiver Form nennt sie diese Fähigkeit PF  Aegis  und fügt der magischen Barriere eine weitere, hoch komplexe  Formel hinzu.  Diese Formel  ist ein sogenannter 'Positive Feedback' Loop welcher es  ihr erlaubt  die Stärke des  Angreifers  dem magischen Schutz hinzu zu fügen. Eine sehr spezielle Formel welche  mehr 'Schutz' liefert  je  mächtiger das Gegenüber ist. So bewirkt diese Formel bei normal  starken  Gegnern nur eine geringe Steigerung des  passiven Standardschutzes  wogegen wirklich mächtige  Widersacher auch mit einer viel härteren Barriere konfrontiert werden  die schon viel Einsatz zum überwinden fordert.  Handelt es sich beim Gegner um ein Wesen das mit  lächerlich übertriebenen Kräften 'gesegnet' wurde  kann man diesem nur  viel Geduld wünschen, er wird sie sicherlich benötigen.

Teleport: Es mag zwar recht unspektakulär aussehen  doch ist die Fähigkeit sich ratzfatz  von einem  Ort zu einem anderen  zu begeben  ohne sich dafür bewegen zu müssen schon ziemlich praktisch!  Hier gilt es zwischen der Kurzstreckenteleportation die in magischen Kreisen gerne  als 'Blinzeln'   bezeichnet wird  und der Langstreckenteleportation  zu unterscheiden.  Erstere  geht zwar  fix und mit nur minimaler Vorbereitungszeit  jedoch ist der Wirkungsbereich auf das Sichtfeld des Anwenders beschränkt.  Auch kann mit dieser Form der Magie nur  der Anwender selbst  bewegt werden.  Die Langstrecken Variante hingegen erlaubt auch den Transport  von mehreren Personen jedoch   benötigt diese  etwas Vorbereitungszeit und es ist ratsam den Zielort zu kennen  um  mögliche  Unfälle  zu vermeiden!

Schrumpfstrahl:  Einst von verrückten Magiern erfunden stellt dieser Zauber wohl das amüsanteste Stück in  Serikas Arsenal dar.  Das entfesseln eines    kleinen Strahls welcher alle  lebendigen Objekte  Schrumpfen lässt wobei  die Stärke des schrumpfen von den Kräften des Gegners abhängt.  Während  normale Menschen und  ähnlich machtloses auf Däumlingsgröße geschrumpft werden können  wirklich mächtige  Wesen nur auf Kleinkindgröße geschrumpft werden. Auch wenn der Effekt nur  zirka 15 Minuten hält sollte man besser aufpassen da mit der Größe  auch das Machtpotential schrumpft  wenn man getroffen wird.  Es wäre also ratsam einen Schritt zur Seite zu machen  um dem schrumpfen zu entgehen!

Seelenbefall:  Die Kunst  sich vollständig in Seelenenergie umzuwandeln und in den Körper anderer einzutauchen, diese  von innen heraus  zu steuern oder einfach nur durch ihre  Augen zu sehen.  Eine Magie die leider nur bei  normalen Menschen ohne jegliche Kräfte  funktioniert und auch dort nur  für 1-2 Stunden.   Weil es Serika möglich ist die Erinnerung an den Befall zu löschen  ist dies die perfekte  Spionagetechnik  auch wenn sie gewisse Risiken mit sich birgt.  Wird die befallene Person  verletzt so   verspürt auch Serika die mit dieser verbunden ist denselben Schmerz. In Extremfällen kann dies dazu führen dass sie gezwungen ist den Wirtskörper zu verlassen... nicht gut wenn man gerade auf feindlichem Gebiet unterwegs ist!

Gastaltwandlung:  Um  von Zirkel unerkannt zu agieren ist es nötig  nicht erkannt zu werden und da kommt Serika die Fähigkeit ihr Äußeres anzupassen   gerade  recht.   Auch wenn  sie theoretisch jede humanoide  Form annehmen  und ihre  Kleidung entsprechend  anpassen könnte gibt es doch Limits.  Zum Beispiel die nötige Zeit um sich neue Erscheinungen einzuprägen.  Würde sie  wahlweise einen vorbei gehenden Passanten nur eines flüchtigen Blickes würdigen und  dann versuchen sich  in ihn zu verwandeln würden Leute die ihn kennen sofort merken dass etwas faul ist.  Darum nimmt sie sich lieber die nötige  Zeit um neue Gestalten mit viel Liebe zum Detail 'lebendig' werden zu lassen.  Deshalb  hat sie auch nicht unendlich viele Formen  sondern nur ein paar und diese dafür richtig.  Die beliebtesten neben der eigenen  sind  die  ihrer kleinen Schwester  als Teenager sowie als Kleinkind,  Taxifahrer, Pizzabote, eine halbwegs bekannte Anwältin,  Banker,  Drogenkurier, Schuldmädchen  und zwei-drei Allerweltsgesichter  die sich vortrefflich als unauffällige Passanten eignen.

Passive  Resistenz:  Serika  die sich schon von klein auf mit  Energie,  Energieflüssen und dergleichen beschäftigte vollbrachte es  sich gewisse Resistenzen zu erarbeiten.  Allen voran eine moderate Toleranz gegenüber Hitze welches ihr ermöglicht die Dai Yon Hadou abzufeuern ohne sich dabei selbst die Finger zu verbrennen! Etwas spezieller wenn auch in den meisten Fällen unnütz ist ihre Resistenz gegenüber Kräften  die nicht aus eigenem Herzen stammen. Gemeint sind Beispielhaft Kräfte  die man anderen  Wesen  genommen hat auch welche Art und Weise dies  auch geschehen sein mag.  Selbst erarbeitete  Kräfte und Fähigkeiten hingegen funktionieren in vollen Umfang. (weil Lil ein Doofi ist)

Sonstiger Kleinkram:  Abgesehen  von den Seelenwaffen welche unter der Rubrik  Waffen erläutert werden  verfügt  Serika nur noch über ein paar  kleinere Kräfte  die  keiner großen Erklärung bedürfen.  So verfügt sie  über ein paar  stärkende Zauber für sich und  Verbündete, die Kunst kurzzeitig zu levitieren,  etwas  Eismagie um  Leute noch besser mit der Dai  Yon Hadou in die Irre zu führen und etwas Feuermagie  um die Welle  zur Not selbst mit Hitze speisen  zu können.  Dass war es dann aber auch schon...

Waffen:
Durch ein Ereignis der Vergangenheit befinden  sich neben der  eigenen noch zwei  weitere  Seelen in ihrem Körper.  Die Kunst das Wesen der Seele als Waffe darzustellen und dieses mithilfe  von Magie  in der realen Welt zu  manifestieren wurde von Serika gemeistert.  Hierbei gilt dass jede Waffe eine ganz bestimmte  aktive sowie eine passive Fähigkeit  besitzt die je nach  Situation  Vor- und Nachteile bescheren können. Leider ist es Serika im Moment nur möglich ihre eigene Seelenwaffe sowie die  von Senri zu manifestieren denn den der Himmlischen ist noch zu unerforscht so dass es nicht möglich ist ihr Wesen zu erkennen.

Serikas Seelenwaffe:
Aktiva:  Mit gezielten Hieben ist es möglich  feindliche  Magie  zu reflektieren   um sich so vor dessen Wirkung zu schützen.  Je nachdem wie Serika trifft besteht sogar die Chance darauf den Angriff direkt zum Absender zurück zu schicken.
Passiva:   Diese Waffe funktioniert wie ein Lügendetektor  und wird  bei jeder Lüge ganz egal wie gut sie auch verschleiert sein mag eine  rote Färbung annehmen.   Dies ist leider ein zweischneidiges Schwert denn solange beschworen wird die Waffe auch Serikas Lügen gnadenlos aufdecken! Der effektive Wirkungsbereich des Lügendedektors beträgt übrigens  genau  6 Meter, 57 Zentimeter und 23 Millimeter  ausgehend  vom theoretischen  Mittelpunkt der Waffe.

Senris Seelenwaffe:
Aktiva: Es ist möglich die Waffe  unsichtbar werden zu lassen so dass unter normalen Umständen nicht sichtbar wird.  Jedoch ist diese Unsichtbarkeit rein optisch so dass man  durch Rauch, Nebel  oder ähnlichem  die wahre Form erkennen kann.
Passiva: Die Waffe die je nach Handhabung entweder als Klaue oder Schwert genutzt werden kann vermag es  mit jedem Treffer eine  kleine Portion lähmenden Gifts zu verabreichen. Leider ist dieses nicht sonderlich stark so dass beim ersten Treffer nur eine leichte Taubheit der Stelle zu spüren ist und es schon mehrere  Treffer bedarf um komplett bewegungsunfähig zu werden.  Viel wahrscheinlicher ist es dass man  sich eher wegen der herkömmlichen Wunden nicht  mehr bewegen kann, dass Gift ist vielmehr nur ein doppelter Schutz um ein letztes aufbäumen  vermeintlich besiegter Gegner zu vermeiden.

Vorgeschichte: Serika war ein   glückliches Kind welches  gut behütet im Schoß ihrer Eltern heranwachsen durfte.    Beide Elternteile waren   angesehene  Hunter  weshalb es ihnen an Geld nicht fehlen sollte, viele Spielsachen, ein schönes Haus mit üppigen  Garten indem die kleinen  herum tollen konnten und vor allem viel Liebe der Eltern.  Nur 20 Monaten nach  Serika kam auch Senri zur Welt  so dass klein Serika niemals alleine sein würde  weil ihre  Schwester stets an ihrer  Seite  war. Natürlich gab es ab und an Streit, wo gab es diesen nicht doch im großen und ganzen waren  die beiden ein Herz und  eine Seele. Auch sollte früh klar werden dass die beiden keine normalen Kinder waren denn so wie ihre Eltern hatten  sie viel Talent  so dass jeder ahnen konnte  dass die zwei Kleinen eines Tages richtig gute Jägerinnen werden  würden. Serika zeigte  ein wahres Händchen  im Umgang mit Magie  wogegen es bei klein  Senri die körperlichen Eigenschaften  waren die weit über  die Norm hinaus schossen.  Nachdem sie damals noch Kinder waren  artete das ganze immer mal wieder in Streitereien aus welche  der beiden nun die bessere war, auch wurde oft auf die Eigenschaften der anderen  mit Eifersucht reagiert weil  es immer etwas gab was die Schwester viel besser konnte.  Trotz allem blieben  sie sich treu, neben ihrer Rolle als Schwestern waren sie auch noch Konkurrentinnen aber auch beste Freundinnen für immer! Es war wahrlich ein kleines Stückchen Paradies auf Erden doch sollte dieses nicht  für die Ewigkeit sein.
Senris Einschulung war noch nicht so lange  her  so dass für sie alles noch ziemlich neu und aufregend  war wogegen Serika schon alt genug war um die Schule als das zu erkennen was  sie ihrer Meinung nach war:  Ein Platz wo man jeden Tag hin musste um ein paar Stunden in gähnender Langeweile abzusitzen. Sie war 'leider' sehr intelligent  und deshalb etwas schneller als die anderen Schüler  was oft zu  laaaaangen Stunden führte in denen es galt brav da zu sitzen während der Lehrer etwas erklärte was sie schon verstanden hatte. All das bewegte  sich allerdings in einem  normalen Rahmen der erst gesprengt wurde  als sie eines Tages von der Schule nach Hause kamen und überrascht feststellten dass da viele  fremde Fahrzeuge  vor dem Haus parkten.  Der Gedanke dass es alte Jägerfreunde  waren kam in den Sinn und direkt wieder verworfen  als die Eltern ihre  Kinder dazu baten  sich zu ihnen zu setzen da es etwas  zu besprechen gab.  Die  Eltern teilten den verdutzten Kindern mit dass sie fortan bei dieser  'netten'  Tante  wohnen mussten die mit am Tisch saß. Alle Proteste halfen  nichts denn die Eltern blieben beinhart auch wenn es offensichtlich war dass diese Entscheidung nicht ganz freiwillig getroffen  wurde.  Besonders  in den Augen der Mutter war  zu sehen dass  hier etwas ganz und gar nicht stimmte doch waren  die Kinder damals einfach noch zu jung um die Zusammenhänge  zu erkennen, auch sollten all ihre Fragen nach dem warum und wieso unbeantwortet bleiben.  Hatten sie etwas falsch gemacht, hatten die Eltern sie nicht mehr lieb?  Viele Fragen blieben ungeklärt   während sie in ein Auto gesetzt  wurden und nach langer Fahrt ihre neue Heimat begrüßen durften.  Dort waren sie nicht die einzigen denn neben  vielen Betreuern lebten dort noch einige weitere  Kinder  doch all das interessierte die beiden Mädchen wenig.  Alles was sie wollten war wieder  heim zu ihren Eltern was ihnen aber stets verweigert wurde,  noch nicht einmal  telefonieren durften sie mit ihnen! Egal wie  sehr sie sich quer stellten, egal wie viel sie protestierten es half einfach nichts, sie hatten sich mit ihrem Schicksal abzufinden  und dort ihr neues  Leben zu leben.  Es hatte zwar etwas gedauert bis sie  die anderen Kinder oder gar die unheimlichen Erwachsenen an sich ran ließen aber  als sie es taten stellten sie fest dass all die Kinder dort wie sie waren.  Alle hatte man den Eltern entrissen und alle von ihnen hatten irgendwelche besonderen  Talente welche man in dieser 'Institution' fördern wollte.  Anfangs waren es nur einfache Trainingseinheiten und Test um das Potential auszuwerten doch dann wurde alles  schlimmer.  Schmerzhafte Tests, das verabreichen   von dubiosen Flüssigkeiten welche große Schmerzen  verursachten,  viele Dinge die auf kleine Kinder so wirkten als wollte man sie einfach nur quälen. Ausbruchsversuche waren zwecklos denn diese Aufpasser waren alles andere als normale Menschen und zudem wurden solche Versuche mit harten körperlichen Strafen bedacht.  Alles was sie  in dieser Institution machten waren grausame Experimente   mit dem Ziel das Potential der Arkanen  künstlich zu erhöhen.  Experimente die zwar  teilweise  von Erfolg gekrönt waren aber es gab auch Rückschläge zu verzeichnen.  So wohnten dort zu Beginn 17 Kinder  doch nur nach wenigen Monaten reduzierte  sich die Zahl auf 8.  Auch Serika  war   einmal  für mehrere  Wochen in einem Zustand den man als mehr tot als lebendig  bezeichnen konnte doch schaffte sie es gerade noch so dem  Tod von der Schippe  zu springen.  Senri war  ihr sofern keine Experimente anstanden nicht von der  Seite gewichen und hatte  den nötigen seelischen Beistand geliefert  der Serika  vermutlich die Willenskraft gab um das ganze zu überstehen.  Leider bedeutete  dies  nicht das Ende der Experimente, nein diese wurden fortgesetzt sobald sie dazu wieder in der  Lage war es zu überstehen.  So sollten  die nächsten  Jahre  der Schwestern und den Mitleidenden  aussehen. Jahre in denen  nur noch ein weiteres  Kind  an den Experimenten verstarb  aber trotzdem   sollten am Ende nur noch 5 übrig bleiben.  Zwei davon wurden in  eine  andere Einrichtung  versetzt was aber nur die 'Wahrheit' war welche man den Kindern zukommen ließ, in  Wirklichkeit wurden sie wegen zu geringem Potential aussortiert und... den Rest kann man sich vermutlich denken? Auch wurde  die Zeit genutzt um den Kindern Wissen und Verhaltensweisen und Regeln zu vermitteln.  Besonders  die Regeln waren den Erziehern wichtig,  Regeln die besagten dass es verboten  war mit  Fremden über die Experimenten zu sprechen, diese  zu leugnen und bei Bedarf einfach zu lügen.  Kurzum man bereitete  die Kinder auf die nächste  Phase   des Plans vor.  Es war  langsam der Punkt erreicht indem es nicht mehr möglich  war die Kinder hier fest zu halten denn selbst die Aufpasser sollten langsam an ihre  Grenzen stoßen wenn es darum ging die verbesserten Arkanen  an der Flucht zu hindern.  Was läge also näher als den  Kindern  ein leben in  Freiheit zu gewähren?
Eine 'kontrollierte Freiheit' in der die Kinder genau das tun  durften  was von ihnen erwartet wurde.  In diesem speziellen  Fall sah  der Plan vor dass alle fünf sich einer Gilde  namens 'Dragons' anschlossen um gemeinsam mit  den erfahrenen Huntern auf Bakemonojagt zu gehen.  Erfahrene  Jäger, der Institution nahestehend  und selbstverständlich darauf geschult  die Kinder zu manipulieren. Durch die Jagt  war es  möglich den Kindern  den Einsatz ihrer Kräfte in Extremsituationen  zu ermöglichen so dass sie daran wachsen und ihre  Kräfte weiter ausbauen konnten.  Zusätzlich dazu wurde ihnen privates Training zuteil um  die vorhandenen Kräfte  weiter zu steigern und neue Fähigkeiten zu erwerben.  Es war ein voller Terminkalender aber verglichen mit  den schmerzhaften Experimenten der Institution war es ein schönes  Leben so dass die Kinder  langsam wieder aufblühen konnten.  Langsam aber stetig auch wenn sie nie mehr so werden würden wie  sie einst waren.  Durch all das was geschehen war  hatten die Kids alle ihre  eigenen Macken  entwickelt die teilweise zu einem richtigen Problem im alltäglichen werden konnten.  Doch solange der Laden weiter lief und die Kinder sich wie geplant entwickelten wurde über vieles  hinweg gesehen.  Auch darüber dass  Serika und Senri eine der ersten  guten Gelegenheiten nutzten um während  einer Jagt  zu flüchten.
Darin sah die Institution kein  größeres Problem wusste man doch genau welchen Ort die Kinder aufsuchen würden:  Das Haus der Eltern.  Dort  angekommen  mussten die zwei Mädels jedoch feststellen dass  es nicht länger ihr Elternhaus war, nein eine neue Familie  lebte dort glücklich und zufrieden.  Diese  konnte den beiden keinen Hinweis  auf den Verbleib der Eltern  liefern was die Kids ratlos zurück ließ.  Die richtige Zeit für die Agenten um die Kinder aufzugreifen und ihnen klar zu machen  dass  die Gilde die einzige Familie war die sie noch hatten.  Was sollten sie tun?  Sich dem Schicksal  fügen oder rebellieren?  Wozu rebellieren wenn es sowieso nichts mehr gab für das sich der  Aufwand lohnte. Die Tricks der Institution schienen zu wirken denn fürs erste fügten sich die  Kinder  auch wenn diese Ereignisse starke Einflüsse auf Senri hatte.  Das fehlen  eines Ziel führte     zu Depressionen welche schließlich in Aggression umschlug  welche sich gegen alle bis aufs geliebte Schwesterherz  richtete.  Diese Aggressionen endeten irgendwann damit dass eines der erwachsenen Mitglieder der Gilde  in der Küche, im Wohnzimmer und teilweise noch im Bad  zu finden war.  Dies war ein schockierendes Erlebnis für alle  welches den letzten Rest an geheuchelter Familiarität  sprengte.  Der Mord wurde von der Institution zwar vertuscht doch waren sie sich darüber im klaren dass es so nicht weiter gehen konnte.  Irgendwann würde es nicht nur einen ersetzbaren  Agenten erwischen sondern eines der wertvollen Objekte.  Ein Umstand  der  eine gewisse Person im Hintergrund sehr wütend machen  könnte was keiner im Vorstand riskieren wollte.  Darum wurden Serika und Senri eine neue  Aufgabe zugedacht.  Eine Aufgabe die  dazu dienen  sollte Senris Aggressionen in geregelte Bahnen  zu lenken wogegen Serika nur dabei war  weil jeder wusste dass  Senri ohne Serika  die Gilde nicht verlassen würde. Man war  inzwischen schon an einen Punkt angelangt an dem die Kinder einfach schon zu mächtig waren um sie mit Gewalt gefügig zu machen, nein psychologische Tricks funktionierten  in dieser Stufe wesentlich besser.
Diese neue Aufgabe für die sie in ein schickes Apartment der Innenstadt ziehen  durften wo sie gemeinsam mit einer 'älteren'  Geschäftsfrau  wohnen  mussten.  Diese  spielte neben ihrer Rolle als Erzieherin und Aufpasserin vor allem die Rolle als Vermittlerin diverser Aufträge.  Aufträge die   für Senri hauptsächlich aus brutalen Morden  bestand wogegen  Serika cleverere Aufgaben zugedacht wurden.  Wahlweise die Entführung  von Frau und Kind um einen einflussreichen Geschäftsmann dazu zu bewegen im Sinne des Auftraggebers zu handeln oder gar  die Position  bestimmter Personen  einzunehmen.  So wie dieses eine mal wo sie sich im Körper eines  wichtigen Kerls wieder fand und bei einer Abstimmung zu einem Thema das sie gar nicht wirklich kannte zur richtigen Zeit das Händchen heben  musste.  Missionen dieser Art ließen sie schnell erkennen dass  sie für eine   Organisation arbeitete  die im Hintergrund die Strippen zog auf dass sich bestimmte Ereignisse so abspielten wie es ihnen  Gelegen kam.  Leider wurden  Fragen danach nie beantwortet weil die Erzieherin es entweder nicht wollte oder einfach nicht konnte.  Wer fragte schon woher das Geld kam solange es in Massen kam?  Das Leben hier war recht angenehm,  Serika fing an ihre   manipulativen Aufgaben zu genießen und  auch um Senri wurde es ruhiger da sie ihre Aggression regelmäßig an jemanden auslassen konnte.  Natürlich nutzten die Mädels ihre Freizeit auch um weiter erfolglos nach Spuren der Eltern zu suchen und  auch nach Hinweisen um was für eine  Organisation  es sich hier eigentlich  handelte.  Aber neben Hirngespinsten in diversen  Internetforen oder Spuren  der zahlreich vorhandenen  Kleingruppen im Untergrund konnten sie nicht wirklich etwas  nützliches finden.  Wer auch immer dahinter steckte wollte offenbar nicht gefunden werden und war richtig gut  darin! Nun ja wie gut war unbekannt aber es sollte für 2 Hobbyschnüfflerinnen im Internet reichen. Am und an  bekamen sie Besuch von einer seltsamen Frau  die einfach nur mit  ihnen reden wollte und dabei vor allem Interesse an Senri zeigte.  Eine Frau vor der die Erzieherin sowie die  Bodyguards die mit der Frau kamen größten Respekt hatten. Leider wurde ihnen wie so oft nicht gesagt um was es ging,  nur das offensichtliche und zwar dass dies eine sehr Einflussreiche Person war und sie einfach nur sehen wollte wie es den beiden Investitionen erging.
Was sie an dieser Stelle noch nicht wussten  war dass  diese Frau  eine der Anführerinnen einer Gruppe Namens 'Himmlische'  war.   Die Trennung von den Eltern, die Institution,  die Gilde, dieser Job hier alles  von ihr in die Wege geleitet um  angemessene Wirtskörper für sie heranzuzüchten.  Diese 'Himmlischen' wie sie sich nannten hatten  gelernt der Sterblichkeit des Fleischs zu  entfliehen indem  sie  ihre Seele regelmäßig in neue, jüngere  Körper transferierten.  Dabei waren sie mit der Zeit wählerisch geworden  und gaben sich nicht länger mit schwächlichen Körper zufrieden, nein es musste schon etwas besonderes  sein weshalb sie stets daran arbeitete  diverse  Körper  zur Verfügung zu haben.  Diese  Himmlische hatte 5 mögliche Ersatzkörper in den  5 einstigen Kindern  gefunden von denen jedes einzelne zu mächtigen Arkanen herangewachsen war.  Allen voran Senri  die ihr am meisten zusagte doch davon wussten  die Kinder nichts.  Sie genossen  das  momentane Leben, die neuen  Aufgaben, endlich etwas Zeit für privates ja sogar eine normale Schule durften sie wieder  besuchen und so Kontakt zu gleichaltrigen aufbauen.  Auch wenn sie von ihren Kräften her anders als die Mitschüler waren  konnte sie sich gut einfügen  und den Rückstand in der Bildung bald wieder aufholen.  Diese Zeit  war wohl seit langem die normalste  in dem Leben  der beiden Schwestern  und so sollte es auch bleiben  bis zu einem    gewissen Ereignis welches erneut  alles auf den Kopf stellen sollte.
Eines Nachts als alle  schliefen kam die seltsame  Frau  ins Apartment, ihr Körper von einer tiefen  Wunde gepeinigt an der sie  in Kurze sterben würde.  Darum hatte sie keine andere  Wahl als   früher als geplant  den Körper zu  tauschen.  Es war eine komplexe  Magie welche im Normalfall ein  vorbereitendes Ritual beinhaltete welches  das Risiko für die Himmlische  reduzierte.  Doch hatte sie nicht länger die Zeit um ein solches durchzuführen so dass sie Senris Körper auf veraltete Art und Weise übernehmen musste.  Eine  Methode welche es beinhaltete dass  die beiden Seelen um die Vorherrschaft kämpfen, die siegreiche  andere  verschlingen und den Körper für sich beanspruchen  würde.   Natürlich war die Himmlische welche dies schon viele male zuvor getan hatte  klar im Vorteil und hätte den Kampf der Seelen mit Sicherheit gewonnen  hätte Senri nicht drastische Maßnahmen gesetzt.   Die spürte bereits dass sie verlieren würde weshalb sie  sich lieber selbst tötete als  ihren Körper  einer anderen zu überlassen.  Senris Seele war zu diesem Zeitpunkt schon halb verschlungen,  der Körper jedoch tot und somit unbrauchbar  weshalb die Himmlische nichts anderes tun konnte als  ihr Glück bei jemand anderes zu versuchen. Diese  andere Person sollte Serika sein die durch den Lärm geweckt wurde und sogleich in Senris Zimmer stürmte wo sie ihre   geliebte  Schwester  tot vorfand und  über ihr diese  seltsame Frau.  Es dauerte nicht länger als  einen  Wimpernschlag dann  lag auch diese Frau tot am Boden doch konnte noch nicht einmal der Tod dieses Körpers die letzte Aktivierung des  Seelentransfers verhindern.  In einem letzten verzweifelten Aufbäumen versuchte  die geschwächte Himmlische  nun  Serikas Körper zu übernehmen doch leider ohne Erfolg.  Viel zu geschwächt war sie vom vorherigen Fehlschlag,  viel zu viele Emotionen verliehen Serika die Kraft  siegreich aus der Schlacht hervor zu gehen und so war sie es welche die Seele der Himmlischen   sowie die ihrer eigenen Schwester verschlang.  Zwar hatte  sie den Kampf gewonnen doch ihre Schwester  für immer verloren.  Trauer und Wut peinigten sie doch war dies noch lange nicht alles, diese verschlungenen  Seelen  gewährten  Serika   teilweise tiefe Einblicke in die Vergangenheit  von Senri und der Himmlischen.  Vor allem die Einblicke in das Leben der Himmlischen waren  die Serika in ein Gefühlschaos stürzten.  Die Trennung von den Eltern, das Institut, die Gilde, das hier, alles   war nur geschahen damit diese Schlampe ein paar Jahre länger leben konnte?
Serika stürzte in ein tiefes Loch, Dinge geschahen  welche dazu führten dass sie die nächsten Monate ihres Lebens   als Patientin einer  Nervenheilklinik  verbrachte.  Dort wurde ihr geholfen  als sie selbst alleine nicht mehr lebensfähig war.  Zu groß war das Loch welches Senris Tod in ihrem Herzen hinterlassen  hatte,  zu groß das Chaos welches die  absorbierten Seelen und die  dazugekommenen Erinnerungen  angerichtet  hatten.  Vor allem die massiven Erinnerungen der Himmlischen welche mehrere Generationen an Menschenleben  beinhalteten  waren einfach zu viel.   Die  Ärzte und Pfleger gaben sich zwar Mühe doch sollte es einfach eine  Weile dauern bis  Serika überhaupt ein Wort mit ihnen wechselte geschweige denn bei den  Therapiesitzungen aktiv mitmachte. Es war ein langsamer und langwieriger Prozess indem sie keinen Kontakt zu anderen Patienten  pflegte.  Wer weiß, lag es an den Therapien, den  stimmungsaufhellenden Medikamenten oder brauchte es einfach nur Zeit um den Tod der geliebten Schwester zu verdauen und den enormen Informationsüberschuss  der mit den Erinnerungen kam zu verarbeiten.  Die Zeit  schien einige der Wunden zu  heilen denn  langsam öffnete sie sich  tatsächlich, machte bei den Therapien  aktiver mit und knüpfte sogar Kontakte zu den  halbwegs 'normalen'  Insassen hier.  Sofern man bei Leuten  wie  diese Nakamoto Alice   von normal sprechen konnte.  Diese Person hatte mehr als nur eine Schraube locker  aber eignete sich gut um sie in diverse Späße einzubauen.  Je  länger der Aufenthalt hier dauerte desto besser schien  Serika die jüngsten Ereignisse zu verdauen und je besser sie diese verdaute desto mehr kam von ihrer wahren Persönlichkeit zurück.  Dies bedeutete natürlich dass  es hier ziemlich langweilig wurde weshalb das ganze   Hirnzellen zerstörende Treiben hier ein Bisschen aufgepeppt werden musste.  Tabletten vertauschen, Naka  raus lassen und ihr einen Floh ins Ohr setzen  oder einfach harmlose Trollereien wie den Dienstplan der  Pfleger zu editieren so dass sie plötzlich  unterbesetzt waren  und die Irren eine Menge Spaß haben konnten. Wer weiß, vielleicht waren es solche Dinge die sie letzten Endes benötigt hatte um wieder gänzlich zu sich selbst  zu finden  und erkennen ließ dass sie nicht für immer hier bleiben konnte.  Draußen gab es  doch noch mehr dieser Himmlischen die nur darauf warteten  ihrer gerechten Strafe zugeführt zu werden.
Mit ihre Kräften von denen die  Leute hier nichts wussten war es ein leichtes zu entkommen und noch leichter  war es  sich einen Teil des Reichtums der Himmlischen anzueignen.  Zwar hatten andere 'Kräfte'  schon dafür gesorgt dass nicht mehr viel übrig war doch gab es ein paar Dinge von denen  besagte Kräfte nichts wussten.  Es war genug um sich eine Weile  über Wasser halten  zu können  ohne  von der Gefahr durch Hunger oder Obdachlosigkeit  bedroht zu werden.  So  ließ es sich  gut walten  und schalten  gab es  doch  diese 'Kräfte'  denen Einhalt geboten  werden musste.  Aus den Erinnerungen der Himmlischen konnte  Serika nämlich entnehmen dass es noch sieben weitere  Himmlische  gab die alle ähnlich agierten als diese  eine.  Auch wenn es jetzt wohl nicht mehr stimmte nannten sie sich  Zirkel der Acht, eine  Gruppierung  verschlagener Gestalten die  unerkannt im Hintergrund die Fäden zogen  und so  Wirtschaft und Untergrund so manipulierten wie es ihnen  beliebte. Leider waren  Serikas Erinnerungen zu lückenhaft  und sie nicht  gerade vom Glück verfolgt  weshalb sie keine  Gesichter oder gar Namen   hatte mit denen sie arbeiten konnte.  Alles was sie hatte war das Wissen um das Vorgehen des Zirkels und dass sie diesen  zerschlagen musste um den Tod ihrer Schwester zu rächen.  Immerhin wusste sie dass dieser Zirkel einander aktiv half und  auch die Finger im Spiel hatten als es darum ging  ein gewisses Institut zu gründen und dieses vor der Staatsgewalt zu verbergen.  Alle von ihnen  waren mit  schuldig und hatten den Tod verdient.  Serika würde nicht aufhören sie zu jagen  bis sie alle  zur Strecke gebracht hatte.  Auch erhoffte sie sich aus dem Mund eines Himmlischen etwas über den Verbleib der Eltern zu  erfahren.
Das Problem an der Sache war dass es ziemlich unmöglich war alleine  einer verdeckt agierenden Organisation das Handwerk zu legen, zumal es  mit dem begrenzten Wissen das sie hatte total schwer war überhaupt Anhaltspunkte zu finden.  Bis auf das bekannte Vorgehen welches sich auch noch von Himmlischen zu Himmlischen etwas unterschied  war da nicht viel so dass sie nichts anderes tun konnte als zu suchen und wenn sie glaubte fündig geworden zu sein Nadelstiche zu setzen.  Doch mehr als ärgern konnte  sie den Zirkel definitiv nicht, was kümmerte es diesen schon wenn  ein paar  kleinere Dinge schief gingen? Es war nichts was sie nicht mit Leichtigkeit kompensieren  konnten.  Serikas Vorhaben war vermutlich mit einem Kampf gegen Windmühlen gleichzusetzen, egal was sie tun würde richtig weiterbringen sollte sie das alles nicht. Den Himmlischen  kam sie  so kein Stück näher doch fehlte es ihr leider an Alternativen.  So kam es dass sie außer dem   schaffen neuer Feinde und unfreiwilliger  Verbündeter  rein gar nichts bewegen konnte.  Mehr als einmal kam es vor dass sie in ihrem Schlag gegen eine verdächtige Gruppierung einer anderen unabsichtlich half und so irgendwann in das Visier  eine  gewissen Organisation geriet.  Zwar nicht sie selbst sondern vielmehr das Abbild  der kleinen Schwester welche sie gerne für ihre  'Feldeinsätze'  verwendete. Dieses wurde von Agenten besagter  Organisation des öfteren  beobachtet  und  als interessant genug  eingestuft um ein Auge darauf zu werfen.  Jedoch war es nicht so leicht mit ihr Kontakt  aufzunehmen  weil sie dank ihrer Kräfte recht zügig vom Ort des Geschehens verschwinden konnte.  So dauerte es einige  Wochen bis  es zu einem Zwischenfall der Sorte 'zwei Idioten, eine Idee'  kam an dessen  Ende  gleich  zwei Mörder  vor einer  Zielperson standen.  Die nette Person  gewährte  Serika  galant den Vortritt  aber auch nur um sie dabei zu beobachten wie sie das Opfer kurz und schmerzlos hinrichtete.  Dabei anmerkend dass  die Organisation  schon länger ein Auge auf sie geworfen hatte  und sie  sofern Interesse bestand doch einmal im Hauptquartier  vorbei  gucken konnte.  Wie man dieses fand wurde  ihr freundlicherweise  mitgeteilt auch wenn sie nicht sofort mit Begeisterung zustimmen sollte.
Solch eine Entscheidung musste wohl durchdacht werden.  Auch wenn Serika zu diesem Zeitpunkt bereits wusste dass sie im Alleingang  nichts weiter tun konnte als den Zirkel zu ärgern wollte sie nicht die Katze  im Sack  kaufen.  Was wenn es eine unfähige  Gurkentruppe war die sich nur als Klotz am Bein herausstellen sollte?  Darum   verbrachte sie die nächsten  Tage auch damit zu beobachten, unter anderem sehr nahe an besagtem Kontaktpunkt  wenn auch immer in alternativen Gestalten  um keinen  Verdacht zu erregen.  Einmal  hatte sie sich sogar in das Gebäude verirrt nur um dort Dinge zu sehen die  sie zweifeln ließ ob diese Organisation die richtige für sie war.  So dauerte es schlussendlich noch einmal ein paar Tage in denen abgewartet, beobachtet und umgehört wurde  ehe sie sich  dazu entschloss es doch einmal zu probieren.  Dank ihrer vielen Formen war es ihr ja gut möglich sich das ganze einmal aus der  Nähe anzusehen.  Eventuell wurde je etwas daraus oder eventuell konnte sie hier glatt einen der Himmlischen   finden?   Es gab  Gründe genug es wenigstes einmal  zu probieren.  Aus dem Staub machen konnte sie sich ja immer noch.

Vorgeschichte in Kurzform:  Talentierte Arkane →   Von Wissenschaftlern verbessert →  vorgesehen als Ersatzkörper für eine einflussreiche Person →  Körpertausch  geht schief →  Irrenhaus →  R A C H E!

Familie:  Vater und Mutter  waren einst  angesehene  Hunter doch nun sind sie schon seit vielen Jahren verschollen.  Es  gilt die Annahme dass der Zirkel sie aus dem Weg geräumt  hat.  Senri, die kleine  Schwester tötete sich selbst um die Pläne der Himmlischen zu durchkreuzen.

Freunde:  Hier

Feinde:  Die Himmlischen welche den Zirkel der 8 äh  7 bilden.   Diese  Personen stecken hinter all dem Leid welches Serika  widerfahren ist. Sie wird nicht  eher ruhen bevor nicht der  letzte  dieser  7 Bastarde getötet wurde.

Avatarperson: Arimura Hinae und Minamisawa Senri aus Chaos;Child.  Auf die sonstigen verwendeten Bilder  mache ich keinen forengesetzlichen Anspruch geltend.

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