Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am Fr 11 Aug 2017 - 22:19

Ob Rosemary die Dämonin auf die gleiche Weise verstanden hatte und es einfach nur als Freundlichkeit aufnahm? Einen wirklichen Hintergedanken hatte Lilith bei ihrer Äußerung nicht, sondern war teils höflich, teils meinte sie es auch auf diese Weise, dass sie der Wyvern doch nicht abgeneigt war nur weil sie etwas anderes trug. Da von der Wyvern jedoch nur ein "Danke" kam und ein zusätzliches lächeln, dachte die Dämonin auch nicht weiter darüber nach. Die Äußerung auf der Straße hatte Lilith auch nicht so verstanden wie man diese hätte verstehen können. Erst nachdem der MOment schon etwas her war, fiel ihr auf, dass man es auch etwa pervers hätte meinen können, doch glaubte sie kaum, dass Rosemary sich anbieten wollte. Für einen dementsprechenden Witz war es zu spät, weshalb sie dahingehend auch still blieb und sich nicht weiter dazu äußerte. Ein nicken nachdem Rosemary ihre Aussage getätigt hatte war also das einzige, was von der Dämonin dazu kam, da sie nun schon überlegte, wie man ein Gespräch mit so einem Typen führen könnte. Da sie diesen nicht kannte, war es besonders schwer. Nachdem Lilith dann den Club ansprach, reagierte Rose relativ schnell darauf und erzählte ihre Erfahrung mit diesem. Es waren jedoch keine positiven, hatte sie doch so ein kleines Problem mit einem Türsteher des Ladens gehabt und wenn dieser heute arbeiten musste, dann könnte es wohl auch weiter zu Problemen kommen. Lilith runzelte kurz die Stirn, entspannte diese jedoch auch schnell wieder und blickte zu ihrer Begleitung, als diese anfing an der Dämonin zu ziehen. "Hat er wohl Pech. Ob er so nachtragend ist?" Das sich diese Frage schon bald beantworten würde, war der Dämonin natürlich nicht unbedingt bewusst, beziehungsweise wie sie wohl beantwortet werden würde. Sie hoffte es zumindest nicht oder wenn es doch so war, dann hoffte sie einfach darauf, dass er nicht arbeiten musste, doch sie kannte ihr Glück in solchen Situationen und wie eine höhere Macht manchen Glück schenkte, so war sie wohl einfach vom Unglück verfolgt. Manchmal musste man einfach damit rechnen, dass Missionen nicht sonderlich einfach von statten gehen können.
Als die beiden dann auch beim Club ankamen, wurde relativ schnell klar, dass sie wohl keinen Eintritt bekommen würden, denn nachdem Rosemary sich zeigte und der Türsteher auf sie aufmerksam wurde, ging in Lilith schon das Signal für Plan B los. Leider erkannte der Türsteher die Dame und nachdem Lilith sein Gesicht gemustert hatte, konnte sie auch verstehen, weshalb dieser nicht ganz so erfreut war die Wyverndame zu sehen. "Mit dieser Nase ist es verständlich, dass er nachtragend ist." Kommentierte Lilith das Spektakel nur - laut genug damit der Türsteher es hören konnte und auch ihr einen grimmigen Blick zuwerfen konnte. Lilith war keine große Rednerin und der Haupteingang war sowieso meist ein Problem, immerhin gab es dort immer nur Probleme.. zum Beispiel eben Türsteher. Lilith entfernte sich etwas von dem Haupteingang, mit Rosemary falls diese noch an der Dämonin hing, und sah sich das Gebäude genauer an. Es war eher ein gewöhnlicher Club, kein besonderer und da es wohl nur für das gemeine Volk war, wurde auch nicht so viel Sicherheit wie in einem bestimmten anderen Club geliefert. Die Antwort, wie man in das Gebäude rein kommen würde, war also für die Dämonin schnel gegeben, drehte sie sich kurz zu ihrer Begleitung und sagte nur für diese hörbar "Dann wohl zum Hintereingang." womit sie sich auch schon in die besagte Richtung begab. Die beiden mussten zwar erst durch eine relativ enge Gasse mit viel Müll durch, doch wenn man gut auf seine Kleidung aufpasste, dann sollte diese nicht darunter leiden und sauber bleiben, womit die beiden dann auch schon hinten angekommen waren. Auch hier befanden sich Container und natürlich einige Türen welche zu den jeweiligen Gebäuden gehörten, doch ein kurzer Blick nach oben zeigte auch eine Feuerleiter, welche zutritt zum zweiten Geschoss geben sollte. Lilith zeigte auf die eingeklappte Leiter. "Dort hinauf zu kommen sollte kein Problem sein - besser als durch einen vollen Club zu spazieren." Je weniger sie belästigt werden konnten, desto besser gefiel der Dämonin das und mit ihren gesagten Worten begab sie sich auch schon unter die Feuerleiter. Sie überlegte kurz, wie viel Aktion sie darin einbringen sollte, entschied sich jedoch für ein Minimum und klappte einfach den Müllcontainer zu, welcher neben dran stand um auf diesen zu klettern. Von dieser Position aus konnte man auch schon leichter hin kommen und solange Rosemary keinen anderen Einfall hatte, würde Lilith ihr dann auch eine helfende Hand reichen um auf den Container zu kommen. Danach konnte man leicht mit einem Sprung an die Leiter kommen und sich an dieser hochziehen, da sie auch gesichert war und nicht einfach hinabstürzen sollte.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Gast am Sa 12 Aug 2017 - 22:48

Über Hintergedanken machte sich Rose im Endeffekt auch nur wenig Gedanken. Freundlich waren die Worte der Dämonin immerhin und so konnte sich die Wyverndame auch offen darüber freuen. Immerhin hörte sie nicht jeden Tag ein solches Kompliment, sodass die Freude da einfach mehr Gewicht hatte, als irgendwelche Gedanken darüber, wie es nun gemeint war. Zudem hielt sie Lilith ohnehin für sehr geradlinig.
Dass die Dämonin auch eine relativ lange Leitung hatte, wusste Rose zudem aber auch nicht. Aber in dem Moment war ihr auch nicht aufgefallen, wie man ihre Worte hätte auch verstehen können. Einen diesbezüglichen Witz hätte die Wyverndame aber wohl dennoch lustig gefunden, trotz Verspätung. Denn Humor hatte Rose ja immerhin, auch wenn dieser manchmal etwas über die Stränge schlug.
Über den Club hatte die Wyverndame natürlich eine kleine Geschichte zu erzählen. Eine für sie eher witzige Anekdote in ihrem Leben, die in dieser Mission jedoch ein kleines Hindernis darstellen sollte. So war der Hausverbot, den sie in diesem Club hatte, eben nicht gerade förderlich. Der Türsteher war wegen der gebrochenen Nase immer noch nicht gut auf die Wyverndame zu sprechen und verwehrte ihr und auch Lilith vehement den Eintritt. Auf Liliths Worte hin konnte Rose nur kichern, was dem Herren so gar nicht gefiel. Glücklicherweise war er ein eigentlich guter Türsteher und ließ sich, abgesehen von bösen Blicken, nicht wirklich provozieren. Ein Glück, denn schon vor dem eigentlichen Ziel schon in einen Kampf verwickelt zu werden, war nicht gerade im Sinne von Leon gewesen. So mussten die beiden Freundinnen eben einen Umweg suchen.
Glücklicherweise schien die Dämonin in sowas recht fix zu sein, so flüsterte sie zu Rose, dass sie zum Hintereingang wollte. Ein leicht angedeutetes Nicken war die Antwort. Die enge Gasse war zwar kein schöner Anblick, aber da mussten die beiden eben durch. Und trotz der hochhackigen Schuhe, die Rosemary angezogen hatte, kam sie dank ihrer Körperbeherrschung recht sicher drüber hinweg. Ein gewöhnlicher Club achtete eben nicht darauf, dass der Hintereingang besonders bewacht wurde. War aber auch eigentlich nicht nötig, denn niemand schlich sich hier hinein. Dafür war der Club einfach nicht exklusiv genug. Unbehelligt kamen die zwei also hinten an und sogleich fiel der Dämonin die Feuerleiter auf, auf welche sie auch sofort zeigte. Der Richtung folgend sah auch Rose, was Lilith vorhatte und nickte. "Und wir geben dem Türsteher nicht noch mehr Grund, mich zu hassen.", scherzte Rose.
Schnell hatte Lilith den Deckel eines Müllcontainers, der günstig stand, geschlossen und auf diesen gestiegen. Sogleich hielt sie ihrer geschuppten Freundin die Hand hin, welche diese ergriff und eher hinauf sprang, die dargebotene Hand als Stabilisierung nutzend. Kurz darauf drehte sich Rose um und sprang zur Feuerleiter, welche sie ziemlich sicher erreichte und hinaufstieg. Ihrer Freundin wurde diese dann mit einem Lächeln heruntergelassen.
Kleine balkonartige Vorsprünge führten zu Fenstern auf jedem der vier Stockwerke, sodass die beiden Frauen bequem Platz hatten, als sie sich zum zweiten begaben und neben dem Fenster inne hielten. Rosemary riskierte als erstes einen Blick und sah ein relativ geräumiges und auch etwas gehobener eingerichtetes Büro. "Sollen wir einfach reinplatzen, oder sollen wir durch ein anderes Fenster rein?", fragte sie Lilith und war selbst eher für die weniger überraschende Vorgehensweise. Denn einfach durch das Fenster zu stolpern, sorgte nicht gerade dafür, dass man mit offenen Armen empfangen wurde. Andererseits konnte der Überraschungsmoment für die beiden einen gewissen Vorteil im Gespräch bringen. Das weitere Vorgehen überließ sie aber lieber Lilith, die in urbanen Gebieten etwas mehr Erfahrung hatte.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am So 13 Aug 2017 - 0:01

Das Problem mit dem Türsteher konnte man leider nicht vor Ort übergehen, weshalb man einen neuen Weg suchte, welcher die beiden Damen hinter das Haus führte. Dort war das Problem eigentlich nur, dass man einen Weg nach oben finden musste, da es keine direkten Eingang am Boden gab, welcher die beiden hinein führen könnte. Auch hier wurde eine Lösung gefunden, welche zwar nicht sonderlich appetitlich war, doch man konnte immerhin einfach den Deckel des Containers schließen und somit nach oben kommen, ohne das man sich unbedingt irgendwo in den Dreck stellen musste. Leider war wahrscheinlich der ganze Ort hier einfach voller Dreck, weshalb es Lilith schon fast leid tat, dass sich Rosemary noch einmal umgezogen hatte, doch da man das Problem jetzt nicht ändern konnte, befasste sich Lilith nicht weiter mit dem Gedanken und versuchte eher ihrer Freundin auf den Container zu helfen, welche die Hilfe auch annahm und dann auch den Sprung wagte um an die Feuerleiter zu kommen. Lilith wartete ab, bis die Wyverndame oben war und wollte dann selbst auch den gleichen Weg gehen, doch ließ die Wyvern die Feuerleiter runter um Lilith den Weg zu vereinfachen. Die Dämonin lächelte nach oben und benutzte dann die Leiter um sich zu Rose zu gesellen. Nachdem Lilith nach oben geklettert war schaute Rose auch schon durch eines der Fenster und stellte dann eine Frage an Lilith, welche kurz überlegte. "Am besten sollten wir erstmal keine Aufmerksamkeit auf uns lenken. Ich würde sogar erst einmal nach möglichen Fallen schauen." Sagte die Dämonin und sah dann auch erst einmal durch das Fenster. Die Fallen waren wahrscheinlich nicht für die beiden ausgelegt natürlich, aber eventuell gab es trotzdem Räume, in denen ein paar Kerle warteten falls es größere Schwierigkeiten geben sollte. Da Lilith die Kollegen von Leon so circa kannte, war es meist immer etwas illegales das von statten ging, weshalb man auch damit rechnen musste, dass die richtige Sorte an Leuten anwesend war.
Nun musste man sich jedoch erstmal weiter umsehen, weshalb Lilith relativ leise durch die weiteren Fenster sah, welche man sehen konnte, jedoch hier kein angemessenes finden konnte. Mit einem Handzeichen zeigte sie auf die weiteren Möglichkeiten nach oben zu kommen, eine schmale Treppe, welche Lilith dann auch schon nach oben stieg um in den nächsten Stock zu kommen. Hier war es zwar auch nicht angenehmer von der Stimmung, jedoch hatte die Dämonin hier ein Fenster gefunden, welches schon teilweise noch geöffnet war. Leider hörte sich auch Stimmen aus diesem, weshalb sie nur sehr vorsichtig hinein sehen konnte, nur um festzustellen, dass die Stimmen nicht aus dem Raum, sondern aus dem Gang kamen. "Wir könnten hier einsteigen, dann müssen wir jedoch sehen das wir ungesehen in den Gang kommen." Sagte sie ihrer Partnerin, falls diese hinterherkam.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Gast am So 13 Aug 2017 - 21:30

Schon beim Eingang des Clubs mussten sie ein Hindernis umgehen. Denn der Türsteher wollte sie partout nicht einlassen. Bei der Vorgeschichte, die Rose und diesen Mann verband, war das irgendwo auch verständlich. Um weiteren Unmut zu vermeiden, suchten die beiden Frauen aber einfach einen Umweg und fanden diesen im Hinterhof des Gebäudes. Bei dem ganzen Dreck, den die Seitengasse und der Hinterhof aufwies, hätte sich Rose wahrlich andere Kleidung anziehen sollen. Aber letzendlich war die Wyverndame nicht wirklich an materiellen Dingen gelegen, weshalb sie die Kleidung notfalls einfach wegwerfen würde. Aber solange sich etwas waschen ließ, hatte dies natürlich Vorrang.
Gedanken darüber verlor Rose natürlich nicht, sondern hüpfte einfach mit der Hilfe von Lilith auf den Müllcontainer und von dort aus zur Feuerleiter. Eine eher leichte Übung für die äußerst sportliche Dame. Für die Dämonin wurde dann freundlicherweise die Leiter herabgelassen. Diese schien darüber recht erfreut zu sein, aber Rose wollte auch einfach nicht, dass sich Lilith verletzte. Als ihre Freundin bei ihr war, meinte diese sogleich, dass es wohl besser wäre, kein Aufsehen zu erregen und mögliche Fallen ausmachen. Ein leichtes Grinsen schlich sich auf das Gesicht von Rose. "Also Sprengfallen werden wir hier wohl nicht finden. Drinnen kann ich dir mehr sagen, immerhin entgeht meinen Augen nichts.", erklärte die Wyverndame mit einem vielsagenden Augenzwinkern, obwohl sie ihre Worte natürlich entsprechend ernst meinte. Aber ihr war auch bewusst, dass Fallen auch aus Leuten bestehen konnten, die an strategisch günstigen Orten warteten, um einzugreifen, falls irgendjemand unerwünschtes einfach reinmarschierte.
So schlich sich Lilith zu weiteren Fenstern und schaute durch diese. Einer Überraschung wollten sie immerhin nicht in die Arme laufen. Mit einem Handzeichen deutete sie nun auf eine Treppe, da sie anscheinend kein Fenster fand, durch das die beiden sicher ins Gebäude gelangen konnten. Schnell und leise war Rose hinter der Dämonin hergehuscht und nickte bloß, ehe sie ebenfalls die Treppe hinaufging. Wieter oben sah es zwar nicht wirklich besser aus, aber wenigstens war hier eins der Fenster offen. Jedoch hörte man Stimmen aus dem angrenzenden Gang. So meinte Lilith, dass sie hier einsteigen aber ungesehen weiter kommen mussten. Rose brauchte nicht lange und lächelte leicht, als ihr eine Idee kam. Schnell hatte sie ihre Schuhe ausgezogen und einfach auf den Boden gelegt, denn diese würden sie wohl verraten. "Wir könnten es doch wie damals machen, als wir uns kennen lernten.", schlug Rose vor und sprach damit die Fähigkeiten der Dämonin an, sich unsichtbar zu machen. Und da Lilith ja mittlerweile nichts mehr gegen die Nähe der Wyverndame hatte, war es dieser wohl auch leichter, innerhalb der Kuppel zu bleiben. Mit Handzeichen versuche die Wyverndame dies zu erklären, damit den Plan zumindest niemand mithören konnte.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am So 13 Aug 2017 - 22:59

"Sprengfallen wären wirklich sonderlich." So wäre es ja komisch, wenn man einfach in einem relativ öffentlich gelegenen Club einfach ein paar Sprengfallen platzierte oder eventuell sogar größere Bomben und das nur für mögliche Eindringlinge. Die Personen waren hier wohl eher das Problem, doch wirklich schlimm sollte es wohl mit diesen nicht werden, denn solange da nicht ein paar Dämonen dabei waren oder sogar Engel - was nun wirklich unwahrscheinlich war - würde es wohl genauso schnell gehen mit dieser Mission wie immer. Jedoch musste man nun erstmal einen anderen Eingang finden und dieser lag wohl eine Etage weiter oben, denn nachdem die beiden die Treppe nach oben genommen hatten, welche wirklich schmal war, konnten sie ein offenes Fenster finden, welches den Einstieg wirklich leicht machen würde. Lilith fragte ihre Partnerin wie diese vorgehen wollte und ob sie dieses Fenster nehmen wollten, woraufhin die Wyvern zustimmte, jedoch noch einmal auf die Vergangenheit anspielte. "Wir sollen auf das DAmenklo gehen?" Sagte Lilith scherzhaft, bevor sie sich kurz für das konzentrierte, was Rosemary eigentlich meinte. Natürlich war Lilith im Schleichen ein Profi, doch mit jemanden dabei war es immer etwas schwer, weshalb sie in Partnermissionen manchmal davon absah solche Wege zu gehen. Doch da Rosemary ihr keine Fremde war und diese nicht blöd war und in der unsichtbaren Kuppel Lärm veranstaltete, konnte Lilith auf diesen Weg gehen und sich verwandeln. Diese Verwandlung dauerte nicht lang und war in wenigen Sekunden vollzogen und da Rosemary und Lilith nah genug beieinander standen, konnte die Wyvern die Dämonin auch gleich in ihrer "neuen" Form sehen.
Die Dämonin war nun in ihrer Assassinen Form, welche keine Geräusche mehr von sich gab, solange sie nicht von Lilith künstlich erzeugt wurden - das sprechen ausgenommen. Die Dämonin hatte nun weißes Haar, sehr knappe und eng anliegende Kleidung so wie eine Halterung mit 9 Messern, wobei sich in der Mitte dieser ihre beste Waffe befand. Eine Narbe konnte man im Gesicht sehen und zudem hatte sie nun giftgrüne Augen, welche wirklich stechen konnten, wenn man von diesen angestarrt wurden. Ein Nachteil in dieser Form war jedoch eine Emotionslosigkeit, weshalb die Dämonin kein Lächeln mehr auf den Lippen hatte, sondern nur noch ein neutrales Gesicht. "Gehen wir." Sagte die Dämonin leise, bevor sie das Fenster noch etwas öffnete und dann langsam einstieg, immer darauf achtend, dass ihre Partnerin auch nah genug war und somit nicht gesehen wurde. Es wäre ja wirklich nervig, wenn man sich die Mühe der Verwandlung machte und diese Mühe dann zerstört wurde.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Gast am Mo 14 Aug 2017 - 15:52

"Naja, Tränengas oder Lichtblitze werden ja auch durch Granaten ausgelöst und dann brauchen die Kerle uns nur noch aufzugabeln.", erklärte Rose kurz und erschauderte kurz. Alles, was gegen ihre Augen ging, war ihr zuwider. Tränengas, Pfefferspray und die chemische Reaktion, die bei Blendgranaten freigesetzt wurde, stellte sich die Wyverndame definitiv äußerst unangenehm vor, vor allem für ihre stark ausgeprägten Augen, die einem Greifvogel in nichts nachstanden. Aber letzendlich waren wohl wirklich mögliche Wachleute das eigentliche Problem, auch wenn Rose nicht dieselben Gedanken hegte, wie ihre Begleiterin. Aus Pietät hatte sie nie wirklich nachgefragt, was Lilith eigentlich war. Ihr Instinkt sagte ihr jedenfalls, dass dahinter eine eher unschöne Geschichte steckte.
Viel wichtiger war es aber nun erstmal, überhaupt in das Gebäude zu kommen. Der einfachste Weg wurde ihnen ja von einem übellaunigen Türsteher verwehrt, weshalb die beiden Frauen intelligenterweise von hinten in das Haus eindringen wollten. Da es keine Türen gab, mussten die beiden jedoch mit einem Fenster Vorlieb nehmen. Die Chancen standen also eher schlecht, dass sie unbemerkt in das Gebäude kamen. Zu ihrem Glück fanden sie aber ein offenstehendes Fenster. Dort angekommen, fragte Lilith nach der Vorgehensweise, worauf Rose einen Blick in ihre Vergangenheit warf. Daraufhin antwortete Lilith nicht ganz ernst, was Rose zum Schmunzeln brachte. "Nein, aber ein gemeinsames Bad wäre danach echt nicht übel, oder?", fragte die Wyvern mit einem Zwinkern. Gemeint war natürlich die Fähigkeit Liliths sich und notfalls auch eine weitere Person innerhalb einer merkwürdigen Kuppel zu verbergen. Da es nicht ihr erstes Abenteuer war, wusste die Dämonin ja, dass Rose eine Bakemonojägerin war und sich auf das Erlegen ihrer Beute mit Hilfe eines Bogens spezialisiert hatte. Als Wyvern konnte sie immerhin schlecht im Wald jagen, weshalb sie lernte, sich dort leise und möglichst ungesehen zu bewegen. Und im Wald war der Boden mit allerlei Hindernissen gespickt, die es zu umgehen galt. So wusste Rose auch, auf ihre Füße zu achten und Fallen zu entdecken.
Lange zögerte Lilith aber nicht, um den vorgeschlagenen Plan zu verfolgen. Und da Rose nahe an ihrer Freundin stand, konnte sie die Verwandlung aus nächster Nähe beobachten. Fasziniert war die Wyverndame von der Verwandlung natürlich erneut. Zwar änderten sich Liliths Gesichtszüge nicht, wohl aber Haar- und Augenfarbe. So wurde ihr Haar weiß und ihre Augen bekamen ein stechendes Grün. Eine Narbe zierte jedoch ihr hübsches Gesicht, dessen Geschichte Rose auch gern wusste, sich jedoch lieber zurück hielt, da kein Lächeln mehr zu sehen war. Scheinbar verlor sie mit der Verwandlung auch ihre Emotionen, was die Wyverndame durchaus schade fand, denn immerhin mochte sie den Humor, den die Dämonin entwickelt hatte. Zusätzlich wechselte die Dämonin ihre Kleidung, die nun sehr eng anlag und relativ wenig Haut bedeckte. Weniger attraktiv wurde sie durch die Verwandlung jedenfalls nicht. Und sie hatte nun tolle Messer dabei. Vor allem ihr Engelstöter war eine wahre Augenweide und gut im Gedärme ausweiden.
Ein kurzer Satz sorgte dafür, dass die beiden Frauen nun durch das Fenster stiegen und langsam durch den Raum schlichen. Da sie unbemerkt bleiben wollten, kam nun eine Fähigkeit von Rose ins Spiel, die sie auch sogleich nutzte. "Ich hoffe nur, dass wir unterwegs keine verschlossenen Türen passieren müssen.", sprach die Wyverndame ihre Partnerin über Gedankenübermittlung an. Vorsichtig öffnete Rose nun die Tür, die nur angelehnt war, und spähte in den Gang hinein. Zwei Kerle standen an die Wand gelehnt im Flur und unterhielten sich in normaler Lautstärke. Das Gespräch drehte sich um ein Freudenmädchen, deren Beschreibung Rose ziemlich bekannt vorkam. Darum kümmerte sie sich aber wenig. Stattdessen entfernten die beiden sich von den beiden Kerlen und suchten erst in entgegengesetzter Richtung nach der Treppe. Während die beiden sich fortbewegten, ließ Rose ihren Blick konzentriert umherschweifen, konnte jedoch keine Fallen entdecken. "Alles sauber ...", gab sie Lilith durch. Der Anfang war gemacht und bisher fühlte es sich nach einer simplen und einfachen Mission an.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am Mo 14 Aug 2017 - 18:44

"Falls sie wirklich größere Geschütze ausfahren, dann müssen wir das eben auch machen." Antwortete Lilith dann relativ ruhig, welche zwar wusste, dass Rosemary hier keine Wyvernform annehmen konnte, doch sie war ja trotz temporärer Blindheit nicht ganz Kampflos und da Lilith sowieso mehr als nur einen Schutz in sich trug, war das alles für sie weniger ein Problem. Natürlich wäre es hinderlich, doch auf das negative einzugehen wäre jetzt fehl am Platz, denn was brachte es, wenn man hier nun die ganze Zeit davon ausging, dass die Gegner einen fertig machen würden? Lilith kannte aber auch nicht die Auswirkung einer Blendgranate auf eine Wyvern, welche wahrscheinlich stärker ausfielen, da Flugwesen nicht gerade ein schwaches Augenlicht hatten.
Der Scherz von Lilith, über das Damenklo wurde von der Wyverndame sogar noch aufgenommen, so schlug diese vor das die beiden danach ein gemeinsames Bad nehmen könnten. Lilith musste dabei erst einmal nachdenken, und würde es wahrscheinlich von ihrer Arbeit fest machen, ob es sich anbieten würde für sie ein Bad zu besuchen. Eine schlechte Idee war es jedoch nciht, denn das letzte mal als sie mit jemand zusammen ein Bad nahm in einer heißen Quelle kam sie mit dieser Person auf die Idee ihrer nun stehenden Bar, also zuckte sie kurz mit den Schultern, bevor sie dann auch noch mit Worten auf die Frage der Wyvern antwortete. "Wenn es sich anbietet, spricht wohl nichts dagegen." Sagte sie noch leicht lächelnd, bevor sie sich dann jedoch schon auf die Verwandlung konzentrierte und ihr Aussehen Rosemary präsentierte, welche geduldig auf Lilith gewartet hatte in der Zeit in der sie sich verwandeln musste. Rosemary war dieses Aussehen jedoch nicht unbekannt, weswegen auch keine weiteren Kommentare dazu kamen, wie bei jeder anderen Person welche zum ersten mal sehen konnten wie diese Dämonin hier diese Fähigkeit nutzte. Jedoch interessierte sich die "neue" Lilith wenig für unverständnis in diese Richtung, weswegen sie meist auch nur grob auf etwas antwortete, genauso wie sie nun mehr auf die Mission konzentriert war als das sie sich anderem widmete. Zielstrebig war wohl in diesem Fall das beste Wort um ihr Verhalten genauer zu beschreiben.
Nachdem die beiden Damen dann durch das Fenster hinein kamen, wurde auch gleich eine weitere Fähigkeit ausgepackt, welche sehr nützlich bei solchen Missionen war, brauchte man doch keine Worte mehr um sich zu verständigen, sondern konnte einfach auf die Möglichkeit zurückgreifen, dass man sich über Gedanken austauschen konnte. Lilith nickte jedoch zu diesem Kommentar nur, wusste sie nicht so rechtw as sie daruf antworten könnte, weshalb es auch dabei belassen wurde. Rosemary übernahm dann auch etwas die Führung, indem sie sich umsah und gleich mal, nachdem man schon fast aus dem Raum war, sich auf dem Gang umsah. Lilith vernahm die Stimmen der Männer nur, machte sich jedoch nicht die weitere Mühe zu schauen, wo diese Personen waren oder ob diese gefährlich waren. Der Inhalt des Gesprächs ging auch an der Dämonin vorbei, weswegen sie einfach darauf wartete, dass Rosemary den nächsten Schritt gehen würde, damit Lilith ihr folgen konnte. Und dann ging es auch schon weiter, bewegte sich Rosemary von den beidne Typen fort und ging mit der Dämonin zusammen Richtung Treppe, wo jedoch auch nichts weiter war, weshalb man derzeit wirklich davon ausgehen konnte, dass nicht wirklich viel passieren würde. Aber da die beiden auch nicht weiter aufgefallen waren und Leon wohl nicht verraten hatte, dass er jemanden zu dem Typen schicken würde, gingen diese hier alle wohl kaum davon aus, dass hier ein größeres Problem entstehen würde. Lilith ging relativ normal voran, sah sich dabei um konnte jedoch bis jetzt noch keine weitere Gefahr entdecken. "Wo er wohl sein mag." Fragte sich die Dämonin, jedoch auch in die Richtung der Wyverndame.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Gast am Mo 14 Aug 2017 - 22:48

Die ruhige Art auf die Lilith auf die Möglichkeiten reagierte, die Rose aufgezählt hatte, brachte auch die Wyvern schnell wieder zur Ruhe. Warum sich über unvergossene Milch sorgen? Immerhin war sie ja nicht allein unterwegs und die Dämonin würde sie sicherlich im Falle einer unschönen Überraschung nicht allein lassen, es sei denn, sie war sich sicher, dass die Wyvern es überstehen würde. Außerdem hatte Rose ja auch noch andere Sinne als ihre scharfen Augen. Lustig war ihre Formulierung im Endeffekt dennoch irgendwie. So hellte sich die Miene der Wyvern wieder auf, während sie sich vorstellte was wohl passieren würde, wenn sie sich in so engen Räumen zu verwandeln versuchte. Wer war wohl härter, Beton oder Wyvern? Bei kurzer Überlegung war wohl der Beton härter und Rose würde beim Versuch einfach zerquetscht werden.
Da kam der Scherz mit dem Damenklo natürlich genauch richtig, um die merkwürdigen Gedanken der Wyvern wieder in eine angenehmere Richtung zu lenken. So dachte Rose eher an ein gemeinsames Bad. Bevorzugt in heißen Quellen, aber sie hätte sicher auch nichts dagegen, sich einfach mit Lilith unter die Dusche zu stellen. Immerhin sparte man so auch Wasser, wenn man einen so großflächigen Duschkopf wie sie hatte. Ein kleiner Luxus, den sich nicht verkneifen konnte. Dennoch war sich die Wyvern sicher, dass es Lilith wie immer eher pragmatisch sehen würde und nur darauf zurückgriff, wenn es in ihren zeitlichen Rahmen passte. Und genau so antwortete sie im Prinzip auch. Dennoch war es ja quasi eine Zusage, weshalb Rose frohgelaunt in sich hinein grinste, was Lilith glücklicherweise wohl nicht mehr zur Kenntnis nahm, da sie sich verwandelte. Da Rose das schon kannte, sparte sie sich irgendwelche Kommentare, da ihr auch auffiel, dass die Dämonin in dieser Form anscheinend ihre Sozialkompetenzen verlor, oder sich schlichtweg nicht mehr darum kümmerte. Zielgerichtet konnte man das durchaus nennen und gewissermaßen war ein gewisses Maß an Konzentration und Beschränkung auf das Wesentliche nun auch wichtiger als irgendwelche Zukunftspläne, weshalb nun auch Rose ihre Tagträumereien sein ließ und sich auf die Mission konzentrierte.
Endlich im Gebäude angelangt, nutzte nun Rose ihrerseits ihre telepatischen Kräfte, um möglichst kein Geräusch von sich geben zu müssen. Eine Fähigkeit die gerade beim Jagen äußerst nützlich war. Da die beiden sich aber auch sehen konnten, genügte nun aber auch eine nonverbale Antwort seitens der Dämonin. So durchquerten die beiden den Raum und betraten den angrenzenden Flur, in welchem sich zwei Typen aufgeregt über eine Prostituierte unterhielten, was aber nicht weiter wichtig für die Mission war, weshalb die beiden unsichtbaren Frauen die zwei einfach ignorierten und die Treppe suchten. Als sie diese erreichten, übermittelte Lilith einen Gedanken, der wohl nicht unbedingt an Rose gerichtet war. "Ich hoffe, dort wo Leon sagte, ansonsten müssen wir es wohl aus irgendwem herausquetschen.", antwortete die Wyverndame vorsorglich lieber, obwohl die Frage für sie eher rhetorisch klang.
Die Treppe stiegen sie nun hinab in das zweite Stockwerk. Die simple, graue Tapete unterschied sich hier nicht von dem im dritten Stockwerk, jedoch waren die Türen hier aus Metall und nicht aus Holz, was Rose dann doch etwas wunderte. So betrachtete sie diese natürlich auch etwas genauer und entdeckte an einer mehrere rote Punkte, auf die sie dann auch Lilith aufmerksam machte. "Sieht mir nach Blut aus. Irgendjemand hatte nicht richtig aufgepasst und hatte noch etwas davon an der Hand, als er den Raum verließ.", erklärte Rose und ihr gingen natürlich einige Möglichkeiten durch den Kopf und ihre Neugierde half ihr da natürlich nicht gerade. "Sollen wir zuerst da rein, nur um sicher zu stellen, dass unsere Zielperson keine Leiche ist?", fragte sie dann lieber, da sie nicht wusste, wie Lilith eigentlich vorgehen wollte. Immerhin hatten sie nicht unbedingt Gewalt im Sinn, waren aber notfalls dazu bereit und dank Liliths verwandelter Form waren sie auch bewaffnet.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am Di 15 Aug 2017 - 0:07

Die Unsichtbarkeit von Lilith und ihre zusätzliche Kuppel war in diesem Fall wohl wirklich ein großer Helfen, denn nachdem sich die Dämonin verwandelt hatte, konnten die beiden leicht einsteigen und konnten auch noch an diesen Typen vorbei, welche über gewisse Damen sprachen die man für eine gewisse Menge an Geld zu ein paar Dingen bringen konnte. Jedoch war es nicht wie früher und sie redeten nur darüber und nutzen nicht gerade die Gelegenheit und vergewaltigten ein Mädchen, welches in etwa direkt vor der Nase der beiden war. Es musste also keine Rettungsaktion des armen Mädchens durchgezogen werden, sondern konnte man die Typen getrost ignorieren, während sie dämlich lachten und sich über Frauen weiter nicht gerade nett ausließen. Glücklicherweise waren die beiden Damen nicht sonderlich reizbar, weshalb es wohl keinen Anklang fand und die beiden die Treppe in das nächste Stockwerk nach unten nehmen konnte. Dort war nicht viel anders als im oberen, außer das die Türen gesicherter waren. "Das kostet auch wieder Zeit." Dachte sich Lilith, wobei es wohl schon klar war, dass es ihr einfach nicht gerade passte, wenn sie lange für so eine derzeit einfache Mission brauchte. Und was Rose dort an der einen Tür fand, war für die Dämonin auch nicht sonderlich positiv, denn es verhieß nicht gerade etwas gutes, wenn man an einer Tür in so einem Gebäude auch noch Blut fand. Wer auch immer dahinter war, dem ging es eventuell nicht gut und wenn man viel Pech hatte, dann würde er wohl auch bald sterben, wenn er nicht schon tot war. Oder man hatte die Person die da drin war schon raus gebracht? Es konnte gut möglich sein.
Lilith sah die Wyverndame an, welche erst einmal in den Raum gehen wollte, bevor sie dann weiter gehen würden, da sie davon ausging, dass die Zielperson eventuell die mögliche Leiche in diesem Raum war. Lilith nickte, hatte sie wohl recht das man erst an diesen Ort gehen sollte, vor allem da es sehr interessant war das jemand eine blutverschmierte Hand über so einem relativen "friedlichen" Club hatte. Ging hinter den Kulissen etwa mehr, als man erwartet hatte? Lilith sah sich kurz um, um zu sehen ob hier derzeit eine Wache war, doch befand sich niemand hier. Bevor sie dann irgendwie größeres plante, versuchte sie es erst auf eine relativ banale Tour und drückte einmal den Henkel der Tür nach unten. Wie zu erwarten öffnete die Tür sich nicht, weshalb man jedoch den Kopf nicht hängen lassen musste. Eine Variante die Tür zu öffnen war es, sie einfach einzutreten, doch da dies wohl zu viel Aufmerksamkeit auf diesen Ort zog, nahm Lilith aus ihrer Tasche einen Dietrich heraus und versuchte sich daran die Tür zu öffnen. Da es wohl kein wirklich schweres Schloss war ging das ganze auch sehr schnell und man musste nicht Ewigkeiten warten, bis die Dämonin die Tür geöffnet hatte. "Interessant." Dachte sich die Dämonin nur, da sie von einem schwierigeren Hindernis ausgegangen ist. Sie blickte kurz zu der Wyverndame und signalisierte ihr mit einer Kopfbewegung das sie nun hinein gehen konnten, was Lilith dann auch in die Tat umsetzte, als sie den Henkel der Türe noch einmal betätigte. Nun öffnete sie die Türe langsam, darauf achtend ob es eventuell eine Falle dahinter gab, doch auch hier passierte nichts. Sie zuckte kurz mit den Schultern, bevor sie dann schon die ersten Blicke reinwerfen konnte und was ihr als erstes auffiel war ein rotes Licht. Der Raum wurde mit rotem Licht ausgeleuchtet und nachdem man die weit genug geöffnet hatte, damit die beiden Damen hinein gehen konnte, sah man auch einen Stuhl, auf welchem eine Person saß. Langsam ging Lilith in den Raum hinein, immer darauf achtend, dass den beiden niemand folgte, und nachdem dann hoffentlich auch Rosemary im Raum war, konnte man die Türe wieder schließen. Die Person auf dem Stuhl regte sich nicht, ließ den Kopf hängen und war teilweise mit einer Flüssigkeit verschmiert, welche man nur schwer identifizieren konnte im roten Licht. "Ob die Person da noch lebt?" Stellte sie als Frage an Rosemary, bevor sie langsam näher ging. Sie horchte, und konnte Atemgeräusche vernehmen, wusste jedoch noch nicht ob diese auch wirklich von der Person auf dem Stuhl war oder ob sich noch jemand hier versteckte, weshalb sie sich noch einmal im Raum umsah.

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Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Gast am Di 15 Aug 2017 - 19:59

Eine Kuppel, in der man unsichtbar für andere außerhalt eben jener war, hatte natürlich auf der Hand liegende Vorteile. So konnten die beiden Frauen ungesehen in das Gebäude eindringen und auch einfach im Flur spazieren, ohne von den Kerlen, die eher unangebrachte Worte über gewisse Damen verloren, behelligt zu werden. Glücklicherweise fanden Rose und Lilith hier kein Szenario wie damals in diesem zwielichten Hinterzimmer eines Clubs vor, wo sie letzendlich mehrere Kerle töteten, die ein junges Mädchen unter Drogen gesetzt und vergewaltigt hatten. Nun, genau genommen hatte die Wyverndame diese mit der Schusswaffe eines der Täter getötet, um es diesem quasi anzuhängen. Dem Mädchen ging es später auch wieder etwas besser, aber mehr wusste Rose darüber auch wieder nicht, da sie mit ihr nie in Kontakt trat, sondern nur dafür sorgte, dass sie aufgegabelt und weggebracht wurde. Glücklicherweise vor der Explosion, die auch diesen Teil des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen hatte.
Aber so konnten sie die beiden eher unangenehmen Gesellen einfach ignorieren und der Treppe in das zweite Stockwerk folgen. Hier wurde schnell klar, dass die Zielperson wohl auf ein gewisses Maß an Sicherheit zu achten schien. Die Türen ließen sich zumindest nicht einfach mit einer Sprengladung umgehen, zudem hätte das für die beiden ohnehin zuviel Aufsehen erregt. Lilith machte ihren Unmut darüber jedenfalls Luft, zumindest in den Spähren ihrer Gedanken, die Rose durch die telepatische Verbindung ja mitbekam, wenn Lilith sich nicht darum bemühte, die Gedanken abzuschirmen. Da man jedoch bewusst und genau über etwas nachdenken musste, bekam sie ohnehin nicht wirklich viel mit, womit man sich schon mal keine Sorgen über ungewolltes Eindringen in die Privatsphäre machen musste. Als Rose rote Flecken an einer der Türen entdeckte, die verdächtig nach Blut aussahen, gerieten die Gedanken aber schnell in eine andere Richtung. Wenn ihre Zielperson da drin war, ging es ihr vermutlich nicht sonderlich gut, wenn sie überhaupt noch lebte. Und wenn die beiden noch mehr Pech hatten, hatte man eine mögliche Leiche schon raus gebracht und entsorgt. Da das Blut aber noch frisch aussah und sonst nirgends etwas von dem roten Lebenssaft zu sehen war, bezweifelte Rose, dass hier eine Leiche transportiert wurde.
Die Wyvern schlug jedenfalls vor, erstmal diesen Raum zu begutachten, ehe man weiter suchte, was Lilith akzeptierte. Immerhin waren Blutspuren in einem Gebäude, in welchem sich ein eigentlich friedlicher Club befand, eher eine Seltenheit. Wachen waren hier jedenfalls keine und so betätigte die Dämonin erstmal den Griff der Türe, welche jedoch verschlossen war. Eintreten hätte zu viel Lärm verursacht, da der Lärm des Clubs nur sehr gedämpft ans Ohr gelangte, was bedeutete, dass die Schallisolierung in diesem Gebäude wohl recht hochwertig war. Aber glücklicherweise verstand sich Lilith anscheinend auf das Knacken von Schlössern und machte sich eiligst an der Tür zu schaffen, für die sie nicht sonderlich lange brauchte. Die Kopfbewegung bekam Rose natürlich mit, da sie ohnehin interessiert das Schlösserknacken beobachtet hatte. Vorsichtig wurde die Tür nun auch geöffnet, aber es erwartete die beiden keine Falle, was doch recht beruhigend war. Das erste, das einem an diesem Raum auffiel, war die Beleuchtung. Der Raum wurde in ein gedämpftes, rotes Licht getaucht, wodurch alles nur schwer zu erkennen war. Selbst die Augen der Wyverndame waren von dem Licht ein wenig irritiert. Als die beiden dann auch noch die Tür hinter sich schlossen, wirkte der Raum sogar noch düsterer. Es wirkte fast, als wäre die Glühbirne durch eine Wärmelampe getauscht worden oder ähnliches. Für eine Wärmelampe wirkte das Licht aber viel zu dämmrig, was Rose zusätzlich merkwürdig vorkam.
Der Raum war wirklich karg eingerichtet und fensterlos. Ein Panzerschrank, an dem ein Vorhängeschloss angebracht war und ein Stuhl, auf dem eine Person saß, die den Kopf herabhängen ließ und mit einer nicht genau erkennbaren Flüssigkeit bedeckt war. Sogleich stellte Lilith die berechtigte Frage, ob die Person noch am Leben sei. Während Lilith und Rose sich der Person näherten, drehte sich die Dämonin um und wirkte angespannt. Als die beiden nahe genug herangekommen waren, streckte die Wyvern ihre Hand aus und berührte diese merkwürdige Flüssigkeit und verzog angewidert das Gesicht, konnte sich einen entsprechenden Laut jedoch verkneifen, da sie sowas vom Jagen durchaus gewohnt war. Interessiert schnupperte sie an der Flüssigkeit und wischte sie sogleich an der Hose des Mannes ab, dessen Puls sie kurzerhand suchte. Sekunden später schüttelte sie den Kopf. "Tot. Und diese Flüssigkeit ist mit Speichel verdünntes Blut. Außerdem erkenne ich nun mehrere größere Bissspuren, wie von einem Raubtier, die noch frisch sind.", erklärte Rose und bekam eine leichte Gänsehaut. Was auch immer den Kerl so zugerichtet hatte, war vermutlich noch im Raum.
Merklich angespannt sah sich Rose nun ebenfalls in dem Raum um. "Wir sollten wohl lieber einen Dolch zur Hand nehmen ...", übermittelte die Wyverndame, die heilfroh war, dass sie sich über Telepatie unterhalten konnten. Beim ersten Umsehen entdeckte sie noch nichts, aber als sie dann nochmal die Decke absuchte, erkannte sie in der Ecke, nahe der Tür eine Gestalt in der Größe eines Menschen, aber in grotesker Weise verunstaltet. Stechende, gelbe Augen sonderten den Raum ab. Humanoid war das Wesen von der Grundgestalt, aber die vier Gliedmaßen waren sehr muskulös und dort wo Hände und Füße sein sollten, waren scharfe Klauen zu sehen. Auch war der Kopf merkwürdig anzusehen, so lag das Gehirn frei und das Maul wurde von haifischartigen Zähnen gespickt. Zusätzlich hing eine sehr lange, spitz zulaufende Zunge aus dem Mund der Kreatur und Speichel tropfte davon herab. Das rasselnde Atmen, welches Lilith gehört hatte, kam eindeutig von diesem Viech. Was es war, konnte Rose jedoch nicht sagen, sondern machte Lilith nur darauf aufmerksam. "Hast du sowas schon mal gesehen? Sowas rennt definitiv nicht im Wald rum.", fragte die Wyvern und wirkte durchaus beunruhigt, mochte sie es gar nicht, dass die beiden mit diesem Viech in einem Raum saßen und den Augen nach zu urteilen, wusste es, dass jemand im Raum war. Auch wenn es keine erkennbare Nase zu haben schien, hatte Rose die Befürchtung, dass es sie riechen konnte.

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