Kyrie Cecil

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Beitrag  Kyrie Fr 31 Aug 2018 - 20:35


Rosen von der Tanke
» allgemeines:


Name: Einfacher Vorname, nerviger Nachname. Kyrie Cecil heißt der Gute. Was sein Name bedeutet, weiß er nicht. Alles was er weiß ist, dass sein Nachname amüsant klingt, wenn man ihn mit einem starken Lispeln ausspricht und dass er das nicht bedacht hat, als er ihn auf einem Buchrücken gelesen und für sich beansprucht hatte. Geboren wurde er tatsächlich unter einem anderen Namen, der da Jericho Delta wäre.

Alter: Sein Geburtstagskuchen würde eher an ein Lagerfeuer erinnern, so viele Kerzen müsste man darauf platzieren. 129 Jahre machen ihn zwar zu einem jungen Exemplar seines Wesens, doch würden andere wohl nur davon träumen, in seinem Alter noch so gut auszusehen. Körperlich könnte man ihn fast als Jugendlich betiteln, höchstens Mitte zwanzig. Er wurde am 12. Dezember geboren. (Früher war übrigens nicht alles besser!)

Geschlecht: Androgyner Name hin oder her, er ist männlich, schon seit 129 Jahren.

Rasse: So alt sein und so gut aussehen, das können nur Vampire. Und auch wenn Blut trinken nicht unbedingt sehr elegant oder grazil ist, ist es wenigstens der Rest von ihm. Oder sollte es zumindest sein. Auch wenn er noch nie genau wusste, was an Zähnen, die einem Bleistiftanspitzer glichen, wirklich wunderschön sein sollte. Wie (fast) jeder Vampir ernährt er sich von menschlichem Blut, geht nicht gerne in die Sonne (diese immerhin würde ihm bei übermäßigem Sonnenbaden die blasse Haut von den Knochen ätzen) und hält sich für etwas besseres. Er hat kein schlagendes Herz, schläft nicht viel und altert nicht.

Beruf: Vielleicht sieht er nicht so aus, doch tatsächlich verdient Kyrie etwas Kleingeld dadurch, andere mit Musik zu belustigen. An Wochenenden spielt er im Club "Neun Leben" in Capital City, unter der Woche dagegen findet man ihn Abends oft in der Tearoom-Bar, die ebenfalls in Capital City zu finden ist. Die Musikrichtung kann man wohl mit "Rock" betiteln, auch wenn er gerne Liebeslieder trällert. Seine eher tiefe Stimme und die Instrumente, die er als Begleitung wählt, machen es schwierig, die Musik als Pop oder sonstiges zu betiteln.

Arbeitsplatz & Wohnort: "Neun Leben"; Das Neun Leben ist ein exclusiver Club für Blut-trinkende Wesen und ähnliche. Eintritt wird jenen gewährt, die sich selbst von Blut, Energie oder mittels ähnlich "kannibalistischen Dingen" ernähren, weshalb man besonders Vampire und Dämonen hier antreffen kann. Der Club ist wie dafür geschaffen, Zeit und Müdigkeit zu vergessen. Unter der Woche spielen DJs ihre Samples, am Wochenende kann man bis tief in den Tag zu Live-Musik tanzen. Die Bar bietet natürlich außer Alkohol auch Blut, das auf mehr oder minder legalem Weg bezogen wird. Natürlich können die Türsteher nicht jeden darauf überprüfen, ob er wirklich zur Zielgruppe gehört, weshalb es das ein oder andere Mal schon zu Unfällen gekommen ist. Neugierige Menschen gibt es immer.

Tearoom-Bar; Die kleine Bar am Rande von Capital City ist vielleicht nicht sonderlich luxuriös, bietet jedoch Live-Musik unter der Woche und dazu ein recht gemütliches Ambiente, das ein wenig altmodisch wirkt, dafür jedoch seinen ganz eigenen Flair bietet. Die Bar ist dafür bekannt, außer der eigentlichen Bar und dem dazugehörigen Raum noch andere Räume zu bieten, in die man sich zurückziehen und dem Geräuschpegel entgehen kann. (nicht für solche Dinge, perverses Schwein!)

Wohnung; Seine Wohnung befindet sich in Capital City, ist unverschämt teuer und ein absolutes Chaos.


Na klar war ich gemein!
» Charakter

Wo das Chaos ist, ist auch Kyrie ― so scheint es zumindest. Der junge Vampir wandert auf dem schmalen Grad zwischen Genialität und Wahnsinn, obwohl er nicht unbedingt der Belesenste überhaupt ist. Seine Jahre der Lebenserfahrung und die nicht-vorhandene-Angst vor Risiken geben ihm allerdings die ein oder andere Information (und die ein oder andere Erfahrung), die manch anderem nicht so einfach zugänglich ist. Während er sich aus der Politik raushält, scheint er vorne mit dabei zu sein, wenn es um andere Dinge wie Feiern, Massenschlägereien oder Brandstiftung geht. Rein aus Spaß, versteht sich. Die Jahre im Nachtleben Capital Citys machen einen bescheuert und nehmen einen ein wenig das Schamgefühl.
Kyrie ist niemand, der gerne über wichtiges herumjammert, gleichzeitig hört er sich nicht lange irgendwelche Gespräche an, die ihn nicht interessieren ― ohne unfreundlich sein zu wollen. "Das Leben ist zu kurz, um sich zu langweilen" zieht zwar nicht so gut, wenn man ein nicht-alternder Vampir ist, aber alkoholisierten Leuten kann man vieles verklickern. Er mag seinen Job nicht unbedingt, hasst ihn allerdings auch nicht, gleichzeitig vergöttert er seine Gitarre, als handele es sich um sein Erstgeborenes. Gerne trinkt er einmal über den Durst hinaus und stürzt sich in irgendwelche Dummheiten und hat allgemein keinen Sinn für Gefahrensituationen, weshalb es fast ein Wunder ist, dass er noch zwei Arme und zwei Beine hat (nicht weniger und nicht mehr. Man weiß ja nie.) Zwar wird er nicht schnell aggressiv, sondern nimmt fast alles mit Humor, doch schlägt er sich des Öfteren, besonders, wenn es ihm langweilig wird, mit Betrunkenen zu diskutieren. Hinter dieser aufgedrehten Art steckt allerdings auch eine gewisse Empathie, die er keinesfalls verleugnen würde. Man kann durchaus erste Gespräche mit ihm führen, auch wenn er gerade mit rosa Hasenohren herumläuft und Liebeslieder singt. Welche Farbe seine neuen Ohren haben, weiß er ja sowieso nicht. Trotz dass er streng gesehen schon des öfteren Mord begangen hat, rechtfertigt er sein Handeln des Öfteren mit frei-erfundenen religiösen Ansichten. Leben muss gegeben werden, damit anderes Leben bestehen kann oder er tut es ja nicht aus Amüsement oder es gäbe keine Vampire, wäre es ungewollt, dass sie Menschen töten. Mit besonders viel Alkohol intus vergleicht er seine Art auch gerne mit fleischfressenden Pflanzen.


Entspann die Seele
» Fakten

» Vorlieben
» Seine Gitarre
» Nervenkitzel
» Venusfliegenfallen
» Die Nacht
» Liebeslieder
» Datingapps


» Abneigungen
» Langweilige Geschichten
» Sonnenlicht
» Moralapostel
» (Zitter-)Aale
» Mojitos
» Verklemmte Leute


» Stärken
» Dynamisch
» Spontan
» Kreativ/künstlerisch begabt
» Emphatisch
» Aufgeschlossen

» Schwächen
» Farbenblind
» Allergisch gegen Soja
» Unsinnig
» Laut dank schlechtem Gehör
» unparteiisch



Mein Engel, pscht
» Fertigkeiten

Fähigkeiten: Gutes Aussehen. Spaß beiseite. Kyrie ist kein typischer Schickimicki-Vampir, der auf seiner Schleimspur fast ausrutscht. Tatsächlich ist sein (für Blutsauger eigentlich unschlagbares) Gehör unterdurchschnittlich schlecht. So schlecht, dass er beim normalen Sprechen gerne Mal lauter wird, um sich selbst zu hören. Kein Wunder, wenn man sein ganzes Leben im Nachtleben verbringt, meist auf der Bühne direkt neben den Boxen steht und so weiter. Doch soll es ja immerhin um seine Fähigkeiten, nicht um seine Unfähigkeit gehen.

Wie die meisten Vampire ist dafür sein Geruchssinn geradezu unschlagbar, seine Reflexe normalerweise wie die einer Katze auf Dope und seine Körperkraft übermenschlich. Auch ist er dazu befähigt, sich schneller zu bewegen als andere, wobei er diese Fähigkeit nicht allzu oft gebraucht. Wunden, die man ihm nicht mit silber-Klingen oder einem Pflock zufügt (oder ihm den Kopf abhackt) heilen innerhalb weniger Stunden. Länger kann man ihn lediglich außer Gefecht setzen, indem man ihm einige Extremitäten abtrennt, da es bedeutend länger dauert, sich davon zu erholen. Der 129-Jährige kann auch normale Nahrung zu sich nehmen, zieht jedoch keinerlei Energie daraus (nimmt jedoch durch Kalorienbomben auch nicht zu), sondern fühlt sich eher ein wenig träge nach übermäßigem Verzehr von Zucker. (was auch der Grund dafür ist, wieso er bestimmte Cocktails nicht ausstehen kann)
Abgesehen von diesen rassenspezifischen Abnormalitäten hat Kyrie zudem eine Fähigkeit, die man wohl in mehrere Fähigkeiten aufspalten könnte. Es ist ihm gestattet, anderen Wesen Krankheiten einzupflanzen, wobei er über die Jahre schon einige erlernt hat. Jedes Virus braucht ein eigenes Ritual, um eingepflanzt zu werden, zudem ist nicht jede Krankheit, die er 'kann', schädlich, sondern kann auch vorteilhaft für den Befallenen sein.

Aíma Malady : Eine Krankheit, die an die Verwandlung in einen Vampir erinnert, diese Verwandlung jedoch nur zur Hälfte vollzogen wird. Die betroffene Person verspürt den Drang, menschliches Blut zu trinken. Geht sie diesem Drang nicht nach und konsumiert stattdessen normales Essen, kommt es nach maximal sieben Tagen zu Mangelerscheinungen. Betroffene können sich nur noch schlecht konzentrieren, die Mimik wird träge, Müdigkeit tritt auf, die Eckzähne werden länger und spitzer, die Augen extrem lichtempfindlich. Nach weiteren drei bis vier Tagen folgen schließlich Anzeichen auf Leberversagen, bis es schließlich zum tatsächlichen Versagen des Organs kommt. Die Krankheit kann durch einen Hungerstreik geheilt werden, der Betroffene darf ungefähr 10 Tage kein Essen zu sich nehmen (sowie kein Blut), bis der Körper nach irgendeiner Art der Energiezufuhr bettelt und somit auch normale Nahrung wieder annimmt. Ebenso kann während dieser Zeit eine ganze Verwandlung durch einen anderen Vampir (oder Kyrie selbst) vollzogen werden. Wesen mit heilenden Fähigkeiten können die Krankheit ebenso von dem Betroffenen nehmen, solange die Heilung sich nicht auf Wunden beschränkt. Folgt der von Aíma Malady Befallene jedoch seinem Drang, menschliches Blut zu trinken, so wird er nach wenigen Wochen zu einem Vampir, der jedoch, außer der Ernährung und Körperkraft kaum die Merkmale eines normalen Vampirs aufweist. Sie erben praktisch nur die schlechten Aspekte plus die Stärke.
Kyrie entdeckte diese Fähigkeit recht früh, als Solutio ihn aufpeppte. Man setze ihn ein, um ein Zeichen zu setzen und Soldaten zu rekrutieren, die keine andere Wahl hatten, als zu töten. Um sie zu übermitteln, muss die Person, die er infizieren will, eine große Menge seines Blutes trinken. Für andere Vampire ist dieses Virus nicht schädlich, doch hat Kyries Blut einen extrem verlockenden Eigengeschmack, sogar für Menschen.

Heimweh : Eine recht neues Virus, dessen Namen er recht passend fand. Hierbei handelt es sich um Bakterien, die das Gehirn des Betroffenen befallen und Erinnerungen hinausnehmen, um sie an andere Stellen zu setzen. Die meisten Personen, die infiziert sind, verspüren nach einigen Wochen das Bedürfnis, Erlebnisse aus der Jugend und Kindheit wieder zu durchleben. Oft verlassen Betroffene ihre Heimat, Familie, ihr gesamtes Umfeld, von dem einen auf den anderen Moment und suchen Orte aus ihren Erinnerungen auf. Tödlich ist diese Krankheit nicht, geht allerdings mit Gedächtnislücken und unvorhersehbarem Verhalten einher. Nach spätestens drei Jahren verschwindet Heimweh von selbst, kann allerdings ebenso von Heilern geheilt werden. Man kann man die Heilung immens beschleunigen, indem man die Person in Isolationshaft sperrt, bis sie nur noch das Bedürfnis empfindet, aus der Gefangenschaft, und nicht aus dem gesamten Umfeld zu verschwinden.
Heimweh kann lediglich an Wesen, welche weder Vampir noch Dämon sind, übertragen werden. Kyrie muss hierzu ein bestimmtes Siegel auf die Haut der gewünschten Person ritzen. Das Herausschneiden des Siegels beeinflusst den Verlauf der Krankheit nicht, wenn es erst nach 24 Stunden geschieht.

Lux : Dass Kyries Speichel heilende Wirkung hat, erkannte seine ehemalige Geliebte Lux recht schnell — was auch der Grund dafür ist, dass diese Fähigkeit nach ihr benannt wurde. Lux heilt Wunden, jedoch keine Krankheiten. Es stoppt Blutungen, auch innere Blutungen, sofern die Person noch nicht zu viel Blut verloren hat.
Es liegt nahe, dass Kyrie Lux einsetzt, indem er die Person, die geheilt werden soll, küsst. Lux kann auf jedes Wesen angewandt werden, sofern es keine Fähigkeit hat, dass es unterdrückt oder blockiert.

Berserker/Maye : Dieses Ritual hat zur Folge, dass in der betroffenen Person Glückshormone und Adrenalin zu Überschuss ausgeschüttet werden, was zu einer Art Rausch führt. Wozu dieser Rausch benutzt wird, ist der Person selbst überlassen. Bleibende Schäden hinterlässt Berserker, wie er es früher nannte (inzwischen bezeichnet er diesen Zustand als Maye) nicht, sofern die Person sich nicht mit dem heruntergeschraubten Schmerzempfinden und der größeren Risikobereitschaft in eine Prügelei nach der anderen stürzt. Maye hält je nach Person bis zu 60 Minuten an, je größer oder kräftiger die Person ist, desto kürzer oder schwächer ist die Wirkung.
Sonderlich oft gebraucht Kyrie Maye nicht. Um es einzusetzen, muss er das Blut der Person mit seinem Speichel mischen und schließlich wie bei Lux vorgehen. Maye kann also auch verletzte Personen davor bewahren, vor Schmerz zu sterben, sofern die Verletzungen nicht zu extrem sind.

Hvid slør : Diese Krankheit attackiert die Augen der Betroffenen und raubt ihnen nach und nach ihre Sehkraft. In den ersten Tagen, in denen Personen von Hvid slør betroffen sind, sehen sie alles verschwommen, die ersten Minuten allerdings sind sie fast komplett geblendet, was nach und nach nachlässt. Je länger die Krankheit unbehandelt bleibt, desto schlechter wird die Sehkraft des Betroffenen, ehe er schließlich komplett erblindet, wenn auch nur temporär. Nach maximal zwei Wochen kehrt das Augenlicht der Wesen für gewöhnlich zurück. Diese Krankheit ist wohl am einfachsten zu heilen; um zurück zur vollen Sehkraft zu gelangen, genügt es, die Augen mit lauwarmem Wasser auszuspülen.
Um Hvid slør auszulösen, muss Kyries Atem direkt in die Augen der Personen, die er blenden will, gelangen. Es können Wesen ohne Selbstheilungskräfte befallen werden. Wesen, die sich selbst heilen, werden lediglich kurz geblendet, ehe sie zu normaler Sehkraft zurückkehren,

CC; Creeping Chills : Erhöhter Koffein-Konsum führt genauso zu Schlaflosigkeit, wie CC es tut. Diese Infektion schraubt den Kreislauf einer Person dermaßen hoch, dass sie nicht mehr schlafen kann. Der Schlafmangel führt nach einigen Tagen zu Halluzinationen, gar Horrortrips, die für zwei Nächte ertragen werden müssen, ehe die Person in einen tiefen Schlaf fällt, aus dem sie erholt und "geheilt" wieder erwacht. Der gesamte Prozess dauert sieben Tage an.
In Solutio gebrauchten einige Mitglieder CC, um effektiver arbeiten zu können — zumindest einige Nächte lang. Der Konsequenzen waren sie sich bewusst. CC wäre wohl der Trend unter Studenten. Wie gut, dass Kyrie nicht studiert. Er hätte keine Lust, jedem diese Infektion zu übermitteln. Hierzu muss sein Blut in den Kreislauf der Person, die CC empfinden will, gelangen. Die Übertragung muss in Kopfnähe geschehen. Die meisten, die von Creeping Chills betroffen sind, erkennt man an der Wunde hinterm Ohr, da der Vampir meist dort einen Schnitt platziert, um sein Blut mit dem des 'Opfers' zu vermischen. CC betrifft jedes Wesen, das Schlaf benötigt.

Die Plage : Das neuste Mitglied seiner Sammlung, bei dessen Namen sich Kyrie noch nicht ganz sicher ist. Die Bezeichnung 'Die Plage' gefällt ihm nicht hundertprozentig, doch war es das erste, was ihm dazu in den Sinn kam. Die Plage ist eine sehr unschöne bakterielle Infektion, die extremen Juckreiz auf der Haut seiner Opfer auslöst. Ebenso formen sich Quaddeln und ähnliches nach einiger Zeit, die Haut färbt sich unnatürlich grau, dann grün, wobei Kyrie diesen Prozess erst einmal beobachten konnte. Auch entzünden sich die Wunden, die der Betroffene sich selbst durch festes Kratzen zufügt, recht schnell, die Entzündungen beginnen zu faulen, all das unter Schmerzen natürlich. Die Plage kann geheilt werden, indem das Siegel sowie die infizierten Wunden, die sich auf der Person befinden, entfernt, ausgebrannt oder sonstwie unschädlich gemacht werden.
Die Plage ist neu — und erschien Kyrie in einem Traum. Um sie zu übermitteln, muss er ein Siegel in die Haut der Person ritzen, ähnlich wie Heimweh, nur dass es ein deutlich komplizierteres Siegel ist. Dieses Siegel darf nicht irgendwo platziert werden, sondern muss sichtbar auf dem Handrücken der Person eingeritzt werden. Außerdem muss Kyrie eine giftige Substanz, sei es nun Efeu, Alkohol oder tatsächliches Gift, wie das einer Schlange, auf eben dieses Siegel träufeln. Da das Siegel sehr kompliziert ist, ist es fast unmöglich, es binnen weniger Momente auf die Haut einer Person zu ritzen. Die Plage kann außerdem nur sterbliche Wesen ohne Selbstheilungskräfte befallen.


Ich bin ja da, ist alles gut
» Optik

Körperbau: Schlank, groß gewachsen und mit langen Beinen sieht Kyrie aus wie der geborene Leichtathlet. Seine Schultern sind nicht unbedingt bemerkenswert breit, seine Arme sind relativ lang (super, um in Getränkeautomaten zu greifen, wenn die Dose hängt).

Körpergröße: 1.85 Meter groß, was sonstwo vielleicht als durchschnittlich betitelt werden könnte, hier allerdings gibt es Oger, Riesen und sonstige, die locker einige Köpfe größer sind als er. Hauptsache er ist nicht so winzig klein, dass man ihn in ein Marmeladenglas stecken und dieses schütteln könnte.

Kleidungsstil: Lockere Hemden, irgendwelche Jeans, manchmal Jogginghose und wahllose T-Shirts, deren Aufdruck er vermutlich nicht einmal gelesen hat. Sein Kleidungsstil ist nicht sonderlich spektakulär, stattdessen greif er morgens (oder abends) in den Schrank, zieht zwei Teile heraus und hofft darauf, eine Hose und ein Oberteil erwischt zu haben. Erwähnenswert wäre allerdings die Tatsache, dass er nicht vor blöden Accessoires zurückschreckt. Sei es nun eine Brille mit rosaroten Herz-Gläsern, hässliche Anglerhüte oder gratis-Buttons-als-Werbegeschenk.

Extras: Das Aussehen, das man von jemandem, der in diesem Milieu arbeitet, erwarten würde; die schweren Augenringe scheinen nie von seinem Gesicht verschwinden zu wollen. Noch dazu ist sein Mund geziert von typischen Vampirfängen, mit denen er sich des Öfteren auch mal zu fest auf die Zunge beißt. Seine kleinen Pupillen sind in strahlend roten Augen eingebettet, ansonsten könnte man ihn fast als langweilig betiteln; papierblasse Haut, schwarzes Haar und keine Tattoos, Piercings oder sonst etwas, was ihn etwas cooler machen würde.


Wo ich so lange war?
» Vergangenheit


Kyrie wurde nicht als Vampir geboren, sondern als stinknormaler Mensch, der nicht einmal daran dachte, dass er seinen Namen und sein Wesen einmal wechseln würde ― irgendwie seltsam, richtig? Seinen ersten Atemzug tat er in Oretown, wobei er wohl von Glück reden konnte, dass seine Familie ihr Neugeborenes nicht gleich verkaufte. Sein älterer Bruder Saros war zum Zeitpunkt von der Geburt des damals als Jericho bekannten Jungens bereits 10 Jahre alt und ebenso noch einer der Deltas. Wer würde schon ein Menschenkind kaufen wollen? Welche Eltern würden schon ihre Kinder verkaufen? Auch wenn sein Vater ein Händler war, waren die einzigen Produkte, die er in seinem Laden verkaufte, unbelebte Dinge. Gegenstände, Gemälde, Schmuck. Sammlerkram, den er sich mühsam ertauscht oder selbst gefunden hatte. Darunter auch alte Musikinstrumente, die schon (bevor Jericho losbrabbeln konnte) geradezu perfekt waren, um seinem Umfeld gewaltig auf die Nerven zu gehen. Musik begeisterte ihn, ebenso irgendwelcher Glitzerkram, und dennoch blieb seine Begeisterung für den Handel aus. Die Kunst lag ihm eher, wenn auch weniger Malerei, sondern eher Musik. Besonders gut war er jedoch nie. Sein Bruder dagegen war der Stern der Familie; wie ein seltener, glitzernder Sticker, den man unbedingt in seinem Sticker-Album wollte. Er lernte fleißig, wurde Arzt, rettete Leben und bereiste die Welt, während Jericho lieber in Oretown blieb und dort im Lagerraum des Ladens irgendeinen Mist anstellte. So lange jedenfalls, bis die Neugierde ihn packte und er ein Ticket zum Korino Daichi erwarb. Dort schmuggelte er sich auf ein Luftschiff, im Gepäck eine Gitarre seines Vaters (gestohlen), etwas Geld (gestohlen) und Kleidung (seine). Das Luftschiff brachte ihn zur westlichen Siedlung, wo er binnen weniger Wochen sein Geld verprasste und eines Nachts betrunken herumirrte. Was schließlich das Ende seines menschlichen Daseins sein sollte.
Schmerzen, daran erinnerte er sich. Stimmen, warmes Blut an seinem Nacken und in seinem dunklen Haar. Kaum war er wieder auf den Beinen (seltsamen Ärzten sei Dank), machte man ihm auch schon ein Angebot. Man würde ihn mit Nahrung versorgen, würde er diese Sache unterstützen. Falls nicht, würde man ihn dorthin werfen, wo man ihn gefunden hatte (in den Dreck) und elendig verrecken lassen. Solutio nannten sie sich, natürlich war der Name ihm kein Begriff. So war es auch ein Mitglied von Solutio, die ihm eröffnete, dass er ein Vampir war. Dass er Menschen töten müsste und dass er das ungestraft tun könnte, würde er den Orden unterstützen. Angespornt von Unwissen und vor allem von Hunger stimmte Jericho zu und lebte einige Zeit im Gästezimmer eines Ordenmitglieds, ebenso einem Vampir, der ihn über sein neues Leben informierte. Die westliche Siedlung hatte er schon lange verlassen; dieser Orden lebte in der Nähe von Oretown, besser gesagt beim Steinbruch in alten, unbenutzten Schächten und dort errichteten Wohnungen.
Jahre vergingen, in denen Jericho gewissermaßen dazu eingesetzt wurde, zusammen mit anderen die Menschen langsam aber sicher vom Planeten zu entfernen. So fühlte es sich jedenfalls an. Ebenso ging es darum, eine Armee zu erschaffen, doch bekam er das nur am Rande mit. Mit jungen 40 Jahren merkte er allerdings, dass das, was er tat, nicht unbedingt das Richtige war ― nicht für ihn. Zwar war er auf menschliches Blut angewiesen, um zu überleben, doch töteten sie nicht, um des Lebens Willen, sondern um den Tod zu bringen. Er flüchtete mitten am Tag, verfrachtete sich vom Steinbruch, wo er inzwischen lebte, nach Oretown selbst, wobei diese Flucht keinesfalls einfach, und dennoch geradezu spontan war. Aus einem winzigen Schacht verließ er die Wohnung, die ihm inzwischen mehr wie ein Käfig vorkam, ließ sämtliche persönlichen Gegenstände und alles, woran man ihn identifizieren könnte zurück und schob sich mit der Kapuze tief ins Gesicht gezogen zwischen den anderen Wesen immer weiter weg. Dort angekommen suchte er seine Eltern auf, die von der Situation überfordert waren. Dennoch zeigten seine Eltern Mitgefühl und Erleichterung, dass ihr Sohn zurückgekehrt war. Mit ihm flüchteten sie, nachdem Kyrie von Solutio berichtet hatte, nach Okahan, nahmen all ihr Hab und Gut mit und eröffneten dort einen Laden, in dem auch Kyrie einen Arbeitsplatz bekam. Den Laden verkaufte er, kaum dass seine Eltern an Altersschwäche verstarben, um sich von dem Geld eine Wohnung in Capital City zu kaufen. Seinen Bruder hat er seit dem Vorfall nicht mehr gesehen, doch müsste dieser inzwischen ebenso schon an Altersschwäche gestorben sein.
Kyries neues Leben in Capital City lief wesentlich reibungsloser ab als zuvor. Seine Wohnung ist nicht weit vom Geschehen entfernt, sein Job bringt ihn unter Leute und bringt ihn der Musik näher und sein Konto ist noch von Ersparnissen seiner Familie gefüllt, da der Laden geradezu mit Reichtümern gefüllt gewesen war.

Familie & ähnliche:
Vater ; Kairo Delta ; Händler ; Verstorben
Mutter ; Amaranthe Delta ; Malerin ; Verstorben
Bruder ; Saros Delta ; Arzt ; Verstorben

Ex? ; Lux Aerozol ; Mitglied Solutios ; Unbekannt
Solutio hatte eine gute Sache zu bieten; Lux. Die Vampirdame, die als einzige nicht so verklatscht wirkte, wie alle anderen. Ob das allerdings nur Schauspiel gewesen war oder nicht, das weiß Kyrie nicht. Sie war diejenige, die Kyrie beibrachte, mit seinem neuen Dasein, seinen neuen Fähigkeiten und allem anderen zurechtzukommen. Sie begleitete ihn, wenn sie sich unter Menschen begaben, sie teilten sich die Beute, später teilten sie sich das Bett. Kyrie würde es echte Liebe nennen, hätte es zumindest so genannt, wäre ihm nicht bewusst geworden, dass Solutio Ziele verfolgte, die totaler Bullshit waren.

Solutio ; Orden religiöser Spinner ; hoffentlich am Arsch
Solutio ist ein Orden, der es sich zum Ziel gesetzt hat, alle Menschen von der Erde zu radieren, um eine Bevölkerung aus stärkeren Wesen, den Wesen der Nacht, Vampiren, zu erschaffen. Sie glauben an einen Gott, der ihnen befahl, eine Armee für den Tag des Untergangs zu erschaffen. Ein besonders größer Orden ist es nicht, ebenso kein besonders bekannter oder mächtiger, doch forderten sie schon einige unschuldige Leben. Ob sie noch im Steinbruch nahe an Oretown leben oder nicht, weiß Kyrie nicht.


Doch ich kann vergeben
» Infos

Name: Eliah

Alter: 19 Jahre

Regelpasswort: Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.

Avatarperson: Staz C. Blood aus Blood Lad

So habe ich hergefunden: Sunday, Chariot und Eero sind auch meine
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Kyrie
Gast


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Kyrie Cecil  Empty Re: Kyrie Cecil

Beitrag  Admin So 2 Sep 2018 - 22:23

Hallöchen Kyrie, auch wenn wir dich auch unter anderen Namen schon begrüßt haben ^.^
Deshalb freuen wir uns, dass du noch einen Chara angemeldet hast, der Aeda unsicher machen soll.
Wir finden die Idee sehr kreativ und haben an deiner Anmeldung auch kein Fitzelchen gefunden, an dem wir was auszusetzen hätten. Also bleibt uns nur zu sagen, dass dein Chara hiermit angenommen ist und du mit dem Posten loslegen darfst!

Liebe Grüße x3

__________________________________
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