Die Futterjagd

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Die Futterjagd

Beitrag  Sinh am So 21 Feb 2016 - 0:33

Der Wind streifte durch das Fell von Noise, während sie langsam am Fuß des Berges das Gebiet erkundete. Der Frühling hat gerade begonnen und langsam kamen die Pflanzen wieder aus der Versenkung um neues Leben in dieses karge Gebiet zu bringen. Dies zog natürlich auch Tiere an. Für Noise war das eine schöne Jahreszeit, denn während im Winter die meisten Tiere sich zurückzogen, kamen sie nun langsam wieder heraus und boten sich als genüssliche Speise an. Vor dem riesen Wolf war kein Tier sicher, welches als Futter degradiert wurde. Noise schnupperte sich durch das Gebiet, auf der Suche nach Spuren. Während dessen spähte ein anderes Wesen über das Gebiet. Das riesige Wesen, saß auf einem kleinen Hügel und beobachtete all das Leben, dass sich langsam wieder zeigte. Es war ein relativ ruhiger Tag, doch trotzdem saß das große Wesen in komplett in Rüstung gekleidet dort; ein Schwert direkt daneben im Boden steckend. Das große Wesen, dass auf diesem Hügel saß, war Sinh. Ein Nephilim - ein Jäger. Doch heute war kein Tag, an dem dieser Jäger jagen musste. Heute musste nur Noise jagen, denn während Sinh sich schon in Capital City versorgen konnte, verneinte der große Wolf das künstliche Futter - heute sollte es Fleisch geben. Doch Sinh wollte sich heute nicht rühren, er war nur vorbereitet, wie immer. Nur selten verließ Sinh sein Zuhause ohne eine Rüstung und ohne eine Waffe, vor allem wenn Noise jagen wollte, dann musste er darauf vorbereitet sein, dass es etwas holprig werden konnte. Der Frühling lockte nicht nur kleine süße Wesen hervor, sondern er ließ auch das große dunkle in dieser Welt wieder erwachen. Gefährliche Bestien, die das Leben vieler erschwerten. Sinh´s Blick wanderte zu Noise hinüber, als dieser offensichtlich eine Fährte auf nahm. Er beobachtete den Wolf und überlegte was dieser wohl gefunden hatte. Vielleicht ein paar Hasen? Er stand auf um einen genaueren Blick über die Lage zu bekommen, doch konnte er nichts entdecken. War dort wirklich etwas oder wurde Noise nur durch die Gerüche gelockt die die neuen Pflanzen von sich gaben? Es gab nur wenige Pflanzen am Fuß des Berges, doch waren diese intensiv. Noise bewegte sich langsam vom Berg weg, weiter Richtung Wald und je weiter Noise sich fort bewegte, desto eher kam in Sinh der Gedanke auf, dass sein kleiner Wolf wohl wirklich etwas entdeckte, anstatt nur durch die Pflanzen desorientiert zu sein. Er stand auf und zog sein Schwert aus dem Boden. Er verlor Noise aus den Augen, weswegen er langsam vom Berg hinunter schritt. Noise hingegen ließ von ihrer Spur nicht mehr los - der neue Geruch ließ sie nicht mehr los. Es roch anders als die Wesen die Noise vorher schon gejagt hatte, als wäre es etwas komplett anderes. Je näher Noise dem Ursprung kam, desto langsamer wurde sie und kurz bevor sie bereit dazu war, ihr neues Ziel anzufallen, erblickte sie ein Wesen. Es war kein zu kleines Wesen, aber auch kein riesiges. Noise war verwirrt, denn dieses Wesen, dass sie nun entdeckt hatte ähnelte eher einem ganz normalem menschen Mädchen. Wahrscheinlich war es auch einfach nur das. Leider doch kein Futter?


Zuletzt von Sinh am Do 12 Mai 2016 - 23:15 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

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Re: Die Futterjagd

Beitrag  Haruna am Di 23 Feb 2016 - 16:52

Eigentlich war die Bergregion für Haruna nich besonders ansprechend, da es hier mehr Feinde als Pflanzen gab, was die Suche jedes mal um einiges erschwerte. Die Sonne drang hin und wieder durch eine leichte Wolkendecke und trotz dem noch kühlen Wind konnte man merken, dass der Frühling immer näher kam. Diese Zeit des Jahres was für Haruna eine ganz besondere Zeit. Denn zum einen kamen die Pflanzen nach dem langen Winter endlich wieder an die Erdoberfläche und wuchsen meist prächtig und zum anderen war es die beste Zeit für Pflanzenkundler wie Haruna um seltene Pflanzen zu finden, denn es gab viele, die nur in den ersten Frühlingstagen wuchsen. Und solche Pflanzen waren auch der Grund warum sie sich in dieser Gegend aufhielt. Besser gesagt war es eine Pflanze, die Haruna suchte. Die seltene Aquilegia atrata, die nur für kurze Zeit in dieser Region wuchs. Vor allem hoffte Haruna darauf, nicht nur die Blüte zu finden, sondern vielleicht auch ein Paar Samen ergattern zu können. Mit dem Blick von der einen Wegseite zur anderen hin und her wandernd lief sie langsam einen kleinen Waldweg in Richtung der Berge entlang. Wegen der Konzentration bemerkte Haruna, außer den Planzen in ihrem Nahen Umkreis, kaum etwas von der Umgebung. Manchmal erblickte sie einen kleinen Schmetterling, der versuchte einen geeigneten Platz auf einer Blume zu finden. Immer wieder blieb Haruna kurz stehen um die weitere Umgebung zu begutachten. Doch die Suche war bisher leider erfolglos. Das einzige, was Haruna zum lächeln brachte, waren ein weißes und ein braunes Kaninchen, die fröhlich über einen kleinen Wiesenabschnitt gesprungen sind. Ansonsten war Haru eher enttäuscht, da sie noch keinen Erfolg erzielen konnte. Sie wandte ihren Blick von den Kaninchen ab und wollte gerade den Weg weiterlaufen, da wurde sie komplett aus dem Konzept gerissen. Die Ruhe, von der Haruna die ganze Zeit umgeben war, wurde durch ein komisches Rascheln zerstört. Irgendwas befand sich anscheinend direkt in ihrer Nähe. Sie stoppte ihren angesetzten Schritt nach vorne und blieb für einen Moment mit angehaltenen Atem stehen und starrte in die Richtung des Raschelns. Sie konnte auf den ersten Blick nichts erkennen und wollte gerade wieder ausatmen, als ihr etwas weißes ins Auge fiel. Dieses weißes Stück schien für Haru bei genauerem Hinsehen wie Fell, was sie widerum nicht sonderlich erfreute. Da sie hier noch nicht oft war konnte sie auch nicht sagen was hier für Tiere lebten. Sie blieb weiter starr stehen und hielt sich zum Angriff bereit während sie darüber nachdachte was das wohl für ein Wesen sei, das sich da versteckt hielt.
Sie dachte kurz an die Kaninchen und hoffte für einen kurzen Moment es wäre das weiße Kaninchen, dass sich nur vor dem anderen versteckte, aber das Fell hinter dem Gebsch war dafür zu großfellig als dass es von einem Kaninchen sein konnte. Eine unruhige Stimmung umgab dieses kleine Gebiet und Haru konnte außer beobachtend dazustehen nur hoffen, dass kein Kampf von der "Gegnerseite" aus entstand, denn sie konnte in dieser Situation weder angreifen noch fliehen, da sie nich wusste was ihr da Gegenüberstand.

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Re: Die Futterjagd

Beitrag  Sinh am Mi 24 Feb 2016 - 15:31

Noise blickte das Wesen an, dass sie dort entdeckt hatte und wie es aussah, konnte auch das Wesen nun Noise sehen. Es war kaum verwunderlich, denn wer konnte diesen riesen Wolf bitte übersehen? Noise wollte nicht länger im Gebüsch warten, denn falls dieses Ding doch noch Futter war, musste sie es schnell aufhalten können. Langsam trat sie aus dem Gebüsch heraus und fing an zu knurren. In Gedanken war Noise schon sehr enttäuscht - es war wirklich nur ein Mensch, doch stoppte sie ihr Knurren nicht. Eventuell war dieses Wesen ja auch doch ein Biest und tarnte sich nur? Vielleicht auch irgendeine Art Feind? Sie musste auf Nummer sicher gehen und mit ihrem Drohverhalten entweder einen Kampf vermeiden oder zumindest das Wesen davon abzuhalten zu flüchten, indem sie ihr Angst machte. Noise lief um das Menschenmädchen herum und ließ sie dabei nicht aus den Augen.
Während dessen war Sinh auf der Suche nach seiner Gefährtin, die plötzlich Richtung Wald verschwunden war. Wo konnte diese nur sein? Gerade konnte er sie noch sehen, dann machte sie sich plötzlich auf und davon - hatte sie eventuell wirklich Futter gefunden? Er konnte nun entweder weiter suchen oder er wartete einfach darauf, dass Noise zurück kommen würde zu ihm. Er machte genau das, was er sonst auch machen würde, er suchte weiter nach seinem Wolf. Er mochte es nicht, wenn er nicht die Kontrolle über die Situation hatte, denn immerhin konnte Noise auch etwas passieren und er würde es nicht merken - einer der Gründe weshalb er ungern nach Capital City ging und Noise dabei zurück ließ. "Noise!" rief er einmal durch die Gegend, während er sich weiter Richtung Wald machte. Er schaute dabei auch ob er das weiß-graue Fell des Wolfes erkennen konnte, doch war es nicht in Sicht. Auch sein Ruf schallte wie es aussieht einfach in einen leeren Wald hinein - keinerlei Reaktion war auszumachen. War Noise eventuell etwas zugestoßen oder war sie schon so weit weg, das sie ihn nicht mehr hören konnte? Er wusste in diesem Moment nicht direkt was er machen sollte. Es war natürlich nicht das erste mal, dass Noise vor seinen Augen verschwunden war, trotzdem reagierte er immer relativ schnell besorgt.
Noise während dessen konnte natürlich die Stimme von Sinh hören, doch gab es wichtigere Aktivitäten, die sie nachgehen musste. Sie musste dieses Wesen im Auge behalten um es davon abzuhalten irgendetwas zu machen. Noise war sich noch nicht sicher, ob dieses Wesen eventuell gefährlich war, weshalb sie immer weiter ganz langsam auf das Mädchen zu schritt. Wie das Mädchen wohl im ganzen darauf reagierte, dass ein Wolf auf sie zulief, der circa die gleiche Größe wie das Mädchen hatte? Etwas weiter entfernt, konnte man hören wie Sinh sich in den Wald begeben hatte. Man hörte schwere Schritte und eine leicht klappernde Rüstung, die immer wieder an irgendwelchem Gestrüpp hängen blieb.

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Re: Die Futterjagd

Beitrag  Haruna am Sa 26 März 2016 - 1:12

Das war nun keine so gute Situation. Aus dem Gebüsch trat ein großer weißer Wolf hervor, der sich knurrend näherte. Haruna blieb weiterhin starr stehen und konzentrierte sich auf den Wolf.
Gott, so einen großen Wolf hatte sie noch nie gesehen und dieser stand auch nicht auf ihrer 'Wesen, die ich unbedingt sehen muss'-Liste. Währenddessen lief das Tier um sie herum und schien sie mit den Augen zu fixieren. Das Gefühl direkt angestarrt zu werden konnte sie garnicht leiden, schon garnicht, wenn es ein Tier war, dass fast genauso groß war wie sie. Wenn es doch nur ein kleiner Hase gewesen wäre. Aber nein. Haruna musste natürlich, wenn sie mal einem Tier begegnet, auf so etwas großes treffen. Haru schluckte und versuchte darüber nachzudenken, was sie nun am Besten tun sollte. Versuchen wegzulaufen? Den Wolf angreifen? Stehen bleiben und weinen? Viel mehr Möglichkeiten gab es nicht. Und umkippen und totstellen wäre erst recht dämlich, da sie bestimmt sofort gefressen werden würde. Zu allem Übel kam ihr der Wolf nun langsam immer näher und Haruna Herz schlug mit jedem Schritt des Wolfes jedes mal ein wenig schneller. Jetzt bloß nicht agieren ohne nachzudenken... Ihr Atem stockte und noch bevor sie sich den zuvor gedachten Satz erneut vor sich hin sagen konnte um sich in Erinnerung zu halten, dass sie nicht spontan handeln durfte, richtete sie ihren Körper frontal zu dem Wolf. "W-wirst du mich nun töten? Ich..ich..ich schmecke bestimmt nicht gut! Viel zu vegetarisch bestimmt! " Sie hätte sich am liebsten selbst geohrfeigt für diese Aussage, denn wenn es nur ein normaler Wolf war würde er sie bestimmt nicht verstehen.
Sie setzte gerade dazu an, noch etwas zu sagen, da drang auf einmal noch ein weiteres Geräusch durch den Wald, das nicht normal war. Haruna wusste wie der Wald klingen sollte, und das was sie nun vernahm gehörte nicht dazu. Ihr Blick wanderte einen kurzen Moment grob in die Richtung aus der das Geräusch anscheinend kam. Nur konnte sie es nicht genau definieren, weshalb sie darüber noch nicht nachdenken wollte. Immerhin konnte das wieder alles sein bis zu diesem Zeitpunkt. Haruna konnte nicht bestimmen ob es nun ein Mensch, ein Tier, Freund oder Feind war, weshalb sie sich erstmal weiterhin dem Wolf widmete und beobachtete.

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Re: Die Futterjagd

Beitrag  Sinh am Mo 28 März 2016 - 13:08

Das Mädchen wirkte eher verängstigt, als wirklich gefährlich. Und Noise musste wissen wie sich ängstliche menschenähnliche Wesen verhielten, auf so viele wie sie schon traf. Zwar blieb sie noch immer in einer Angriffspose, doch hörte sie erstmal auf zu knurren und wartete noch kurz ab, ob das Mädchen weiter etwas machen würde. Doch es kam nichts. Kein Angriff. Kein Versuch zu flüchten. Das Mädchen blieb einfach an diesem Ort stehen und wartete wahrscheinlich darauf, entweder gefressen zu werden oder das dieser große Wolf sie ignorierte. Für Noise etwas verwunderlich, denn die Wildnis lehrte sie etwas anderes. Es hätte doch zumindest schon mal zu seinem Drohverhalten kommen müssen? Sie legte die Angriffspose, doch zeigte noch immer die Zähne. Sie wirkte nun eindeutig weniger aggressiv, wollte jedoch noch immer demonstrieren, dass sie Waffen besaß und diese auch einsetzen würde.
Sinh wusste, dass er Noise näher kam, denn er konnte Geräusche ausmachen, die eindeutig nicht zum Wald gehörten. Er hörte das Knurren seiner Wölfin, welches jedoch dann verstummte. Noise hatte wohl etwas entdeckt. Ein Stein fiel ihm vom Herzen, denn wenn es etwas gefährlicheres wäre, dann hätte Noise dazu passende Geräusche abgegeben wie ein bellen oder ein jaulen. Damit signalisierte sie zumindest immer, wo sie war, damit Sinh sie finden würde. Doch es blieb aus. Nicht einmal das Knurren war noch zu hören. Dafür jedoch etwas anderes. Eine Stimme. Eine sanfte und zierliche Stimme. Ein Mensch? Oder ein Wesen das diese Sprache zumindest sprechen konnte? Sinh verlangsamte seine Schritte, da er nun wusste in welche Richtung er sich begeben musste. Es dauerte auch nicht mehr lange, bis er das große Fell der Wölfin ausmachen konnte. Er nahm kurz Anlauf und in einem schnellen Moment, war er auch schon plötzlich neben Noise gelandet, um welche er auch sofort seine Arme legte. "Noise, du sollst doch nicht einfach wegrennen." Wie das wohl auf das Mädchen wirkte? Ein Mann in einer pechschwarzen und furchteinflößenden Rüstung, der vermutlich viel zu viele Köpfe größer war als das Mädchen, zusammen mit einem viel zu großen Wolf. Es war nicht das, was man alle Tage sehen konnte, doch war Aeda immerhin voll mit solchen merkwürdigen Wesen, also würde das Mädchen immerhin keinen Herzinfarkt bekommen. Sinh ließ von Noise ab und wandte sich zu dem Mädchen, welche er vorerst musterte. Sie sah auch für ihn nicht sonderlich gefährlich aus. Natürlich ließ der große schwarze Ritter seinen Helm auf, weshalb die folgenden Worte etwas gedämpft klangen. "Tut mir leid für diesen Moment. Aber Noise ist äußerst misstrauisch bei Wesen im Wald, solange ich nicht dabei bin." Sagte er freundlich, während er über das Fell von Noise streichelte.

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Re: Die Futterjagd

Beitrag  Haruna am Di 29 März 2016 - 22:12

Nachdem Haruna in dieser Sitation kaum geatmet hatte, da ihr das schon fast zu riskant war, falls sie sich doch spontan verteidigen musste oder ähnliches, konnte sie ein erleichtetes durchatmen nicht verkneifen. Immerhin hatte sich der Wolf anscheinend ein wenig beruhigt, oder wie man das auch immer nennen wollte.Auf jedenfall hatte sich die angespannte Situation ein wenig entspannt. Glücklicherweise, denn lange hätte Haruna das nicht mehr ausgehalten.
Ihr ging sogar schon kurz der Gedanke durch den Kopf, sich einfach hinzulegen und von diesem Wesen fressen zu lassen, nur um dieser ganzen Anspannung zu entgehen. Ob sie sich Sorgen machen sollte, weil sie für einen kurzen Moment lieber sterben wollte statt irgendetwas produktives zu tun um ihr Leben zu schützen? War sie depressiv ohne es zu wissen? Oder einfach nur sehr faul? Wer weiß.
Während sie sich weiter auf den Wolf fixierte, nahm sie sich gedanklich vor, dass sie über ihre Suizid-Idee nachdenken würde, wenn sie das hier lebend überstehen würde. Die Zähne des Wolfs blitzten auf, wenn sie auf Sonnenstrahlen trafen und wirkten dadurch sehr majestätisch. "D-Du hast wohl einen sehr guten Zahnarzt, so gepflegt wie deine Zähne aussehen." Erneut kam ihr der Gedanke sich einfach fressen zu lassen. Als hätte der Wolf einen Zahnarzt. Oder etwa doch? Komische Welt.
Sie wollte gerade etwas sagen, um sich wieder ins bessere Lich zu  rücken, da sprang auf einmal etwas große,s Schwarzes aus dem Gebüsch hervor und landete direkt neben dem großen Wolf. Haruna kam es daraufhin ersteinmal so vor, als würde sie nurnoch schwarz sehen, denn das Ding, das nun vor ihr stand, war einfach viel zu groß. Sie wusste fürs erste nicht wohin sie schauen sollte. Dieses Ding legte anscheinend einen Arm um den Wolf. Danach sprach dieses Ding auch noch. Noise? Was sollte das denn für ein Wort sein? Oder ... ist das etwa dieser Wolf?! würde sogar Sinn ergeben.... Sie ging ein paar Schritte zurück und konnte ihren Mund nicht daran hindern, offen zu stehen. Ihr blieb die Stimme weg. Gott war das ein großes Wesen. Nachdem sie ein wenig weiter weg stand als zuvor konnte sie dieses neue Wesen nun genauer betrachten. Es stand quasi einfach ein riesengroße schwarze Rüstung vor ihr. Sie wollte gerade mit ihrem Leben abschließen und darüber nachdenken, dass der Tag nicht schlimmer werden konnte, weil sie schon gegen den Wolf nicht angekommen wäre, aber nun auch noch eine große Rüstung? Nein Nein Nein. Das konnte sie gleich aufgeben. Diese Gedanken konnte sie aber nicht zu Ende denken, da ihr die Rüstung soegehen ins Wort fiel.
Haruna konnte es nich glauben. Die Rüstung hatte sich entschuldigt?! Das konnte Haru einfach nicht verstehen. Vielleicht war das alles nur Taktik um mich in Sicherheit zu wiegen und dann zu töten oder zu essen oder so...genau sowas muss es einfach sein! Als würde eine schwarze Rüstung nett sein. Immerhin wusste sie nichteinmal was sich da in dieser Rüstung verbarg. Ein Mensch? Eine Giraffe? Ein Zombie? Es konnte theoretisch alles sein. Als nächstes kam ihr ein Geist in den Sinn und Haruna lief es eiskalt den Rücken herunter. Sie dachte nicht weiter darüber nach.
"Nimm das, du blöder Geist! Du kannst mich nicht hereinlegen!" sie sprach das laut aus, öffnete schnell ihre Seitentasche und bewarf die Rüstung im nächsten Moment mit 3 handgroßen Kugeln. Sie prallten an der Rüstung ab und lösten sich auf, während sie einen lieblichen Duft verströmten. Außer, dass sich Noise zu der Rüstung wandte und anfing an den Stellen zu lecken, auf die die Kugeln trafen, passierte nichts. Es war also kein Geist.Verdammt. Am liebsten würde sich Haruna nun ins Bett legen und weinen. Von einer bedrohlichen Situation stolperte sie in eine sehr peinliche. "Oh...Ähm...Oh.." Mehr kam aus ihr nicht heraus. Sie schüttelte den Kopf, murmelte unverständliche Sachen vor sich hin und lief dabei zu einem der Bäume, die neben ihr standen um sich ,mit dem Gesicht zum Baum, daran zu lehnen und eine niedergeschlagene Aura zu verströmen.
Egal was sich in dieser Rüstung befand, würde sich nun wahrscheinlich eckig lachen wegen Harunas peinlicher Aktion. Jedenfalls erwartete sie ein Lachen. Hoffentlich hatte die Rüstung wenigstens ihren komischen Monolog mit dem Wolf nicht mitbekommen.

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Re: Die Futterjagd

Beitrag  Sinh am Fr 1 Apr 2016 - 23:48

Noise konnte auf die Aussage von dem Wald-Mädchen nicht eingehen. Sie verstand schon viel, was Wesen von sich gaben, sowas wie aggressive oder ängstliche Verhaltensweisen. Sie verstand auch Signale die mit Wörtern verbunden waren, die von Sinh in Form von Befehlen weitergeleitet wurden. Aber da gab es etwas, was sie nicht verstand, nämlich das Gerede über Zähne oder einen Zahnarzt. Natürlich konnte sie das nicht verstehen, sie war ja nur ein Wolf. Glücklicherweise, für das Mädchen, hörte auch Sinh diese Aussage nicht. Er hätte das wohl dafür genutzt um sich darüber lustig zu machen, auch wenn dies nicht nett gewesen wäre. Doch wie konnte man auch glauben, dass ein Wolf einen Zahnarzt hätte? Ein Wolf dieser Größe würde doch kaum in eine Klinik rein passen. Doch auch wenn Sinh eventuell nicht nett wäre, so war dieses Mädchen gar nicht nett. Sie sagte nicht einmal 'Hallo' oder aktzeptierte die Entschuldigung des großen schwarzen Ritters, sondern alles was sie machte war wohl erst einmal überlegen. Überlegen, was dieser große Nephilim eigentlich war. Darauf ließ sich schließen, denn nach kurzer Zeit rief sie ihm auch schon zu, dass er angeblich ein böser Geist sei und schmiss etwas nach ihm, woraufhin sie wohl dachte, dass er verschwinden würde. Jedoch passierte wohl nicht das, womit das Mädchen gerechnet hatte, sondern alles was passierte war, dass Noise sich kurz merkwürdig verhielt, angezogen von diesem..Duftstoff?
Sinh sah an sich herunter, beobachtete die Reaktion von Noise und zuckte dann mit den Schultern. Was auch immer dieses Mädchen da machte, es hatte wohl wirklich nicht den gewünschten Effekt. Konnte Sinh dies als einen Angriff gegen sich sehen, auf den er aggressiv reagieren musste? Eher nicht, denn so wie dieses Mädchen nun reagierte, war es wohl wirklich nur der jämmerliche Versuch, einen Geist zu vertreiben. Ging das überhaupt mit Duftstoffen, auf die gerade mal dieser große Wolf hier ansprang? Sinh zog sein Schwert, bei welchem schon fast die Klinge so groß wie Haruna war, und steckte es vor sich in den Boden, um einen Arm darauf abzustützen. Natürlich war dies nicht nur, weil er müde Knochen hatte, die ausgeruht werden mussten, sondern wollte er, wie Noise vorher, zeigen, zu was er fähig wäre, wenn Haruna wirklich angreifen sollte. Aber es sollte auch noch anders wirken - anstatt das Schwert gegen dieses Mädchen zu erheben, wollte er ihr zeigen, dass er gerade nichts böses vor hatte. Zumindest solange sie das glaubte, denn genauso konnte man es als ritualisiertes Drohverhalten ansehen, welches gleich in einen Kampf übergeht, doch es ist wahrscheinlicher das Tiere so denken.
Die Situation war angespannt. Wahrscheinlich wusste so ziemlich keine Seite, außer Noise, wie sie so wirklich reagieren sollte. Noise erholte sich relativ schnell von dieser Droge an Sinh´s Rüstung wieder und zeigte wieder ihre Zähne gegenüber diesem Weib. Es war nicht wirklich hilfreich für sie, dass sie einen Angriff gegen den großen schwarzen in der Rüstung vollführte, denn das gefiel ihr gar nicht. Doch noch war sie sicher, denn solange der Mann keinen Befehl zum Angriff gab, blieb der Wolf still. Nach einiger Zeit, konnte man das Geräusch eines ganz leisen und kurzen lachens vernehmen, dass von dem großen Mann ausging. Ja, er empfand es als eher witzig, wie dieses Mädchen reagierte. Was hatte er auch erwartet? Er kam hier einfach angesprungen, erschreckte das Mädchen wahrscheinlich auch noch und hatte einen bedrohlichen Wolf neben sich. Wer würde da nicht etwas aggressiv handeln? "Du brauchst dir keine Sorgen machen. Ich bin ganz sicher kein Geist." Rief er dem Mädchen zu. "Ich bin nur ein armer Wanderer." Ganz offensichtlich war er das nicht, doch er wollte die Lage etwas auflockern und das versuchte er mit einem lockeren Sprachstil.

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Re: Die Futterjagd

Beitrag  Haruna am Di 12 Apr 2016 - 16:48

Während Haruna an einen Baum gelehnt da stand, hörte sie ein Geräusch, das für den ersten Moment nicht allzu positiv klang. Sie drehte sich zu der großen Rüstung um und sah, wie dieser sein Schwert zog. Für einen kurzen Moment schloss sie schon mal mit ihrem Leben ab, denn sie würde diesem Schwert wenn überhaupt nicht allzulange standhalten können. Doch es kam anders als Haruna dachte, denn das große Wesen steckte das Schwert in den Boden. Was vermutlich ein zeichen dafür sein sollte, dass dieser ihr ersteinmal nichts tun wollte. Mit dem Schwert jedenfalls nicht. Haru wollte gerade erleichtert durchatmen, als der Weiße Wolf wieder anfang seine Zähne zu zeigen.
Langsam bin ich etwas verwirrt. Wollen sie mich nun angreifen oder nicht...? Sie musste sich zusammenreißen, dass man ihr ihre Ratlosigkeit nicht ansah, denn das wäre nicht gerade vorteilhaft. Deshalb fing sie gerade an ihre Hände zu Fäusten zu ballen, als sie überrascht wurde, und ihre Körperspannung dadurch erheblich abnahm. Hatte die Rüstung gerade gelacht? Langsam fühlte sich Haruna verarscht. Was zur Hölle ist falsch mit dieser Rüstung? Haruna verstand die Welt nicht mehr. Da sie noch nicht ganz genau wusste, was sich in dieser Rüstung verbarg, war Sinh für Haruna einfach weiterhin 'die Rüstung'. Was fast schon wieder gruselig war, denn welche Rüstung redet denn oder lacht? Hoffentlich garkeine, genau. "Wärst du einer, wärst du auch schon längst verschwunden...!" rief sie zu Sinh herüber, während sie mit ihrer Nervosität kämpfte, die langsam aber sicher zu Verwirrung überging. "Ein...armer Wanderer? Ich hab noch nie einen Wanderer gesehen, der solche eine Rüstung trägt oder solch einen großen Wolf bei sich hat. Geschweige denn arm, denn Ihr seht nicht gerade danach aus als könntet Ihr euch nichts leisten. Immerhin ist dieses Schwert fast so groß wie ich und das war sicher nicht günstig." Selbstbewusst überkreuzte Haruna ihre Arme vor ihrer Brust und warf einen misstrauischen Blick auf Sinh. Was trotz seiner Größe leichter machbar war, denn sie stand immerhin ein Stück von ihm entfernt.
"Könnt Ihr mir irgendwie beweisen, dass ihr denn so ein...'armer Wanderer' seid? Wenn nicht ..dann...dann..." Ihr fiel einfach nichts ein, denn sie hatte ganz offensichtlich keine Chance irgendetwas gegen ihn oder Noise auszurichten. Aber ihr Selbstbewusstsein durfte nicht zusammenklappen. "Ich würde dann sogar nett zu Euch sein, auch wenn ihr lügen solltet... Ich gebe euch eine Chance mir die Wahrheit zu sagen." Irgendwie musste sie ihre Unsicherheit überspielen und griff daher zu überheblichen Aussagen. Wobei ihr auffiel, kaum dass sie das gesagt hatte, dass man ihr das Gesagte wohl kaum glauben würde. Nun konnte sie ersteinmal nurnoch dastehen und hoffen, dass Sinh ihr das nicht so übel nahm.

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Re: Die Futterjagd

Beitrag  Sinh am Mi 13 Apr 2016 - 14:39

Der Witz dieser Situation verblasste auch weiterhin nicht. Das Mädchen das einen guten Sicherheitsabstand zu Sinh hatte, war wohl noch immer nicht ganz vertraut mit dem Geschehen, weshalb Sinh sich auch in keiner Weise ihr irgendwie näherte. Er hob kurz seinen Arm, sodass Noise diesen klar sehen konnte, und gab damit einen Befehl das diese sich setzen sollte. Noise ging diesem Befehl, auch wenn sie nicht wollte, nach, ließ jedoch nicht davon ab ihre Zähne zu zeigen. Sie konnte dieses Mädchen noch immer nicht leiden, vor allem nach diesem Angriff nicht, weshalb sie wohl vorerst auch nicht damit aufhören würde. Sinh stützte sich wieder auf sein Schwert und grinste unter seinem Helm, mit seinem Blick auf Haruna gerichtet. "Bist du denn eine Geisterjägerin?" Fragte er mit normaler Lautstärke, was für einen Menschen jedoch noch immer so laut war, dass Haruna das eindeutig hören konnte. Wenn sie wirklich eine Geisterjägerin war, dann wäre das nun wohl eine sehr interessantes Zusammentreffen, doch es war wohl eher unwahrscheinlich.
Leider glaubte das Mädchen auch nicht, dass Sinh ein einfacher armer Wanderer war, womit er sich abfinden musste. Kurzzeitig überlegte er, ob er seinen Helm abnehmen sollte, doch unterließ er dies noch, denn zwischen einer Eskalation und einer Deeskalation in dieser Situation war in diesem Moment noch nicht abzusehen. "Doch, ich bin ein armer Wanderer. Denn ich habe dafür gesorgt das so ein junge hübsche Dame in so eine missliche Situation geraten ist." Eventuell konnte die Situation durch Komplimente entlastet werden? Bei neuen Personen musste man immer dafür sorgen, dass man schnell herausfand was sie störte und da wahrscheinlich niemand gerne von einem großen Wolf angeknurrt wurde, war wenigstens die Ursache für Haruna's komisches Verhalten leicht geklärt. "Das Schwert muss ja auch so groß sein, denn sonst könnte ein großer Mann wie ich es kaum führen." Erklärte er nur kurz und verriet natürlich nicht, dass dies die ursprüngliche Größe dieser Waffe ist oder wie viel sie gekostet hatte.
Sinh hatte wirklich eine schwäche für Kommunikationsstrategien oder dem deuten von Verhaltensweisen, doch war Haruna bis jetzt relativ offensichtlich. Sie wirkte nicht so sicher wie sie sich spielte, sondern zeigte ein eher unsicheres Verhalten. Für Sinh war klar wo dies herkam. Er blickte kurz hinüber zu Noise und sah dann an sich herunter. Ein schwarzer Ritter mit einem Wolf der fast so groß war wie dieses Mädchen in einem Wald in dem so ziemlich alles passieren konnte? Er hätte für Haruna wohl alles sein können. Ein Mörder, ein Dieb oder schlimmstenfalls sogar ein Vergewaltiger der hübsche Mädchen in einem Wald aufgriff und sie sich zu Willen machte. Doch war Sinh nichts davon. Er war nur ein Mann, der die Schwächeren beschützte und eigentlich in diesem Gebiet seine Pause machen wollte. "Ich möchte die hübsche junge Dame natürlich nicht weiter stören und werde sogleich meines Weges weiter ziehen." Er machte zwar noch nicht die Anstalten, dass er weiter gehen würde, doch sollte das Mädchen sich dafür entscheiden lieber allein gelassen zu werden, würde er wohl sein Zeug nehmen und mit Noise zusammen verschwinden.

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Re: Die Futterjagd

Beitrag  Haruna am So 8 Mai 2016 - 0:20

Nachdem der Wolf ersteinmal immer noch seinen Gefahrengrad damit demonstierte, dass er seine Zähne zeigte, spielte Haruna während der ganzen Situation schon mit dem Gedanken, sich einfach zu verwandeln und wegzufliegen. Oder den Wolf in Brand zu stecken, aber das wäre wohl die deutlich schlechtere Variante.
"Eine Geisterjägerin? Ich? Rüstungen haben kein so großes Allgemeinwissen oder?" Sie holte tief Luft um nicht vor Angst das weinen anzufangen nachdem sie mit solchen Aussagen angefangen hatte. "Jeder weiß doch, dass Geisterjäger gaanz große Gebläse dabei haben und einen ganzkörperanzug tragen, der locker in verstaubten Gegenden mal dreckig werden kann!" Sie hatte von richtigen Geisterjägern nur einmal was gelesen und da hatten sie solche Sachen. Ob das nun eine Norm unter ihnen war, wusste Haru nicht, aber sie wollte mit Wissen angeben, in der Hoffnung die Rüstung wusste nicht was Geisterjäger so trugen.
Etwas aus dem Konzept gebracht wurde Haruna danach durch Sinh's Aussage über sein Dasein. Denn das war schon fast wieder unnötige schmeichelei. So empfand es Haruna jedenfalls. Und sie musste sich verkneifen auch nur im geringsten zu zeigen, dass ihr dieser Satz ein wenig gefiel. Aber wie sollte sie solchen Worten glauben schenken, wenn diese in einem Wald ausgesprochen wurden und das auch noch in einer Situation mit einer großen Rüstung und einem beängstigend großen Wolf, der es anscheinend liebte, seine Zähne allerwelt zu zeigen.
"Wollt Ihr mich denn für euch gewinnen mit solch schmeichelhaften Worten?" Haruna musste diese Frage einfach stellen, denn Sinh gab ihr einfach ein so schöne Vorlage zum frech antworten.
"Also habt Ihr Erfahrung damit große Schwerter zu führen?"
Sie besaß dabei die Hoffnung, dass Sinh diese Frage nicht so verstand wie sie es eigentlich meinte. Und wenn er es doch verstand, dann würde er wenigstens auch ein wenig so komisch denken wie sie. Haruna war weiterhin skeptisch Sinh gegenüber, ob sie ihn nun positiv oder negativ bewerten sollte, denn er strahlte eine Aura aus, die verquerten Humor nicht zu verstehen wusste. Aber vielleicht würde sich das ja noch als falsch herausstellen. Wer wusste das schon. Dummerweise hatte Sinh Harunas gespieltes Selbstbewusstsein durchschaut. Jedenfalls wollte er mit einer letzten Schmeichelei wieder seines Weges gehen. Nachdem sich aber Haruna nun schon vor seinen Augen in peinliche Situationen gestürtzt hatte und er bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Anstalten gemacht hatte, sie zu quälen,töten oder zu entführen, beschloss sie ihn noch eine Weile zu nerven.Sie schluckte einmal und holte tief Luft, dann ging sie mit einiger Vorsicht auf den Wolf zu, der fast so groß war wie sie. Dort angekommen, stand sie nun vor dem Wolf und musterte ihn ersteinmal kurz, denn ihr Blick konnte sich nicht von diesen Augen losreissen, die vom Nahen noch durchdringender waren als zuvor schon.Während sie weiter das Gesicht des Wolfs beobachtete, kramte sie in ihrer Seitentasche und holte ein paar Kräuter heraus. Diese hielt sie dann vorsichtig und mit einer zitternden aber geöffneten Handfläche dem großen Tier hin.
"Die sind gut für deinen Körper. Ich wollte sie eigentlich...kleineren Wölfen geben, falls ich welche getroffen hätte. Aber ich glaube du kannst das auch gut gebrauchen." Sie lächelte nervös den Wolf an. Die Kräuter sollten eine Art Friedensangebot sein. Es waren seltenere Kräuter, die vor allem Hunden und Wölfen wichtige Nährstoffe gaben. So etwas dabei zu haben war immer von Vorteil, weshalb Haru auch immer welche bei sich trug.

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Re: Die Futterjagd

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