Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Seite 1 von 6 1, 2, 3, 4, 5, 6  Weiter

Nach unten

Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am Sa 5 Aug 2017 - 21:39

Zeitpunkt: Mehrere Monate in der Zukunft
__________________________________
Bei vielen birgt die Zukunft eventuell weniger Veränderung als sie sich in ihrem kurzen Leben wünschen, so halten viele doch an ihre Verhaltensweisen von früher fest, ob es sinnvoll ist oder nicht. Sich zu ändern ist nun mal ein schwerer Akt, doch die Dämonin hatte einen großen Wandel geschafft, was sie wohl für die alten Bekanntschaft eher verwunderlich wirken lassen wird. Die vorher noch mordende Dämonin hat ihr Geschäft geändert, wandelt nun noch an einem Ort welcher nicht nur ihre neue Arbeit sondern auch ihr neues Zuhause darstellt. Ihre Bar. Die Bar welche sie dank anderer Personen eröffnen konnte und womit sie sich auch gerne beschäftigt, hat sie doch endlich die Ruhe für so eine Aktivität, wie sie vorher nie in ihr herrschte.
Und so bildet sich auch ihr heutiger Tag damit, dass sie die Bar zu den gewöhnlichen Öffnungszeiten betreibt, auf die fast immer gleiche Kundschaft wartet und dabei den sonstigen Aktivitäten nachgeht, wie sie es nun mal gewohnt ist. Im Hinterzimmer war auch, wie immer, Leon zu schaffen, hatte er doch eines seiner vielen Büros in eines dieser Zimmer verlagert um einen weiteren sicheren Anlaufpunkt zu bekommen, während die Dämonin ihm hin und wieder bei bestimmten Problemen helfen kann, welche eher mit Gewalt zu lösen sind. Mitarbeiter sind an diesem Tag zwei unterwegs, eine freundliche junge Dame, welche selber erst um die 20 ist und ein anderer Typ, welcher jedoch in diesem Moment seine Pause genießt und sonst den Bereich der Küche übernimmt. Im Geschäft befinden sich ganze sechs Personen derzeit, welche entweder viel zu früh Feierabend hatten oder einfach in ihrem Leben nichts besseres zu tun haben als sich dort zu befinden.
Für Lilith also kein Tag, an welchem sie von viel Problemen sprechen kann, so steht sie doch nur im Moment hinter der Theke und putzt die Gläser, welche sie sich genau für solch langweiligen Momente aufgespart hatte. Das einzige was sie in diesem Moment scharf beobachtete, waren die Personen, welche sich direkt vor der Bar befanden und mehr nach Ärger aussahen, als Lilith lust darauf hatte. Personen die wahrscheinlich erst gerade mal aus der Ausbildung kamen, wenn sie überhaupt das zwanzigste Lebensjahr erreicht hatten. Doch solange sie den Laden nicht betraten war es für die Dämonin kein Problem um welches sie sich kümmern musste. Ihr Eingang war nicht blockiert, die Gäste waren nicht gestört und ihre Mitarbeiter hatten auch keinerlei Probleme... aber der Wunsch war doch schon groß, dass man diese Typen fort bekam. "Glaubst du die Perosnen sind gefährlich?" Kam eine Frage von der Seite, von Liliths Angestellten "Maria", welche erst seit kurzem hier arbeitet. Lilith schüttelte jedoch auch nur den Kopf. "Nö. Wahrscheinlich nur irgendwelche frühreifen, welche sich für erwachsen halten wenn sie Pöbeln können und ein Bier bekommen. Übliches Prozedere." Einen Stahlhelm für Kopfnüsse brauchte Lilith ja nicht unbedingt um solche Personen los zu werden.

__________________________________
They won´t know my heart, is the darkest part

avatar
Lilith

- Unbekannt

- Dämon

- Thermalbad

Anzahl der Beiträge : 2144
Anmeldedatum : 21.01.16


Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Gast am Sa 5 Aug 2017 - 22:49

So barg die Zukunft für eine geschuppte Echse, die dank gestaltwandlerischer Fähigkeiten unter den Menschen leben konnte, eher wenige Veränderung, stand sie immerhin mit beiden Füßen fest auf dem Boden und arbeitete recht erfolgreich als Monsterjägerin. Und da Rosemary als Wyvern eben auch aus der Luft angreifen konnte, waren manche Bakemono für sie eher weniger ein Problem. Sie konnte also relativ einfach ihre Brötchen verdienen, ohne sich wie andere Jäger jedes Mal in Lebensgefahr zu begeben, auch wenn das durchaus mal auch langweilig sein konnte. Dennoch war Rose keine Frau, die sich darüber beschweren würde, hatte immerhin eine Bekannte, die sie in den letzten Monaten relativ gern gewonnen hatte, eine Bar eröffnet, die die Wyverndame in Menschengestalt nun häufig aufsuchte. Und ganz nebenbei half sie der Dämonin auch bei ihren gelegentlichen Ausflügen in die Unterwelt, falls diese Rückendeckung brauchte. Aufträge, die vielleicht nicht legal waren, aber eben auch entsprechend gut bezahlt wurden, auch wenn Rose in solchen Fällen das Geld Lilith überließ. Ihr ging es bei diesen Ausflügen immerhin eher um den Spaß, den kämpferischen Fähigkeiten der Dämonin zusehen zu dürfen.
An diesem Tag hatte die junge Frau abermals eine erfolgreiche Jagd hinter sich gebracht und hatte sich Zuhause schnell geduscht und umgezogen, um den Feierabend in Liliths Bar zu verbringen. Als freischaffende Jägerin hatte sie immerhin den Luxus und konnte sich ihre Arbeitszeiten aussuchen. Schnell also in eine schlichte, blaue Jeans und eine weiße Bluse gehüllt, die ihrer Figur schmeichelten und auf den Weg gemacht. Lange brauchte sie jedenfalls nicht und dank ihrer scharfen Augen konnte sie ihre Freundin, zumindest aus ihrer Sicht, erspähen, die wohl gerade nichts besseres zu tun hatte, als Gläser zu putzen. Was aber sich vor der Bar tummelte, konnte man beinahe als besorgniserregend betiteln, immerhin waren es junge Erwachsene, die wohl in Partystimmung waren und nicht gerade zimperlich aussahen. Dennoch war Rose eher weniger beunruhigt und wollte einfach an den Kerlen vorbei gehen. Einer hielt es wohl für nötig, sie anzusprechen. "Hey, Süße. Hast du Lust mit uns zu feiern?", fragte dieser mit raunender Stimme und bekam als Antwort eine hochgezogene Augenbraue. "Sorry, Bürschchen, aber du bist echt nicht mein Fall.", antwortete Rose dann mit einem entwaffnenden Lächeln, ehe sie sich in die Bar begab und sich vor Lilith an die Theke hockte. "Schön dich zu sehen.", grüßte sie die Dämonin und wollte gerade ihre Bestellung aufgeben, ehe sie eine Hand an ihrem Handgelenk spürte. Sofort verfinsterte sich ihr Blick. "Komm schon, Süße. Zier dich doch nicht so.", raunte der junge Kerl, der wohl ihre Abfuhr nicht auf sich beruhen lassen wollte. Wie vom Donner gerührt, sprang Rosemary von ihrem Hocker, drehte sich um, ergriff ihrerseits das Handgelenk des Burschen und verdrehte es in gekonnter Weise sosehr, dass dieser sich mit einem Wimmern bücken musste. "Ich werde nicht nochmal nein sagen, also verzieh dich endlich!", fauchte die Wyverndame wenig begeistert und schubste den Typen Richtung Tür, woraufhin sich der Kerl auch schnell trollte.
Mit einem leisen Seufzen setzte sich die junge Frau wieder an die Theke und schaute ihre Bekannte und deren Mitarbeiterin entschuldigend an. "Wieso passiert mir immer sowas?", fragte Rose wehleidig und bat um Entschuldigung wegen der Sache. Zuletzt bestellte sie einen Whisky und nippte an der bernsteinfarbenen Flüssigkeit. Vielleicht hatte Lilith ja etwas interessantes zu erzählen? Sie jedenfalls hatte das Gefühl, dass die Dämonin nicht gerade an ihrer Jagd interessiert war.

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am Sa 5 Aug 2017 - 23:16

Nach dem kurzen Wortwechsel den Lilith mit ihrer Angestellten austauschte, zeigte sie mit einer leichten Kopfbewegung auf die rechte Seite des Ladens, wo in diesem Moment ein Kunde die Bar verlassen wollte. Übliche Arbeit, bei welcher nur das Glas eingesammelt werden musste, welches er benutzt hatte, doch lieber hatte die Dämonin es, wenn hier alles zu so einer Uhrzeit auch geordnet war und auch nicht unnötig Geschirr herum stand. Vor allem bei einer solchen Menge an nervigen Personen vor der Tür, konnte es schnell sein, dass das geliebte Inventar schnell mal in Mitleidenschaft gezogen wurde. Um dem auszuweichen musste Lilith eben dafür sorgen, dass es keine Möglichkeit gab etwas gegen ihre Bar zu verwenden. Ein Grund, weshalb sie sogar schon fast leicht erleichtert war, als eine alte Bekannte und Freundin die Bar betrat, welche nicht dafür bekannt war, vorsichtig mit den falschen Personen umzugehen. Wie diese angesprochen wurde hatte die Dämonin nicht mitbekommen, sonst hätte sie sich wohl schon fast denken können, dass sich abgebrochene Gespräch der beiden Personen nochmal in das Geschäft selbst verlegen würde.
Doch bevor man sich damit befassen musste, konnte man auch erstmal einfach Worte austauschen, welche von Lilith mal nicht genervt waren, sondern wirklich ihre Art der Freundlichkeit ausdrückten. Sie war immerhin auch nicht mehr dafür bekannt die genervte Dämonin zu sein. So erhob nun zwar nicht die Hand oder zeigte eine andere Form eines Grußes, aber die Worte sollten ihrer Meinung nach auch ausreichen. "Hallo, schön das du da bist." Lächelte sie leicht und wollte sich schon fast Instinktiv zu einem Getränk wenden, obwohl Rosemary noch nicht einmal eine Bestellung aufgegeben hatte. Leider wurde auch sie in ihrem Vorhaben dadurch unterbrochen, dass eine gewisse Art von Kunde in den Laden kam und damit kurz für einen Moment sorgte, in welchem sich das Gesicht der Dämonin wieder hätte verfinstern können. Dummerweise hatte der Kerl die Idee gehabt die Wyverndame anzusprechen, was sich schnell für einen Fehler für ihn zeigte, nachdem ihm das Handgelenk verdreht wurde. Lilith nach demonstrativ ein Glas in die Hand und säuberte dies von den letzten Spuren eines Wasserflecks, um zu zeigen das sie ihm wohl kaum helfen würde. Auch die Gäste in ihrem Laden zeigten wenig interesse daran, waren die meisten doch sowieso schon Stammkunden die Lilith gut genug kannten um zu wissen, dass sie solche Arten von Ausseinandersetzungen erstmal nicht interessierten. Sie zuckte mit den Schultern, als der Kerl leicht hilfesuchend sich im Laden umhersah, bevor er dann schnell das weite suchte. "Ui, dass war cool!" Schlich sich Maria an Lil an und versteckte sich leicht hinter ihr, während sie zu Rosemary sprach. "Wahrscheinlich ist es noch nicht vorbei." Fügte Lilith jedoch noch hinzu, bevor sie dann Rosemary ihr gewünschtes Getränk hinstellte und sich wieder den unsauberen Gläsern widmete. "Du wunderst dich doch nicht wirklich darüber, dass du von solchen Personen angesprochen wirst." Eher eine rhetorische Frage, doch sollte Rosemary wissen das sie mit ihrem Aussehen nicht gerade unattraktiv ist. Leicht lächelnd wandte sich Lilith kurz einem anderen Gast zu und stellte diesem ein neues Bier hin, bevor sie dann wieder die paar wenigen Schritte zu Rose lief. "Wie war dein Tag?" Fragte die Dämonin, rein aus Freundlichkeit, aber auch aus der Gewohnheit heraus dies bei ihren Freunden sowieso Stammkunden immer in der Bar zu fragen. Mit einem kurzen Blick schaute sie zu den Typen nach draußen, welche wild gestikulierend nach drinnen in die Bar zeigten, was Lilith nur mit einem verdrehen der Augen beantwortete, während Maria leicht eingeschüchtert nach hinten in den Personal-/Küchenbereich ging.


Arbeitskleidung:

__________________________________
They won´t know my heart, is the darkest part

avatar
Lilith

- Unbekannt

- Dämon

- Thermalbad

Anzahl der Beiträge : 2144
Anmeldedatum : 21.01.16


Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Gast am So 6 Aug 2017 - 13:01

Eigentlich hatte Rose ja auf einen ruhigen Nachmittag gehofft, aber bei den Leuten, die sich vor der Kneipe ihrer Freundin herumtrieben, war ihr von vornherein bewusst, dass es womöglich ungemütlich werden konnte. Sie wusste eben auch, dass ihre Kleidung wohl für Aufmerksamkeit sorgen könnte und manche Leute sich eben nicht beherrschen konnten. Und allem Anschein nach war Rose wohl ein Magnet für solche Typen und wurde auch tatsächlich auf für sie eher unangenehme Weise angesprochen. Denn trotzdem sie diese Typen schon aus größerer Entfernung erspäht hatte, wollte sie unbedingt Lilith aufsuchen und ein wenig Zeit in deren Bar verbringen.
Ihr erster Impuls auf diese eher ungeschickte Anmache war es, dem Kerl mit einem gezielten Rückhandschlag ein Feilchen zu schenken. Diesem Drang konnte sie aber widerstehen und machte ihm lieber mit Worten deutlich, dass sie nicht an ihm interessiert war. Denn auch wenn sie oftmals mehr Tier als Mensch schien, hatte sie von Bekannten ihrer Eltern gelernt, sich wie ein Mensch zu benehmen, womit sie selten wirklich auffiel, sie musste sich aber durchaus darauf konzentrieren.
Trotz dieser eher unangenehmen Begegnung ging Rose mit einem Lächeln in die Bar und grüßte ihre Waffengefährtin. Anders als früher war Lilith nicht mehr so brummelig, sondern wirkte um einiges netter. Auch wenn sie es sich mit dem Lächeln immer noch etwas schwer tat, freute sich die Wyverndame über diese verhältnismäßig herzliche Begrüßung. Dummerweise war der Typ von vorhin schon wieder bei ihr und sorgte mit einer Berührung und seinen Worten dafür, dass Rose sich nun nicht mehr sonderlich zurückhielt, sondern dem Burschen durch Schmerzen endlich zu verstehen geben wollte, dass er nicht bei der Frau landen würde. Die junge Mitarbeiterin, die Rose als Maria bekannt war, fand ihre kurze kampfsportlerlische Aktion wohl ziemlich aufregend, versteckte sich aber ein wenig hinter Lilith. Ein hübsches Mädchen, wohl etwa in demselben Alter, in das man Rose wohl schätzen würde, wenn nicht jünger. Lilith selbst war sich sicher, dass die Situation wohl noch nicht entschärft war. So bekam Rose ihr Getränk und ein als rhetorische Frage verschleiertes Kompliment, dass die Wyverndame aber als solches erkannte. Davon geschmeichelt wurde sie sogar ein klein wenig rot im Gesicht, während Lilith einem ihrer Gäste ein Bier brachte. "Mir wäre es aber wesentlich lieber, wenn Personen wie du mich ansprechen würden.", antwortete die junge Frau ihrer Bekannten zwinkernd, um das Kompliment quasi zurückzugeben, fand sie, dass Lilith in ihrer Arbeitskleidung wirklich bezaubernd aussah.
Kurz darauf fragte die Dämonin dann aber doch, wie ihr Tag war. Einzelheiten wären in diesem Fall wohl eher unangenehm geworden, zumindest für Maria, der sie das lieber ersparte. "Relativ langweilig. Hab es heut mal ruhig angehen lassen und einen Bluteber gejagt.", erzählte sie kurz und knapp, ehe sie das Augenverdrehen ihrer Freundin bemerkte und sah, wie sich Maria in den hinteren Bereich der Bar verdrückte. Mit zwei kräftigen Zügen leerte Rose ihr Glas und seufzte, ehe sie von ihrem Hocker aufstand und sich in eher unfreudiger Erwartung den sieben jungen Kerlen zuwandte, die nun die Kneipe betraten und wohl nichts freundliches im Sinne hatten. Während drei von ihnen die junge Frau umstellten, konnte man anhand ihres Grinsen erkennen, dass sie sich ihrer Überlegenheit wohl sehr sicher schienen. "Es war ein Fehler, uns abzuweisen.", meinte der Kerl von eben mit besonders breitem Grinsen, hielt sich aber dezent im Hintergrund. "Muss ich euch wirklich erst richtig weh tun, bevor ihr mich in Ruhe lasst?", fragte Rose ein wenig resigniert und ließ kurz die Schulter kreisen, ehe sie sich blitzschnell um die eigene Achse drehte und aus der Drehung heraus ihren Fuß gegen die Rippen nahe der Leber des Kerls donnerte, der vor ihr stand. Das Resultat daraus war, dass der Kerl vor Schmerzen in die Knie ging und seine Hand auf die Stelle legte, an der er getroffen wurde. Kurz danach spürte sie eine Hand auf der Schulter, duckte sich und rammte ihren Ellbogen in die Weichteile ihres Kontrahenten, ehe sie ihn mit einem Handkantenschlag in die Kniekehle zu Boden brachte. Zu guter letzt wurde auch der dritte Kerl mit einem heftigen Beinfeger von den Füßen geholt. Mit einem zufriedenen Lächeln stand Rose nun auf und schaute zu den restlichen Kerlen, die jedoch vor der jungen Frau zurückwichen und wohl verstanden hatten, dass ihre zahlenmäßige Überlegenheit hier wohl nicht ausreichen würde.
Nachdem sich die Kerle also verzogen hatte, setzte sich die Wyverndame seufzend wieder an den Thresen und lächelte Lilith abermals entschuldigend an. "Das nächste Mal verprügel ich solche Typen direkt vor der Bar.", meinte sie mit einem Anflug von Humor und bestellte erneut einen Whisky, den sie nun hoffentlich auch genießen durfte.

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am So 6 Aug 2017 - 15:29

Das Kompliment hinsichtlich Rosemarys aussehen hatte sie wohl aufgenommen, zumindest konnte man das an ihrem leicht roten Gesicht erkennen konnte. Es war amüsant, dass sich die Dame schon hierdurch in einer Situation befand, in welcher sie rot wurde. Wobei es eventuell doch auch an der Person liegen konnte, welche das Kompliment aussprach? So viele Gedanken machte sich Lilith dann dohc nicht weiter darüber, immerhin ging auch gleich ein weiter ausgesprochenes Kompliment in ihre Richtung. Sie lächelte wieder, zwar leicht doch etwas mehr als vorher. "Wer möchte auch nicht von einer gewöhnlichen Bardame angebaggert werden." Bestimmt gab es einige Typen, die gerne mal von der Bardame angesprochen werden wollten, doch Lilith wirkte dafür wohl doch eher zu gewöhnlich und nicht sonderlich besonders, weshalb ihr gesagtes doch eher ironisch war. Mit einem kurzen Blick zu ihrer Angestellten war das schon anders, immerhin wirkte diese schon eher attraktiv und bekam das auch (leider) immer mal gerne in diesem Laden zu spüren, weshalb sie meist hinter der Theke bleiben durfte wenn der Laden voller wurde. An Lilith trauten sich die meisten dann doch nicht ran, doch das liegt auch an ihrem Ruf nicht so freundlich zu Grabschern zu sein.
Für Maria war es dann auch wirklich angenehmer, wenn sie nicht zu viel davon hörte während der Arbeitszeit, wobei Lilith doch nicht einschätzen konnte, ob sie dann eventuell einfach nur beeindruckt wäre oder ob es ihr nicht teilweise zu viel geworden wäre, wenn sie nun etwas anderes als das gehört hätte, was Rose von sich gab. "Ein ruhigen Tag in einer derzeit ruhigen Bar ausklingen lassen?" Grinste Lilith leicht fies zu Rosemary, ehe dann auch schon das Debakel der nervigen Typen weiter ging. Maria war im Schutz des hinteren Bereichs, weshalb sich Lilith da auch keine weitere Sorgen um sie machte, als dann die Typen rein kamen und sich auffällig nah an Rosemary stellten. Lilith fing wieder an einfach ihre Gläser zu putzen, welche noch so herum standen und da Rosemary auch derzeit beschäftigt war griff sie nach deren Glas und säuberte dies noch einmal. Wieder mischte sich die Dämonin nicht ein, verfinsterte jedoch ihren Blick ein wenig, welchen sie an die Personen im Hintergrund wandte. Einer der Kunden in der Bar, ein älterer Herr welcher auch an der Theke saß jedoch ganz außen, schaute etwas genervt zu den Typen, bevor er dann vor sich her sagte, dass man doch wissen sollte in wessen Bar man sich hier befand. Ja, der Ruf den Lilith mit ihrer Bar hatte war dafür bekannt, dass aufgedrehte Sprösslinge hier selten mal gutes Licht sahen, falls sie sich falsch benahmen. Den finsteren Blick konnte Lilith nicht aufrechterhalten denn der Kommentar von dem Herrn brachte sie kurz zum grinsen.
Die Action war auch schnell vorbei und da kein Inventar beschädigt wurde, war Lilith auch zufrieden mit dem Ausgang des Geschehens. "Dann kannst du im Grunde jeden dritten Tag vorbei kommen." Sagte Lilith leicht belustigt, während sie kurz auf die Uhr an ihrem Handgelenk schaute. Ihr Angestellter sollte auch  bald aus der Pause kommen, auch wenn sein Auftritt wohl Heldenhafter gewesen wäre, wenn er die Typen vertrieben hätte - ein Grund weshalb Lilith ihn hier angestellt hatte, da er sich leicht mit solchen Typen befassen konnte. Lilith stellte das gesäuberte Glas mit dem angemessenen Inhalt für Rosemary vor diese. "Zum Glück kamen sie nicht dazu sich an der Einrichtung auszulassen. Danke." Sie lächelte Rose an und da es nun auch nichts weiter zu tun gab blieb sie auch vor dieser - hinter der Theke natürlich - stehen.

__________________________________
They won´t know my heart, is the darkest part

avatar
Lilith

- Unbekannt

- Dämon

- Thermalbad

Anzahl der Beiträge : 2144
Anmeldedatum : 21.01.16


Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Gast am So 6 Aug 2017 - 17:37

Tatsächlich kam das Kompliment der Dämonin bei der geflügelten Echse durchweg positiv an. So war es durchaus der Person zuzuschulden, die das Kompliment ausgesprochen hatte, war Lilith in den Augen Rosemarys durchaus attraktiv. Und wer genoss nicht gern ein Kompliment von einer schönen Frau? Und da sie Lilith als schön empfand, gab sie auch sogleich ein Kompliment zurück, dass bei der Bardame durchaus gut ankam. Immerhin wurde ihr Lächeln eine Spur freundlicher. Der nächste Spruch der Dämonin war dann natürlich eher als Ironie gedacht, wobei Rose der Blick, den sie ihrer Mitarbeiterin zuwarf, nicht entging. Maria war wirklich ein reizendes Mädchen und zog sicherlich viel Aufmerksamkeit auf sich. Und sicherlich nicht nur von der angenehmen Art. Ihr schüchternes Auftreten, die durchaus schöne Figur und die großen Augen waren definitiv ein Blickfang. Aber so wie Rose Lilith einschätzte, sorgte diese schon dafür, dass dem Mädchen nichts schlimmes passierte. "Gewöhnlich oder nicht, ich hätte jedenfalls nichts dagegen.", gab Rose nun auf direkte Weise zu.
Inwieweit eine detaillierte Schilderung ihres Arbeitstages die junge Maria eingeschüchtert oder gar geekelt hätte, wusste Rose nicht einzuschätzen, weshalb sie lieber die Kurzform wählte. Immerhin wollte sie nicht riskieren, dass sich das süße Mädchen wegen ihr übergeben musste. Wäre ja kein schöner Anblick gewesen. Den fiesen Kommentar, den Lilith nun abgab, konnte Rose dann aber leider nicht mehr beantworten, da die Typen meinten, sich mit einer Bakemonojägerin anlegen zu müssen. Eine wahrlich dumme Idee, war Rose immerhin im waffenlosen Nahkampf geübt und hätte den drei Burschen, die es mit ihr aufnehmen wollten, auch Knochen brechen können, wenn sie denn gewollt hätte, oder ihr keine Wahl gelassen wurde. Letzendlich entschied sie den Kampf für sich und hatte nur einem der Kerle ein Paar Rippen gebrochen. Menschliche Rippen waren aber auch so anfällig!
Auf die Entschuldigung der Wyverndame hin, sagte Lilith, dass diese in diesem Fall jeden dritten Tag vorbeikommen könnte. Rose wusste aber, dass Lilith einen Angestellten hatte, den man durchaus Rausschmeißer nennen konnte. "Jedenfalls würde ich kein Geld dafür verlangen, wenn ich für dich solche Typen aus der Bar werfen soll.", gab Rose amüsiert zurück und nippte an ihrem zweiten Glas Whisky. Sogleich bedankte sich Lilith sogar dafür, dass nichts zu Bruch ging. Das Lächeln wurde natürlich von der Wyverndame erwidert. "Ich verdiene vielleicht nicht schlecht, aber eine ganze Bar kann ich nicht mal eben aus der Portokasse bezahlen.", meinte sie dann doch relativ ernst, auch wenn eine Spur Humor in ihren Worten mitschwang.
Abermals nippte Rose an ihrem Getränk, ehe sie erneut das Wort ergriff. "Wo wir schon beim Thema sind: Gibt es sonst noch etwas, wobei du meine Hilfe gebrauchen kannst?", fragte sie dann unverblümt und lächelte schelmisch. Gegen ein kleines Abenteuer hatte die geflügelte Dame nie etwas und bei Lilith gab es quasi immer irgendwas spannendes zu erleben! Mit ein Grund, warum sie die Dämonin attraktiv fand, denn mit ihr wurde es nie langweilig.

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am So 6 Aug 2017 - 21:35

"Wenn es dich auch immer wieder hier her führt, dann ist das bestimmt nicht schädlich." Man konnte ein leicht fieses Grinsen, dass jedoch nicht lange anhalten sollte, auf den Lippen von Lilith erkennen, welche es natürlich nicht nur aus geschäftlichen Gründen gut fand, dass Rosemary immer mal wieder hier her kam und ein Getränk bestellte. Lilith hatte nicht nur das Geld im Sinn, sondern wollte auch das was sie früher nie hatte, nämlich Ruhe und ein Bestandteil dieser Ruhe war es auch das zu haben, was sie früher auch nicht wirklich hatte: Freunde. Mit ihren Angestellten verstand sie sich gut, doch fühlte sie sich bei diesen eher wie ein Elternteil, welches einfach immer nur aufpasste und Anweisungen von sich gab, doch bei Rosemary bestand eher diese Freundschaft, die sie wohl auch brauchte. Natürlich hatte sie sich auch eine andere Reihe an Personen angelacht, die sie früher wohl aus persönlichen Gründen nicht als Freunde bezeichnet hätte, doch nun musste sie sich eben endlich mal anpassen.
Die drei Typen waren schnell wieder entsorgt und da auch sonst nichts weiter kaputt ging, konnte man sich schnell wieder dem ganz normalen Trubel des Alltags geben. Dem normalen Bargeschäft, auch wenn die Besucherzahl gerade niedrig war und die Lautstärke sich sogar auf ein Minimum beschränkte, da sogar jegliches technische Gerät soweit es ging ausgeschalten war. "Diese Art von Arbeit passt auch nicht zu dir. Eindeutig zu langweilig." Lächelte sie nur leicht an die Wyverndame, als diese meinte sie würde kein Geld dafür verlangen. Dafür jemanden einstellen wäre auch sehr komisch, weshalb ihr Angestellter natürlich noch jemand anderes zu tun hatte, aber das war natürlich verständlich. "Solange es nicht die ganze Bar ist, dann wird es eventuell noch passen." Gab sie nur etwas frech zurück, auch wenn das gesagt von Rose davor etwas ernster war. Das Rose schon nicht die ganze Bar zerlegen würde, war Lilith klar, vor allem da sie sich wohl nicht hier in der Bar verwandeln würde.... oder irgendeine Art dieser Magie verwenden. Doch lange blieb dies erstmal nicht das Thema, denn Rosemary war wohl eher daran interessiert, was in dem Leben von Lilith gerade wichtig wäre. Die Dämonin überlegte kurz was sie dahingehend wobei sie eventuell Hilfe gebraucht hätte, doch wirklich eine Ahnung hatte sie im MOment nicht. "Gute Frage.." Sie kratzte sich kurz am Kopf, während Maria sich in diesem Moment von hinten an Lilith anschlich und leicht an ihrem Hemd zog. "Heee, duu.." Sagte sie leicht eingeschüchtert, weshalb Lilith leicht verwirrt zu ihr sah. "Ja?" "A..also..ähm.. Leon hat nach dir gefragt! Ich glaub er hat gerade Stress.." Lilith nickte leicht, zuckte dann jedoch mit den Schultern und nahm einfach das Telefon um Leon von diesen aus anzurufen, immerhin hatte sie nicht sonderlich viel lust jetzt nach hinten zu gehen. Das Gespräch war nicht lang und Leons Stimme war laut zu hören, da er wohl leicht angepisst war und sich über irgendein Problem echauffierte. Nach dem kurzen Moment und den wenig gesagten Worten von Lilith, legte die Dämonin wieder auf und ging zurück zu Rosemary. "Wo wir gerade bei Hilfe waren: Leon hat ein Problem mit einem Schuldeineintreiber und will das ich mich darum kümmere. Also.. wenn du willst?" Sagte sie leicht lächelnd und überließ natürlich Rosemary die Wahl, ob diese mit gehen möchte. Das es wahrscheinlich mehr als nur dieser eine Schuldeneintreiber war, konnte gut sein, aber Lilith machte sich darüber keine Gedanken. Wenn Leon im Stress war ließ er manchmal einige Informationen weg.

__________________________________
They won´t know my heart, is the darkest part

avatar
Lilith

- Unbekannt

- Dämon

- Thermalbad

Anzahl der Beiträge : 2144
Anmeldedatum : 21.01.16


Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Gast am Mo 7 Aug 2017 - 17:22

Das fiese Grinsen wurde mit einem warmen Lächeln erwidert. "Darauf kannst du wetten!", gab die Wyverndame zurück. Sie würde wohl die nächste Zeit öfter diese Bar besuchen, mochte sie immerhin die Bardame recht gern. Rosemary war wirklich froh darüber, dass die brummige Lilith endlich weicher geworden war, woran Rose wohl nicht ganz unschuldig war. So hatte sie Lilith immerhin schon zu Beginn ihrer Bekanntschaft eher freundlich behandelt und sich von der rauen Schale dieser Frau nicht abschrecken lassen. Sie hatte instinktiv gemerkt, dass Lilith nicht wirklich böse zu sein schien.
Lustigerweise hatten die beiden sich immerhin bei einem nicht ganz legalen Auftrag getroffen, bei dem Rose ihr gut unter die Arme greifen konnte. Eine Explosion hatte die beiden damals getrennt, aber dank der Schuppe, die Rose verloren hatte, konnten die beiden in Kontakt bleiben. So fungierte diese Schuppe wie eine Art Telefon, mit dem man aber nur eine bestimmte Person anrufen konnte. Letzendlich nutzte Lilith dies sogar ab und an, da sie es für sinnvoll hielt, die Hilfe der riesigen, fliegenden Echse in Anspruch zu nehmen. So keimte aus einer zweckmäßigen, fast schon aufgezwungen Beziehung nach und nach eine Freundschaft, die mittlerweile nicht nur von Rose ausging. Und als Lilith auch noch eine Bar aufmachte, war für Rose klar, dass sie diese wohl öfter aufsuchen würde.
Die Störenfriede, die sich Rose ungewollt angelacht hatte, waren glücklicherweise kein Problem, immerhin legten die Idioten sich mit einer Jägerin an, die sich mit weitaus gefährlicheren Wesen anlegte. Und sie war sich sicher, dass sich Lilith insgeheim vor Schadenfreude fast nicht mehr einkriegte. Da gerade in der Bar kaum etwas los war, konnten die beiden nach der Beseitigung der Krawallköpfe einfach ein wenig miteinander plaudern. Und hier bewies sich, dass Rose und Lilith einen ähnlichen Humor pflegten. So meinte die Dämonin, dass die Arbeit eines Türstehers ohnehin viel zu langweilig für Rose wäre, was ihr ein aufrichtiges Lachen einbrachte. Außerdem brauchte Lilith ohnehin keinen Türsteher, konnte sie das notfalls ohne Probleme selbst regeln. Auf die eher ernsten Worte der Wyverndame hin, antwortete Lilith mit einer frechen Bemerkung. Schmunzelnd nickte Rose bloß darauf. Natürlich war sie als zu groß geratene, geflügelte, feuerspeiende Bartagame in der Lage, die ganze Bar innerhalb von einer Minute abzureißen, aber das würde wohl die Guardians auf den Plan rufen und diese würden Rose ohne große Umschweife umbringen. Ihre Finanzen waren durchaus nicht ohne, aber sie musste ihr Geld ja nicht zum Fenster hinaus werfen. Wenn Lilith aber eine helfende Klaue beim Abriss brauchte, konnte sie auf Rose zählen.
Letzendlich bot Rose ihrer Freundin Hilfe an, falls sie gebraucht wurde. Sogleich überlegte die Dämonin, ob das der Fall war. Scheinbar fiel ihr auf die Schnelle nichts ein, ehe Maria ihr dann mitteilte, dass Leon, der Rose damals zur Unterstützung Liliths hinterhergeschickt hatte, wohl ein Problem hatte. Ohne zu zögern griff Lilith einfach nach dem Telefon und rief den Informanten an, dessen zornige Stimme von Rose wahrgenommen wurde. So bekam sie grob mit, um was es ging, wartete aber geduldig, bis Lilith mit dem Anruf fertig war. Als die Dämonin wieder bei Rose war, legte diese kurz dar, was los war und fragte, ob die Wyverndame eventuell Lust hatte, mitzukommen. Ein breites Grinsen huschte über das Gesicht der braunäugigen Frau. "Na klar. Irgendwer muss doch auf deinen süßen Hintern aufpassen.", antwortete Rose auf die Frage und zwinkerte der Bardame zu. Im Prinzip war das ihre Art zu sagen, dass sie sich diesen Spaß definitiv nicht entgehen lassen wollte. Sogleich sprang die Wyverndame auf und lächelte in sich hinein. Bei den wenigen Infos, die sie hatten, konnte immerhin die ein oder andere Überraschung auf sie warten. Ohne wirklich auf Lilith zu warten, tippelte Rose zur Tür der Bar, ehe sie sich erneut umdrehte. "Kommst du, oder sollten wir vielleicht was anderes anziehen? Ich hab neue Schuhe, die ich dir zeigen könnte.", fragte sie dann mit einem leichten grinsen. Explizit meinte sie damit eigentlich, ob sie sich vorher noch bewaffnen wollten, da Rose ihrer dämonischen Freundin vorgeschlagen hatte, dass sie ihre Waffen bei der Bakemonojägerin aufbewahren konnte, da diese dort eben nicht auffielen.

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Lilith am Mo 7 Aug 2017 - 18:39

Die Plauderei die die beiden führten erhielt einen Höhepunkt als ein Anruf an Leon getätigt wurde, welcher wohl ein kleines Problemchen hatte, bei welchem er nur jemanden schicken konnte dem er auch vertraute. Zumindest ging Lilith davon aus, denn sonst hätte es doch auch jeder andere machen können, wenn es sich nur um einen nervigen Schuldeneintreiber handelte. Die Frage ob Rosemary die Dämonin belgeiten würde war schnell beantwortet und wurde sogar sehr freudig von Rose aufgenommen. "Gut, allein wäre das wahrscheinlich langweilig." Kommentierte es Lilith nur, bevor Rose schon fast los ging, während Lilith noch hinter der Theke blieb und die Wyvern leicht schief anschaute. "Wir müssen noch einen kurzen Moment warten, immerhin kann ich Maria hier nicht allein lassen." Die Angestellte wollte sich erst zu Wort melden und ihren Frust über diese Aussage bei Lilith auslassen, doch nachdem sie sich kurz in der Bar umsah und merkte, dass sie wirklich nicht die Verantwortung für diesen Laden übernehmen wollte, hielt sie sich zurück und schmollte leicht in die Richtung ihrer Chefin. Lilith verdrehte leicht die Augen, wusste sie doch was so in Maria vor sich ging, bevor sie dann jedoch mit einem lächeln zeigte, dass es ja doch nciht so schlimm war. Ein Kopfpatta bekam Maria zwar nicht, doch wenigstens fühlte sie sich nicht mehr so schlecht dank des lächelns.
"Ich warte noch auf Ed, bis er aus seiner Pause kommt.." Das Tuch was sie zum abtrocknen benutzt hat legte sie nun endlich mal aus der Hand und die Gläser konnte sie nun auch endlich ruhen lassen, bevor sie selbst kurz in den Personalbereich ging um die grobe Kleidung schon einmal abzulegen und diese an den vorgesehenen Haken zu hängen. Dort befanden sich noch, neben ihrem, derzeit 5 weitere Haken, was die restlichen Mitarbeiter waren, welche jedoch an diesem Tag nicht arbeiten mussten oder erst später kommen würden. Lilith hatte sich auch nur Personen gesucht, welchen sie wirklich stark vertrauen konnte, weshalb nun auch noch kein wirkliches Problem aufkam - bis auf ein bisschen Drama zwischen den Mitarbeitern. Lilith verließ den Personalbereich auch schnell wieder und wandte sich erst an Rose. "Ich denke das ich kurz hoch gehe und mich dort umziehe. Du kannst hier warten wenn du willst." Nun wandte sie sich aber auch erst einmal wieder an Maria, welche schon leicht überfordert zu Lilith schaute. "Wenn Ed da ist, dann soll er gleich zu mir kommen, falls ich noch nicht wieder unten bin." Sagte die Dämonin mit einem lächeln, während Maria nur schnell nickte und stark schluckte. Mit diesen Worten ging Lilith dann auch schon wieder in den Personalbereich und hielt die Tür noch kurz einen Moment weiter auf, falls Rosemary hinterher gehen wollte. Falls nicht würde die Tür wohl einfach wieder zu fallen und Lilith würde eine Tür öffnen, welche sie extra so anbringen ließ, damit sie nicht ständig erst aus der Bar hinaus musste falls sie in ihre - seit sie die Bar besitzt - neue Wohnung wollte. Sie hatte nicht viel Lust ständig aus dem Armenviertel hier her zu kommen, weshalb sie sich einen Ort aussuchte wo sie genug Platz für sich und Leon hatte, weshalb dieses Gebäude sich gut anbot. Das Gebäude an sich war jedoch größer, doch nach ein paar Veränderungen konnte man den Bereich von Lilith nur noch von dieser Bar aus betreten.. da der erste Stock fast die gesamte Wohnung von Lilith darstellte. Es war nicht so groß wie man meinen mochte, aber groß genug damit Leon Platz für seine Sachen fand und Lilith mal ein Wohnung besaß in welcher man nicht Schlaf-, Wohnzimmer und Küche in einem hatte, sondern sogar getrennt, plus sie konnte es auch einrichten, dass ihre Mitarbeiter hier einen weiteren Raum für ihren Pausenaufenthalt nützen könnten, sowie sogar ein Gästezimmer - welches hin und wieder von Maria genutzt wurde, wenn sie sich nachts nicht mehr nachhause traute. Lilith ging ohne groß weiter nachzudenken in ihr Schlafzimmer, nachdem sie dann richtig in ihrer Wohnung war, und befreite sich aus der restlichen Arbeitskleidung um danach ein gewohnten Kleidungsstil zu tragen. Kurze Shorts, schwarze Stiefel, ein normales T-Shirt und einen grünen Pulli - fast so wie früher nur mit weniger Verantwortung. Falls Rosemary mit kam, dann würde Lilith sich natürlich dezenter umziehen und nicht so auffällig für die Wyverndame. Viele Worte kamen von der Dämonin derweil nicht, waren ihre Gedanken doch schon eher bei dem Auftrag und ihrer Bar.

__________________________________
They won´t know my heart, is the darkest part

avatar
Lilith

- Unbekannt

- Dämon

- Thermalbad

Anzahl der Beiträge : 2144
Anmeldedatum : 21.01.16


Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Gast am Mo 7 Aug 2017 - 23:04

Ein Anruf störte ihre Plauderei, die aber letzendlich ihre Unterredung quasi rettete. Denn vermutlich wäre Lilith auf Anhieb nichts eingefallen, wobei sie Hilfe gebrauchen könnte. Damit tat sie es sich immerhin immer noch ein wenig schwer. Vielleicht war es ihr aber auch peinlich, so einfach und unvoreingenommen die angebotene Hilfe der Wyverndame anzunehmen. Genau konnte das Rose aber nicht sagen, aber im Grunde war es ihr auch egal. Ihr war Lilith von Beginn an symphatisch und so verhielt sie sich der Dämonin gegenüber eben recht herzlich. Vielleicht war das der Dämonin auch bisweilen manchmal zuviel des Guten.
Allzuviele Gedanken machte sie sich jedenfalls nicht darüber und würde einfach weiter machen, wie bisher, denn das war eben ihre Art. Wenn sie jemanden mochte, bekam diese Person das eben auch zu spüren. Nun, nicht direkt auf körperliche Weise, aber man spürte es durchaus. Jedenfalls wollte sie auf jeden Fall dabei sein, wenn Lilith sich mit irgendwelchen Leuten beschäftigte, die keine Zärtlichkeiten zu erwarten hatten. Und Rose hatte immerhin schon zu sehen bekommen, wozu Lilith in der Lage war. Und ein wenig bewunderte die Wyverndame die Dämonin wegen ihrer Fähigkeiten. Auf ihre kleine Nettigkeit antwortete Lilith aber eher verhalten und meinte schlicht, dass es alleine wohl eher langweilig werden würde. Gewissermaßen konnte das aber genausogut auch heißen, dass die Dämonin Rose gern bei sich hatte. Der Enthusiasmus der Wyverndame wurde dann aber erstmal etwas gebremst, da Lilith ihre Mitarbeiterin nicht alleine in der Bar lassen wollte. Natürlich, wer wusste schon, was hier los war, wenn Maria den Laden alleine schmeißen müsste. Abrupt blieb Rose also stehen und huschte wieder zu ihrer Freundin zurück und betrachtete kurz Maria. "Wenn du magst, bring ich dir die coolen Bewegungen bei, damit dich solche Typen wie vorhin künftig in Ruhe lassen.", schlug die hilfsbereite Echse dem jungen Mädchen vor, die nicht wirklich wusste, wie sie darauf reagieren sollte. Sie wirkte sogar ein wenig verängstigt. Scheinbar bewunderte sie Rose zwar wegen ihrer kämpferischen Fähigkeiten, war aber selbst wohl nicht so selbstbewusst, um sich solcher Mittel zu bedienen.
So folgte die Wyverndame ihrer dämonischen Freundin, die ihre Arbeitskleidung zum Teil auszog, ehe diese sich an Rose wandte und meinte, dass sie sich noch umziehen wollte. Warten kam für die Wyverndame nicht in Frage und so folgte sie Lilith hoch in deren Wohnung, die sie bisher noch nicht in Augenschein nehmen konnte. Gemütlich war es und typisch für Lilith eher funktionell denn luxuriös eingerichtet. Aber eine Verbesserung zu ihrer alten Wohnung war es allemal, hatte sie immerhin Küche, Bad und Schlafzimmer getrennt. In letzeres folgte Rose der Eigentümerin und regristrierte amüsiert, dass sich Lilith tatsächlich etwas zierte, sich vor der anderen Frau unbekümmert umzuziehen. Die Kleidung, die Lilith für sich wählte, erinnerte Rose an ihre erste Begegnung. So legte die Dämonin größten Wert auf Bewegungsfreiheit, ohne zuviel Haut zu zeigen. Dennoch fand Rose die Dämonin recht anziehend, aber sagen sollte sie das wohl eher nicht. "Also in deiner Arbeitskleidung siehst du irgendwie süßer aus. Du solltest wirklich endlich mal mit mir einkaufen gehen.", sagte Rose stattdessen, um Lilith ein wenig aus der Reserve zu locken, da diese eher fokussiert auf ihren Auftrag wirkte. Um die ganze Situation auf die Spitze zu treiben, tippte sie der Dämonin sogar mit dem Zeigefinger in die Wange, lächelte aber dasselbe entwaffnende Lächeln, dass sie auch für den Typen verwendet hatte. Bei ihm hatte es ja nicht gewirkt, aber vielleicht war Lilith ja wirklich nicht mehr so grießgrämig wie früher drauf und ließ diesen Spaß sogar zu.
Wie auch immer die Dämonin auf Rose reagierte, war es immerhin auch bald mal Zeit zum Aufbruch. So schlenderten die beiden also wieder runter in die Bar, wo sie dann auch fast in Ed hineinstolperten. So konnten die beiden also endlich aufbrechen, damit Rose sich ebenfalls umziehen und beide sich für ihren Auftrag bewaffnen konnten. Zuhause zog sich Rose eine Lederjacke über, in welcher mehrere kleine Scheiden eingearbeitet waren, in denen die Wyverndame Wurfmesser verstaute. Ihren sperrigen Bogen konnte sie immerhin nicht einfach quer durch die Stadt tragen. "Meinst du, dass ich mich wieder wie bei unserem ersten Treffen verwandeln kann?", fragte Rose dann nicht ganz so ernsthaft und grinste etwas vor Vorfreude.

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Kaffee, Kuchen und eine Menge Blut

Beitrag  Gesponserte Inhalte


Gesponserte Inhalte


Nach oben Nach unten

Seite 1 von 6 1, 2, 3, 4, 5, 6  Weiter

Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten