Exile - Schatten über Elysias

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Exile - Schatten über Elysias

Beitrag  Admin am Mi 22 Okt 2014 - 11:56



http://www.exile-rpg.info


Hinter jedem Moment stürzen wir in ein neues Wagnis.

„Warscenikov, Fergusson - beide sind Waschlappen, wenn ihr mich fragt.“ [spuckt auf den Boden] „Verstecken sich in ihren schicken Villen und zittern vor Angst, während wir einfachen Bürger den ganzen Schlamassel ausbaden müssen. Wer kämpft gegen die Rebellen, wer hat ihre Anschläge zu erdulden? Wir, ganz sicher nicht die feinen Herren! Solange diese die Gefahr nicht am eigenen Leibe spüren, wird sich nie etwas ändern.“


    Franciscus Hotomanus, 45, Kutscher


[Blickt sich nervös um, ehe er hinter vorgehaltener Hand flüstert] „Sehr wahrscheinlich gehört die Fürstin zu den Rebellen, zumindest behauptet das mein Nachbar. Der weiß es von der Cousine der Tante seiner Frau. Und die muss es wissen, denn der Sohn der Schwester der besten Freundin ihrer Friseurin kennt jemanden, der in der Fürstenresidenz arbeitet! Aber behaltet das bitte für Euch, ich möchte keinen Ärger mit den Schergen des Fürsten.“

    Stefano Parlatroppo, 34, Tuchhändler



Die Schatten werden tiefer ...

„Sie sitzen dort draußen, beschmutzen mit ihrer Respektlosigkeit den Stolz und die Ehre all jener Männer, die bereits so viel für die Menschen in Elysias geopfert haben, die im Kampf um ein sicheres und unbeschwertes Leben für Frauen und Kinder bereits gefallen oder schwer verwundet worden sind. Sie spucken auf jene, die in ihren Augen Mörder und Leidbringer sind, nur, um in Wahrheit selbst Leid über diejenigen zu bringen, die wie du, mo cridhe, eigentlich nur ein strahlendes Licht im Dunkel des drohenden Krieges sind.“

    Jayce Fergusson, 29, Kommandant der Stadtwache


„Das ist nur eine von vielen Erinnerungen, die isch daran ’abe, meinen Arsch für die Rebellen riskiert zu ’aben. Vor zehn Jahren, als isch eins der Mischlingsmädchen davor bewahrt ’abe, von einer Bande Männer vergewaltigt zu werden. Erinnerst du disch? Isch ’abe keine Klauen, keine magischen Fähigkeiten, keine verfluchten Fangzähne. Und trotzdem stehe isch ’ier, schmuggle Mischlinge oder andere Wesen aus der Stadt ’eraus, setze mein Leben in dieser Residenz aufs Spiel – und alles, was isch von dir zu ’ören bekomme ist, dass isch deine verdammte Vertrauen nischt ’abe verdient?“

    Etienne Bellecourt, 28, Rebellin



Die Wahrheit wiegt manches Mal schwerer als ein Schweigen.

„Ich muss eingestehen, Ihr hattet Recht. Das Fürstenhaus wird diesen Kampf nicht gewinnen können. Zumindest nicht, wenn es den Krieg weiterhin so führt, wie es aktuell der Fall ist. Seien wir doch mal ehrlich: Im Moment gibt es keinen Unterschied zwischen Rebellen und Fürstenhaus. Jede dieser zwei Parteien will die andere vernichten, koste es, was es wolle. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob Unschuldige dabei zu Schaden kommen. Das Ziel heiligt die Mittel. Seht es ein, auch wenn Ihr glaubt, für etwas Besseres zu kämpfen, so seid Ihr doch nicht anders als jeder fürstentreue Soldat, den Ihr tötet. Jeder tötet für das, was er für das Richtige hält. Aber das hat bald ein Ende.“

    Abbas al Tal Afar, 42, Foltermeister des Fürsten




Als das Zeitalter der Erde zu Ende ging, war durch die Machtgier der Menschen längst kein Platz mehr für all die mystischen Wesen und Wunder geblieben, die die Erde Jahrtausende lang bevölkert hatten. Die Wesen fristeten schon bald nur noch ein Schattendasein; existierten höchstens noch in Legenden und Erzählungen aus fernen Zeiten. Gegen Ende jenes ersten Zeitalters schufen die verbliebenen, mächtigsten Magier der Erde gemeinsam ein Portal, einen Durchgang zu einer neuen, völlig unberührten Welt, die sie Exile nannten - ein Zufluchtsort für jene, die bereit waren, alles, was ihnen lieb und teuer war, für immer zurückzulassen.

Viele standen vor dieser schwerwiegenden Entscheidung - unter ihnen auch Menschen - und nur die Wenigsten schafften den Übergang. Jene aber, die schließlich Exile zu bevölkern begannen, mit nichts als ihren bloßen Händen und dem fragwürdigen Wissen aus einer gescheiterten Welt, erschufen schon bald die erste kleine Siedlung, welche sie Elysias nannten, „die Gefilde der Seligen“. Doch das friedliche Zusammenleben aller Völker währte nur kurz. Schon bald erhob sich ein Fürst aus den Reihen der Menschen zum Herrscher über alle - im Begriff, dieselben Fehler wie einst erneut zu begehen ...



Exile ist ein forenbasiertes, freies Fantasy-Textrollenspiel, dessen Welt durch die Fantasie der Spieler gestaltet wird. Es richtet sich vor allem an Hobbyautoren und auch Rollenspielanhänger, die mindestens 16 Jahre alt sind und Freude am rollenspielbasierten Schreiben haben, und bietet viele kreative Möglichkeiten, auch für Neueinsteiger des Genres. Unser Schwerpunkt liegt dabei ganz bewusst auf der Lust am Schreiben innerhalb größtmöglicher kreativer Freiheit.

Schatten über Elysias ist das erste Kapitel dieses umfangreichen Projekts.



Sei bereit.


Board-URL: http://www.exile-rpg.info
Board-Gründung: 01. Mai 2013
Altersbeschränkung: 16 Jahre, FSK-18-Bereich vorhanden
Stil: Ortstrennung, Romanform, mind. 200 Wörter
Rassen: 8


Es ist Zeit für neue Erinnerungen.


„Mami hat gesagt, die Rebellen hätten im Gegensatz zu Papi noch Eier. Danach ist Papi schrecklich wütend geworden ... aber ich muss Mami Recht geben. Ich weiß nicht, wann wir das letzte Mal Spiegeleier hatten. Oder Rührei. Oder ein Omelett.“ [hungriger Blick gleitet in die Ferne]


    Leon, 8

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