Weite Graslandschaft

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Re: Weite Graslandschaft

Beitrag  Lómion am Sa 9 Apr 2016 - 16:51

Lómions gebeugte Statur richtete sich erneut eine Nuance weiter auf, als das Lebewesen sich plötzlich in Bewegung setzte und um ihn herum ging, als würde es ihn mustern wollen. Das tat Mergo wohl auch.
Er lauschte ihren Worten, seine Augen senkten sich langsam in Richtung Boden.
Das, was Mergo nun sagte, war nicht ganz so neu für ihn. Er hatte so etwas schon einmal zu hören bekommen... Man hatte es schon einmal zu ihm gesagt. Mehrmals.
*Dunkelheit...wir sind Dunkelheit* Womöglich kam Mergo deswegen zu diesem Schluss das er dunkel wirkte.

Lómion

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Re: Weite Graslandschaft

Beitrag  Touken am Sa 9 Apr 2016 - 20:42

Ich lief weiter langsam um diese Gestalt herum und blieb manchmal stehen um die Umgebung zu betrachten. In meinen Augen sah vieles einfach gleich aus, weswegen sich mein Blick auch oft auf die Richtung fixierte, die ich später gehen musste. Der Weg der mich nach Capital City führte. Ich durfte natürlich auch nicht vergessen in welche Richtung ich gehen musste.
Ich war leicht verwirrt, weswegen ich auch Lómion so anschaute. Er war.. Dunkelheit? Wie sollte ich das verstehen? War er wirklich die Dunkelheit wie ich sie kannte? Wenn man irgendwo in einem Keller ist und kein einziges Licht brennt? War er diese Dunkelheit die den Raum ausfüllte? Oder die Dunkelheit die in meinem Kopf herrscht, wenn ich keine Erinnerung habe? Was für eine Dunkelheit war er? "Wie meinst du das.. du bist Dunkelheit?" Diese Frage beschäftigte mich sehr und brachte mich auch erst mal dazu meinen Weg vorläufig abzubrechen, während mein Blick fragend auf Lómion gerichtet blieb.

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Re: Weite Graslandschaft

Beitrag  Lómion am Sa 9 Apr 2016 - 21:05

Mergo unterbrach ihren langsamen Gang um die hagere und nun wieder leicht gebückte Gestalt herum. Als wäre sie zu schwach, sich alleine aufrecht auf den Füßen zu halten.
Sie fragte, wie er es meinte... Das er Dunkelheit war...
Er gab ihr keine Antwort darauf. Keine verbale in dem Sinne von das es still in ihrem Kopf blieb.
Doch an dem Gewand, das den dünnen Leib vor ihr verhüllte, tat sich etwas. Augenscheinlich mochte es so wirken, als fransten vor ihren Augen die Ränder weiter aus und lösten sich in der Luft auf. Oder als stieg schwarzer Rauch von dem Gewand auf, der sich sehr schnell in der Luft verlor.
Einige Sekunden mochten so vergehen, in denen man sich nicht sicher sein konnte, ob die Augen richtig sahen. Dann konnte man sich sicher sein, denn ausgehend von dem dunklen Gewand erstreckte sich eine schwarze Substanz, so beweglich, als wäre es ein Gas, das gleichzeitig zu dicht und materiell wirkte, um genau das zu sein.
Es streckte sich von Lómion ausgehend, in sämtliche Richtungen, bis auf dort, wo das Lebewesen stand. die pechschwarze Substanz breitete sich um sie herum aus wie eine undurchdringliche Decke, schluckte alles Licht und umgab Mergo letztendlich vollkommen, ohne das auch nur ein einziger Sonnenstrahl oder ein Geräusch oder Wind zu ihr hindurch dringen konnte. Für sie mochte es so wirken, als hätte die Dunkelheit gerade die Welt verschluckt. Tatsächlich befand sich in der Steppe eine Kuppel aus eben dieser Dunkelheit, die gerade aus der schmächtigen Gestalt mit den roten Augen gewachsen war.
Lómion sprach nicht zu ihr. Doch er war ihr ganz nah und befand sich direkt hinter ihr, absolut lautlos, ohne auch nur einen leisen Laut oder ein sonstiges Geräusch zu verursachen. Das blutrote Augenpaar beobachtete das Lebewesen sehr aufmerksam. Wenn es versuchen würde, in die Dunkelheit zu laufen, würde sie auf einen Widerstand stoßen, der ihr das Vorankommen erschwerte oder gar unmöglich machte.

Lómion

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Re: Weite Graslandschaft

Beitrag  Touken am So 10 Apr 2016 - 14:12

Wieder bekam ich nicht sofort eine Antwort und wie es aussah ließ sich Lómion sehr viel Zeit mit dem was er hoffentlich sagen wollte. Doch während ich ihn so betrachtete viel mir auf, dass dieser Rauch der an ihm hoch ging sich irgendwie.. sammelte? Was passierte mit ihm? Was passierte im Moment? Verschwindet er jetzt langsam? Nein, es war etwas anderes das hier vorging, auch wenn ich mir nicht wirklich sicher war ob dem so war, wie ich sah. Ich ging einen Schritt auf Lómion zu, wollte das anfassen was an ihm empor stieg, doch unterließ es. Vielleicht war es gefährlich, vielleicht sollte ich mich doch von ihm fern halten?
Plötzlich geschah etwas, das ich nicht beschreiben konnte. Dunkelheit. Sie war überall. Ich war umgeben von etwas, dass ich schon lange nicht mehr in diesem Ausmaß sehen konnte. Ich wollte mich an der Sonne orientieren, doch sie war verschwunden, hatte mich allein gelassen in diesem Geschehen. Was war passiert? Umsehen brachte nichts, denn Links und Rechts war alles so dunkel, wie direkt vor mir. Angst breitete sich in meinen Gliedmaßen aus. Mir wuchsen Krallen an den Füßen, meine Augen veränderten sich zu denen eines Waran und meine Zunge wurde gespalten. Panikreaktion! Meine menschliche Form blieb, doch hatte ich das Gefühl ich müsste mich gleich verteidigen in dieser Dunkelheit. Das sprechen viel mir nicht mehr leicht, denn es war nun schwerer einzelne Worte auszusprechen. "Was ist das? Wo ist das Licht? Es fühlt sich falsch an? Wo bist du?" Sprach ich alles so schnell und unverständlich aus, wie es mir möglich war.
Langsam wurde ich auch noch starr vor dieser Angst die sich in mir ausbreitete. Meine Füße krallten sich in den Boden, als würde es mir helfen standhaft im Boden zu stehen. Ich drehte mich auch nicht um, denn ich hatte viel zu viel Furcht davor, dass sich dort etwas unheimliches befinden könnte. Doch eines wurde mir klar in dieser Dunkelheit, auch wenn ich nicht Zeit hatte viele Gedanken daran zu verschwenden - ich hatte das Gefühl nun zu wissen wie meine Gedanken aussahen.

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Re: Weite Graslandschaft

Beitrag  Lómion am Di 12 Apr 2016 - 13:39

Er spürte sie sofort. Wie sie hinauf kroch und sich im Inneren des Lebewesens ausbreitete. Wie eine giftige Kletterpflanze, die ihre Wurzeln in das leuchtende Grün schlägt, um es anzuzapfen und sein Gift zu injizieren. Angst.
Angst war etwas, wovon er etwas verstand. Noch als er ein Mensch gewesen war, hatte man Angst vor ihm gehabt oder zumindest eine gewisse Abneigung gegen ihn gehegt, die beinahe schon natürlich gewesen war. Die Kinder hatten nicht mit ihm spielen wollen, die Erwachsenen hatten sie nicht in seine Nähe lassen wollen, die Weisen hatten ihm nichts gutes prophezeit.
Und dennoch war er nun der einzige, der noch existierte, wenn man es auch nicht leben nennen konnte. Er alleine war noch hier.
Eine lange Zeit hatte es gegeben, in der er zwanghaft versucht hatte, etwas dagegen zu unternehmen, dass jeder Angst vor ihm hatte und ihn nicht leiden konnte. Er hatte bloß ein Teil der Gemeinschaft sein und sich nützlich machen wollen... Doch sie hatten ihn abgelehnt, ja, sie hatten ihn sogar an den Pranger gestellt und für alles beschuldigt, das im Land vor fiel... Und um ehrlich zu sein, hatte er in der Tat eine kleine Rolle gespielt. Doch er hatte nichts mutwillig zerstört oder jemandem auch nur ein Haar gekrümmt...
Alles, was danach geschehen war, war geschehen, weil sie ihn für etwas verurteilt hatten, wofür er nichts gekonnt hatte.
Das war der Grund, warum er sie nun gerne sah. Die Angst...
Das es nun ebenso bei Mergo der Fall war, hatte nichts damit zu tun, was sie war oder wer sie war... Man konnte sagen, dass das Zusehen dabei, wie jemand Angst bekam, eine der wenigen Dinge war, das Lómion geblieben waren. Angst und das Spielen mit den Sterblichen. Das Töten...
Es war, als erwachte da etwas in ihm aus seinem langen Schlaf. Ein dunkler Keim der Freude platzte in seinem Inneren auf und wuchs. Er hatte es vor einigen unbedeutend vielen Tagen bereits gespürt, als er die Wächter in seinen Klauen und mit seinen Zähnen zerfleischt hatte, doch nun nahm es Gestalt an. Diese Freude, Lebewesen dabei zuzusehen, wie sie Angst hatten und sich wehrten...
Das Lebewesen, welches von der Dunkelheit umgeben war, hatte seine äußere Gestalt verändert und wirkte nun mehr als zuvor wie eine Echse. Lómion konnte es mit seinen Augen deutlich vor sich sehen.
*Wir sind hier*, wisperte die Stimme leise, ohne den Aufenthaltsort ihres Besitzers zu verraten, da die Gedanken ja direkt in Mergos Kopf waren. Doch sie fügten noch etwas hinzu:
*Hinter dir*

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Re: Weite Graslandschaft

Beitrag  Touken am Di 12 Apr 2016 - 21:02

Lómion erschrack mich, als ich plötzlich das Geräusch seiner Stimme in meinem Kopf hörte. Ein Gedanke kam mir, dem ich glücklicherweise nicht folgte. Ich hatte das Verlangen nach hinten zu krallen, nachdem Lómion anfing mit mir zu sprechen, doch ich unterließ es. Er stand hinter mir und wollte mir wie es aussieht nichts böses, zumindest hoffte ich das. Ich konnte es nicht wissen. Ich traute mich nicht mich zu rühren. Meine Hand blieb starr, weswegen ich auf sie hinab schaute und mich fragte, was ich nun machen sollte. Ein Gefühl des Verloren seins breitete sich nun in mir aus und ließ die Angst nur weiter entfachen. Ja, es war ungewohnt mit dieser Kraft an Magie überrumpelt zu werden, doch ich hatte Lómion gefragt. Was hatte ich eigentlich erwartet?
Ich presste meine Krallen gegen meine Hand und stach mir damit leicht in die Haut. Ja, dieses Gefühl war positiv. Es sollte mich von der Angst ablenken, die mich umgab. Die Leere und die Stille machten es nicht besser und das Gefühl, dass da Wesen das dies verursachte direkt hinter mir stand, war auch kein sonderlich angenehmes Gefühl. Wahrscheinlich war dies nicht alles was er konnte. Wahrscheinlich konnte er noch viel mehr. "Das.. bist also du?" Fragte ich, um eventuell die Antwort auf das zu kriegen, was ich fragte. Er sagte, er sei die Dunkelheit. Doch war dies alles Magie oder war es vielleicht wirklich sein Körper, in gewisser Weise. Das was ich beobachten konnte schloss eher auf Möglichkeit zwei. "Aber..aber wie?"

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Re: Weite Graslandschaft

Beitrag  Lómion am Do 14 Apr 2016 - 18:56

Und wieder verfolgte er, wie die Angst Mergos Aura umschmiegte und sich in ihr schlängelte und wand, während diese nun wusste, wo er sich befand.
Und dennoch nichts tat. Sie geriet nicht in Panik oder wurde aggressiv. Etwas, das Lómion in der Vergangenheit schon des öfteren miterlebt hatte. Nun, wer konnte es demjenigen verdenken?...
Mergos Worte lösten ihn langsam aus diesem Zustand, den man eventuell als melancholisch bezeichnen konnte, auch wenn dieses Wort doch nicht so recht traf. Seine Gedanken wandten sich von der Vergangenheit ab... Und er Angst, die er spürte und mit seinem, ja, man konnte es wohl als drittes Auge bezeichnen, sehen konnte.
Die Sphäre aus Dunkelheit zog sich nun langsam wieder zurück. Dünne Sonnenstrahlen drangen durch die sich auflösende dunkle Mauer, der wie Nebel oder Rauch in der Luft waberte, sich, wenn man ihn so mit bloßem Auge betrachtete, teilweise scheinbar in Luft auflöste, teilweise sich wieder in Lómion zurück zog. Oder eher in den dunklen Stoff des zerschlissenen Umhangs.
Der Blick aus den blutroten Augen war gen Boden gerichtet.
*Du solltest dich langsam auf den Weg in die Stadt machen. Es ist noch ein weiter Weg bis dort hin...*
Langsam wandte er sich ab und setzte sich ebenso langsam in Bewegung. Er trat an Mergo vorbei, um seinen Weg fortzusetzen. Nun, wenn man es denn Weg nennen konnte, denn ein Ziel hatte er nach wie vor nicht.

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Re: Weite Graslandschaft

Beitrag  Touken am Do 14 Apr 2016 - 20:30

Keine Antwort. Kein einziger Ton über das was ich ihn fragte. Hatte ich ihn vielleicht etwas falsches gefragt? Nein das konnte nicht sein. Nein ich konnte nichts falsches geäußert haben. Er hat es selbst gesagt. Meine Gedanken sprangen umher, verstört durch die Situation und die blendenden Strahlen der Sonne, die langsam durchdrangen. Erst jetzt fiel mir auf, dass die Mauer, diese Angst auslösende Dunkelheit wieder verschwand. Es war ein gutes Gefühl die Sonne auf der Haut zu spüren, doch waren meine Augen für kurze Zeit nicht daran gewöhnt. Ich war geblendet. Die Erleichterung in mir führte zur Erschöpfung, die mich auf die Knie fallen ließ. Ich sah zu Boden, meine Hände krallten sich in den Boden, mein Körper war angespannt und alles was ich in dem Moment dachte, waren die Worte die mir in den Kopf geflüstert worden sind.
Ich soll..weitergehen...langer weg...was? Ich war noch immer leicht verwirrt von der ganzen Situation. Noch nie hatte jemand seine Magie gegen mich gerichtet und mir gezeigt wozu er in der Lage war. Mein erstes mal, wirklich mit Magie konfrontiert.. glaube ich. Ich schaute auf und sah Lómion der an mir vorbei ging. Mein Mund öffnete sich, doch es kamen keine Worte heraus. Was sollte ich nun sagen? Sollte ich ihn einfach laufen lassen? Sollte ich mich schnell sammeln und einfach von ihm weg gehen? Ich hatte noch immer ein wenig Angst in diesem Moment, doch stand ich auf und klopfte mir den Dreck von den Klamotten, was mit Klauen gar nicht so einfach war. Ich drehte mich in die Richtung in die ich gehen musste und schaute wieder zu Lómion. "Du willst.. wirklich einfach jetzt weiter gehen?" Rief ich ihm hinterher und sah ihn mit leicht verwirrten Blick an.
Wieso sagte ich das? Er wollte wie es aussieht weiter. Wie es aussah wollte er mich wohl los werden um weiter diese Welt zu bewandern. Aber noch war er hier und wenn er nun einfach weiter gehen würde, dann würde es wohl so sein. Dann würde mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als einfach weiter zu gehen und mich zu fragen, ob dies nun ein positives oder ein negatives Treffen war. Ich denke, ich würde es als positives Treffen einstufen.. selbst nach dieser Angst. Mein Blick nahm eine sehr leichte traurige Note an, denn ich war überfordert.. sehr überfordert.

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Re: Weite Graslandschaft

Beitrag  Lómion am Fr 15 Apr 2016 - 20:15

Er ließ sich von Mergos scheinbar überraschter Reaktion ob seiner 'Worte' nicht tangieren und ging langsam weiter. Dadurch, dass er so langsam war, entfernte er sich nicht allzu schnell von ihr, doch wenn es um das Sprechen in ihrem Kopf ging, spielte die Distanz zwischen ihnen keine ganz so große Rolle, wie es das mit einer gewöhnlichen Stimme, die sich über die Luft und als Schall fort bewegte, normalerweise der Fall war.
Lómion blieb nicht stehen und er warf auch keinen Blick zurück. Er ließ sich jedoch wieder ein wenig Zeit mit einer Erwiderung, so wie Mergo es schon von ihm kennen musste. Einige Sekunden vergingen, ehe die dunkle Stimme leise für sie zu hören war.
*Was sollen wir sonst tun? Es geht allmählich auf den Abend zu und du hast noch einen langen Weg vor dir. Wir müssen dich nicht länger aufhalten...*

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Re: Weite Graslandschaft

Beitrag  Touken am So 17 Apr 2016 - 0:05

Obwohl ich ihm zugerufen hatte ging er einfach weiter? Nicht mal mit einer Antwort? War ich ihm etwa egal? So egal, dass ich nicht einmal jetzt eine Antwort würdig war? Hatte ich ihn vielleicht doch sehr verärgert? Oder hatte er einfach genug von diesem Gespräch, weswegen er seinen Weg nun fortsetzen wollte? Warte.. was für einen Weg den bitte? Er hatte gesagt das er kein Ziel hat. Ich konnte mir diesen Kerl einfach nicht erklären, egal wie sehr ich über ihn nachdachte, war ich momentan nicht in der Lage die Situation wirklich zu verstehen. Vielleicht auch, weil sonst niemand einfach von mir gegangen war. Vielleicht sollte ich auch eher froh sein, dass er mir die Aufmerksamkeit entzog und weg ging.
Ich überlegte einen Schritt nach vorne in seine Richtung zu laufen, doch unterließ es, als seine Stimme meine verwirrten Gedanken füllten. "A..Aber...Aber ihr..Äh ich meine Du hältst mich doch gar nicht auf." Wieder drehte ich mich kurz zu meinem Weg der vor mir lag um und blickte danach schnell wieder zu Lómion, aus der Angst heraus das wenn ich meine Augen nur für kurze Zeit von ihm nahm, er mich einfach verließ. "Du..du könntest mich doch begleiten?" Fragte ich ein wenig unsicher, denn ich wusste ja nicht einmal ob ich ihn wirklich noch weiter in meiner Nähe haben wollte. Zumindest ob es nicht vielleicht etwas gefährlich mit ihm war.
Einerseits erfreute ich mich an seiner Anwesenheit. Er war zwar niemand, mit dem man längere Zeit etwas machen konnte, doch meine Faszination über seine Magie war groß genug, dass ich ihn nicht einfach so von mir weg haben wollte. Andererseits blieb da noch immer seine Art. Seine Art die mir Angst machte. Und wie er mir Angst machte. "B..B..Bist du dir sicher.. das sich unsere Wege nun trennen sollten?" Es war unverständlich, da ich viel von diesem Satz in mich hinein murmelte, doch musste es noch immer laut genug gewesen sein, dass Lómion es verstehen konnte.. Zumindest solang er sich überhaupt für das was ich sagte noch interessierte.

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Re: Weite Graslandschaft

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