Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am Di 15 Aug 2017 - 21:19

Es war ein kurzer Weg und das einzige HIndernis das die beiden ahtten war für einen kurzen Moment diese Tür, welche verschlossen wurde. Doch dieses Schloss war nicht sonderlich gut und nach einem kurzen Moment wurde auch dieses von Lilith geöffnet, welche ihre Kenntnisse im knacken von Schlössern stark erweitert hatte und wäre sie nicht gerade in dieser Form hätte sie sich wohl scherzhaft darüber beschwert, dass sie hier keine Herausforderung vorgesetzt bekam. Doch dafür fehlte im Moment das interesse und mit ein paar Schritten waren sie dann auch endlich in diesem Raum, welcher nicht viel bot bis auf ein rotes Licht, ein Schrank und ein Stuhl auf welchem ein Typ saß, welcher nicht gerade lebendig wirkte. Lilith sah sich jedoch ein wenig in dem Raum um, während Rosemary dem Typen näher kam, natürlich gefolgt von Lilith, welche nicht wollte das die Wyvern die Kuppel verließ. Es dauerte auch nicht lange für Rosemary um die Leiche ein wenig zu begutachten und festzustellen, dass in diesem Wesen wohl nicht mehr viel Leben eingehaucht war, sondern das es schon von allen guten Geistern verlassen war. Lilith richtete ihren Blick auf den Mann und sah sich selbst einmal diese Bissspuren an, welche wirklich nicht gerade beruhigend wirkten. Was auch immer es war, es wirkte als hätte man es zu lange mit diesem Mann allein gelassen. Ein einfacher Hund schien es nicht zu sein und ein Rudel wohl auch nicht, sondern.. etwas anderes. Ein unfreundliches Haustier? Wohl kaum. "Ich denke ich brauche mehr Licht um sein Gesicht zu identifizieren." Dachte sich Lilith nur für einen kurzen Moment, bevor sie noch einmal grob darüber nachdachte was für eine schlechte Idee es wäre hier das Licht einzuschalten, denn wenn dieser Mann hier tot war, dann kam das Atmen wohl wirklich nicht von ihm. Sie blickte zu Rosemary, welche sehr beunruhigt wirkte und mit dem Kommentar von ihr griff Lilith nach hinten und holte sich eine Waffe aus der Halterung heraus. "Keine schlechte Idee." Bestätigte sie es, bevor sie dann auch ihren Blick noch einmal umher schweifen ließ und endlich das Wesen erblickte, welches über den beiden Damen hing. Es war.. komisch. In einer Ecke verkrümmelte es sich um auf mögliche Beute zu warten und dieser wohl aufzulauern. Es sorgte wohl für etwas Verwirrung als die Tür aufging und im Grunde niemand durch diese kam, da die beiden Damen immerhin wussten sich zu verstecken. Doch wirklich besser machte es für die beiden nicht und während Rosemary nun wirklich beunruhigt wirkte, schaffte es die Dämonin nicht diese emotionen aufzubauen, sondern blieb relativ neutral bei der Sache. Es war schon in gewisser Weise widerlich, aber die Dinge, welche sie schon alles gesehen hatte, sorgten dafür das sie auch in einer normalen Form abgestumpft wäre.
Die Dämonin hatte Dämonen gesehen, welche die Auswüchse der wahrlichen Hölle sind. Auch hat sie das gesehen, was ihr shcon längst den tot hätte bringen können, was aus dem Himmel strahlend herabkam - ein Moment in welchem sie wirkliche Angst hatte, wenn auch nicht stark genug um sie zu blockieren. Nun war dieses Wesen vor ihr und es sorgte dafür, dass Lilith schon in eine angemessene Kampfhaltung ging, bereit etwas nach diesem Wesen zu werfen. Sie ging davon aus, dass dieses Wesen vermutlich schnell war und da es schon so wirkte, als würde es nach etwas suchen, ging es wohl auch davon aus, dass die beiden im Raum war.. zumindest irgendwer. "Bei dem Sabber wird eine nachträgliche Wäsche wohl nötig." Man konnte es mit Humor nehmen, doch meinte Lilith das in diesem Fall sogar ernst, denn was auch immer das Wesen da absonderte, es war wohl nicht gerade sonderlich gesund für den Körper. "Ich glaube danach werden wir wohl fast ein paar Dinge aufklären müssen. Wie gehen wir vor?" Fragte sie die Wyvern, welche hoffentlich nicht zu blockiert war um zu kämpfen, denn da Lilith sich zumindest in der Verwantwortung sah ihre Partnerin zu schützen, würde sie wohl kaum dafür sorgen das dieser Jägerin etwas zustoßen würde und das konnte schnell mal nach hinten los gehen. Der andere Teil war auf die Frage der Wyvern bezogen, da Lilith nun selber wirklich keine Ahnung hatte was dieses Wesen sein könnte. Aber vermutlich würde der nächste Auftrag heißen, herauszufinden was für Wesen das waren und.. ob es eventuell eine eigene Spezies war oder ob jemand kranke Experimente durchführte.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Gast am Di 15 Aug 2017 - 23:54

Ein Hindernis stellte die verschlossene Metalltür für Lilith nicht dar, die anscheinend recht bewandert in solchen Dingen war. Rose selbst sah sich selten dazu gezwungen, irgendwelche verschlossenen Türen zu öffnen, gab es im Wald schlichtweg keine. Beziehungsweise hatte die Wyverndame bisher keine gefunden. Und selbst wenn, hätte sie es sich wohl relativ schwer getan. Sie war zwar dazu in der Lage, sich auf losem Grund lautlos zu bewegen und Deckung und Tarnung zum eigenen Vorteil zu nutzen, aber für eine Laufbahn als Einbrecher und Taschendieb fehlte ihr schlichtweg das Feingefühl für die dafür benötigten Fähigkeiten. Der Dietrich wäre ihr also vermutlich eher abgebrochen, als das sie das Schloss geöffnet hätte. So war sie einfach froh, dass Lilith die nötigen Kniffe zu beherrschen schien und freute sich darüber, dass sie weiter kommen würden. Der Raum war dafür aber gelinde gesagt eher eine Enttäuschung. Aber was sollte man auch erwarten, wenn das Schloss wohl von der einfachen Sorte war? Hier versteckte wohl niemand wertvolle Schätze, obwohl da ja der ebenfalls verschlossene Schrank war. Vielleicht gab es hier ja doch was zu holen? Viel interessanter war allerdings der Stuhl, auf dem eine Person saß, die nicht mehr so gesund wirkte. Genau genommen würde man vielleicht meinen, dass die Person vielleicht schlief, aber der metallische Geruch kam definitiv nicht vom Schrank, sonderm vom Blut, dass sich über den Körper des Mannes verteilte. Zusätzlich klebte da etwas an dem Kerl, dass sich als Speichel herausstellte und überall um die nicht im Liebesspiel zugefügten Bisse verteilt war. Bei den Bissen war davon auszugehen, dass der Mann nicht mehr am Leben war. Den Puls prüfte Rose dann trotzdem nach, fand ihn aber nicht, was sie nicht sonderlich überraschte.
Die Bissspuren waren jedenfalls insofern interessant, dass sie nicht von einem Hund oder ähnlichem Tier stammten. Liliths Gedanken waren zwar durchaus verständlich, denn das dämmrige Rotlicht war alles andere als hilfreich, aber was auch immer den Kerl so zugerichtet hatte, war vermutlich noch im Raum. "Seine Augen sagen mir, dass er noch gesehen hat, was ihn getötet hat. Und was auch immer es war, es muss ihm eine Heidenangst eingejagt haben.", erklärte Rose düster. Als auch sie das röchelnde Atmen vernahm, riet sie jedenfalls dazu, sich zu bewaffnen. Lilith hörte auf sie und so nahm sich die Wyverndame mit der Einverständnis ihrer Partnerin ebenfalls einen Dolch, damit sie nicht mit leeren Händen dastand. Was auch immer hier im Raum war, ließ sich wohl nicht mit ihrer Kampfkunst erledigen. Anders als Rose wirkte Lilith glücklicherweise so gar nicht beunruhigt, obwohl sie nun ebenfalls dieses widerliche Biest erblicken konnte, dass anscheinend mit seiner überlangen Zunge ähnlich einer Schlange quasi "riechen" konnte. Zumindest hatte die Wyverndame diesen Eindruck, da es an dem Wesen keine wirkliche Nase ausmachen konnte. Das zu einer merkwürdigen Fratze verzerrte Gesicht des Monsters wies dolchartige Zähne auf, die zu den Bisspuren auf der Leiche passten.
Das Wesen wirkte sehr aufmerksam und wusste wohl, dass irgendetwas im Raum war, dass es nicht sehen konnte. Vermutlich war es deshalb leicht verwirrt, aber dafür auch umso aufmerksamer. "Die muskulösen, klauenbewehrten Beine lassen auf einen guten Kletterer, recht schnelle Fortbewegung und harte Hiebe schließen. Mit der ewig langen Zunge könnte das Biest womöglich sogar seine Opfer zu sich heranziehen, oder erwürgen.", dachte Rose, die dank der ruhigen Ausstrahlung ihrer Partnerin ebenfalls wieder ruhig wurde und somit diesen offensichtlichen Lauerjäger analysierte. So war sie aber auch nicht wirklich über die Worte der Dämonin amüsiert. "Da ich es bereits an der Hand hatte, kann ich zumindest sagen, dass es nicht direkt giftig ist, oder eine zersetzende Wirkung hat.", erklärte die Wyverndame sachlich. Somit war auszuschließen, dass es sich bei dem Wesen um eine Spinne handelte, die ja bekanntermaßen ihre Opfer mit ihrem Gift quasi vorverdauten. Was auch immer es war, es versperrte wissentlich die Tür und musste deshalb ausgeschaltet werden.
Liliths Gedanken hatte auch Rose schon gemacht. Was auch immer es war, sie würden es wohl oder übel herausfinden müssen. Posthum versteht sich, da das Biest wohl kaum mit sich reden ließ. So sah sich Rose erneut in dem Raum um, konnte aber nichts nützliches entdecken. "Da ich vermute, dass uns das Viech riechen kann, ist ein direkter Angriff wohl eher fruchtlos. Ich würde, so bescheuert es auch klingen mag, vorschlagen, dass ich aus der Kuppel trete, um das Biest abzulenken, während du ihm deinen Dolch ins Hirn rammst.", legte die Wyverndame ihren Plan dar, der ihr zwar sehr gefährlich vorkam, aber dennoch machbar klang. Da der Speichel nicht giftig war, musste sich Rose also nur um die sichtbaren Waffen des Monsters Sorgen machen. Spitze Zähne und kräfte Klauen kannte sie ja zum Glück bereits von ihren diversen Kämpfen mit ihren nicht-magischen Artgenossen. Und eine giftige Zunge kannte sie von Bakemono wie der Seuchenechse. Alles in allem wirkte das Biest also nur durch sein groteskes Aussehen wirklich beunruhigend. Seine Waffen hatte sie in anderer Form schon kennen gelernt und war sich sicher, dass sie es notfalls beschäftigen konnte, bis Lilith den todbringenden Stich ansetzen konnte. Nun musste Lilith dem Plan nur zustimmen, falls sie keinen besseren hatte.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am Do 17 Aug 2017 - 8:49

Im Raum galt es nun erstmal daran das Monster zu analysieren, welches sich an der Decke befand. Sie hatten noch Zeit, gab die Kuppel ihnen doch genug und whrend Rosemary sich daran machte das Monster zu beschreiben überlegte Lilith schon einmal welche Methode man wählen konnte, um diese Monster zu beseitigen. Sie hätte sich vermutlich verwandelt wenn sie allein gewesen wäre, doch in diesem Moment war das eher gefährlich, kannte sie sich doch wenn sie in einer anderen Form war, so wollte sie das nciht unbedingt probieren. Sollte es jedoch keine andere Möglichkeit geben, so würde sie diese Variante wohl doch wählen. "Dann sollten wir uns nicht von ihm ablecken lassen." Meinte Lilith per Gedanken nur und spielte dabei auf die lange Zunge an, welche von dem Monster ausging. Rosemary war derzeit wieder etwas ruhiger geworden, doch woher diese Einstellung kam wusste Lilith nicht, sie ging nicht davon aus das es ihre Präsenz sein konnte, welche das Mädchen beruhigte. Über das Speichel noch kurz gedacht, so sollte es nicht giftig oder ätzend sein, doch darauf wollte die Dämonin schon fast gar nicht hinaus,, sondern hatte eigentlich etwas anders im Sinne, was das ganze nicht so angenehm machte. "Sonderlich appetittlich scheint es jedoch nciht zu sein." War es doch eifnach nur eklig mit so einer Speichel herum zu rennen. Sie konnte eventuell in dieser Form noch damit umgehen, aber sobals sie sich verwandeln würde, würde sie wahrscheinlich erst einmal einen angemessenen Weg suchen sich davon rein zu waschen, weil wirklich schön würde sie es wohl nicht findne.
Nun kam auch schon der Plan von der Wyvenr, welcher eher gefährlich als wirklch klug klang, jedoch hatten sie wohl kaum eine andere Möglichkeit einen Weg zu nehmen welcher sie zu erfolg brachte im Moment. Lilith sah hinüber zu ihrer Freundin, welche sich zeigen wollte, was wohl auch fast der einzige Weg war, denn Lilith selbst konnte sihc kaum selbst zeigen mit dieser Kuppel. Sie nickte, ließ ihre Partnerin jedoch nciht nicht aus der Kuppel hinaus falls diese das plante. "Sollte ich verfehlen, dann solltest du dich irgendwie schnell schützen, denn dann greife ich auf Plan B zurück." In diesem Fall war Plan B der große Skelettmann in Liliths Kopf, welchen Rosemary schon einmal gesehen hat da dieser schon kurz vor der Explosion kurzzeitig zu sehen war. Er war riesig und hatte schon das ein und andere mal einen Menschen zerquetscht und hier würde es wohl kaum anders sein, dafür würden sie jedoch wohl Lärm verursachen. Es war jedoch besser diesen Weg zu gehen als ihre Partnerin in Gefahr zu bringen, weshalb Lilith diesen Weg gehen wollte.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Gast am Do 17 Aug 2017 - 21:21

Dieses merkwürdige Wesen war wirklich eine Sache für sich. Rose hielt es für ein Geschöpf aus irgendeinem widerlichen Horrofilm mit ganz viel Blut und ähnlichen Schweinereien, die man eigentlich nicht sehen will, wenn man über gesunden Verstand verfügte. So sehr sie sich auch bemühte, konnte sie keine Magie an dem Wesen spüren, wurde dieser Sinn aber auch von Lilith ein wenig überreizt, weshalb sich Rose eh nicht darauf verließ. Stattdessen beschränkte sie sich lieber auf die Dinge, die sie sehen konnte, egal wie hässlich sie auch sein mochten. So beschrieb sie die kräftigen Gliedmaßen und Klauen, die unattraktiv lange Zunge und andere Merkmale dieses widerwärtigen Geschöpfs und erläuterte daraus mögliche Fähigkeiten. Im Bezug auf die Zunge meinte die dämonische Begleiterin der Wyvern in Menschengestalt, dass man sich lieber nicht von diesem Wesen ablecken lassen sollte. Eine Aussage, die kein bisschen mit Humor versehen war, was Rose aber auch nicht sonderlich störte, war es eben schlichtweg richtig. Diese Zunge wollte man nicht abbekommen, auch wenn diese nicht giftig oder sonstwas war, sondern einfach nur eklig und womöglich ziemlich kräftig. "Also auf den Kuss kann ich wirklich verzichten und falls es sich nicht vermeiden lässt, duschen wir hinterher auf jeden Fall!", meinte Rose daraufhin und schüttelte sich leicht bei dem Gedanken, von dieser Zunge berührt zu werden.
Der Plan, den sich Rose in Windeseile zurechtgelegt hatte, war tatsächlich recht gewagt, aber auf die Schnelle fiel ihr eben kein besserer ein und es verhieß auch relativ wenig Lärm zu verursachen, weshalb es ja einen Versuch wert war. Bevor Rose den Plan jedoch in die Tat umsetzen konnte, wurde sie von Lilith aufgehalten. Sie musste noch eine kurze Warnung aussprechen, da sie im Falle eines Fehlschlags eine eher radikale und wenig unauffällige Lösung verwenden würde. Was genau gemeint war, wusste Rose noch von ihrer ersten Begegnung, als Lilith diesen merkwürdigen Sensenmann beschworen hatte, der alles kurz und klein gehauen hatte. So schenkte Rose ihrer Freundin ein sanftes Lächeln. "Ich würde einen so gefährlichen Plan nicht vorschlagen, wenn ich nicht in deine Fähigkeiten vertrauen würde.", erklärte die Wyverndame und legte Lilith die Hand auf die Schulter, ehe sie sich von ihr löste und sich zur Wand drehte, die gegenüber von dem Monster lag.
Ein Ruck ging durch den Körper von Rose, als diese die wenigen Meter zur Wand rannte und dann ein Rad schlug, um der Zunge des Monsters auszuweichen, welches schnalzend auf die Wyverndame zuschoss. Jedoch war das Biest gerissener, als die Jägerin das erwartet hätte. Mit einem Schlenker lenkte das Monster den Schwung um und schlug erneut nach Rose, die den Dolch in die Zunge stoßen wollte, jedoch verfehlte. Eine peitschenartige Bewegung sorgte dafür, dass die Waffe ins Leere stach und aus der Hand der Wyverndame geschlagen wurde, ehe sich der mit Speichel benetzte Muskel um den Arm der Frau legte und sich auch um ihren Hals schlang. Viel zu kräftig war die Zunge, als dass sich Rose hätte befreien können und so war nur ein ersticktes Knurren zu hören, während sie verzweifelt an dem Muskel zerrte und zog. Langsam kam das Biest die Decke herunter und tapste mit geiferndem Munde auf das leckere Mahl zu, welches von seiner Zunge im Zaum gehalten wurde.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am Sa 19 Aug 2017 - 13:57

Die Dämonin nickte noch, als Rosemary meinte sie würde diesen Kuss des Monsters gerne vermeiden. Etwas anders als bei diesem Gedanken zustimmen konnte sich die Dämonin auch nicht vorstellen, war es doch wirklich nicht gerade appetitlich und selbst die Vorstellung von dieser Zunge erwischt zu werden versaute einem schon fast den restlichen Abend. Jedoch wurde nun ein Plan festgelegt und nachdem die Dämonin auch ihre Partnerin noch gewarnt hatte, dass sie eine andere Variante nehmen würde, falls sie diesen Plan nicht richtig umsetzen konnte, antwortete diese auch noch einmal, dass sie Lilith vertraute. Diese nickte noch einmal. Glücklicherweise hatte Rosemary auch keine einwende gegen den zusätzlichen Plan von Lilith und sprach sich nicht gegen den Sensenmann aus, der das ganze übernehmen musste, wenn die Dämonin versagen sollte. Natürlich hatte sie dies nicht vor, aber es konnte immer mal zu einem Fehler kommen, vor allem da man den Feind nicht kannte und somit nicht wusste wie er bei Nähe reagierte.
Mit diesen letzten Gedanken vollbrachte Rosemary auch schon ihren Plan, bei welchem sie aus der Kuppel trat und das Viehc auf sie aufmerksam werden ließ. Es dauerte auch nicht lange, da entdeckte es die Wyverndame. Mit der kraftvollen Zunge des Monsters schlug es nach der Wyvern und packte sie auch an unguten stellen, konnte sie damit auch festhalten um dann langsam die Wand herunterzuklettern. Lilith überlegte einzugreifne, doch machte sie das nicht, denn wenn sie Rosemary wohl nun von der Zunge versuchen würde zu befreien, so würde das Monster auf Lilith aufmerksam werden, zumindest auf den Punkt wo sie war, womit der Plan dann wohl nicht mehr zu bewältigen wäre. Lilith wartete also, hoffte das die Wyvern diese kurzen Momente alleine aushalten konnte, ohne dass sie durch die Kraft der Zunge eventuell erdrückt werden würde am Hals. Nachdem das Viech ann unten war und auf Rosemary zu schritt, machte Lilith eine kleine Kreisbewegung und versuchte unbemekrt an diesem Monster vorbei zu kommen, was ihr auch gelang. Doch nun war das Viech der Wyvern sehr nahe, weshalb sie schnell agieren musste. Mit dem Dolch in ihrer Hand schlich sie lautlos hinter dem Wesen her um diesen dann schlussendlich mit einem kleinen sprung nach vorne den Dolch in das Gehirn des Viechs rammte und diesen dann darin noch einmal leicht zu drehen. Mit diesem Stich hoffte die Dämonin auf das erschlaffen des Wesens, vorallem die Zunge, welche noch um ihre Partnerin gebunden war.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Gast am Mi 23 Aug 2017 - 17:46

Von diesem Monster abgeschleckt zu werden, war wirklich das letzte, was sie wollte. Manchmal ließen sich unangenehme Dinge jedoch nicht vermeiden, was der Wyvern auch schmerzlich bewusst war. Solche Situationen kannte sie nur allzu gut, immerhin war sie eine Bakemonojägerin, da gehörte sowas quasi zur Tagesordnung. Außerdem sollte man sich auf unangenehme Dinge eben immer vorbereiten, was hier jedoch bloß in mentaler Weise möglich war. Und das war in diesem Fall alles andere als leicht, denn auch wenn sie eine geschuppte Bestie war, so war Rose dennoch auch eine Frau und hatte sich auch menschliche Züge angeeignet, was vollkommen automatisch ablief, da sie immerhin auch von Menschen großgezogen wurde. So empfand sie eben Dinge als eklig, die sie wohl andernfalls eher kalt gelassen hätten. Es hatte eben alles so seine Vor- und vor allem Nachteile. Dass sie Lilith jedoch vertraute, war eben auch darauf bezogen, dass sie durchaus dachte, Lilith würde in dieser Verwandlungsstufe nicht vollkommen den Sinn für Freund und Feind verlieren. Womöglich ein Trugschluss, aber dass sie der Dämonin Vertrauen schenkte, war ja trotzdem nicht falsch. Gehörte immerhin dazu, wenn man befreundet war, auch wenn Lilith derzeit sich eher weniger Gedanken über sowas machen dürfte. Dennoch war sich Rose unbewusst sicher, dass die Worte zumindest zu ihr durchdrangen und nicht einfach vergessen wurden.
Sogleich setzte die wehrhafte Frau ihren Plan in die Tat um. Ihr Plan sah ja eigentlich vor, den Angriffen und vor allem der Zunge dieses Monstrums auszuweichen. Leider gelang ihr das nur kurzzeitig, da das ekelhafte Viech eine äußerst bewegliche Zunge hatte und damit Rose sogar letzendlich packen konnte. Natürlich war sie alles andere als begeistert und versuchte sich entsprechend zu wehren, was die Schlinge jedoch nur noch fester zuzog, wodurch die Wyverndame in arge Bedrängnis geriet und kaum noch Luft bekam. Sie war vielleicht eine gut trainierte junge Frau, aber sie war eben in dieser Form nicht übermenschlich stark, weshalb sie sich als Mensch lieber auf Distanz hielt, wenn es gegen nicht-menschliche Gegner ging. Hier hatte sie leider ihren Bogen nicht zur Hand und hielt deshalb als Ablenkung her, was sie nun jedoch in eine durchaus lebensbedrohliche Situation brachte. Natürlich hoffte sie darauf, dass Lilith schnell genug dieses Biest erledigen konnte, ehe Rose erstickte, doch wurde die Luft trotzdem knapp und sie ging in die Knie, da auch ihre Kräfte schwanden.
Während ihre Sicht also durch den Sauerstoffmangel langsam verschwamm und sie drohte, ohnmächtig zu werden, erschlaffte zu ihrem Glück die Zunge des Wesens. Scheinbar hatte die Dämonin es geschafft, dem Viech den Dolch in das sichtbare Gehirn zu rammen. Ohne sich dagegen wehren zu können, wurde sie von der Zunge zu Boden gedrückt, wo sie sich keuchend unter dem Muskel hervorwinden musste. Erschöpft blieb sie also einfach auf dem Boden liegen und versuchte ihre Atmung wieder unter Kontrolle zu bringen. Mehr oder weniger instinktiv streckte sie ihre Hand aus, fast so, als ob um Hilfe bat, dass sie wieder auf die Beine kam. Sehen konnte sie Lilith immerhin nicht und Orten schon zwei Mal nicht, da ihr dazu die Konzentration fehlte. "Sobald ich Leon zu Gesicht kriege, bekommt er dafür die Quittung!, brummte sie erzürnt. Wenigstens dafür hatte sie Kraft genug.

[sorry, bissl kurz geraten]

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am Fr 25 Aug 2017 - 21:50

[np sind meine ja auch ^^]

Lilith hatte in einer anderen Form ein anderes Verständnis von dem was sie umgab, immerhin war es eine Form ihrer gänzlichen Dämonform, zumindest ließ sie es mehr hinaus als es manchen wohl lieb war. Doch sie war keine Maschine die alles mordete was ihr in den Weg kam, jedoch war sie leicht reizbar und konnte schneller zu unüberlegten Aktionen übergehen, wenn sie genervt war. Ein gewisser Sinn von dem was man schützen musste war jedoch noch vorhanden, denn Leon lebte auch noch und er hatte diese Form, welche er selber als gruselig bezeichnet, auch schon überlebt, weshalb Rosemary wohl trotzdem sicher wäre. Doch darüber konntem an sich nicht lange Gedanken machen, denn nachdem dann die Aktion los ging, war es wohl schnell zu einem Moment gekommen, welcher für die beiden nicht so positiv war, so wurde Rosemary leider schnell von dieser Zunge erwischt, welche wohl stabiler und stärker war als man es glaubte. Diese packte die Wyvern nämlich und ließ sie auch nicht mehr los. Lilith hätte gerne schon schneller eingegriffen, doch wollte sie den perfekten Moment abwarten bis dieses Monster endlich in einer Position war wo man es angreifen konnte.
Diese Position ergab sich auch, nur dass zu diesem Zeitpunkt die Wyvern auch schon fast am Boden lag und von diesem Monster dadurch sehr mitgenommen wurde. Die Rettung kam von Lilith, welche das Viech wirklich geschafft hatte zu töten. Dadurch erschlaffte dieses Wesen und ließ die Wyvern frei, welche noch leider am Boden lag und auch schwer atmete. Lilith holte das Messer aus dem Kopf des Vieches heraus und säuberte dieses erst enimal an dem Mann, welcher auf dem Stuhl saß, da er noch relativ freie Stellen hatte die es gut anbieten konnten. Doch nachdem sie es wieder sauber hatte und damit wegsgesteckt, ging sie zu ihrer Freundin und half dieser hoch, welche die Hand schon oben hatte. Sie zog an dieser und stabilisierte sie, kurz nachdem sie stand noch, bevor sie den griff wieder lockerte und von von der Wyvern gleich entfernte, da sie interessiert daran war dieses Wesen anzusehen. "Hm. Denkst du.. das war vielleicht ein Mensch?" Fragte Lilith die Wyvern, denn es konnte gut sein das dieses Wesen irgendwo erschaffen wurde. Und.. was die Basis war, war wohl nun die Frage, wobei Lilith auch wieder hoch ging und ihr Handy herausholte um die Nummer von Leon einzutippen, wobei sie sich dann dabei auch nochmal den Kerl anschaute und in dessen Gesicht. "Ich hoffe nicht das es unser Typ ist." Der Schuldeneintreiber konnte doch auch noch am Leben sein... dann müsste man sich nicht unbedingt um das Wesen Problem kümmern!

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Rosemary am Mo 5 Feb 2018 - 22:30

Rosemary fielen gewissermaßen hundert Leute ein, von denen sie sich lieber hätte abschlecken lassen, als von diesem widerlichen Mistviech. Leider Musste sie mit der etwa drei Meter langen Zunge Vorlieb nehmen, die sich mit überwältigender Kraft um sie geschlungen hatte. Insofern überwältigend, dass das Biest ihr doch tatsächlich die Luft abschnürte. Hätte sich Lilith also nicht ein wenig beeilt, wäre es das für die Wyverndame gewesen. Entsprechend Dankbar war sie auch, als sich der Griff des geifernden Muskels um ihren Körper lockerte. Dass sie in diesem Moment aber zu schwach war, um sich aus dem Griff zu befreien, wurde sie zunächst auf den Boden gedrückt. Mit einiger Mühe konnte sich die verhältnismäßig eher kleine Frau jedoch darunter hervorwinden, nachdem sie wieder ein wenig zu Atem gekommen war. Freundlicherweise kam dann auch schon die helfende Hand eines Dämonen und Lilith zog die Wyverndame wieder auf die Beine und stützte diese noch einige Sekunden, bis sich Rose wieder sicher auf den Beinen halten konnte. "Danke, Lilly", sprach diese leise und gab der Dämonin unbedachterweise einen Kosenamen. Dass sie darauf vielleicht offen negativ reagieren könnte, kam ihr jedoch nicht in den Sinn. Zu erschöpft war sie noch, als dass ihr Kopf groß zu arbeiten schien. Dennoch war sie schon fit genug, um die Dämonin nicht einfach zu umarmen, auch wenn sie dies gern getan hätte. Aber mit ihrer angesabberten Kleidung ließ sie das lieber sein.
Jedoch funktionierte ihr Zorn noch recht gut. Leise knurrend hob sie das Messer, welches sie sich von Lilith geliehen hatte, auf und spielte kurz mit dem Gedanken, dieses mehrere Male in das Monster zu rammen. Letzendlich ließ sie es jedoch sein und wollte das Messer mit einem Lächeln im Gesicht seiner rechtmäßigen Besitzerin zurückgeben. Dann machte sie sich auf die Suche nach einem Lichtschalter, denn das rötliche Dämmerlicht war einfach nichts für ihre Augen. Glücklicherweise gab es diesen wirklich und sorgte nicht nur dafür, dass das eben erwähnte Licht ausging, sondern ein normales Glühbirnenlicht anging. Das neue, natürlicher wirkende Licht war wesentlich angenehmer und so konnte Rose nun einige Details mehr entdecken. Sogleich untersuchte sie das Monster eingehender, konnte aber bisweilen aus den gewonnenen Eindrücken nichts neues lernen. "Möglich, dass dieses Mistviech einst ein Mensch war. Vermutlich wurde er durch genetische Mutation oder Magie verändert. Oder beides", mutmaßte Rose, konnte dazu aber einfach nur Vermutungen aufstellen. Mittlerweile war sie aber wieder so weit bei Kräften, dass sie wieder zur telepatischen Verständigung wechseln konnte.
Danach wandte sie sich der menschlichen Leiche zu. Auch hier brachte das Licht keine wirklich neuen Erkenntnise. "Wir sollten vielleicht Leon ein Bild von dem armen Typen schicken. Vielleicht ist es ja wirklich der Kerl, den wir gesucht hatten", schlug Rose vor und trat von der Leiche weg, um nicht im Licht zu stehen. Da sie ihr Smartphone nicht dabei hatte, in ihrem nun ruinierten Kleid waren immerhin keine Taschen dafür, musste das wohl oder übel Lilith übernehmen.
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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am Di 6 Feb 2018 - 16:10

Bestimmte Aufgaben mussten erst erledigt werden, bevor das Ende erreicht werden konnte und so war man zwischendurch eben damit beschäftigt, gerade den Leckmeister-3000 zu beseitigen. Glücklicherweise konnte ich mich davon gut fern halten und musste dementsprechend nicht mit dem Gedanken leben, dass ich mich reinigen sollte - was mich auch ziemlich viele Nerven gekostet hätte. Rosemary ging es derweil jedoch nicht so gut, denn während ich mich gut herauswinden konnte, wurde leider sie getroffen und wäre es nicht abgesprochen gewesen, hätten die Folgen vermutlich noch schlimmer sein können. Solange sie jedoch nicht starb - und ich ging auch nicht davon aus, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass eine Wyern so schnell den Löffel abgeben sollte. Oder die Klaue? Über diese Frage zerbreche ich mir später den Kopf, denn nun half ich erst einmal dem Mädchen nach oben, welches mir einen neuen Namen verpasste, der für einen fragenden Blick sorgte. "Lilly?" Ich war immerhin noch in einer Gestalt, welche dafür sorgte, dass mich viele Dinge nicht wirklich bewegten. Namen gehörten dazu, was in diesem Fall wohl positiv war, denn sonst hätte ich darauf verwiesen, dass ich wohl keine Prinzessin Fee war. In dieser Form sorgte es nur dafür, dass ich Rosemary fragte, wie sie denn zu "Lilly" kam und eventuell ob sie mich öfter so nannte? Vielleicht hatte ich nie darauf geachtet? Bewusst war es mir in diesem Moment auch hauptsächlich, da sie mich nicht weiter über Telepathie benachrichtige, sondern eher Worte sprach.
Noch immer war sie in meiner Kuppel der Unsichtbarkeit, weshalb ich ihr lächeln auch klar sehen konnte, als sie mir mein Messer wieder gab, welches ich kurz über die Bandagen an meiner Hand strich, damit es richtig gesäubert war, bevor ich es wieder aufgeräumt hatte. Nicht weil die Wyverndame mir suspekt war und ich Angst um ein dreckiges Messer hatte, es war mehr die Gewohnheit die dabei mitspielte und so säuberte ich jede meiner Waffen noch einmal persönlich und extra. Rosemary hatte in dieser Zwischenzeit das Licht eingeschaltet und man konnte kurzzeitig den Schimmer meiner Kuppel sehen, welchen ich dann jedoch auflöste, da ich mich zurückverwandelte. Noch bevor ich mein Handy raus holte. "Jetzt macht es wohl kein Unterschied mehr." Kommentierte ich es und zeigte dabei kurz auf das Monster, dass wohl schlimmer war als von irgendwelchen Wachleuten entdeckt zu werden. Ich sah mir noch einmal dieses Monster an und musste dabei sofort an Stephen denken, welcher einst in seinem 'Schlächter-Club' selbst ein Monster auf mich gehetzt hatte, doch hoffte ich, dass dies nicht zu ihm gehört. Er war ja immerhin auch schon tot - hoffentlich. "Das würde heißen, dass es noch mehr geben könnte von diesen...Wesen." Wieso sollte ein Mann nur eins davon erschaffen? Ich holte mein Handy heraus und tippte die Nummer von Leon, stoppte dann jedoch, da Rosemary auf ein "Bild" verwies. Ich hätte ihn vermutlich angerufen, doch machte es mehr Sinn eventuell einen visuellen Beweis für das was wir sehen zu geben. Er konnte sich dann ja gerne melden. Ich stellte mich vor den Typen und machte drei Bilder von ihm, die ich alle an Leon gesendet hatte. Es dauerte ein paar Minuten bevor er antwortete. Mit einem Anruf. Ich stellte mich direkt zu Rosemary und nahm dann den Anruf an, was dafür sorgte, dass man gleich die Stimme von Leon hören konnte. "Heilige, was habt ihr denn gemacht?"

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Rosemary am Mi 7 Feb 2018 - 19:13

Dank Liliths mehr oder weniger beherzten Eingreifen wurde glücklicherweise ein äußerst unschöner Tod der schönen Wyverndame verhindert. Ein Dolch in das öffenliegende Gehirn gerammt zu bekommen war sicherlich für so ziemlich jedes Lebewesen tödlich. Und dank dem Ausbleiben der elektrischen Impulse, die vom Hirn ausgingen, erschlaffte auch der klebrige Muskel, der sich um Rose gewickelt hatte. Dennoch war es für die Wyverndame zunächst ein wenig ungemütlich, da so eine dicke Zunge ziemlich schwer war. Glücklicherweise war Rose jedoch beweglich genug, um sich aus dieser unangenehmen Lage herauszuwinden.
Die helfende Hand der Dämonin annehmend, gab sie dieser unbedacht einen Kosenamen. Den fragenden Blick von Lilly sehend, lächelte Rose nun eher entschuldigend. "Deine Haut erinnert mich an die Blüten der Madonnen-Lilie, fast weiß und makellos. Und außerdem klingt es ähnlich genug und lässt sich schneller aussprechen als Lilith", erklärte die geschuppte Echse in Menschengestalt wahrheitsgemäß. "Wenn du nichts dagegen hast, nenn ich dich ab sofort so", fügte sie dann noch freundlich an. Sie waren immerhin Freunde und da waren Kosenamen nichts ungewöhnliches, deshalb hoffte Rose, dass es auch für Lilith in Ordnung war. Zumindest schien es offensichtlich, dass die Wyvern sich über die Zustimmung des Dämons durchaus freuen würde.
Dass Lilith das dargereichte Messer an ihren Bandagen erneut abwusch, war für Rose relativ unbedeutend. Solche Verhaltensweisen kannte sie von anderen Jägern auch und machte sich keinen Kopf darüber. Viel wichtiger war es, für bessere Lichtverhältnisse zu sorgen, immerhin hatten sie hier eine Leiche, die noch genauer untersucht werden musste. Und in einem dämmrigen Rotlicht war das alles andere als einfach. Rose geschultem Blick blieb dabei nicht verborgen, dass das Monster anscheinend bei seinem Mahl gestört wurde und es hinterher nicht mehr angerührt hatte. Anscheinend mochte es sein Fressen am liebsten noch zappelnd. Außerdem waren die Klauen schon ziemlich abgestumpft und hatten den armen Typen eher aufgerissen, statt aufgeschnitten. Ein kurzes, abfälliges Schnauben war deshalb von der Wyvern kurz zu hören. Sie selbst achtete darauf, dass ihre Klauen scharf blieben, konnte man so immerhin die Gefahr verringern, dass die Beute an der Klaue kleben blieb. Das teilte sie dann auch Lilith über ihre telepathischen Fähigkeiten mit. Immerhin konnten solche Informationen noch wichtig werden, falls es noch mehr von diesen Biestern gab und sie ihnen über den Weg laufen sollten.
Mittlerweile hatte sich Lilith in ihre wohl menschlichste Form zurück verwandelt. Wobei Rose da eher weniger Unterschied machte, da es für sie einfach Lilly blieb, egal wiesehr sich ihr Charakter verdüsterte. Dennoch wurde sie der schuppigen Echse auch unheimlicher, da Rose den Sensenmann schon in Aktion gesehen hatte. Und mit dem wollte sie sich nicht anlegen müssen. Doch das war gerade ohnehin nicht das Thema. Vielmehr wurde drüber gesprochen, ob der Leckmeister-3000 wohl einst ein Mensch gewesen sein konnte. Rose jedenfalls hielt dies durchaus für möglich. Aber im Endeffekt musste sie Lilith recht geben. Wenn das Biest mal ein Mensch war, war davon nichts übrig geblieben. "Wenn es mehr von der Sorte gibt, würde ich ihnen gern meine Klauen vorstellen", erklärte Rose leicht säuerlich. Immerhin war ihre erste Begegnung mit dieser Art von Kreatur nicht gerade schön gewesen. Und die Vorstellung, dass es mehr von der Sorte geben könnte, war nicht gerade angenehm. Denn das hieß, dass hier irgendjemand seine unschönen Doktorspiele mit Menschen trieb. Und solche Perversionen konnte Rose nicht wirklich ausstehen. Das hatte nichts mit magischer oder genetischer Evolution zu tun, sondern war einfach der reinste Schwachsinn.
So schoss Lilith drei Bilder von dem übel zugerichteten Kerl und sendete diese an Leon, welchen sie zuerst anrufen wollte. Bilder sprachen aber eben doch eine ausdrucksvollere Sprache in diesem Fall. Es dauerte nicht allzu lang, da kam auch schon der Anruf von Leon. Die Dämonin war immerhin so zuvorkommend und stellte sich so neben Rose, dass diese das Gespräch mitbekommen konnte. Die Stimme des IT-Experten und Hackers klang alles andere als begeistert. Scheinbar war dies wirklich der Kerl, den die beiden eigentlich hätten lebendig finden sollen. Rose reagierte auf seine Worte mit einem abfälligen Schnauben. "Hat Lilith dir nicht geschildert was mit den Möchtegern-Ninjas in der Lagerhalle passiert war, als sie unter meine Klauen gerieten? Dagegen ist das hier ein schlechter Scherz. Ich hab noch nie so stumpfe Klauen gesehen, ist ja schon peinlich!" Das Leon wirklich auf die Idee kam, dass die beiden daran Schuld hätten, nahm Rose absolut nicht positiv auf, tatsächlich klang sie recht säuerlich. Als ob sie ihre Klauen so stumpf werden ließe, pah! Frechheit!
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Rosemary

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