Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am Do 8 Feb 2018 - 0:57

Nach dem schlimmen Moment, hatte Rosemary es wirklich geschafft ihre Kraft in Worte zu sammeln, um mir, der weißhaarigen Unsichtbaren, zu erläutern, weshalb sie mich gerne so nennen würde. Ich glaube in diesem Fall, hatte ich auch nicht mit einer solchen Erläuterung gerechnet und wäre wohl mit weniger auch zufrieden gewesen, doch die Worte wurden gesprochen und zurückgeben konnte ich sie ihr auch nicht. Mein Kopf legte sich leicht schief und ich sah Rosemary an, während ich meine Hand kurz nachdenklich an mein Kinn legte. "Solange es nicht bei "Madonnen-Lilly bleibt." Sagte ich scherzhaft, auch wenn meine leicht monotone und etwas witzlose Stimme auch für ernst genommen werden konnte. Aber Rosemary kannte mich nun auch nicht seit heute, also machte ich mir darüber erst recht keine Gedanken und über einen weiteren Punkt auch nicht: Das sie diesen Namen verwenden durfte, hatte ich damit natürlich erlaubt und ich würde es auch nicht zurücknehmen. Worüber ich mir dabei keine Gedanken machte, weil ich Rosemary dahingehend vertraute, war das sie diesen Namen natürlich nicht gegenüber meinen Untergebenen im Laden verwenden sollte, genauso wenig gegenüber irgendwelchen Geschäftspartnern. Diese hatten die Erlaubnis mich weiterhin "Lilith" nennen zu dürfen.
Ich vernahm noch die neuen Informationen, die Rosemary bei diesen Wesen herausgefunden hatte, konnte damit zwar erst einmal nur wenig anfangen, doch ich merkte es mir auf jeden Fall. Eventuell würde es wichtig werden, wenn wir weitere Leichen finden würden, die zu diesen Wesen gehörten und so konnten wir dann eventuell auch eine Spur ausmachen. Grundsätzlich war dies jedoch Rosemary's Gebiet und bei solchen "Tieren" konnte sie auch vermutlich schneller diese Spur ausmachen, als ich es könnte. Eine Hilfe bei der Suche wollte ich natürlich trotzdem sein und so stellte ich mich darauf ein, danach Ausschau zu halten. Erst dann hatte ich mich auch zurückverwandelt und versank kurz in Gedanken, als Rosemary über ihre eigenen Klauen nochmal "sprach". Diese waren wirklich anders und wenn ich so darüber nachdachte und demenstprechend war auch der Gedanke von ihr lustig, dass sie doch gerne mal die Wesen eines besseren belehren wollte. Ich überlegte mir, wie das wohl aussehen würde und musste mir ein kurzes lächeln darüber verkneifen, wovon man jedoch schon etwas den Ansatz sehen konnte. Es war schon fast makaber in dieser Situation, aber das störte mich relativ wenig in diesem Fall. An den Leichen hier konnte man sowieso nichts mehr ändern und auch die Fotos an Leon hatten nicht wirklich die Situation entweder aufgehellt oder verschlechtert. Jetzt begann nämlich die Arbeit wieder.
Neben Rosemary gestellt, empfing ich den Anruf von Leon und dieser plärrte gleich - jedoch nicht so unhöflich, wie ein mieser Arbeitgeber - los, was denn hier passiert sei. Die Wyverndame hatte schon eine etwas angenervte Antwort parat, die sie dem ITler auch gleich unterbreitete und was bei mir dafür sorgte, dass ich den erklärenden Part übernahm. "Ja.. Schon gut. Aber was ist denn bitte mit dem passiert?" Leon schien selber etwas aufgebracht zu sein, auch wenn man über die Lautsprecher klar hören konnte, wie er nach Rosemarys Aussage erst mal kurz durchatmen musste. "Sind im Gebäude und trafen hier - neben Wachen - auf deinen Kerl. Nur leider in diesem Stadium." Ich schritt etwas nach vorne und tippte auf meinem Handy etwas herum, war auch froh darüber, dass man einen Anruf nicht unterbrechen musste um in die Foto-App zu kommen. Ich machte noch ein paar Bilder von dem Wesen, dass an dem ganzen Schuld war und sandte die auch gleich an Leon, welcher nach einem kurzen Moment wieder reagierte. "Das ist jetzt aber wirklich ein Scherz? Oder?" Man konnte eine gewisse Fassungslosigkeit in der Stimme von Leon hören. Das letzte mal als er mit irgendwelchen Monstern konfrontiert wurde, war es noch wegen Lycoris und selbst da musste er diese nicht Live sehen sondern nur Bilder. Manchmal war er doch noch eine zarte Seele. "Dieser Mensch hier, wenn es überhaupt mal einer war, war in einem Raum mit deinem Kerl eingesperrt." Erläuterte Lilith das und klang dabei gar nicht so, als wollte sie einen Scherz erzählen. Sie ging dann auch wieder hinüber zu Rosemary, falls diese nicht gefolgt war.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Rosemary am Do 8 Feb 2018 - 22:17

Rose war froh, endlich dem ungefragten Zungenkuss entkommen zu sein. War ja auch wirklich widerlich. Da hätte sie lieber einen Frosch geküsst, soll ja bekanntlich unter den Menschen sowas wie Glück bringen oder so ähnlich. Ganz genau wusste Rose das nun nicht mehr und es war ihr auch herzlich egal, denn sie war sich ziemlich sicher, dass die mangelnde Sauerstoffzufuhr ihrem Kopf nicht gerade gut getan hatte. Doch erholte sie sich auch wieder schnell davon. Immerhin hatte sie schon ganz andere Dinge erlebt. Und wenn sie schon eine Explosion überlebte, dann war so ein Würgegriff echt amselig dagegen.
Viel interessanter war nun eher, wie Lilith auf ihren möglichen Kosenamen reagierte. Sie wirkte eher überrascht, aber schien absolut nicht darüber verärgert zu sein. Viel eher fragte sie nach, wie Rose auf diesen Namen denn gekommen sei. Glücklicherweise brauchte Rose für die Erklärung nicht erst einen halben Vormittag nachdenken, sondern konnte diese sogleich liefern. Lilith war eine blasse, zierliche, junge Frau und da fand Rosemary den Vergleich mit der Madonnen-Lilie durchaus berechtigt. Eine Pflanze, die eine gewisse, sanfte Eleganz ausstrahlte ohne aufdringlich zu wirken. Lustig war dann eher, dass Lilith eher darauf bestand, dass es nicht bei Madonnen-Lilly bleiben sollte. Glücklicherweise kannte Rosemary den Humor der Dämonin bereits und so kicherte sie tatsächlich leise. Sie hielt sich sogar die Hand vor den Mund, da sie sich davon abhalten musste, das zu sagen, was ihr in den Sinn kam. Wie Lilith darauf in dieser Form reagiert hätte, wollte sie lieber nicht herausfinden. Aber zusätzlich war das Lächeln der Wyverndame breiter geworden, denn immerhin hatte sie ja sogesehen tatsächlich die Erlaubnis bekommen, die Dämonin Lilly zu nennen. Ein Umstand, der fast dafür sorgte, dass Rose einen Freudentanz vollführen wollte. Glücklicherweise hatte die Wyverndame sich selbst so weit unter Kontrolle, dass sie solche Gefühlsausbrüche unterdrücken konnte.
Dass Rose beim Untersuchen der Leichen die gesammelten Informationen an Lilith weitergab, war ebenfalls eher ein Tick der Jäger. Das passierte also vollkommen automatisch. Ziel dessen war, dass alle Mitstreiter dieselben Informationen besaßen und sich so auf ihre Weise vor dem jeweiligen Feind schützen konnten. Zudem konnten so gemeinsam bessere Kampftaktiken und ähnliche Vorgehensweisen aufeinander abgestimmt und verbessert werden. Je mehr Monster derselben Sorte man also bekämpfte, desto mehr Erfahrung sammelte man darin und wurde jedes Mal ein wenig sicherer darin, diese zu erlegen. Jedoch gab es immer wieder nicht einkalkulierbare Gegebenheiten, die das Jagen natürlich erschwerten, weshalb eine wichtige Vorbereitung natürlich unabdingbar war. Diesen Luxus hatten Rose und Lilith jedoch nicht, weshalb es umso wichtiger war, die Informationen zu teilen und sich aufeinander abzustimmen. Aber glücklicherweise hatten die beiden ja schon das ein oder andere Abenteuer gemeinsam erlebt und so waren die beiden doch ein relativ eingespieltes Team. Interessant war auch, dass Lilith anscheinend ansatzweise den Mundwinkel verzog, fast so als ob sie lächeln wollte. Sie fand wohl die Vorstellung amüsant, wie Rose anderen Leckmeister-3000 ihre Klauen vorstellen wollte. Immerhin hatten diese eine Belehrung in Sachen Klauenpflege bitter nötig.
Doch zum Scherzen war sicherlich genug Zeit, wenn sie diesen wahnsinnigen Doktor aus den Verkehr gezogen hatten, der für diesen unschönen Anblick verantwortlich war. Zumindest wollte Rose diesem Typen ordentlich die Meinung geigen, hatte eins seiner Geschöpfe immerhin ihr Kleid ruiniert. So wurden Bilder an Leon verschickt, der so gar nicht angetan von dem Anblick war. Etwas ungehalten reagierte Rose dann doch darauf, als Leon ihnen quasi unterstellte, für diese Bilder verantwortlich zu sein. Vor allem war sie doch ein wenig verletzt davon, wusste Leon immerhin, um was es sich bei einem Wyverianer handelte. Mit einem dankbaren Nicken reagierte Rose darauf, dass Lilith tatsächlich erklärte, was damals passiert war, woraufhin sich sowohl Leon als auch die Wyverndame ein wenig beruhigen konnten. Half ja nichts, wenn die beiden sich am Telefon stritten. Dann fragte Leon auch endlich, was denn passiert sei und abermals übernahm die Dämonin das Reden. Sogleich sandte diese dann auch Bilder von dem Leckmeister-3000 an Leon. Dieser war von den Bildern alles andere als begeistert, was aber auch verständlich war. Die Fassungslosigkeit in seiner Stimme verriet, dass er wohl schon unangenehme Dinge in der Richtung zu Gesicht bekam. Auf die rhetorische Frage wurde nicht geantwortet. Stattdessen erläuterte die Dämonin, dass der Typ und das Monster in dem Raum mehr oder weniger eingesperrt waren. Daraufhin gab Rose an Leon die Informationen weiter, die sie Anhand der Untersuchung beider Leichen gesammelt hatte. "Wäre nett, wenn du im Netz die Augen offen hältst und uns möglicherweise mit Infos versorgen könntest, falls du was zu dieser Art Monstererschafferei was finden kannst", fügte Rose dann an, war sich aber sicher, dass Leon bereits entsprechendes am Vorbereiten war. Dennoch bat er um ein Paar Minuten und legte erstmal auf, immerhin kostete Telefonieren Geld.
Kurzum blickte Rose in Richtung Lilith und seufzte leise. "Scheint, als müssten wir das Stockwerk genauer unter die Lupe nehmen, bis Leon etwas herausgefunden hat", schlug die geschuppte Echse vor, zuckte mit den Schultern und machte sich auf, die Tür zu öffnen. Mitten in der Bewegung hielt sie jedoch inne und fing an, wölfisch zu grinsen. "Hättest du vielleicht Lust, mir dabei zu helfen, die Wachen ein wenig zu ärgern?", fragte sie dann. Erkennbar war, dass sie etwas eher unschönes im Sinn hatte. Und so war es auch, immerhin wurde ihr Kleid ruiniert und irgendwer hatte dafür bezahlen zu müssen. Außerdem wusste sie, dass Lilith ein wenig Sadismus nicht abgeneigt war.
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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am Do 8 Feb 2018 - 23:51

Immerhin konnte man sich auch in diesem Moment etwas erfreuen und das zeigte Rosemary auch damit, dass sie sich wohl über die Erlaubnis freute, die ich ihr gab. Es gab wohl in diesem Fall nicht wirklich einen Grund ihr das zu untersagen und ich hätte auch keine wirkliche Begründung gewusst, wieso ich es nicht erlauben sollte - bis auf 'Lass das, weil', doch dazu war ich nicht die Person. Ich mochte Begründungen.
Den Tick eines Jägers hatte ich natürlich auch nicht und da ich viele meiner Missionen lieber allein machte - zumindest einfach keine Partner hatte, die sich anbieten würden - gab es bei mir keinen regen Informationsaustausch währenddessen. Ich konnte manchmal aber auch sehr stur sein und einen Weg einschlagen, der mir passte und von dem ich ausging, dass es schnell ging. Bei Rosemary ging es jedoch wieder etwas, genauso wie es mich bei Ayumi nicht störte, mit diesen Personen meine Missionen zu erfüllen. Beiden vertraute ich und da Rosemary auch noch eine Jägerin war, hatte sie beispielsweise Kenntnisse, die ich eben nicht hatte. Das machte alles ziemlich einfach für uns und man musste sich auch nur darauf vertrauen. Und so wurde das auch getan und immerhin hatte es sich gelohnt. Hier war ja auch mit dem Leckmeister-3000 wieder ein Beweis dafür, dass Rosemary eine Gefährtin war, auf welche man immerhin auch vertrauen konnte. Wobei in dieser Situation es wohl eher daran lag, dass sie ihr Vertrauen an mich aussprechen musste, denn ich hatte das Messer in den Schädel gerammt. Mit fehlendem vertrauen wären wir wohl hier kaum weit gekommen.
Die Bilder an Leon gesandt konnte dieser sich erst einmal kurz darüber auslassen, bevor er dann einen kurzen "Streit" mit der Wyverndame hatte. Er sah jedoch schnell ein, dass er sich vermutlich falsch ihr gegenüber geäußert hatte, weshalb der Teil dann einfach nicht mehr beachtet wurde - zumindest von mir, denn ich wollte mich mehr um die Mission kümmern - zudem hatte er sich auch entschuldigt. Bei den zweiten Bildern reagierte er noch etwas fassungsloser und ich war in diesem Fall schon froh, dass er ja die bösen Wesen kannte, die ich schon alle mal an geschleppt hatte. Sonst wäre dies jetzt eine wirkliche Überraschung gewesen. Die weiteren Informationen halfen dann auch noch für Leon weiter und er konnte sich schon einmal Gedanken darüber machen. "Habt ihr eventuell einen Namen gefunden? Von diesem Wesen, falls es mal ein Mensch war? Und gibt es in diesem Raum noch mehr Informationen, wie Namen, die ich in meine Suche mit einbeziehen kann?" Die Frage war berechtigt, doch die Wahrscheinlichkeit, dass hier ein Personalausweis dabei war, war relativ gering. Zumindest hatte ich bei dem Wesen keinen gesehen und sonst war der Raum sehr chaotisch, was das suchen nicht leichter machte. "Falls wir über etwas stolpern, geben wir dir Bescheid." Sagte ich und damit war das Gespräch dann auch schon beendet.
Ich nickte leicht, als Rosemary meinte, wir müssten uns wohl noch ein wenig umsehen. Ob Leon etwas finden würde, war zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht so ganz klar und die Wahrshceinlichkeit war geringer, je weniger wir finden würden. Ich wandte mich an Rosemary, die sich schon zur Tür begab und mit einem grinsen zeigte, dass sie wohl etwas geplant hatte, was ihr gefallen könnte - und hoffentlich auch mir. "Was hast du denn im Sinn?" Fragte ich sie und lief ihr langsam hinterher - mein Blick kurz auf ihr Kleid gerichtet, welches wirklich nicht mehr so schön aussah wie zuvor. Wer wohl diese Rechnung übernehmen würde? Ich überlegte derweil wieder mich unsichtbar zu machen, doch war das davon abhängig, was Rosemary geplant hatte, weswegen ich noch wartete.

(Sry, Kopfschmerz-Post^^")

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Rosemary am Mo 5 März 2018 - 1:11

Rosemary war froh darüber, dass Lilly sich nicht über ihren Kosenamen aufregte, immerhin hatte die Wyverndame die Dämonin als eher wortkarge und leicht reizbare Frau kennengelernt, mit der definitiv nicht zu spaßen war. Glücklicherweise hatte Leon sie schon beim ersten Aufeinandertreffen darauf hingewiesen, sodass Rose beim ersten Auftrag, den die beiden ausführten, ihren Humor gänzlich abgeschaltet hatte und die ganze Sache wie eine streng geheime Mission anging, die es ja auch war. Immerhin war die Sache nicht ganz legal gewesen. Aber das war das Prellen der jungen Frau auch nicht, also durfte sich der Typ nicht beschweren, auf den die beiden mörderischen Damen angesetzt wurden.
Anscheinend wurde Lilith aber mit der Zeit um einiges weniger reizbar und wirkte nurmehr öfters mal genervt, aber ansonsten einfach nur ruhig. Zudem schien es, dass sie mit der Begründung, die die junge Wyverndame lieferte, zufrieden zu sein. Jedenfalls hörte Rose keine Widerworte und das war immerhin ein kleiner Gewinn. Zumindest wertete die junge Frau das so. Ob es wirklich der Wahrheit entsprach, konnte man nur erahnen. Aber da sich Lilly an einem Scherz versuchte, war es wohl wirklich in Ordnung, dass Rose sie so nennen wollte.
Ebenfalls positiv war, dass die beiden sich schon eine geraume Zeit kannten, sodass Lilith auch wusste, wie sie die Informationen von Rose zu bewerten hatte. Klar hatte die Dämonin nicht das Training und die Denkweise eines Gildenjägers, aber sie war klug genug, um ihre eigenen Schlüsse zu ziehen, falls es vonnöten sein sollte. Zumindest dachte Rose das von der Frau. Und sie vertraute der Dämonin, was vielleicht paradox klingen mochte, da man selten wirklich gutes von diesen Wesen hörte, aber letzendlich war das der Wyverndame ohnehin egal. Sie ver- und beurteilte niemanden wegen der Rasse. Die Umstände der Geburt eines Wesen waren unvermeidbar. Was zählte, war das, was man aus seinem Leben machte. Und die junge Frau hatte nicht das Gefühl, dass sie Lilith wirklich zu fürchten hatte, auch wenn eine Wyvern wohl haufenweise Energie liefern könnte. Vermutlich wäre es der Dämonin auch zu viel Arbeit, eine Wyvern zu erlegen, nur um an deren Energiereserven zu kommen. Zu ihrem Glück hielten die beiden aber eher zusammen und konnten so die ungemütliche Monsterzunge ausschalten.
Dass das Biest jedoch vorher einen leckeren Snack in Form des Mannes hatte, den die beiden eigentlich hätten lebend antreffen sollen, machte nun Leon eher unglücklich. Er sah aber schnell ein, dass es unklug war, Rose und Lilly so anzupampen. Vor allem, weil die Wyverndame als wildes Wesen doch eine gewisse Eitelkeit besaß, was ihre Klauen anging. Sie mit den stumpfen Dingern zu vergleichen, die dieses merkwürdige Monster hatte, war also eine bodenlose Frechheit der Jägerin gegenüber. Immerhin war es ein Haufen arbeit, seine Klauen scharf zu halten. Glücklicherweise blieb die Dämonin ruhig und konzentrierte sich lieber um die Mission, sodass Rose und Leon ihren kurzen Zwist schnell beigelegt hatten. Die Bilder waren zumindest eine kleine Hilfe, auch wenn der Computerspezialist lieber mehr Informationen gehabt hätte, mit denen er arbeiten konnte. Einen Personalausweis hatte Rose leider nicht gefunden, auch wenn sie annahm, dass der Leckmeister-3000 wohl mal einer gewesen sein konnte. So musste sich Leon leider erstmal mit weniger als sonst ans Werk machen.
Die Wyverndame selbst, die immer noch in ihrer ruinierten Kleidung steckte, hatte sich bereits der Tür zugewandt, ehe ihre eher bösartige Seite zum Vorschein kam. "Ich brauch neue Kleidung. Das angesabberte Zeug will ich lieber gegen was bequemeres und weniger schlecht riechendes tauschen", sagte die Wyverndame weiterhin grinsend, ehe sie das eher teure Kleid auszog und nur noch in ihrer eher reizvollen Unterwäsche zu sehen war. "Mach dich am besten wieder unsichtbar und greif notfalls ein", erklärte sie bloß und öffnete die Tür, um wieder auf den Flur zu kommen. Dieser war nach wie vor leer, aber Rose war sich sicher, dass hier irgendwo noch Leute sein mussten. Vielleicht waren sie sogar bewaffnet, aber wer wusste das schon. Immerhin schien der Türsteher nicht gewusst zu haben, was da in dem Gebäude für ein Mistviech zu finden war ... oder er wurde geschmiert. So oder so würde sich hier wohl ein eher unangenehmer Anblick bieten, sobald Rose und Lilly hier aufgeräumt hatten.
Viel zu bereden gab es nicht, auch wenn die beiden weiterhin über die telephatischen Fähigkeiten der Wyverndame in Kontakt blieben. Langsam und aufmerksam schlich Rose durch den Flur, bis sie an einer der Türen eine Stimme zu vernehmen glaubte. Anscheinend telefonierte gerade jemand, weswegen sie wartete, bis das Telefonat beendet wurde. Erst dann öffnete sie die Tür und torkelte absichtlich eher herein, sodass sie von einem raubeinigen Typen angestarrt wurde, der nicht so recht wusste, was denn jetzt los war. Der eher abschätzige Blick verriet, dass diese Person definitiv nicht so leicht um den Finger zu wickeln war. Anscheinend ein Söldner oder dergleichen, was mehrere Narben im Gesicht des Mannes durchaus plausibel erscheinen ließ. Der Raum selbst wirkte wie eine Art Gemeinschaftsraum für die Angestellten dieser Diskothek. Mehrere Tische und Stühle, sowie ein Sessel, Fernseher und Getränke- sowie Snackautomat waren hier zu finden. "Schullige die Störung ....", murmelte sie schwer verständlich. Dann räusperte sie sich. "I glob, mer hat eener was innen Whisky gemixt unn jetze is mir janz komisch", brabbelte die Wyverndame weiter. Dass sie anscheinend ihrer Kleidung und Wertsachen beraubt wurde, erwähnte sie ebenfalls. Der Mann in der eher militärisch wirkenden Kleidung betrachtete die Frau weiterhin abschätzig und zog die Stirn kraus. Anscheinend überlegte er, wie die Situation am besten zu bewältigen war. Derweil torkelte Rose auf den Kerl zu, der immer noch am Überlegen war. Anscheinend hatte er vorher keine Befehle bekommen, was passieren sollte, falls eine betrunkene Partymaus sich hierher verirren sollte. Sein Pech, denn das lange Überlegen kostete ihn wertvolle Zeit. Denn nun war Rose schon zu nah, um eine der Pistolen schussbereit zu machen, die er neben einem Messer bei sich trug. Außerdem wirkte der Mann ob des Geruchs verwirrt, der immer noch an Rose haftete. Diese überlegte nun aber auch ihrerseits, wie sie den Mann am schnellsten ausschalten konnte. Immerhin war der Mann mit Knieschonern, Ellbogenschonern und einer Kommandoweste ausgestattet. Er war also definitiv kampferprobt und würde wohl einen formidablen Gegner darstellen. So entschied sich Rose eher dazu, ihm erstmal einfach in die Arme zu fallen. Freundlicherweise fing der Kerl sie sogar auf und seufzte. Kurzerhand legte er die scheinbar stark alkoholisierte Frau auf dem Sessel ab und wandte sich um, um der Frau etwas aus einem der Automaten zu holen. "Ich will seine Kleidung, könnte mir passen. Ich möchte aber nicht unbedingt Blut vergießen und er sieht aus, als könnte er es im Nahkampf mit mir aufnehmen. Was schlägst du vor?", fragte Rose über die Gedankenverbindung ihre Mitstreiterin, die wohl alles aufmerksam beobachtet hatte.
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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am Mo 5 März 2018 - 22:09

Mit den gröbsten Aktivitäten waren wir in diesem Raum fertig und konnten die Leichen hinter uns lassen. Leider hatten wir wirklich nichts mehr herausgefunden und auch, dass das Monster wohl ein Mensch und keine Personalausweis war - wie kam ich denn auf so einen Gedanken? - konnten wir derzeit nur vermuten und gar nicht sicher sagen. Ich wollte mir aber auch nicht weiter unnötige Gedanken machen, weil ich es eindeutig zu unnötig empfand über so etwas nachzudenken, wenn wir wirklich keine Anhaltspunkte hatten. Rosemary hatte sowieso erst einmal ein ganz anderes Problem, denn als ich sie nach ihrem Kommentar gemustert hatte, stellte ich fest, dass sie wirklich nicht mehr so schick aussah wie vorher, sondern eher wie.. naja.. nach einem Kampf? Das waren einfache Gedankengänge, aber es stimmte eben, dass sie gerade noch kurz davor war durch ein langes Ding gewürgt zu werden, dass ich auch nicht weiter in Details denken wollte, sondern wartete ich lieber darauf, was sie denn nun vor hatte! Sie schien etwas gegen die Wache tun zu wollen und ich.. war leicht verwirrt, als sie sich plötzlich bis auf die Unterwäsche auszog und meinte, dass sie eben etwas vor hatte. Ich war mir zumindest sicher, dass sie keine Dummheiten vor hatte, die man nun denken konnte, denn wenn man zusammen nackt wurde, könnte sie ja auch an Kleidung kommen. Haha. Nein, so war Rosemary nicht und darüber war ich froh, denn einerseits war sie kein leichtes Mädchen, andererseits hätte sonst ihr zweiter Satz dahingehend gedeutet werden können, dass ich ihr bei bestimmten Aktivitäten hätte zuschauen sollen und aufpassen, dass der Typ es wohl nicht zu wild trieb. Ich schüttelte kurz den Kopf, weil mich ein Schauder überzog, eher ich ihr zunickte und mit einem Daumen nach oben schon meine Verwandlung angefangen hatte. Da ich ihr nah genug war, konnte sie noch die spärlich bekleidete Version von mir sehen. Das Mädchen mit den weißen Haaren und vielen Waffen am Rücken. "Ich werde auf dich acht geben." Sagte ich ihr per Gedanken, eher sie die Tür aufstieß und fast-nackt aus dem Raum heraus torkelte. Ich konnte schnell ahnen, dass sie wohl vor hatte sich jemanden anzunähern, denn sonst hätte sie vermutlich auch ihr Kleid anlassen können für einen kurzen Kampf. Es sollte wohl diesmal ohne Kampf vonstatten gehen? Nebenbei unterließ ich es noch an dem Kleid zu riechen, denn ich konnte mir gut vorstellen, dass es nach dem Gesabbere bestimmt nicht nach Limette roch.
Ich folgte der Dame mit etwas Abstand, denn ich wollte ihren Plan ja nicht durch eine plötzliche Unsichtbarkeit zunichte machen und blieb deshalb auf Abstand. Auch ging ich nicht mit ihr in den Raum hinein, sondern wartete erst einmal ab, denn wenn ich plötzlich drin war und er sehen konnte, wie eventuell Objekte plötzlich in meiner Kuppel verschwanden, dann würde er sicher aufhorchen, auch wenn er sich gerade auf die leicht bekleidete Dame konzentrieren musste, welche sich ihm nach einem kurzen Annäherungsversuch auch schon in die Arme fiel. Ich war ja schon fast erstaunt, dass er ihr in dieser Zeit nicht irgendwo hin gefasst hatte, sondern schon fast wie ein Gentleman sie nur auf das Sofa gelegt hatte. Ich erinnerte mich sogar kurz an den Abend, als wir uns das erste mal getroffen hatten, denn da war ja auch ein ganzer Haufen netter Kerle, die sich um eine Dame gekümmert hatten. Leider auf eine andere Art und Weise und ehe hier so etwas passieren würde, würden wohl Knochen brechen. Ich schlich mich in den Raum hinein als der Typ gerade nicht hin gesehen hatte und positionierte mich so, dass er mir nicht in den Weg kam und auch so, dass er nicht das Gefühl hatte, als wäre hier etwas plötzlich verschwunden - er hatte mir ja glücklicherweise gerade den Rücken zu gedreht. "Das muss ein sehr interessanter Club sein, wenn hier sogar ein solch muskulöser Kerl herum läuft und auch noch so geschützt ist." Kommentierte ich es etwas neutral und wunderte mich schon fast, denn andere Wachen die wir hier gesehen hatten, waren immerhin nicht so stark geschützt wie er hier. War er etwa ein Sonderkommando für was weiß ich? Vielleicht hatte er auch etwas mit dem Experiment in dem Raum zu tun? Es waren jedoch nur Gedanken und Annahmen und keine Prognose, weshalb ich versuchte Rosemary zu helfen. "Vorschlag 1: Ich lenke ihn ab, du versuchst ihn fest zu halten, damit ich ihm dann so viel Energie entziehen kann, damit er schnell ohnmächtig wird oder Vorschlag 2: ich überrasche ihn in meiner Unsichtbarkeit indem ich ihm eventuell versuche die Beine weg zu ziehen, damit du dich auf ihn stürzen kannst." Leider war ich immer stark für Blutvergießen und es fehlte mir in diesem Fall an grober Körperkraft um es mit so einem Koloss aufzunehmen, weshalb auch nur so viel übrig blieb. Rosemary hatte etwas mehr Power und es kam auf sie an, wie viel sie sich in diesem Fall zutrauen würde. Außer sie hatte einen viel besseren Vorschlag?

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Rosemary am Mi 7 März 2018 - 22:42

Glücklicherweise waren die beiden Damen nun in diesem eher unansehnlichen Raum fertig. Zwar hatten sie noch nach Anhaltspunkten für Leon gesucht, doch leider gab es hier nichts verwertbares. Trotz der wirklich guten Augen der Wyverndame und ihrer recht gründlichen Untersuchung. Ein wenig geknickt war sie schon davon, aber zumindest wussten sie nun, dass sie es möglicherweise mit Profis zu tun hatten. Leider hieß das natürlich auch, dass es womöglich sogar noch gefährlicher werden konnte. Aber Rosemary und Lilith waren ein eingespieltes Team, die sich sehr gut ergänzen konnten, vor allem, wenn die Wyvern genug Platz hatte, um ihre volle Macht zu entfalten.
Ganz abgesehen davon galt es für Rosemary auch erstmal neue Kleidung zu finden, immerhin hatte sie nicht damit gerechnet, in einen Ringkampf mit einer übergroßen Zunge zu geraten. Schnell war das lädierte Kleid ausgezogen und die schöne, junge Frau zeigte sich in sexy Unterwäsche. So blieb der Dämonin also erstmal nichts anderes übrig, als diesen durchaus attraktiven Anblick etwas länger zu genießen, als es heute schon der Fall war. Aber die Wyverndame war sich sicher, dass Lilly nichts dagegen hatte. Mit erhobenem Daumen und der Zusicherung, dass sie auf Rose Acht geben würde, verwandelte sich ihre Freundin, um ihre Unsichtbarkeit zu nutzen. Zwar wusste Rosemary deshalb nicht genau, wo sich Lilith gerade befand, aber auf dem Weg durch den Gang konnte die Frau es nicht lassen und wackelte ein wenig übertrieben mit der Hüfte. Vermutlich für viele ein reizvoller Anblick, aber es ließ die Dämonin sicherlich eher kalt.
Der Plan der Wyverndame war im Prinzip so einfach, wie einem Baby den Schnuller zu klauen. Nun zumindest in der Theorie war er das. Die Betrunkene spielen, sich jemandem an den Hals werfen und der Person das Bewusstsein ... und natürlich die Kleidung rauben, insofern sie passen könnte. Und tatsächlich wirkte die Kleidung des eher stark gerüsteten Typen so, als könnte sie der Dame passen, wenn sie mit einem Messer kleine Korrekturen vornahm. Nebenbei war auch sie natürlich überrascht davon, dass der muskulöse Typ nicht die Chance nutzte, um der vermeintlich alkoholisierten Dame an Stellen zu fassen, die man normalerweise nicht ungefragt berühren sollte. Stattdessen hob er Rose unter den Achseln an und trug sie zur Couch, wo diese immernoch ziemlich überzeugend so tat, als hätte sie einen über den Durst getrunken. Sie behauptete sogar KO-Tropfen verabreicht bekommen zu haben. Der Typ jedoch sprach kein Wort, sondern nickte bloß und wandte sich ab. Seine Schritte lenkten ihn zum Getränkeautomaten, wo er Münzen einwarf und einen Kaffee in Auftrag gab. Rosemary fand es nebenbei ziemlich knauserig von dem Clubbesitzer, dass er seinem Personal Automaten in den Gemeinschaftsraum stellte. Und auch Lilly hatte so ihre Gedanken zu diesem Ort. "Ich wette, irgendjemand wurde geschmiert, oder wie sonst haben die den Leckmeister-3000 hier reinbekommen? Und unser netter Bursche ist wohl dafür da, dass weder das Mistvieh rauskommt, noch irgendjemand hier ungefragt rumschnüffelt", gab Rosemary ihre Gedanken zum Besten. Klang zumindest in ihrem Kopf ziemlich plausibel. Immerhin war er so auffällig wie ein Kondomspender in einem Spielzeugladen.
Dann fragte Rose auch schon nach der möglichen Vorgehensweise und bat darum, die Sache so unblutig wie möglich zu regeln. Und tatsächlich ersann sich Lilly zwei Ideen, die beide durchaus funktionieren konnten. Doch für Rose selbst klang zumindest Plan A besser. So gingen die beiden einen eher sicheren Weg. "Vorschlag 1 klingt besser. Du ziehst irgendeine Geistersache ab, ich spring ihn von hinten an den Hals und versuch ihn zu erwürgen", erklärte Rose kurz und musste sich ein Grinsen verkneifen. "Warte, bis er mir den Kaffee gibt", fügte sie dann noch hinzu, um ihr den richtigen Zeitpunkt zu nennen. Wenn alles glatt lief, sollte das ganze wirklich kein Problem darstellen. Zumindest hoffte die Wyverndame das, denn nachdem sie beinahe selbst erwürgt wurde, brauchte sie nicht noch einen zähen Gegner. Leider hatte sie das dumpfe Gefühl, dass der Typ sich nicht so leicht ins Bockshorn jagen ließ.
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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am Mi 7 März 2018 - 23:39

Der Anblick der fast-nackten Dame vor mir hatte wirklich wohl nicht den gleichen Effekt bei mir, als wie er wohl bei anderen gehabt hätte. Andere, vor allem Kerle, würden wohl eher darauf anspringen als ein Wesen, dass sich gerade in einer Umgebung befand in welcher vor kurzem noch ein Monster getötet wurde und das wohl mehr von der Arbeit abgelenkt war. Natürlich war ich dieses besagte Wesen und - nicht das ich es vollständig ignorierte, immerhin hatte ich sie klar gemustert, als sie plötzlich so vor mir stand - aber in meinem Kopf hatten wir wichtigeres zu tun. Zudem war es ja nicht das erste mal, sie so zu sehen. Doch genug von diesen Gedanken und kurz noch durch den Gang gelaufen, während welchem die Wyvern auch noch anziehend umher schritt, wobei sich doch noch keine Zielperson in der Nähe befand? Ich betrachtete es natürlich, weil sie direkt vor mir war und ich gesagt hatte, ich würde auf sie acht geben, aber sofort verstanden hatte ich es nicht. Machte sie das aus Gewohnheit? Es war auf jeden Fall ansehnlicher als bei anderen Frauen die ich schon sehen musste. Kurze Erinnerungen an andere "Spelunken" ausgeblendet, ging es weiter.
In dem neuen Raum in welchem wir uns befanden war nur ein Typ zu finden und dieser hatte sich mehr zuvorkommend um Rosemary gekümmert, als Typen die auf anderes aus waren. Nicht einmal an ihre Brust hatte er gefasst, was man wohl sogar noch unter 'Ups, ich wollte dich doch nur auffangen' hätte abtun können. Nein, als sie auf ihn "fiel" fing er sie auf und griff unter ihre Achseln um sie dann auf den Sessel zu befördern. Ich konnte nicht einschätzen ob er sich einfach andere Sorgen machte und deswegen nicht daran dachte die stark alkoholisierte und wohl vergiftete Dame auszunutzen oder ob er wirklich einfach ein Gentleman war? Ich versuchte mich auch nicht darauf zu stürzen solche Gedanken weiter zu hegen, immerhin war ich hier ja nicht, um solche Urteile zu fällen. Als wäre ich besser was moralische Bedenken anging. Der muskulöse Typ ging dann auch schon los und holte sich einen Kaffee, wobei ich mir auch keine Gedanken darum machte, dass man hier per Automat auch noch als Angestellter bezahlen musste - wobei die meisten Läden doch immer ihren Kaffee noch für Mitarbeiter extra hatten und auch immer kostenfrei? Wir machten uns auch noch einmal kurz Gedanken darüber, wie er wohl zu unserem Leckmeister stand. "Das kann gut sein, dass er hier Wache steht, damit keine betrunkenen sich hierher verirren. Die Folgen, wenn sich jemand zu dem Monster verirrt hätte, wären vermutlich auch zu hoch. Wenn er dazu gehört; ob er weiß, worauf er hier eigentlich aufpassen muss?" Ich fragte mich kurz, ob er vielleicht einfach selber nicht wusste was hier gerade passierte oder ob er alles wusste, jedoch so normal damit umging wie andere Typen die ich auch schon getroffen hatte. Ich dachte kurz an den Schlächter-Club, der mir schon einige Probleme gemacht hatte und dort waren auch schon verschiedene "Monster" zu sehen, wo normale Menschen - auch wie der hier - einfach daran vorbei gingen, als wäre das normal. Okay, es gab schon viele Wesen die nicht menschlich waren, doch sahen die meisten Wesen hier in Capital City eindeutig ansehnlicher aus.
Rosemary entschied sich sogar für einen meiner Vorschläge, auch wenn ich noch nicht ganz wusste, wie ich ihn wohl ablenken könnte. Es sollte auf jeden Fall sehr unblutig zu gehen, damit man hier keine extra Leiche hatte. Zudem schien er bis jetzt kein richtiger Arsch zu sein und eventuell hatte er es einfach nicht verdient hier zu sterben. Wie gesagt, eine Wertung ließ ich besser mal aus, denn es ging ja nun erst einmal darum ihn auszuschalten. Ich nickte, auch wenn Rose das nicht sehen konnte und begab mich dann langsam zu einem Ort wo ich etwas nehmen konnte. "Ich mache mich bereit." Fügte ich für sie noch bei. Er hatte sich von dem Automaten weg gedreht und auf dem Tisch daneben standen noch einige Objekte, die man wohl selbst hier her gestellt hatte plus einem Mülleimer. Ich schaute, dass er sich nicht plötzlich umdrehte, denn dann würde er sehen, dass besagter Mülleimer nicht mehr in seinem Sichtfeld war durch meine Nähe - Rose konnte das sehen, wenn sie ihren Blick dort hatte - und ich wartete nur noch darauf bis er ihr den Kaffee gab. Kurz nachdem er es gemacht hatte, schmiss ich alles von dem Tisch und trat noch gegen den Mülleimer, damit nicht nur ein lautes Geräusch entstand, sondern viele die den Typen sicherlich ablenken sollten. Wenn Rosemary sich dann auch auf ihn stürzte, bewegte ich mich schnell zu ihm, würde mich regelrecht auf ihn "stürzen" und in meiner originalen Form wieder so viel Energie wie möglich von ihm ziehen, damit er sich nicht mehr gegen Rose's griff wehren konnte.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Rosemary am So 11 März 2018 - 16:50

Rose hätte natürlich gern gewusst, wie die Dämonin über sie dachte. Sowohl charakterlich als auch körperlich. Aber da musste sie wohl direkt fragen und irgendwie war es so doch viel lustiger. Zudem war die Wyverndame ohnehin gern ein wenig offenherziger, wenn sie jemanden mochte. Und da war es eher kontraproduktiv, wenn sie vorher wusste, inwiefern jemand von ihr dachte. Eine gewisse Symphatie herrschte natürlich zwischen den beiden Frauen, aber wie stark genau diese war, konnte Rose nur vermuten. Sie selbst war sich ja nicht mal wirklich sicher, wiesehr sie die Dämonin wirklich mochte. Dass Lilith ihre Gangart aber ansehnlich fand, hätte der Wyverndame sicherlich geschmeichelt. So blieb der Gedanke jedoch leider ungehört und Rose sah einfach schlichtweg gut aus und wackelte ein wenig für ihre Freundin mit den Hüften, damit sie was zu gucken hatte, ohne dass es sonst jemand bewundern konnte. Quasi ein kleiner Hüfttanz nur für Lilly. Warum Rose das überhaupt tat, konnte sie eher weniger sagen. Vermutlich, damit der Dämonin unterwegs nicht langweilig wurde, oder so. Sie folgte eben einem ihrer merkwürdigen Impulse, die sie hinterher selten erklären konnte. Manchmal verstand sie sich eben auch selbst nicht wirklich.
Es war aber schon amüsant, dass Rose einen Raum halbnackt betrat, um jemanden damit sosehr zu verwirren, dass diese Person möglichst überrascht wird. Die Zielperson war jedoch ziemlich ruhig und schien die sich bietende Situation nicht mal ausnutzen zu wollen. Doch für übermäßige symphatiebekundungen ihm gegenüber blieb den beiden Frauen ohnehin nicht viel Zeit. Sie wollten immerhin nur seine Klamotten klauen, damit Rose nicht weiterhin halbnackt durch die Gegend laufen musste. Und das nur, weil ihr der Leckmeister das kleine Schwarze ruiniert hatte, worüber Rose immernoch ziemlich sauer war. Kurz sinnierten die beiden Frauen via Telephatie darüber, ob der Kerl überhaupt wusste, was hier abging. Rose musste kurz dem Impuls widerstehen zu nicken. "Ich denke schon, dass er zumindest weiß, was da in dem Raum lungerte. Er sieht aus wie ein professioneller Söldner und kennt womöglich ein passendes Mittel, um das Biest notfalls zu töten, falls es auszubrechen droht. Aber das haben wir ihm ja abgenommen. Bin mal gespannt, was und ob er uns etwas darüber erzählen kann", meinte Rose und bestätigte damit Lillys Vermutung darüber, dass der Typ vermutlich einfach kaltschnäuzig und abgeklärt genug war, um sich an solch kleinen Details nicht unnötig aufzuhängen. Immerhin suchte man sich als wahnsinniger Wissenschaftler nur die Söldner aus, denen im Prinzip egal war, für was ihre Dienste benötigt wurden.
Letzendlich entschied sich Rose dann für den ersten der beiden Vorschläge, die Lilly sich relativ schnell zusammengelegt hatte. Der klang insgesamt etwas erfolgsversprechender und weniger gefährlich. Wer wusste schon, wie stark der Typ wirklich war. So passten die beiden Frauen den richtigen Moment ab. Rosemary entdeckte dabei tatsächlich, wie einige Gegenstände auf mysteriöse Weise unsichtbar wurden. Dann begann der Lärm und tatsächlich drehte sich der Kerl mit einem Fluch auf den Lippen um, nur um dann von der angeblich besoffenen Frau in den Schwitzkasten genommen zu werden. Die Beine um den Kerl geschlungen, versuchte sie ihm auch noch auf diese Weise noch mehr Luft zum Atmen zu nehmen und den Rest erledigte dann die Magie der Dämonin, die ihm freundlicherweise die Arme festhielt, während das heftige Gezappel des Kerls immer mehr abebbte. Langsam aber sicher verlor der Kerl dann auch das Bewusstsein, sodass sich Rose von ihm löste.
Ein wenig unschlüssig schaute sich Rose kurz um und reckte dann ihrer Freundin den erhobenen Daumen entgegen. "Das lief ja wie am Schnürchen!" Ein ernst gemeintes Lob, denn es hätte auch weniger rosig für die beiden ausgehen können. Dann jedoch seufzte Rose, zog den Mann bis auf die Unterwäsche aus und kugelte ihm beide Schultern, sowie die Kniegelenke aus. Mit einem Grinsen und einem Schulterzucken richtete sich Rose wieder auf. "Wenn wir ihn verhören wollen, darf er uns nicht wegrennen und ich hab nirgends Seile gesehen", rechtfertigte die Wyverndame ihre Aktion und nutzte dann das hübsche Messer des Typen, um seine Kleidung mehr oder weniger gekonnt auf ihre Größe zu schneiden. Das Ergebnis war ... nunja, mit einem Messer konnte man kein meisterhaftes Schneiderhandwerk erwarten, aber wenigstens musste Rose nun nicht mehr halbnackt rumrennen. "Ich seh aus, als würde ich die Hauptrolle in einem billigen Actionfilm-Porno spielen müssen", meckerte Rose eher scherzhaft und wandte sich dem muskulösen Typen zu. "Schieß ein Foto von dem Kerl, vielleicht kann sich Leon in die Polizeidatenbank hacken und uns sagen, wer der Typ ist", schlug sie dann noch vor und ging zum Kaffeeautomaten. "Magst du auch was? Bis der Typ wieder aufwacht, haben wir noch ein wenig Zeit."
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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am Mo 12 März 2018 - 1:03

Nach einem sehr ansprechenden Hüfttanz der Dame vor mir und einem kurzen Schauspiel befand ich mich schon mit Rosemary in einem Raum mit einem muskulös gebauten Mann, der hier warten musste auf.. worauf auch immer. Meine Spekulation hatte ich der Dame mitgeteilt, die gerade fast nackt auf dem Sessel lag und kurz fragte ich mich, ob der Typ sie vielleicht gerade nicht "benutzen" wollte, weil sie ja schon aus irgendeinem Grund kaum noch Kleidung trug. Dann schüttelte ich den Kopf um den Gedanken wieder aus dem Kopf zu bekommen, weil er doch gar nicht so wichtig war. "Stimmt, verschieben wir dies auf die Befragung." Gab ich dazu und stimmte ihr somit zu, dass wir den Typen wohl auch noch dann ausfragen durften. Ob es ihm gefiel oder nicht, immerhin würden wir uns wohl kaum hier einfach gegen ihn geschlagen geben .. vor allem da der Kampf auch noch nicht einmal angefangen hatte und wir erst einmal herausfinden musste, welche Taktik wohl am besten funktionieren würde. Rosemary hatte sich für meinen ersten Vorschlag entschieden und somit hatte ich mich schon daran gemacht, dass wir den Typen ablenken konnten, was ich auf die Weise machte, indem ich bei der Kaffeemaschine .. bzw dem Wucherautomaten alle Utensilien in der Nähe von einem Tisch donnerte und den Mülleimer daneben noch um getretten hatte, damit es auch erst recht großen Lärm hier gab, denn hoffentlich von draußen niemand mitbekommen hatte. Ich war fertig damit und das sorgte dafür, dass der Typ sich schnell zu mir, der Unsichtbaren, umgedreht hatte und Rosemary somit die Möglichkeit hatte ihn gleich zu packen und in eine Position zu bringen, die es mir ermöglichte meine Hand an ihn zu legen und ihm so die Energie zu entziehen, die er doch eigentlich brauchte um sich wieder zu befreien. Es war eben einfacher mit einer kräftigen Dame hier, die dafür sorgte das mich kein Schlag ins Gesicht treffen konnte - wobei wohl nichts mein geschleuder durch den Wald überbieten würde.. schlechte Gedanken, schnell an etwas anderes denken - und ich somit auch die Möglichkeit hatte mich ihm überhaupt so nah nähern zu können. Als er dann endlich das Bewusstsein verloren hatte, lag er am Boden und Rosemary konnte sich in einem interessanten Akt daran machen ihn auszuziehen. Ich betrachtete das indem ich eine Hand an mein Kinn legte und überlegte, wie das hier wohl nun enden würde. Ein eher lustiger Gedanke.
Doch natürlich würde es doch nicht bei so einem Gedanken bleiben, sondern wollten wir uns ja auf unsere Mission konzentrieren. Sie hatte ihm auch noch die Gelenke ausgekugelt, was ich auch einfach nur hinnahm und mir keine weiteren Gedanken dazu machte, vor allem weil ich wusste, dass es wohl die richtige Entscheidung war. Wir hatten ihn schon mal nicht umgebracht, dass war in unserem Gebiet eigentlich schon fast mal eine Seltenheit, weil wir.. okay, ich hatte schon viele Leben auf dem Gewissen und das lag wohl daran, dass ich nicht so einfach wie Rosemary mit bloßer Körperkraft Leute schnell mal ausschalten konnte. "Er wird es überleben." Kommentierte ich es noch, bevor ich dann meinen Blick auf Rosemary konzentrierte, die zwra nicht die Situation mit dem nackten Mann kommentierte, sondern eher sich selbst und das dann doch mit einem lustigen Kommentar, während ich hier noch in Gedanken bei ernsten Dingen bleiben wollte. Trotzdem musste ich grinsen als sie das gesagt hatte, weil es doch sehr witzig war und sie.. hatte recht. "Und dazu noch ein fast-nackter Mann hier. Du hast heute nicht die beste Rolle." Erst wurde sie über alle Maßen geleckt und jetzt auch noch in einen Pornostreifen gebracht. Die Arme. Ich holte dann mein Handy noch raus und machte ein Bild von ihm, von seinem ganzen Körper, und schickte dieses an Leon, jedoch vorerst ohne das, was wir von ihm wissen wollten. Ich bekam auch recht früh seine SMS zurück, doch erst einmal schaute ich zu Rosemary. "Kaffee, schwarz." Sagte ich lächelnd zu ihr, bevor ich dann die SMS gelesen hatte. "...Nein, Danke?" Ich tippte dann auch erst ein, wonach er eigentilch mal suchen sollte, doch empfand ich es als witzig, ihm erst einmal einen fast-nackten Mann als Bild zu senden. Hehe.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Rosemary am So 18 März 2018 - 16:47

Möglicherweise hätten die zwei Frauen noch viel Zeit mit unnötigen Spekulationen verbringen können, aber sie waren beide Profi genug, um sowas nicht allzu breit aufzuziehen. Außerdem war es umso wichtiger, konzentriert zu bleiben. Ein solcher Brocken war ohne Waffe immerhin selbst für Rose nur schwer zu bewältigen und hinzu kam noch, dass sie kein Blut vergießen wollte, um den Mann hinterher befragen zu können. So ersannen sich die beiden Freundinnen einen vernünftigen Plan, um Herr Muskelprotz ins Reich der Träume zu schicken. Es war kein perfekter Plan, aber zumindest klang er erfolgversprechend.
Letzendlich schritten sie zur Tat. Oder genauer gesagt, zeigte Lilly, dass sie den Poltergeist ziemlich gut drauf hatte. Der kräftige Lärm lenkte Herrn Söldner soweit ab, dass Rose ihn rücklings umklammern konnte und Lilith Zeit genug hatte, um mit ihrer Magie auszuhelfen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der Typ eine der zwei Frauen ungehindert zu greifen bekommen hätte. Nein, darüber wollte sich Rose lieber keine Gedanken machen, immerhin kostete es doch einige Mühe, den Mann im Schwitzkasten zu halten und die Luft zum Atmen zu rauben. Ohne die zusätzliche Hilfe, die die Magie von Lilith gab, wäre das hier wohl ganz anders ausgegangen, aber letzendlich verlor der Typ sein Bewusstsein.
Scheinbar interessiert oder einfach kurios betrachtete Lilly, wie die Wyverndame den Typen auszog und ihm dann die Gelenke aus der Halterung trieb. Für weniger gewaltgewohnte Frauen hätte sich das wohl durchaus ein wenig unangenehm angehört, aber die Dämonin war eben aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt und fand womöglich sogar eher Gefallen daran. Tatsächlich war es eigentlich eher eine Seltenheit, dass die beiden Frauen ihre Opfer am Leben ließen, ob nun Rose in ihrer Tätigkeit als Bakemono-Jägerin oder Lilith aus welchen Gründen auch immer. Wieviele Leben nun wer auf dem Gewissen hatte, wollte Rose dabei gar nicht wissen. Vermutlich stellte Lilith sie bei weitem in den Schatten. Viel interessanter war die Antwort, die Lilith auf die eher scherzhafte Aussage von Rose parat hatte. Ein kurzes, herzhaftes Lachen war die Folge. "Naja, immernoch besser als der ungewollte Zungenkuss von vorhin", gab Rose zurück und zuckte mit den Schultern.
Letzendlich bewegte sich Rose zum Getränkeautomaten, der neben Kaffee noch andere Heißgetränke parat hielt und fragte Lilith, ob sie auch was wollen würde. Sie entschied sich für puren Kaffee, woraufhin die Wyverndame doch ein wenig grinsen musste. "Hättest du irgendwas gesagt von wegen: "Ich mag meinen Kaffe wie meine Seele", hätte ich dir einen Pappbecher an den Kopf geworfen", meinte Rose kichernd, während sie die Bestellung der Dämonin in das Gerät eingab und nach einigen Sekunden den Becher nahm und erstmal zur Seite stellte, da sie ja auch was wollte.
Letzendlich hatte die Wyverndame zwei dampfende Becher in der Hand und ging zu Lilith, die anscheinend schon ein Bild an Leon gesendet hatte. Den kleinen Scherz, den sich die Dämonin erlaubt hatte, bekam sie jedoch nicht mehr mit, sondern deutete ihrer Freundin, sich mit ihr auf die Couch zu setzen. Immerhin hieß es jetzt erstmal warten. Auf der Couch sitzend, nippte Rose dann endlich an ihrer heißen Schokolade, die trotz des Geräts, aus welchem sie stammte, gar nicht übel schmeckte. Das Gerät schien wohl eine etwas teuere Marke zu verwenden, aber das war auch ziemlich egal. "Wenn meine Jägerkollegen mich so sehen könnten, würden sie sich vor Morgen wohl nicht mehr von ihrem Lachanfall erholen", versuchte sich Rose nun an ein wenig Smalltalk, immerhin warteten sie gerade sowohl auf Leon, als auch darauf, dass ihr Opfer wieder zur Besinnung kam.
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