Alles nur eine Frage der Technik!

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Re: Alles nur eine Frage der Technik!

Beitrag  Chizuru am Fr 25 Aug 2017 - 13:52

Sie konnte sich nur zu gut vorstellen, wie unangenehm das gerade wirklich für Constantine war. Natürlich hätte sie die Musik drosseln können, doch versuchte sie doch eine relativ realistische Situation zu simulieren und da nahm der Feueralarm auch keine Rücksicht auf Personen mit überempfindlichen Sinnen, zumal sich danach die Herzfrequenz so oder so erhöhte, wenn wirklich Gefahr im Verzug war, doch diese Daten fehlten ihr noch. Konnte man aber mit der nächsten Übung genauso gut analysieren.
Wie zu erwarten war, winkte Constantine nur ab und gab zu verstehen, dass es ihm gut ging. Was aber gleichzeitig auch bedeutete, dass sie das Wasserglas zurück zog und erneut auf dem Tisch abstellte. Dann eben keine kurze Pause, wie er wollte. Er musste das ganze Trara ja über sich ergehen lassen, nicht Chizuru. Sie würde es auch lieber hinter sich haben, vor Allem, wenn man überlegte, dass solche Dinge häufiger passieren könnten. Eine kurze Antwort sollte er dennoch bekommen. "Hätte ich einstellen können. Vielleicht wollte ich mich aber auch für das Gelächter von vorhin rächen." Was zwar nicht der Fall war, da Chizuru nicht nachtragend war, aber die Vorstellung war trotzdem amüsant genug, um sie einzubauen. Wenn der Vampir gerne seinen Spaß bei der Arbeit hatte, dann hatte Chizuru den auch. Man hatte nicht oft einen lockeren Kunden wie ihn, bei dem man es sich erlauben konnte. Allerdings war ihre Erklärung so monoton, dass man ihr diese auch aufs Wort abkaufen konnte. Wie auch immer er es auffasste, war zum Einen seine Sache und zum Anderen kümmerte es sie ziemlich wenig.
Ein Nicken auf seine Aufforderung, woraufhin sie erneut eine Taste drückte und die Aufnahme von Neuem begann. Sie war wohl die Erste, die ihren Körper in die Senkrechte bewegte, um dann das Wort an ihn zu richten. "Ich kann nicht beurteilen was sie aus der Puste bringt und wie viel dazu erforderlich ist, sonst würde ich sagen, dass wir eine Weile auf der Stelle herum rennen. Meinetwegen können sie auch den Hampelmann machen, um sich zu verausgaben." Körperlicher Stress war wohl das, was das Gerät am Meisten beeinflussen würde, wieso also nicht ein kleines Workout starten? So wie es aussah war Chizuru sogar bereit mit zu machen, warum sonst hätte sie aufstehen sollen? Egal für was er sich entschied, er musste sich selbst an die Grenzen bringen, schließlich hatten sie kein Fitnessstudio zur Verfügung.
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Re: Alles nur eine Frage der Technik!

Beitrag  Constantine am Fr 25 Aug 2017 - 14:45

Den Blick, den Constantine ihr bei ihrem Kommentar zu warf, war bilderbuchreif für das vorwurfsvolle Starren einer Katze, die ihr nicht genehmes Futter vorgesetzt be-kam. Aber er war nicht ernst gemeint. Nicht ganz jedenfalls: „Ich habe die Wand im-merhin nicht vor Ihre Nase gebaut“, konterte er, ähnlich trocken wie sie, dafür aber nicht ganz so emotionslos. Er wollte nicht so weit gehen, ihr unter die Nase zu reiben, dass er sie immerhin nicht quälte, ganz im Gegensatz zu ihr, doch das schien ihm dann doch ein wenig zu überzogen für einen Scherz. Immerhin lebte er noch und taub war er nun auch nicht. Davon mal abgesehen bezweifelte er, dass sie sich ihres Tuns vorher schon ganz bewusst gewesen war.
Ihm fiel auf, dass Chizuru nun aufgestanden war und ihm gegenüber stand, doch er brauchte sie gar nicht fragen, was das sollte. Oder nun, was sie sagte, machte offensichtlich, dass sie nun doch die körperliche Anstrengung auf dem Schirm hatte – aber dass sie selbst aufgestanden war und sich so positionierte, schien auszu-sagen, dass sie mitmachen wollte. Sein Gesichtsausdruck blieb einen Moment lang ernst, nachdem sie geendet hatte, dann verzogen sich seine Lippen zu einem schiefen Lächeln, das fast schon ein wenig mitleidig wirkte.
„Aber Sie wollen das nicht gemeinsam mit mir machen, oder?“, erkundigte er sich. „Wenn doch, könnten wir vermutlich besser Ihre Herzleistung messen als meine. Das ist nicht anstrengend für mich.“ Natürlich würde es eine Reaktion hevorrufen, aber keine wie bei einem Menschen. „Wenn Sie hingegen dazu bereit sind, mir Ih-ren Laptop anzuvertrauen, drehe ich für Sie ein paar Runden um das Gebäude, das geht schneller.“ Weil er dann schneller laufen konnte.

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Re: Alles nur eine Frage der Technik!

Beitrag  Chizuru am Fr 25 Aug 2017 - 16:54

Oho, da war ein ziemlich lustiger Blick zu sehen. Wenn er so weiter machte, würde sie ein Foto von ihm machen, es einrahmen und es aufhängen mit der Überschrift: Beste Imitation einer Katze! Dieses Spielchen konnten sie jetzt ewig weiter führen, wenn sie wollten, dabei ging es wohl deutlich um die Arbeit, wenn auch scheinbar nicht mehr ganz. "Nein, aber ihr Innenarchitekt." Wurde das jetzt ein Spiel darum wer das letzte Wort hatte? Aus irgendeinem Grund gefiel Chizuru seine lockere und doch ernste Art, man konnte recht viel davon lernen, wenn man ihn im Auge behielt. Vermutlich war er einer dieser typischen Geschäftsmänner, die gute Miene zum bösen Spiel machten. Aber Vermutungen konnte jeder anstellen und würde sie nicht weiter bringen, zumal es auch überhaupt nicht wichtig war, zumindest im Moment nicht.
Bei seinem nächsten Lächeln, das sie bekam, nachdem sie aufgestanden war, legte sie den Kopf etwas schief, als könne sie es damit gerade Rücken. Tatsächlich fragte sie sich aber, was sie nun wieder komisches gesagt hatte. Die Erklärung folgte auf dem Fuße, zum Glück, sonst hätte sie sich noch lächerlich gemacht. Also richtete sie ihren Kopf wieder auf. "Eigentlich war genau das der Plan. Wenn man den ganzen Tag, beziehungsweise die Nacht, sitzt, bekommt man recht schnell Rückenschmerzen und ein wenig Abwechslung schadet dem Körper nicht." Aber vermutlich hatte er recht, sie hatte ja lediglich einen Bruchteil seiner Kraft bisher zu Gesicht bekommen, so nahm sie jedenfalls an. Wollte sie es wirklich darauf anlegen? Nein, eigentlich nicht. Also begann sie das Kabel das Constantine und den Laptop verband aufzuwickeln und in sich zu verwickeln, damit er es einfach transportieren konnte und ihm nicht in den Weg kam. Das wurde ihm also als Erstes in die Hand gedrückt. Was folgte war der Lapotop, den sie bereits in die Hand genommen hatte, aber noch einige Dinge zu sagen hatte, bevor sie diesen übergab. "Nicht fallen lassen, nirgends dagegen donnern, keine Knöpfe drücken und ansonsten: Verteidigen Sie ihn mit ihrem Leben." Was wohl deutlich übertrieben war, aber dieses kleine Ding war eben ihr Schatz. Nun streckte sie ihm das Gerät entgegen, drückte noch kurz auf die Aufnahme-Taste und hatte noch etwas anzufügen: "Bekomme ich ihn aus irgendwelchen Gründen nicht wieder, nehme ich mir die Freiheit ihn in Rechnung zu stellen, samt aller Informationen und Erkenntnissen, die mir dabei verloren gehen." Wie diese Bezahlung ausfallen würde, würde er dann selbst sehen. Womit sie sich aber gleichzeitig einverstanden gab, dass er alleine lief.

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Re: Alles nur eine Frage der Technik!

Beitrag  Constantine am Sa 26 Aug 2017 - 18:39

(sry btw für die Bindestriche xD Word hatte wohl Silbentrennung an... =S)

Chizurus Erwiderung hatte nur noch ein leises belustigtes Schnauben von ihm erhalten, aber keinen weiteren Kommentar. Ihre Antwort auf seine Frage war begrüßenswert; vorbildliches Verhalten, Ambitionen, sich zu bewegen (also Sport zu machen) und den Rücken zu entlasten. Ja, Herumsitzen war eins der schlechtesten Dinge, die man seinem Rücken antun konnte, ohne aktiv die Absicht zu haben, ihn zu belasten. In der heutigen Zeit eine sehr schlechte Nachricht, wo doch immer mehr Leute Bürojobs hatten und zwangsweise sehr viel nur herumsaßen. Also musste es Constantine ja fast schon ein wenig leidtun, Chizuru dazu zu raten, sich lieber nicht zusammen mit ihm zu bewegen.
"Sie könnten einfach eine Runde durch das Gebäude gehen? Oder Sie kommen mit nach draußen, um ein wenig frische Luft zu schnappen?" Auch dann saß sie immerhin nicht herum. Er streckte die Hände aus und wartete darauf, dass sie ihm die aufgewickelten Kabel und ihren Laptop gab. Sie ließ sich nämlich tatsächlich darauf ein. Das Gezuppel an den Elektroden, das sich auf seine Haut übertrug, war nicht wirklich angenehm, aber irgendwie mussten die Kabel immerhin aufgewickelt werden.
Er schloss die Finger behutsam, aber sicher um das Gerät. "Wie Ihr eigen Fleisch und Blut, hn?", kommentierte er. Natürlich zog er sie nur auf, doch er konnte sie auch verstehen. Wenn auf dem Laptop tatsächlich so viele wertvolle Informationen gespeichert waren, wäre es schlichtweg gesagt absolut scheiße, wenn er kaputt ging. Andererseits war sie sicherlich in der Lage dazu, die Informationen zu rekonstruieren, wenn er kaputt ging. Nicht allerdings, wenn er aus irgendeinem Grund und irgendwie gestohlen wurde (was nicht geschehen würde, solange Constantine ihn festhielt).
"Ich werde Ihn hüten wie meinen Augapfel - würde ich gerne sagen, doch ich denke, das ist irgendwie ein wenig unangebracht in diesem Fall. Also: Ich passe schon drauf auf." Und mit den Worten wandte er sich ab und trat hinüber zur Tür. Dabei würde sich nun wohl auch herausstellen, ob Chizuru ihn nach draußen begleiten würde.

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Re: Alles nur eine Frage der Technik!

Beitrag  Chizuru am So 3 Sep 2017 - 14:59

(Und ich hatte mich schon gewundert xDD Und sorry, dass es so extrem lange gedauert hat x.x Anstrengende Woche... Wird grad wieder voller auf Arbeit *Seufz*)

Zumindest verstand der Vampir ihren "Humor", was wirklich nicht jeder konnte. Die Meisten fühlten sich recht schnell beleidigt und taten Chizurus Kommentare als abwertend und unfreundlich ab, obwohl sie deutlich versuchte sich anzupassen. Vielleicht würde diese Zusammenarbeit doch noch den ein oder anderen Vorteil für sie bringen.
Sie hatte schon aufgegeben mit ihm laufen zu wollen, doch ein wenig frische Luft klang nicht schlecht. Im Gebäude herum zu irren... Nun ja, sagen wir es so: Man pinkelt auch nicht in fremde Küchen. Sie wusste genau, wenn sie etwas interessantes fand würde sie sich davon ablenken lassen und vermutlich einige Grenzen überschreiten, aus reiner Neugier. Der Anstand gebot ihr jedoch solche Dinge zu unterlassen, also war die Entscheidung an die frische Luft zu hüpfen deutlich besser. "Ich denke ich werde ebenfalls etwas frische Luft schnappen." Dass dieses Labor weder Licht von außen noch wirklich Tagesluft zuließ war nicht schwer zu erkennen, immerhin befanden sie sich in einem Keller. War das nicht eine ziemlich unangenehme Arbeitsumgebung? Nicht dass es sie störte, aber sie konnte sich gut vorstellen, dass viele Menschen damit ihre Probleme hatten. Andererseits gab es ja auch viele Arbeitgeber, die solche Sachen mit Absicht einkalkulierten, um den Arbeitnehmern das Zeitgefühl zu nehmen.
Sie hatte ihm bereits den Laptop in die Hand gedrückte, als sie die Arme in die Höhe reckte, um sich etwas zu strecken, sie wurden kurz über dem Kopf verwinkelt, während der rechte Arm sich weiter nach oben streckte. Bei der Lösung schwenkte sie den Kopf noch einmal nach links und rechts, bevor sie ihm wirklich eine Antwort gab. "So könnte man es auch sagen." Natürlich hatte sie in ihrem Motelzimmer ein Back Up, doch es ging ihr um den Laptop im Allgemeinen. Sie hatte Jahre gebraucht um ihn zu konstruieren und war nicht sonderlich scharf darauf ihn erneut zu bauen, zumal die Beiden ihre Arbeit damit unterbrechen und von vorn beginnen müssten. Das wollte wohl keiner von Beiden. Also nickte sie ihm lediglich zustimmend zu und hoffte, dass sie auf seine Worte bauen konnte. Würde dem kleinen Schatz etwas passieren würde er sich sicherlich nichts anhören dürfen, doch Chizuru konnte auf andere Weise ziemlich ungehalten werden, wenn es um ihre Technik ging, außerdem war auch sie eine Geschäftsfrau und wusste wie sie in einem solchen Falle noch etwas für sich heraus schlagen konnte. Sie überging seinen schwarzen Humor (?). Er sollte seine Augäpfel lieber hüten, ohne sie würden die Beiden jetzt nicht hier sein und ohne sie würde Chizuru ihm auch niemals helfen können, wenn sie überhaupt in der Lage dazu war. Zumindest waren sie schon weiter als so mancher Chirurg.
Müde folgte sie Constantine zur Tür, ein wenig frische Luft würde ihr Gehirn sicherlich wieder aufwecken. Nun ging es also darum die Treppe erneut zu erklimmen oder wollte er vielleicht einen anderen Ausgang wählen? Wie dem auch sei, die junge Frau würde ihm nach draußen folgen.
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Re: Alles nur eine Frage der Technik!

Beitrag  Constantine am So 3 Sep 2017 - 17:15

(urgh x.x *patta* mach dir keinen Stress, ich drück die Daumen, dass es schnell wieder etwas ruhiger wird^^ Und schon mal sorry für irgendwelche komischen Sätze, ich bin schon den ganzen Tag etwas platt mit Kopfweh und etwas Kreislauf >.<)

Chizuru nahm den letzteren seiner beiden Vorschläge an und beschloss, mit nach draußen zu kommen. Er hatte eine kleine Karte aus seinem Portmonee gezückt, die mit einer schlichten grauen Kreditkarte vergleichbar war, und verließ mit ihr zusammen das Labor, den Laptop dabei noch immer festhaltend wie ein rohes Ei. Oder, na ja, ein wenig fester schon.
Constantine konnte sich theoretisch schon vorstellen, wie es sein musste, wenn das Ding kaputt ging. Man steckte eben doch arbeitsintensive Stunden und viel Mühe und Schweiß in so eine Arbeit hinein, und wenn sie ihm bei dem "eigen Fleisch und Blut" zustimmte, war das Ding sicher um einiges wertvoller noch für Chizuru als sein Smartphone für ihn, das immerhin auch eine Spezialanfertigung war und ihm mit ein paar Sachen mehr behilflich sein konnte als das Durchschnittshandy vom neusten Markt. Aber okay, er hing eh an nichts wirklich - also verglich man es vielleicht doch besser mit "wichtiger als ein Smartphone für einen Teenager". Manche von ihnen schauten ja nur noch zum Schlafen von den Teilen hoch, nicht mal zum Pinkeln und Essen. Oder Autofahren, wenn sie denn schon volljährig waren.
Also hinkte der Vergleich wohl doch wieder ein wenig, aber nun ja. So lange er es sich vorstellen konnte, spielte es ja auch keine große Rolle. Änderte allerdings auch nichts daran, dass er nicht wusste, wie es sich wohl anfühlte. Wahrscheinlich belastend (jedenfalls, wenn man lange genug darüber nachdachte).
Er schloss die Tür hinter Chizuru, führte sie dann aber nicht zurück zur Treppe, sondern noch ein Stück weiter und zu einem Notausgang im Keller, den man allerdings als Mitarbeiter genauso gut als Ein- und Ausgang benutzen konnte, wenn man hier unten arbeitete. Der Alarm ließ sich durch die Karte abstellen, die Tür sich durch einen zusätzlichen Code öffnen, den er geübt eintippte und Chizuru dann auch diese Tür offenhielt. Der Eingang oben war längst verschlossen und nach dem ins Schloss Fallen würde dieser hier auch wieder verriegelt sein. Man kam mit der Karte aber bequem wieder hinein.
Die Tür befand sich auf der Rückseite des Gebäudes und war durch die Lage auf Bodenlevel, sodass man auch hier keine Treppe emporlaufen musste. Zumindest nicht, wenn man zum Mitarbeiterparkplatz unterwegs war. Wenn man zurück zur Straße wollte, ging es entweder eine Rampe hinauf oder auf der anderen Seite eine Treppe zum Vordereingang. Genau mit dieser Treppe und einem gepflasterten Weg konnte man das gesamte Gebäude auch einmal umrunden. Keine schöne Laufstrecke, aber dafür erschreckte man keine Leute, wenn man nachts noch herumlief und dabei ein wenig schneller unterwegs war als der normale Jogger.
"Ich denke, ich werde ein paar mal hier vorbei kommen, bevor Sie befriedigende Ergebnisse erhalten", wandte er sich an Chizuru. "Sie können aber auch gerne eine Runde um den Block drehen, es wird eine kleine Weile dauern." Die Nachbarschaft hier war auch um diese Uhrzeit noch sicher. Sie befand sich zentral und an großen Straßen, nicht abgeschieden und mit kleinen zwielichtigen Gässchen wie die kleine Bar, in der sie sich am Abend zuvor kennengelernt hatten.

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Re: Alles nur eine Frage der Technik!

Beitrag  Chizuru am Di 5 Sep 2017 - 19:53

(Die Hoffnung sehe ich nicht xDD September und Oktober sind unsere Hochmonate und danach gehts mit den Weihnachtsfeiern los... yaaay <.< *ironie off* xD Du musst doch nicht posten, wenns dir nicht geht Very Happy Gute Besserung :* Falls das immer noch der Fall ist >.<)

Dass er so vorsichtig mit ihrem Lieblingsstück umging fiel ihr nicht sonderlich auf. Für sie selbst schien er den Laptop ganz normal in der Hand zu halten. Ob sie ihm wirklich traute, was ihr Goldstück anging? Wohl eher nicht - da vertraute sie nur sich selbst, aber wer Ergebnisse wollte, musste eben auch Risiken eingehen.
Ein kurzer Blick Richtung Treppe, was wohl eindeutig der falsche Weg gewesen wäre, woraufhin sie in die andere Richtung sah und Constantine folgte, er hatte immerhin schon eine offensichtliche Mitarbeiterkarte gezogen. Nichts Neues mehr heut zu Tage, doch eine wirklich praktische Erfindung, wie Chizuru zugeben musste. Sicherer, als so manches Schloss, aber genauso unsicher, wenn man sie verlor oder sie einem geklaut wurde.
Gute Überlegung... Man sah wirklich kaum noch einen Teenie, der die Straße im Auge hatte, so schlimm war Chizuru glücklicherweise nicht, da sie wert auf ihre Sicherheit legte, die Kinder scheinbar nicht mehr sonderlich. Doch konnte sie sich auch nicht sonderlich vorstellen, dass gerade dem Vampir ein Handy so wichtig sein könnte oder gar ihm bei irgend etwas helfen könnte. Bisher hatte sie nicht das Vergnügen andere begabte Leute in ihrem Bereich kennen zu lernen, wenn man ihren grausamen Bruder da mal raus lies, wobei der ja keine nützlichen Erfindungen hervor brachte, sondern eher Folterinstrumente oder Dinge, die im Krieg nützlich wären, den konnte man da aus ihrer Sicht also getrost raus lassen.
Als belastend würde Chizuru es nicht unbedingt beschreiben, wohl eher ein Gefühl der Unsicherheit und vielleicht auch etwas Angst wichtige Informationen zu verlieren, wobei das eigentlich nur auf die heutigen Ergebnisse zutreffen würde, immerhin speicherte sie alles am Vorabend noch einmal separat ab.
Noch tiefer in den Keller mussten sie also, vor einer weiteren Tür machten sie Stopp. Also brauchte man noch einen zusätzlichen Code, um die Tür zu entriegeln, gar nicht dumm. Da war es schon gar nicht mehr so schlimm, wenn man die Karte verlor, auch wenn Chizuru nicht wusste, dass man mit der Karte lediglich den Alarm abstellte, wie es schien. Aus reiner Höflichkeit verzichtete sie darauf Constantine beim Eingeben des Codes über die Schulter zu sehen. Schließlich wollte sie hier keine Betriebsgeheimnisse mit bekommen, mal ganz abgesehen davon gab es für sie keinen ersichtlichen Grund in diesem Gebäude allein herum zu spazieren. Mit einem kurzen Nicken bedankte sie sich also für die Höflichkeit ihr die Tür offen zu halten und schritt ins Freie, wo sie genug Raum zwischen sich und der Tür lies, bevor sie stoppte, damit auch der Vampir an die frische Luft konnte. Sie betrachtete die beiden Wege, die man gehen konnte, konnte sich aber nicht recht einen Reim darauf machen welcher genau wohin führte, weshalb sie sich zu Constantine umdrehte. "Ich denke ich werde einfach die selbe Strecke kurz einmal ablaufen." Entgegnete sie ihm, wobei ihr unweigerlich auffiel, dass er immer noch ohne Hemd herum lief, was um diese Uhrzeit sicherlich zu Missverständnissen führen könnte. Na hoffentlich traf er da nicht auf hysterische Frauen oder dergleichen, die ihn gleich einmal als Perversling beschimpften. Er hätte natürlich das Hemd über die Elektroden anziehen können, ganz offensichtlich wurde darüber nicht nach gedacht. Die Nachbarschaft war nicht sehr groß, also würde Chizuru es mit Sicherheit mitbekommen, sollte so etwas passieren. Ob die Gegend nun sicher war oder nicht, spielte für sie keine große Rolle, gegen die meisten Angreifer konnte sie sich wehren. Sollte sie sich nicht wehren können, könnte sie immer noch wie eine begaste schreien, zur Not schreckte das oft ab. "Also ein gemütlicher Spaziergang für mich und ein kurzer Ausdauerlauf für Sie." Mehr war da wohl kaum zu sagen, es sei denn er hätte noch etwas anzufügen, ansonsten würde sie sich schon in Bewegung setzen.
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Re: Alles nur eine Frage der Technik!

Beitrag  Constantine am Di 5 Sep 2017 - 20:24

(oh nooo x.x ich drück trotzdem die Daumen ^^" ... und danke, ging dann an dem Abend auch wieder xD ka, was das war >.<)

Er zuckte die Schultern. "Wie Sie möchten", natürlich würde er sie nicht dazu nötigen, das Gelände zu verlassen und stattdessen in der Gegend herumzuwandern. Was seinen bloßen Oberkörper anbelangte, brauchte sie sich wohl tatsächlich keine Gedanken machen (mal abgesehen davon, dass es nicht seine Absicht gewesen war, nicht darüber nachzudenken und sich nichts überzuziehen. Er fror nur einfach nicht so schnell und empfand die Luft dementsprechend nicht groß anders als im Innern des Gebäudes, weshalb es ihm gar nicht richtig aufgefallen war). Das Grundstück war nicht so gut einzusehen, erstens, zweitens war um diese Uhrzeit hier wirklich kein Fußgänger mehr unterwegs und drittens würde er sich ohnehin so schnell bewegen, dass es kaum jemandem auffallen würde.
Chizuru bekam noch einen kurzen Gruß von ihm, scherzhaft gemeint natürlich eher, indem Constantine sich mit Zeige- und Mittelfinger an die Schläfe tippte, dann ließ er sie im wahrsten Sinne des Wortes stehen, denn bereits einen kurzen Augenblick später war er auf dem gepflasterten Privatweg, der um das Gebäude herum führte, verschwunden. Er bewegte sich zwar nicht so schnell, dass es aussah als hätte er sich in Luft aufgelöst, aber dennoch mit unverkennbarer übermenschlicher Schnelligkeit, die seine Konturen, vor allem wegen der vorherrschenden Dunkelheit, verwischen ließ, wenn Chizurus Kontaktlinsen das nicht verhinderten. Kein menschliches Auge und Hirn konnte die Bilder schnell genug verarbeiten, um die Bewegungen klar zu sehen. Und außerdem folgte dann eh die Hausecke.
Und wenn Chizuru nur ein wenig spazieren ging, würde es nicht einmal eine halbe Minute dauern, bis er sie wieder eingeholt und überholt hatte. Vielleicht hatte sie ja Spaß daran, zu zählen, wie oft er an ihr vorbei kam, während sie das Gebäude einmal umrundete. Anhalten tat er nicht bei ihr, damit es nicht noch länger dauerte, und möglicherweise sorgte das hin und wieder auch dafür, dass sie einen Schrecken bekam, da man ihn mit menschlichen Ohren kaum hören konnte, selbst wenn er ganz nah war.

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