Die Geschichte Aedas

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Die Geschichte Aedas

Beitrag  Admin am So 3 Mai 2015 - 16:04

Es war einmal...


Auch wenn man sich sicher sein kann, dass es bereits zuvor Völker und Stämme und nicht nur wildes Leben in Aeda gegeben hat, beginnt die offizielle Geschichte des Kontinents mit den Sintern.

Historiker vermuten, dass sich, nachdem es zuvor lediglich kleine Stämme gegeben haben musste, überwiegend Menschen und einige Ayakashi-Arten zusammen getan haben, um gegen die wachsende Anzahl an Bakemono anzukommen. Gemeinsam bildeten sie ein sehr intelligentes und aufgewecktes Volk, das seine gegenseitigen Schwächen ergänzte. Sie lebten in der meisten Zeit friedlich miteinander und bauten große Gebäude aus Stein, von denen noch heute Ruinen überall auf dem Kontinent zu finden sind.
Die Sinter
Es ist überliefert, dass die Sinter als Volk von Osten her gekommen sind, wo bereits damals Wüste und ein weitläufiges Vulkangebiet gelegen haben. Die ersten überlieferten Schriften der Sinter stellen den Beginn der heutigen Zeitrechnung dar. Das Jahr Null beginnt in dem Jahr, wo die Sinter den wilden Kontinent Aeda im Osten betreten und ihm diesen Namen gegeben haben.

In den folgenden Jahrhunderten zogen die Sinter weiter gen Westen in Richtung des Amila-Walds, der ihnen vollkommen neue Möglichkeiten eröffnete. In dem fruchtbaren Land breiteten sie sich rascher aus als in den kargen Regionen im Osten, hatten jedoch auch mit vielen neuen Gefahren zu kämpfen, zusätzlich zu den tagtäglichen Angriffen der Bakemono. Dies geschah schätzungsweise in den Jahren von 0 bis 500. Die täglichen Kämpfe mit den Bakemono erschwerte den Sintern das Vorankommen und Entdecken neuer Länder erheblich, obwohl sich ihre Zahl gleichzeitig mehrte.


Die Yurai
Während die Sinter weiter gen Westen vorstießen, wurde eine große Vielfalt an Ayakashi, die sich im Amila-Wald, an der Küste und im Westen heimisch fühlten, aufmerksam auf die Neuankömmlinge. Natürlich wollten diese ihre Heimat nicht an die Sinter aufgeben, geschweige denn mit ihnen teilen. Die Ayakashi, die damals in der Wildnis lebten, bestanden jedoch aus vielen verschiedenen Stämmen, die größtenteils unabhängig voneinander lebten. Elfenwesen blieben bei ihresgleichen, Werwölfe bewegten sich als Rudel in ihrem Revier. Einige andere dunkle Rassen zogen es gänzlich vor, abgeschottet und im Schatten zu leben.
Diese Ordnung hatte bereits Jahrhunderte, bevor die Sinter Aeda betraten, geherrscht.

Jedoch war den meisten der Ayakashi-Stämme klar, dass sie zusammen arbeiten mussten, um etwas gegen die Sinter ausrichten zu könne. Und so organisierten sich auch diese vielen kleineren Ayakashi-Stämme und bildeten ein Volk. Sie nannten sich fortan Yurai.


A never ending fight
Das erste Zusammentreffen der beiden Kulturen war vermutlich um 550 am östlichen Rande des Amila-Walds. Es war der Beginn einer langen Feindschaft und ständiger Kriege zwischen den beiden Kontrahenten. Die Sinter erbauten ein großes Gefängnis für Mitglieder des Yurai-Stamms, dessen Ruinen heute noch bekannt als „Sinters’ Hole“ sind. Dort wurden sie eingesperrt, die meisten sahen nie wieder das Tageslicht und gingen elendig zugrunde.
Aber auch die Yurai waren grausam: Sie versklavten gefangen genommene Sinter oder brachten sie auf brutalste Weise nach langer Folter um.

Vor allem die Gegend südlich der Küste, an der sich heute Capital City befindet, war ein besonders begehrter Platz beider Völker, da der Boden dort fruchtbar war, Nähe zum Wald bestand und man gleichzeitig das Meer als Transportweg nutzen konnte. Im Laufe der Jahre hatten die Yurai dort ihre zweite Hauptstadt errichtet, die jedoch am Ende der langen Kriegszeit fast vollständig von den Sintern zerstört wurde.



Diese blutigen Kriege, die auf beiden Seiten große Opfer forderten, dauerten bis um das Jahr 1000 an. Unklar ist, was dann geschah: Alte Schriften der Sinter sprechen von einer „großen Naturkatastrophe“, Überlieferungen auf Seiten der Yurai weisen auf einen spirituellen Bruch hin.
Fakt ist, dass noch heute zwei gewaltige Einschlaglöcher in Aeda zu erkennen sind. Der eine befindet sich an Land weit im Westen des Landes, dort, wo sich vermutlich die Hauptstadt der Yurai befunden hat. Der andere Krater liegt vor der östlichen Küste Aedas auf dem Meeresgrund. Ein gewaltiger Riss, der von dieser Einschlagstelle ausgeht, zerstörte den Hauptsitz der Sinter.
Somit waren die Haupstädte der beiden größten Hochkulturen zerstört. Und damit auch die lange Zeit der Kriege. Die beiden Völker zogen sich zurück.

Während sich die Gruppe der Yurai wieder zersplitterte und allmählich die neue Ordnung zurückkehrte, waren fast alle Mitglieder der Sinter durch die gewaltige Naturkatastrophe vollständig ausgelöscht worden. Die, die überlebten, flohen in den Norden, wo sie auf Nomaden stießen, die die Region Aeda ebenfalls für sich entdeckt hatten und in ihr ein neues Zuhause suchten. Die letzten Überlebenden der Sinter schlossen sich den Nomaden an. Sie errichteten gemeinsam die als Oretown bekannte Stadt und schließlich auch das landwirtschaftliche Okahan.
Diese Nomaden und die letzten Überlebenden der Sinter bilden die menschlichen Vorfahren der heutigen Zivilisation wie wir sie kennen.




Vor ungefähr zweihundert Jahren schließlich wagten die Nomaden und Sinter einen neuen Vorstoß in den Westen, diesmal jedoch nicht, um Krieg gegen die Ayakashi zu führen. Die Bedrohung durch die Bakemono war während all der Jahre nicht geschwunden und das Leben im Osten des Landes war hart. Einige der Nachfahren der Nomaden und Sinter wollten einen neuen Start in der Nähe des Amila-Waldes wagen, auch wenn die Bakemono-Arten dort bei weitem zahlreicher waren.

Um diese Zeit hatten einige Ayakashi-Gruppen begonnen, an der Küste eine neue Heimat auf den Ruinen der alten Hauptstadt zu errichten. Die emigrierte Gruppe aus Oretown stieß zu ihnen und es kam schließlich zu einer friedlichen Vereinigung zwischen ihnen. Man schloss sich zusammen und arbeitete gemeinsam an der Erbauung einer Stadt.
Diese Stadt wurde „Miyako“ genannt. Heute ist sie bekannt als Capital City.



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