Karte und Infos zu verschiedenen Orten

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Karte und Infos zu verschiedenen Orten

Beitrag  Admin am Fr 6 Jun 2014 - 16:23







Infos zu den Orten:

- Capital City -
Capital City ist eine sehr moderne Stadt. Ihr Bild ist geprägt von Hochhäusern und man mag auf den Gedanken kommen, dass mehr Stahl und Glas verarbeitet wurde als Beton. Einige Gebäude sind auch mit großen Screens ausgestattet, auf denen Nachrichten oder Werbung zu sehen ist. So viele Wolkenkratzer gibt es, um den vielen Leuten, die hier leben, genug Platz zu bieten, immerhin gibt es keine anderen bewohnten Ortschaften im näheren Umkreis. Bis Okahan fährt man ungefähr zweieinhalb Stunden mit dem Hochgeschwindigkeitszug.
Die Straßen der Metropole sind dicht befahren, obwohl es in Capital City sowohl eine Metro als auch einen Skytrain und eine Straßenbahn sowie natürlich auch Busse gibt. Der Skytrain fährt jedoch nicht so viele Stationen an wie die U- und Straßenbahn, mit denen man eigentlich überall hinkommt.
Auch wenn Capital City eine Metropole ist, findet man an vielen Ecken kleine Parks und Bäume überall dort, wo Platz dafür ist. Reicht einem so ein bisschen Grün nicht, kann man aber auch ohne weiteres mit dem Bus und der Bahn zum nahegelegenen Phoenix Park fahren. Er ist ziemlich groß und es gibt sogar drei Seen, an denen man sich ausruhen kann.
An den Randbereichen der Stadt findet man öfter ruhige Wohngebiete mit Einfamilienhäusern oder gediegenere Wohngegenden wie zum Beispiel beim Phoenix Park, wo die Grundstücke größer sind und der Verkehr bedeutend weniger.
Die Stadt hat neben dem dichten Verkehr und den vielen Bürgern noch eine andere Schattenseite: Es gibt einen Untergrund, der vornehmlich von Ayakashi beherrscht wird. Hier floriert gerüchteweise auch ein großer Schwarzmarkt...

- Oretown -
Oretown ist eine kleinere Stadt im Nordosten der Region. Sie ist bei weitem nicht so modern wie Capital City und hier geht alles nicht ganz so hektisch zu. Es gibt weniger Hochhäuser und keine Wolkenkratzer, außerdem mehr Wohngebiete und keine ausgeprägte Fußgängerzone. Dafür findet man eigentlich an jeder Ecke ein Geschäft und genügend Supermärkte. Das Bild der Stadt ist geprägt von diesen kleinen Läden und einfacheren Verhältnissen. Den Bezug zur Industrie, die hier wegen des nahegelegenen Ore-Steinbruchs einen großen Teil des Einkommens ausmacht, merkt man außerdem deutlich. Auch die Menschen sind bodenständiger und sie scheinen mehr Zeit zu haben.
In Oretown ist der Verkehr nicht so dicht, es gibt aber statt einer Metro oder eines Skytrains nur Busse und eine Straßenbahnlinie. Diese ist auch mit dem Zug verbunden, der von Oretown über den Steinbruch nach Capital City fährt.

- Ore-Steinbruch -
Der Ore-Steinbruch ist ziemlich groß. Hier wird nicht nur Gestein für den Häuserbau oder andere Dinge abgebaut, sondern gibt es auch eine Mine, aus der Erze gefördert werden. Es gibt viele Kräne und Gesteinförderbänder. Der Zug, der hier regelmäßig hält, transportiert die Steine und Erze nach Oretown, wo sie weiterbearbeitet werden. Im Steinbruch selbst sind viele Leute beschäftigt, die in der Regel in Oretown leben. Einige der Arbeiter sind jedoch auch in nahegelegenen Häusern direkt beim Steinbruch untergebracht.
Arbeitet man nicht im Ore-Steinbruch, ist nur ein Teil von ihm betretbar, da es ohne die Schutzkleidung der Arbeiter ansonsten zu gefährlich ist. Ein einfacher Weg führt jedoch oberhalb der Steinkante, die nicht mehr bearbeitet wird, entlang, und von dort aus hat man einen guten Blick hinunter in den Bruch.

- Okahan -
Dieses Dorf ist geprägt von der Landwirtschaft, die hier noch eher auf traditionelle Weise betrieben wird. Es gibt einige Bauernhöfe, ein paar von ihnen besitzen sogar noch Mühlen, die von dem hier eigentlich ständig herrschenden Wind angetrieben werden. Die Höfe und anderen Häuser stehen etwas verstreut und weiter auseinander als in einem gewöhnlichen Dorf, meistens an oder auf den Hügeln, die sich in diesem Teil der Wiese aus dem Boden erheben. Alles wirkt sehr idyllisch und friedlich, ja, hier gewinnt man wirklich den Eindruck, dass die Welt noch vollkommen in Ordnung ist.
Die wenigen Leute, die in den normalen Häusern leben und keinen Hof besitzen, gehen ihrer Arbeit in Capital City nach, wohin sie sehr leicht mit dem Zug gelangen können. Allerdings ist der Weg recht weit, wenn auch nicht so weit wie bis nach Oretown.

- Sinter-Ruinen -
Von der einstigen Hochkultur der Sinter ist nicht viel mehr übrig geblieben als Ruinen. Diese liegen am Ende eines gewaltigen Spaltes im Südosten, der sich vom Meer her ins Landesinnere zieht und, ausgelöst durch ein starkes Erdbeben, die einstige Stadt der Sinter verwüstete. Einige Häuser und Straßenteile sind in den Spalt hinabgestürzt, die anderen sind in sich zusammengefallen. Dennoch kann man den einstigen Stolz dieser Kultur noch erahnen, betrachtet man die halb verwitterten Meißeleien und Verzierungen in den zusammengestürzten Steinblöcken und die Überreste von Brunnen oder angelegten Gärten.
Vor einigen Jahren noch kamen oft Archäologen her und es gab Ausgrabungen. Dadurch ist es unwahrscheinlich geworden, dass man an der Oberfläche noch verborgene Kostbarkeiten entdeckt. Mittlerweile ist hier deshalb auch nichts mehr los. Das liegt allerdings zusätzlich auch daran, dass nicht so weit entfernt Sinters' Hole entdeckt wurde. Außerdem sind die Ruinen teilweise einsturzgefährdet und wilde Tiere suchen zwischen den großen Steinen Unterschlupf.

- Sinters' Hole -
Sinters' Hole befindet sich im Südosten Aedas, direkt an der Steilküste. Archäologen sind sich sicher, dass dieser Ort einst mit der Sinterstadt verbunden war, die heute nur noch aus Ruinen besteht. Er diente offenbar dazu, gefährliche Ayakashi gefangen zu halten. Beweise werden hierfür darin gesehen, dass der über der Oberfläche gelegene Teil der großen Anlage sehr an eine Festung erinnert und dass in ihrem Inneren noch deutlich Zellen erkennbar sind.
Von diesem dunklen Ort geht nichts Gutes aus, man merkt es, wenn man ihn betritt - und dafür muss man kein besonderes Gespür haben. Das ist auch der Grund, warum die Archäologen und anderen Forscher hier nicht zu tief gegraben haben. Einige von ihnen vermuten sogar, dass in den tiefsten Tiefen des Gefängnisses, den verborgensten Verliesen, noch immer Wesen eingesperrt sein könnten. Tatsächlich gibt es Berichte von Leuten, die durch ihre Neugierde tief in die Gemäuer vorgedrungen sind. Demnach sind dort unten manchmal Geräusche zu hören, die nicht von Ratten oder anderem Kleingetier stammen können. Ein paar der Abenteurer sind von ihrem Ausflug auch nicht zurückgekehrt. Allerdings lässt sich hier darüber streiten, ob das nicht daran liegen kann, dass die alte Anlage stark einsturzgefährdet und stellenweise wie ein Labyrinth aufgebaut ist.

- Korino Daichi -
Hoch oben im Kasuka-Gebirge befindet sich eine weite Hochebene. Sie ist umgeben von ein paar weißen Gipfeln und nennt sich Korino-Daichi.
Hier ist es eigentlich das ganze Jahr über sehr kalt und nur selten verirren sich deshalb Fremde hierher. Es gibt ein gleichnamiges Dorf, das Menschen und Ayakashi sich teilen und das mit dem Luftschiff einmal in der Woche von Capital City aus über die Siedlung im Nordwesten zu erreichen ist. Sie leben sehr zurückgezogen und unterstützen einander, wo es geht, da man hier anders nicht überleben kann. Trotzdem sind sie zufrieden.
Das Dorf befindet sich geschützt in der Nähe einer Felswand, die sehr stabil ist und wo keine Lawinen- oder Steinschlaggefahr besteht. Es ist recht klein und in jedem der Häuser brennt mindestens ein Feuer. Dinge, die sie nicht selbst erjagen oder herstellen können, werden per Luftweg mit dem Luftschiff in die Berge gebracht.
In der Nähe des Dorfes befindet sich ein See, der in den Wintermonaten zugefroren ist. Dort werden Fische geangelt; im Winter gehört das Eisfischen traditionell zur Kultur dazu.
Südlich der Ebene kommt man über einen Pfad zu heißen Quellen, die nicht nur von den Bewohnern des Dorfes, sondern auch von manchem wilden Tier hoch geschätzt werden, weil sie ein gutes Mittel gegen die Kälte sind.

- Siedlung im Nordwesten -
Im Nordwesten Aedas wurde vor etwa 100 Jahren von den Huntern eine von einer stabilen Steinmauer umgebene Siedlung errichtet. Die flache, übersichtliche Umgebung eignete sich bestens als Stützpunkt für Reisende, bevor oder nachdem sie sich in den dichten Dschungel aufmachten. Heute dient sie gleichzeitig als Außenposten für Hunter und Gilden und Zufluchtsort für alle anderen. Hier herrscht stets ein reger Betrieb, Menschen und Ayakashi sind hier gleichermaßen anzufinden, ruhen sich aus, holen sich Informationen und füllen ihre Vorräte auf. Die Siedlung ist einfach gehalten, das Meiste aus grobem Stein oder Holz errichtet. Umgeben von Wildnis, haben Hektik und Zeitdruck hier keinen Platz. Es gibt aber Strom, der durch eine kleine Windkraftanlage erzeugt wird, notfalls über einen Generator, sowie ein funktionierendes Kanal- und Abwassersystem.

- Bodai-Tempel -
Der Bodai-Tempel liegt am Fuße des Kasuka-Gebirges zwischen diesem und dem Calahar-Gebirge. Die große Anlage ist sehr gepflegt und ordentlich gehalten. Es gibt viele Ahorne, Kirschen und Pflaumen, die die Gebäude umgeben, aber auch Zen-Gärten, und beim Hauptgebäude befindet sich ein ruhiger kleiner See.
Alles hier ist darauf ausgelegt, zur Ruhe zu finden und dem Glauben nachgehen zu können.
Dieser Tempel wird von Mönchen und ein paar Priestern geführt und in Stand gehalten. Ihr Tagesablauf ist von vielen Ritualen und Gebeten geprägt, die Außenstehende vermutlich nur schwer durchschauen können.
Die Leute hier leben im Einklang mit der Natur, abgeschieden von der Zivilisation, und nur selten werden sie in Capital City gesehen. Das liegt an ihrem Lebensstil und weniger daran, dass der Weg in die Stadt oder nach Okahan beschwerlich ist. Dafür kennen sich die Mönche jedoch gut in der Umgebung aus und sind jene, die es wagen können, den Sesano-Regenwald furchtlos zu betreten. Sie sind außerdem sehr gebildet.
Manchmal kommen auch Leute aus den Städten oder Okahan hier her, die Zeit für sich und ihren Glauben benötigen. Sie werden freundlich aufgenommen, können jedoch nur an wenigen Ritualen der Mönche teilnehmen. Wie ein Urlaub sind ein paar Tage im Bodai-Tempel auch nicht unbedingt zu betrachten; die Tage beginnen sehr früh und die meiste Zeit wird mit Arbeiten und Meditieren verbracht.

- Tomph Kai -
Im Pitchmoor befindet sich ein wildes Dorf, in dem die Eingeborenen der Region um den Sesano-Regenwald leben. Die Einwohner sind überwiegend Ayakashi, da sich in diese Gegend bisher kaum Menschen getraut haben. Dementsprechend misstrauisch sind die Einwohner bei Fremden. Trotzdem handeln sie mit ihnen, weil sie so an viele für sie sehr interessante Gegenstände gelangen, die es im Moor und dem Dschungel nicht zu finden gibt. Gleiches gilt natürlich auch anders herum.
Das Dorf befindet sich auf und an mehreren der zahlreichen kleinen Felsinseln des trägen Pitchmoorflusses. Die Inseln sind über im Stege im Wasser miteinander verbunden.
Nach Tomph Kai kann man von der Siedlung im Nordwesten und von Capital City aus mit dem Schiff reisen. Strom gibt es dort nicht, man muss sich also mit den eigenen Fähigkeiten behelfen.

- Der Krater im Westen -
+ ein verfallener alter Tempel und ein einsamer Beschützer

Unübersehbar, selbst vom Weltraum aus, befindet sich seit hunderten von Jahren ein riesiger Krater im Westen Aedas, dessen Ursprung unbekannt ist. Er ist ein Mysterium, ein mysthischer Ort, stets von Nebel verhangen und weitab der Zivilisation. Ein Ort, an dem keinerlei elektrische Geräte funktionieren.
Über dem schätzungsweise zwei Kilometer tiefen Loch, das sich ins Erdinnere frisst, schweben ein gutes Duzent größerer und kleinerer Inseln, schwer zu erreichen und kaum in dem Nebel vom Erdboden aus zu erkennen. Mal sind sie kahl und lediglich wuchert, wenn überhaupt, lediglich niedriges Gras und Farn auf dem Boden, auf einigen größeren wachsen jedoch auch ganze kleine Wälder.

Auf der größten der Insel, die sich ungefähr über dem Zentrum des Kraters befindet, steht ein alter, vom Zahn der Zeit bearbeiteter Tempel. Obwohl das Bauwerk an sich groß und verwinkelt ist und viele Gänge mitsamt einem großen Altarraum oder etwas vergleichbarem besitzt, wirkt er nicht wuchtig mit seinen geschwungenen Torbögen und den filigranen Säulen, die die, ebenfalls geschwungen dargestellte, Decke des Tempels trägt. Der Bauart nach wurde der Tempel vermutlich von einem Elfenvolk errichtet und beschützt. Aus Bildhauereien und wenigen überlieferten Geschichten vermutet man, dass sie diesen Ort als etwas sehr heiliges angesehen und diese Kultstätte daraufhin hier errichtet haben.
Nicht nur auf dieser einen Insel sind Relikte dieser vergangenen Zeit zu finden sondern auch auf einigen anderen, wenn auch in kleinerem Maße. Mal kann man eine Säule entdecken oder eine noch halb stehende Wand eines einstigen kleinen Gebäudes.

Es gibt ein kleines elfenähnliches Volk welches im Sesano-Dschungel lebt und wahrscheinlich mit eben jenem alten verschwundenen Volk verwandt ist. Sie nennen sich Ijisha und sie streifen oft in Richtung des Kraters, um ein Auge auf ihn zu werfen. Da sie jedoch ein sehr zurückgezogenes Volk sind, ändert sich das, was man heutzutage weiß, nicht. Selten kreuzt einer von ihnen den Weg eines Fremden.

Im Nebel des Kraters sind jedoch nicht nur Insel, Vögel oder andere Kreaturen zu finden, die an diesem besonderen Ort leben.


Man nennt ihn Moriooki was übersetzt "großer Beschützer" bedeutet und er ist ein riesiges, im Nebel fliegendes Geschöpf, das sich ausschließlich über (und im?) Krater aufhält. Er verhält sich friedlich, selbst zu Fremden, doch man sollte nicht glauben das dies so bleibt wenn man versucht, den Tempel zu entweihen oder der fast schon eigenen Welt im Nebel über dem Krater zu schaden.
Moriooki gibt es schon sehr lange denn auch er wurde auf diversen Bildhauereien gefunden...und er trägt seinen Namen nicht umsonst.


- Schrein im Bambuswald -
Etwas anders als der Bodai-Tempel dient der Schrein im Bambuswald zwar auch der Religion, jedoch ist er eher dazu da, hier hoffnungsvolle oder dankbare Gebete zu formulieren. Er ist für einen Tagesausflug geeignet und ist auch für Besichtigungen geöffnet. Der Schrein lebt darüber hinaus größtenteils von Spenden und wird nur von einem Priester und zwei Mönchen geleitet.
Die Umgebung des Schreins ist sehr idyllisch und erinnert mit seiner Ruhe an die Atmosphäre beim Bodai-Tempel. Der Bambuswald bietet für den Schrein einen mystischen und wunderschönen Rahmen.
Manche der Besucher sind fest davon überzeugt, dass der Priester einen Shikigami beschworen hat, ein Geistwesen, das als Schutzpatron und Gehilfe für den Schrein dient. Er soll in der Gestalt eines silbernen Fuchses gesichtet worden sein, andere sind der Meinung, dass er aussieht wie ein großer schwarzer Vogel.

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