Ein Tag im Jahre 1990

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Re: Ein Tag im Jahre 1990

Beitrag  Alexis am Mi 5 Apr 2017 - 17:48

Die schwache Spur von Skepsis verschwand nicht gleich von Alexis' Zügen, und er musterte Lilith ein wenig eingehender. Ihr Gesicht, genauergesagt. Sein peripheres Sehen war zwar ausgezeichnet, jemanden direkt zu betrachten lieferte aber doch immer noch die meisten Informationen über ihn. Jedenfalls dann, wenn die Person nicht versuchte und nicht geschickt damit war, ihre wahren Intentionen zu verbergen.
Besonders als sie den Untergrund erwähnte, wurde er aufmerksam und drehte auch ganz leicht den Kopf zur Seite, ohne den Blick von ihr abzuwenden.
"Illegale Machenschaften interessieren mich nicht, solange sie den öffentlichen Frieden nicht stören", erwiderte er dann deutlich, und der Ausdruck auf seinem Gesicht wurde wieder glatt und unberührt. Ihm war es egal, wer wem Drogen verkaufte und wer wen bedrohte, solange die Kriminellen unter sich blieben und keine unschuldigen Personen darunter leiden musste. Seine Zeit als richtende Instanz war längst vorbei, und er vermisste sie nicht. Manchmal war es sehr schwierig, zu entscheiden, welche Partei das Recht erhielt und welche zu verurteilen war. Selbst für ihn als äußerst faires Oberhaupt eines ehemaligen Großherzogtums.
"Solange mir die Personen, die du mit dem Untergrund verbindest, eine Hilfe sein können, hat niemand etwas zu befürchten." So oder so würde er nicht zu Polizei laufen oder dergleichen. Ohne Registrierung und Ausweis machte man sich selbst nicht so gut.

(sowwy ._.)

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Re: Ein Tag im Jahre 1990

Beitrag  Lilith am Fr 7 Apr 2017 - 23:34

(Schon okay xD *patta*)

Für einen Dämonen war dieser Kerl eindeutig von einer etwas anderen Art. Der öffentliche Frieden sollte bewahrt und nicht gestört werden? Das hörte man seltener von einem Dämonen, doch hatte Lilith auch nicht gerade den Wunsch viel mit diesen Wesen in Verbindung zu bringen, wenn sie nicht gerade auf der Straße einen Menschen bedrohten und anderweitig interessant wirkten. Sonst waren Dämonen an sich in ihren Augen eher von einer lügenden Sorte und sowas konnte sie nun wirklich nicht leiden. Dieser Dämon hier war jedoch.. oder wirkte eher speziell. Öffentlicher Frieden? Niemand hat etwas zu befürchten? Lilith beobachtete dieses Wesen etwas genauer, wirkte er doch nicht gerade wie die Sorte von Person, welche nun Polizist werden wollte oder sich Abends als Superheld verkleiden würde und dann die armen Personen retten würde. Naja, Lilith hatte sich selbst dazu gebracht diese Person etwas näher zu betrachten, weswegen sie ihm nun auch eine Hilfe sein wollte. Ein paar Bekannte konnte Lilith bestimmt fragen, wenn nicht sogar genau die Personen, welche ihr sowieso noch etwas schuldig waren. Dann musste sie auch nicht unbedingt auf die Drohungen zurückgreifen, sondern konnte einfach diese 'Gutscheine' einlösen. "Ich hatte nicht vor mich mit dir zu denen zu begeben, welche 'gefährlich' werden könnten." Gefährlich in dem Sinne, dass sie so nervig waren und sich wirklich mit Lilith anlegten. Und wenn dieser Alexis recht hatte, dann konnte er bestimmt ja auch zu einer angemessenen Gefahr für Bedrohungen werden. "Wir suchen also einen Magier, welche Siegel erzaubern kann." Wiederholte sie, eigenltich eher für sich selbst, noch einmal, und ging dann ein paar Namen durch, bevor sie wohl die der Erkenntnis kam, dass sie entweder direkt zu dem nächsten Magier ging den sie kannte oder ob sie eventuell eines dieser komischen Telefone benutzen sollte um den Vater von Leon anzurufen, damit dieser ihr vielleicht aushelfen konnte. "Wie eilig haben wir es denn?" Gab es eine Zeitsperre? Mussten die beiden innerhalb von einem Tag ein neues Siegel für Alexis finden oder hatte Lilith etwas mehr Zeit ihm zu helfen?

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Re: Ein Tag im Jahre 1990

Beitrag  Alexis am Mi 12 Apr 2017 - 16:57

Diesmal neigte er leicht den Kopf, vielleicht milde amüsiert darüber, dass sie von welchen sprach, die "gefährlich" werden konnten - er hörte die Anführungszeichen sehr genau; die Belustigung hingegen war eher zu erspüren als zu sehen. Ihm war jedoch aufgefallen, dass Lilith ihn in den letzten Sekunden eingehender betrachtet hatte, vielleicht auf der Suche nach Antworten dazu, wer er wirklich war. Wenn man sich in Alexis' Nähe aufhielt, konnte man sehr wohl auch als Mensch wahrnehmen, dass da etwas an ihm war, das ihn vertrauenswürde oder vielleicht auch würdig im Allgemeinen erscheinen ließ. Er strahlte diese Präsenz aus und wirkte nach außen unnahbar, viel zu erhaben dafür, dass er aussah wie ein junger Mann.
Ihre leisen Worte ließen ihn sacht nicken, obwohl Lilith eher zu sich selbst zu sprechen schien und ein wenig in Gedanken wirkte. "Ich kann es einige Tage ohne ein Siegel aushalten", antwortete er auf die Frage, die sich im Anschluss wieder an ihn richtete, "doch das vermag ich nur, wenn ich nicht von zu vielen Personen umgeben bin." Und wenn er nicht zu hungrig war, doch er ging davon aus, dass Lilith das in der Zwischenzeit schon verstanden hatte. Deshalb war es auch sicherlich am besten, wenn er bald noch einmal an Energie kam. Das Wesen zu versiegeln, forderte auch von ihm viel Kraft.
"Ich möchte nicht anmaßend wirken", fügte er nach ein paar Sekunden und mit leichtem Zögern hinzu, "doch ich werde sehr unangenehm, wenn mein Wesen versiegelt wird. Daher ist es erforderlich, dass die Person sich nicht nur mit Siegeln auskennt, sondern ein dunkles Geschöpf festhalten kann."

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Re: Ein Tag im Jahre 1990

Beitrag  Lilith am Mo 17 Apr 2017 - 22:57

Irgendwie wurde Lilith schon ein wenig unzufriedener je mehr Alexis da erzählte, immerhin war er nicht gerade die Person die das Talent dafür zeigte auch etwas erfreuliches zu sagen. Doch andererseits war es immerhin eine angemessene Aufgabe für die Dämonin, welche selber schuld war, dass sie diesem Wesen auch noch weiter gefolgt ist. Also anstatt grimmig drein zu schauen lächelte sie eher dem Dämonen entgegen, welcher noch immer die Ruhe in Person war. Man könnte bei ihm wohl eigentlich weniger davon ausgehen, dass er wirklich "unangenehm" werden könnte, denn so wie er sich nun gab war er eben eher.. naja.. ruhig. "Du weißt das du es nicht gerade einfacher machst." Wenigstens hatten die beiden ein paar Tage Zeit und mussten nicht in der nächsten Stunde fündig werden. Das er auch nicht von zu vielen Leuten umgeben werden sollte konnte sich Lilith schon fast denken, denn wenn er es nicht mal neben einem aufdringlichen Jugendlichen aushielt, dann doch nciht bei einer Meute von dämlichen Untergrundlern, welche alle einen Grund hatten dort zu versauern. "Empfindest du Laufen als angemessen oder möchstest du eines dieser komischen Dinger Namens 'Auto' verwenden?" Die Dämonin war nicht gerade die Person, welche gerne mit so einem Gefährt unterwegs war, denn immerhin lief sie schon ihr ganzes Leben lang. Das war sie gewohnt, doch konnte sie sich etwas anderem beugen, wenn die Person eventuell ein Auto hatte? Oder gab es nicht auch so etwas wie diese Taxis, wo man mitfahren durfte? Neumodischer Müll! Dummerweise musste Lilith irgnedwann wohl mal näher an diesen Typen heran kommen, denn sonst würde das mit dem gemeinsam gehen wohl kaum etwas werden. Wie viel Abstand sollte sie dann eigentlich von ihm halten, dass sie ihm bloß nicht zu nahe kam?

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Re: Ein Tag im Jahre 1990

Beitrag  Alexis am Fr 21 Apr 2017 - 23:11

"Verzeihe mir", erwiderte er leise auf Liliths wohl eher rhetorisch gemeinte Frage und senkte ein wenig den Blick, bis er auf den Boden vor ihren Füßen gerichtet war. Ja, er wusste selbst, dass er hohe Ansprüche stellte und keine guten Nachrichten parat hatte, doch man musste ihm eindeutig zugute halten, dass er dabei weniger an sich selbst dachte als vielmehr an das Wohl der sonstig beteiligten Personen. Wer wusste, wie es war, einen Dämon zu versiegeln, der hätte ihm sicherlich sofort zugestimmt und ihm sein Verhalten angerechnet.
Und derjenige hätte sich sicherlich auch vorstellen können, dass es um Alexis' Ruhe bei der Versiegelung nicht mehr so gut bestellt sein würde wie hier und jetzt. Er atmete tief aus, strich sich die eine Strähne von der Schläfe zurück, die dort längst wieder hingerutscht war, und sah blinzelnd auf.
"Es kommt darauf an, wie weit es zu gehen ist." Liliths Frage konnte er leider nicht so eindeutig beantworten. Es gab viele Zugänge zum Untergrund, zum Schwarzmarkt, zu zwielichtigen Gestalten, die sich nicht zwingend in der Kanalisation oder in alten Kellergewölben aufhielten, sondern vielleicht auch einen Laden in einer engen, dunklen, verlassenen Gasse hatten, wo niemand damit rechnete. Oder sie standen in voller Öffentlichkeit und es wusste nur einfach niemand, welche Geschäfte dort möglicherweise sogar am hellichten Tag getätigt wurden.
Ein paar kannte er davon, doch keine der Personen, die ihm in den Kopf gekommen waren, vermochten es ihm zu helfen. Das hatte er Lilith ja so mehr oder weniger bereits gesagt.

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Re: Ein Tag im Jahre 1990

Beitrag  Lilith am Mo 24 Apr 2017 - 22:55

Amüsanterweise entschuldigte sich dieser Mann wirklich für das, was Lilith ihm vorgeworfen hatte. Er machte es zwar wirklich nicht einfacher, doch hatte Lilith sich doch freiwillig dieser Aufgabe gestellt, weshalb sie diese Aussage auch gar nicht so ernst meinte. Sie fing sogar leicht an zu grinsen und wenn sie nur ein wenig offener wäre, hätte sie vermutlich auch über diese Entschuldigung gekichert, denn so wie Alexis wirkte, war diese Entschuldigung auch wirklich ernst gemeint. Hoffentlich fühlte er sich jetzt nicht so schlecht deswegen. "Du musst dich nicht entschuldigen." Es war wirklich interessant, denn so wirklich wirkte dieser Mann eben nicht wie einer, der sich leicht einschüchtern ließ. Ein guter Beweis war doch der Jugendliche, der von ihm angemessen behandelt wurde.
Die Gegenfrage konnte nicht gleich beantwortet werden, denn Lilith musste erst einmal kurz überlegen wie lange es wohl dauern würde. Sie sah sich kurz um, überlegte wo die beiden nun überhaupt in der Stadt standen und berechnete dann im Kopf wie lange sie circa für die Strecke brauchen würde. "Ich denke zu Fuß brauchen wir gut 20-30 Minuten.." Kam natürlich auch darauf an wie schnell die beiden laufen würden. Wenn Alexis eher ein langsamer Läufer war, dann würden 30 Minuten gut hinkommen, doch wenn sie in einem normalen Tempo liefen, dann eher 20.. Und wenn sie sich beeilen würden, dann konnte man die Strecke natürlich noch schneller zurücklegen, doch da Lilith selber keine Lust hatte nun eine großartige Hast in das ganze zu legen, bei welcher sie auch noch rennen oder joggen würde, ließ sie diese Berechnung lieber gleich weg. Ob dies Alexis bei der Entscheidungsfindung half? Oder würde er am Ende einfach alles auf Lilith abladen, damit diese aussuchte? Sie würde wohl das Laufen bevorzugen. Da sie eigentlich kein Auto fuhr, konnte sie auch nicht sagen wie lange wohl ein Auto dorthin brauchen würde, wo sie nun hingehen wollte.

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Re: Ein Tag im Jahre 1990

Beitrag  Alexis am Mi 31 Mai 2017 - 12:29

(sorry noch mal >.< ich wollte es eigentlich noch vorm Urlaub geschafft haben, zu posten, aber irgendwie hat's nicht geklappt x,x)

Er blinzelte und hob das Augenmerk wieder ein wenig an, als Lilith versetzte und meinte, dass er sich nicht zu entschuldigen brauchte. Das Gesprochene nahm er zwar an, doch zurücknehmen tat er seine Entschuldigung nicht. Auch, wenn sie es nicht so ganz ernst gemeint hatte, hatte sie doch immerhin recht und die Situation blieb dieselbe, sodass er sie angemessen genug fand, eine Entschuldigung auszusprechen. Um Vergebung bat er lieber als sich zu bedanken, doch zu erklären, warum das so war, hätte vermutlich den Rahmen gesprengt, und es war vermutlich ohnehin nicht weiter von Belang in diesem Moment.
Lilith erklärte, dass es zu Fuß wohl eine knappe halbe Stunde sein würde, weshalb Alexis nun endgültig ausschloss, ein Fahrzeug zu wählen. Natürlich wäre es dann noch um einiges schneller gegangen - jedenfalls wenn man den Fußweg nicht durch eine weiträumige Umfahrung ersetzen musste -, und es hätte auch dafür gesorgt, dass sie weniger Menschen begegneten. Doch auf der anderen Seite lenkte ihn Bewegung auch eher ab und er musste sich nicht den engen Raum innerhalb des Fahrzeuges mit zwei weiteren Personen teilen. Jede Nähe, die er vermeiden konnte, war eine gute Sache. Und um diese Uhrzeit waren noch nicht so viele Leute auf der Straße unterwegs, sodass es ihm leicht fiel, sich gegen das Auto zu entscheiden: "Dann lasse uns zu Fuß gehen", sprach er und neigte leicht den Kopf und hob leicht die Augenbrauen, woraus sich trotz mangelnder Frage sehr einfach entnehmen ließ, dass Lilith dazu aufgefordert war, zu widersprechen, wenn sie lieber fahren wollte. Was das anbetraf, schaffte er es mit erstaunlich wenig Worten, Mimik und Gestik trotzdem, vieles zu übermitteln. Gleichzeitig war es ein Abwarten, denn Lilith war von ihnen beiden diejenige, die den Weg kannte. Es war also gleichzeitig eine stumme Aufforderung an sie, diesen zu weisen und loszugehen.

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Re: Ein Tag im Jahre 1990

Beitrag  Lilith am Sa 3 Jun 2017 - 16:36

(ist ja nur ein NP, da bin ich dir nicht böse wenn du da länger brauchst x3 Ingame wäre was anders! xD)

Zu der Entschuldigung kam dann auch nichts weiter von diesem Kerl, weswegen Lilith das Thema allgemein schon in Gedanken zur Seite schob. Sei interessierte sich nicht großartig dafür, wenn es für ihn auch nicht mehr so wichtig war.. nun gut, er htte eventuell noch was dazu sagen können, doch da sie nichts bestimmtes von ihm erwartet hatte, war es nichts, womit sie sich lange beschäftige. Es gab zudem auch wichtigeres, denn im Grunde hatten sie ja immer noch das Problem, dass dieser Kerl hier ein Prblem mit der Versiegelung hatte, weswegen dies gerade etwas wichtiger war als eine Entschuldigung für etwas belangloses. Was den Weg anging war Lilith dann schon etwas erleichtert, denn sie wollte auch nicht unbedingt eines dieser Fahrzeuge benutzen, sondern bevorzugte eigentlich immer das laufen. Nun, es gab ja immer noch Momente wo es eventuell sinnvoll wäre, doch die beiden hatten es schon nicht so eilig, dass sie nun schnell mal darauf umsteigen mussten..oder? Hoffentlich würden sie es einfach ohne große Probleme dorthin schaffen, immerhin ging es erstmal nur darum jemanden zu finden, der die beidne zu einem Magier führen würde.. oder gleich zu einem Magier der versiegeln konnte, falls man so einen finden würde. Lilith nickte dann also und sah ihn mit einem leicht freudigen Lächeln an. Da dies dann wohl auch geklärt schien, machte sie sich wenig Gedanken darum nun noch lange rumzustehen und abzuwarten, weswegen sie sich dann kurz umschaute, einmal vor und einmal hinter sich, um zu entscheiden wo es schneller voran ging. Sie mussten.. wohl gerade aus, also an Alexis vorbei auf die Strße kommen. Da dieser sich ja dazu entschieden hatte die Hilfe von Lil anzunehmen, musste er nun auch damit leben, dass sie ihm näher kommen würde. Natürlich mit Schritten und nicht anders, immerhin musste sie ja an ihm vorbei. Er musste am ende ja nicht einmal neben ihr laufen, wenn er nicht wollte, aber es würde sie kaum stören. Sie ging also langsam auf ihn zu, ließ ihre Hände in der Jackentasche stecken und schaute ihn dabei an, ging jedoch schon leicht seitlich, damit sie dann an ihm vorbei konnte. "Wir müssen in diese Richtung laufen." Sagte sie und zeigte mit einer Kopfbewegung an Alexis vorbei.

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Re: Ein Tag im Jahre 1990

Beitrag  Alexis am Mo 12 Jun 2017 - 17:08

Lilith widersprach seiner Entscheidung nicht, stimmte ihm aber auch nicht direkt zu. Stattdessen schien sie sich kurz umzusehen, um feststellen zu können, in welche Richtung sie gehen mussten. Sie entschied sich dafür, in seine Richtung zu kommen, und näherte sich, trat dann an ihm vorbei. Jetzt, wo er der Sache so weit traute, dass er bezweifelte, sie wollte ihn in eine Falle locken, war er ein wenig entspannter und hatte deshalb auch keine so großen Bedenken, sie in die eigene Nähe zu lassen.
Er blieb also stehen, bis sie zu ihm aufgeschlossen hatte, und wandte sich dann um, sodass er ihr etwas versetzt hinter und neben ihr gehen konnte. Das lag allerdings nicht daran, dass er etwas dagegen hatte, wenn sie neben ihm war, sondern schlicht und ergreifend daran, dass die Gasse zu schmal war, um bequem nebeneinander hergehen zu können. Es war zwar genug Platz für zwei Personen, aber kuscheln wollte er schließlich auch nicht mit ihr.
Erst, als sie aus der Gasse wieder heraus waren und Lilith dann die weitere Richtung wies, indem sie in eine abbog, schloss er ganz zu ihr auf und lief mit respektvollem, aber nicht übertriebenem Abstand neben ihr her. Und auch wenn man es ihm nicht ansah, so ruhte ein Großteil seiner Aufmerksamkeit noch immer auf ihr statt auf dem Bürgersteig, der Straße oder dem Verkehr. Sie war ein Dämon, und da sie nun auch noch seine Begleiterin war, machte sie das doppelt ... interessant für ihn. Nun, oder zum einen interessant für ihn, zum anderen interessant für sein Wesen, das im Augenblick ungebannt in ihm ruhte und wartete.
Gleichzeitig war er froh, bei Lilith scheinbar an einen Dämon geraten zu sein, der trotz seiner natürlicherweise auffallenden Präsenz nicht allzu große Schwierigkeiten damit zu haben schien, ihm nicht seine Kraft rauben zu wollen. Glück im Unglück vielleicht.

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Re: Ein Tag im Jahre 1990

Beitrag  Lilith am Mo 12 Jun 2017 - 18:57

Die beiden hatten sich a schon gut darauf verständigen können, dass sie nicht gerade Fans von Berührungen waren, weshalb Lilith nicht gerade etwas dagegen hatte, wenn er nicht zu ihr aufschloss in der engen Gasse. Sie hätte sich wohl nicht beschwert, doch angenehm wäre diese Nähe wohl nicht, da sie auch noch so schweigend verlaufen würde, zumindest von Liliths Seite aus. Da Alexis jedoch auch kein Wort äußerte - er schien ja nicht sonderlich gesprächig - wäre wohl auch seine Seite relativ still. Nach rechts abgebogen und nun wieder auf dem Bürgersteig schloss Alexis zu ihr auf, wobei er noch immer einen gewissen Abstand zu ihr hatte, welcher von ihr auch wieder begrüßt wurde.
Während Alexis wohl aufmerksam auf Lilith achtete, was von ihr nicht wahrgenommen wurde, so fokussierte sie sich kaum auf ihn. Natürlich hatte er ihr Interesse geweckt, war er doch ganz interessant in seiner Art und seinem Problem, doch da sie den Weg vorgeben musste, lag ihre Konzentration schon eher auf dem Weg zu ihrem Ziel. Für außenstehende musste es ein merkwürdiges Bild abgeben, dass die beiden zusammen abgaben. Während man Alexis wohl eher in eine ordentliche Sparte einordnen würde, was natürlich oberflächlich dem Kleidungsstil betraf, so war Lilith doch eher immer noch eher unordentlich, angrenzend an eine rebellische Natur, gekleidet. Doch glücklicherweise interessierte sich die Dämonin nicht für solche Blicke und würde ihr auch keine Aufmerksamkeit schenken und so wie Alexis auf sie wirkte, so hatte vermutlich auch er kein großes Interesse an der Meinung Unbekannter. Oder irrte sie sich bei ihm? So etwas konnte man nur herausfinden, wenn man sich die Mühe machte, Worte zu verwenden. Ob er gesprächiger werden würde, wenn sie ein paar Fragen stellte? Ihr Blick war noch immer auf den Weg gerichtet, doch ihre Worte natürlich an ihn. "Wie wärst du nun eigentlich vor gegangen, wenn ich nichts vorgeschlagen hätte? Oder wir uns gar nicht über den Weg gelaufen wären?" Eigentlich wollte sie ihn etwas privateres Fragen, aber.. dafür war doch irgendwie nicht die Lust vorhanden. Job, Geld, Freunde etc.. eventuell fehlte dafür doch noch das Interesse. Ihre Stimme war derzeit eher ruhig, doch freundlich gestimmt.

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