Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Yukiji am So 21 Okt 2018 - 21:50

Schweigend blieb ich stehen, meine Hand hatte ich ein wenig ausgestreckt, so als hätte ich versucht etwas zu greifen, es jedoch nicht erwischt hatte. So blieb ich eine weile stehen und blickte ihm hinter her. Beziehungsweise das einzige was ich sehen Konnte, waren seine breite Flügel. ”ah..” gab ich leise von mir. Er war also Veganer? So... Mhm, wir hatten natürlich keine Veganer Produkte hier zuhause, also beschloss ich welche zu kaufen. Ich schlüpfte in meine Schuhe, schnappte mir dass Skateboard und sprang aus dem Haus. Solange er schlief kaufte ihm ihm etwas zu essen.. So flitze ich los. Verdammt ich bin wieder weich geworden.

Als ich nach etwa 30 minuten zurück kam, die Plastiktüte neben mir schaukeln ließ, die gefüllt mit Obst war, Reis, Irgendwelchen Veganen Produkten, die zu dem noch Teurer waren als normale produkte. Warum war er dann Veganer? Wie konnte er sich diese Dinge alle leisten? Es sein denn... Er kaufte nicht diese Produkten, sondern ernährte sich nur von Obst und Gemüse, Kartoffel- Ich klatschte mir an die Stirn. Natürlich hatten wir nicht Tierische Produkte zuhause.. Wie.... Nervig. Etwas. gereizt packte ich den Hausschlüssel aus, als ich gerade zu bemerkte wie das Auto meiner großeltern vor der Tür standen. Mein Herz schlug auf, ich fuhr schneller mit dem Board zum Haus, ließ es liegen, nahm den griff der Tüte in den Mund, und kletterte seitlich am der Hauswand hoch, ehe ich in meinem Zimmer gelangt war, So wollte ich gerade durchs fenster steigen, hörte ich schon das knarren der Türklinke, ehe diese sich öffnete. Vor schreck blieb ich mit meinem Fuß an der äußeren Fensterbank hängen, und viel auf den schlafenden Sunday. Die Tüte fiel ebenfalls zu Boden, die Sachen vielen zu Boden.
Mein Großvater nahm sich eines der Dinge und sah mich grimmig an. “Willst du mir mal bitte verraten was das werden soll? Weißt du wie Teuer diese Produkte sind? Und zum anderen, was macht das Gefieder noch hier?! Hab ich dir nicht sagt das er am Morgen aus dem Haus sein soll? Zum Teufel Yukiji was soll das werden? Und demnach sieht es hier aus wie im Saustall, dein Freund hat hier alles Kaputt gemacht.”
Ich richtete mich vorsichtig auf, saß zum teil noch auf sunday, und blickte schweigend meinem Opa ins Gesicht, eher er schon anfing die Sachen nach mir zu werfen. “Ich sag dir mal was, wenn das so weiter geht, fliegst du hier schneller raus als gedacht! Und deine Uni? Die darfst du dir ebenfalls selbst bezahlen!” Mit diesen Worten knallte er nur die Tür zu und verschwand.
Ich blickte leicht genervt zur Seite und schwieg weiterhin.

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Sunday am Mo 22 Okt 2018 - 18:22

Die weiche Matratze hatte immerhin keine Sorgen und Ärger, den sie auf Sunday loslassen wollte. Nein, sie war still, ruhig, weich... und trieb ihn fast direkt in einen seichten Schlaf, der von den Schmerzmitteln nur unterstützt wurde. Die Zeit verstrich wie im Flug (schneller), ehe er auch schon unsanft aus dem Schlaf gerissen wurde. Nicht von Umbra, der Aufmerksamkeit wollte und an Sundays Federn oder Strähnen zupfte, tatsächlich wusste der 25-Jährige nicht einmal wirklich, wo der Adler inzwischen war, sondern von einem Gewicht, das geradezu auf ihn krachte und ihm ein genervtes Knurren entlockte ― ein Knurren, das gleich schon unterbrochen wurde. Demotiviert drehte er den Kopf ein wenig zur Seite, blinzelte mehrmals ins Nichts, ehe sein Blick dann doch in Richtung Tür glitt und er den Mann, der dort stand, unbeeindruckt anstarrte. Die Worte, die er von sich gab, waren keinesfalls nett, ebenso die Tatsache, dass er nicht lange zögerte, die Dinge, die auf den Boden gefallen waren, aufzuheben, um sie auf Yukiji, die ihn aus dem Schlaf gerissen hatte, zu werfen ― und Sunday so dazu motivieren, obwohl er gerade erst aufgewacht und dementsprechend schlecht gelaunt war, den Flügel leicht anzuheben, um das Mädchen von ihrem Großvater (war's doch? Sunday hatte keine Ahnung) abzuschirmen, bis dieser nichts mehr zu werfen hatte. Kaum war das der Fall, ließ er den Flügel eher unsanft wieder sinken, schnaubte und lauschte auch den nächsten Worten, ehe das laute Geräusch der zugeworfenen Tür ihn zusammenzucken ließ.
"Kann hier niemand die scheiß Türen leise schließen?" grollte er, drückte nun den Kopf wieder in das Kissen und murrte weiter unverständliche Worte, wobei er die Flügel nun bewegte, auch als Zeichen, dass Yukiji sich verdammt nochmal bewegen sollte.
Schwerfällig stemmte er sich schließlich ein wenig nach oben, hob so den Bauch von der Matratze und streckte die Arme durch, um sich dann auf die Bettkante zu setzen. "Die sind aber nich' nett zu deinem Freund." Er sah sie nicht an, suchte stattdessen den Boden ab und betrachtete einen Teil ihres Einkaufs ― irgendwelche veganen Produkte. Für ihn? Er konnte sich das Zeug nicht leisten. Denn, wie ihr Opa gesagt hatte; die Sachen waren teuer. Lieber gab Sunday sein Geld für Alkohol aus. Wenige Sekunden vergingen, er fuhr sich mit den blassen Händen durch die Haare und richtete den müden Blick schließlich doch auf Yukiji. "Und du willst echt, dass ich hier noch ein paar Tage bleibe? Ich glaub' nich, dass das wirklich clever is'." Er ließ es nicht freundlich klingen, eher wie ein 'ich habs dir doch gesagt', das jedoch nicht so fies klang, wie er konnte. Vielleicht weil er wusste, wie es war, von der eigenen Familie gehasst zu werden. Auch wenn das hier sicher kein Hass war. Ihr Großvater hatte sicher nur Sorgen.

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Yukiji am Mo 22 Okt 2018 - 19:21

Ich hatte meine Augen zusammengekniffen, hob meine Hände schützend vor meinem Gesicht, als mein Großvater die sachen nach mir warf, doch bemerkte das er mich nicht traf, ich öffnete einen spalt die Augen ehe ich erblicken konnte wie Suandy seinen Flügel wie eine Art schutzschild vor mir aufgerichtete hatte. Etwas verwirrt schenkte ich ihn einen kleinen Blick, ehe ich mich wieder auf das Geschrei konzentrierte. Doch ich hörte ihm ehrlich gesagt gar nicht wirklich zu, da ich bereits wieder in Gedanken war. Sunday schien wohl wirklich nur alleine zu sein, weshalb er sich so aufführte, doch er war, wie es scheint, ein sehr netter junger Mann. Nicht zu vergessen.. War er sehr hübsch.. Als mein Großvater rausgestürmt war, schwieg ich. Hatte jedoch vergessen wie ich weiter auf Sunday saß, doch dieser ließ es mich schnell bemerken. Ich schreckte leicht auf und ging vorsichtig von ihm hinunter. “Ah.. tsch..tschuldige.“ Ich hatte mich ebenfalls in richtung Bettkante begeben, hatte Sunday ein wenig den Rücken zugeneigt, und spielte unruhig mit meinen Fingern. Ich setzte meinen Blick auf den Boden. Doch lächelte etwas. “In letzer Zeit sind sie etwas gereizt.. Ich bin älter geworden, und bringe ab und zu auch ein paar klassenkameraden zu mir. Scheint als sehen sie in mir noch das kleine Kind, dass damals von den Eltern ohne Grund verlassen wurde..“ Meine Stimme wurde am Ende immer leiser, ehe ich aufsprang und die Dinge, die auf dem Boden verteilt waren, in die Tüte packte und diese Neben Sunday aufs Bett legen. “Selbst wenn sie sagen dass sie mich rauswerfen würden, könnten sie es eh nicht tun. Und wenn wäre dies auch nicht schlimm, da ich in 3 Monaten auf die Uni gehe und dort wohnen werde“gab ich lächelnd von mir und sah Sunday an. “Es ist meine Sache ob du bleibst oder nicht, ob ich dafür ärger bekomme oder nicht. Schließlich kennt er nicht den Grund warum du hier bist, und es würde mich freuen wenn du dennoch bleibst..“


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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Sunday am Fr 26 Okt 2018 - 19:38

Er würde hier sicherlich mit einem ruinierten Gehör wieder herauskommen; bei dem ganzen Geschrei war das kein Wunder. Er hatte vermutlich einfach Glück, dass er so oder so nicht mit einem guten Gehör gesegnet war, sondern mit einem durchschnittlichen. Doch selbst das litt unter der Lautstärke des Gesprächs ― und dem lauten Zuknallen der Tür, das hier wohl Gang und Gebe war. Wie sehr ihm das missfiel, ließ er immerhin durch weniger lautes Grummeln und dementsprechend gereizte Worte deutlich werden. Immerhin reagierte Yukiji bald schon auf das Zucken seiner Flügel, entfernte ihr Gewicht von ihm und entschuldigte sich, woraufhin er nur schnaubte. Die Fragen, die er indirekt stellte, schienen ihr nicht unbedingt zu gefallen; war ihm aber egal. Auch wenn ihn die Antwort vielleicht etwas weniger interessierte, als sie annahm ― sie saß immerhin mit dem Rücken zu ihm, sodass sie wohl nicht merkte, wie er den Oberkörper zu den Fenstern drehte und sich ein wenig dorthin lehnte, als wolle er die Lage abschätzen. Nicht die Chance, wie es um ihn stehen würde, würde er sich hinausstürzten, sondern tatsächlich die Bequemlichkeit der Fensterbank. "Mhm, aha." murmelte er währenddessen ein wenig apathisch, tastete in seiner Hosentasche nach Kippen, bemerkte jedoch schnell wieder, dass es ja nicht seine Hose, sondern die geliehene war, in deren Hosentasche gähnende Leere herrschte. Sie waren sich gar nicht so unähnlich ― nicht die Hosentasche und Sunday, sondern Yukiji und er. Er war ebenfalls von seinen Eltern verlassen worden. Mehr oder minder. Vor die Tür gesetzt worden. Was jetzt aber definitiv nichts war, was er ansprechen würde; das ging das Mädchen einen feuchten Dreck an. Ihre plötzliche Bewegung brachte ihn dazu, den Blick kurz zu ihr zu wenden, ehe sie wieder weiterredete und er sich ebenso aufrichtete, um seine Kippen und das Feuerzeug zu suchen. "Na dann, is' ja Luxus." Sie würde also nicht obdachlos enden. Selbst wenn; verteidigen konnte sie sich scheinbar. Seine Schritte trugen ihn zu dem Schreibtisch, dann in Richtung Badezimmer. "Wenn du das auf dich nimmst, dann bleib ich. Aber nur, wenn du nich' nochmal irgendwie auf mir landest, ich bin kein verdammtes Sofakissen." Er warf ihr einen geladenen Blick zu, schüttelte die Flügel ein wenig aus (und verteilte dabei ein paar weiße Daunen und Federn in ihrem Zimmer. Dass er sie letzte Nacht sogar mit den Schwingen zugedeckt hatte, das wusste er ja nicht.) und stiefelte dann ins Badezimmer, wo er beide Objekte abgelegt hatte. Beides trug er zurück´zu den Fenstern, ehe er sich eine Kippe aus der Packung fischte. Ob er hier drinnen rauchen durfte? Wahrscheinlich nicht. Ob es ihn interessierte? Noch unwahrscheinlicher.

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Yukiji am Di 30 Okt 2018 - 17:33

Ein kleines Kopfschütteln, dann anschließen schlug ich mir ein paar mal mit den Handflächen an die Wangen. Ich wollte kein Trübsal hier blaßen. Ich wollte nicht die Stimmung vermießen. Sie war so oder so schön mieß genug.
Ja Sunday hatte gar nicht mal so unrecht. Es war Luxus. Ich bekam hier alles was ich wollte, lebte dabei noch in einem großen Zimmer mit eigenem Bad, hatte die Uni do gut wie in den Taschen, sollte immerhin kein kleiner Fehler passieren. Ich war ehrlich. Ich hatte ein sehr gutes leben. Und nicht zu vergleich mit das von... Nun ich kannte seinen Lebenstyl nicht. Aber so wie ich es kennenlernen durfte, selbst dieser kleiner Funke der großen Flamme, war es ein reines Kaos.
Ich lächelte auf. Es freute mich sehr das Sunday blieb. Ja wirklich. Ich hatte keine Hintergedanken oder sowas, schließlich war ich nicht so eine Art Mädchen... Mein Gesicht errötete leicht. Nein, nein, nein! Ich schweife mit meinen Gedanken ab. Sunday sollte in Sicherheit bleiben. Und ich konnte meinen großeltern die ganze sache noch erklären. Sie würden sicher verständnis haben. Vorallem Oma, denn sie ist doch eh immer so positiv eingestellt. Es würde sie sowieso noch mehr freuen wenn die wüsste, dass ich sein leben gerettet hatte, und er nur hier ist, weil es ihm nicht gut geht, und.. nein Halt. Das mit dem Leben retten, dass lass ich lieber bei seite. Wenn die hören, dass ich mich in eine Prügellei eingelassen hatte, dass würden sie mich nicht mehr verzeihen. Off, wenn die nur wüssten was ich alles mit meiner Blutmagie schon angestellt hatte. Aber gut. Sie hatten es mir sowieso verboten, diese zu benutzen, und ich hielt mich so gut wie daran.
Ich sah die einzelnen Feder durchs Zimmer fliegen. Es sah aus, als würde es Fette Flocken schneien. Dies setzte mir erneut ein Funkeln und Glizern in meine Augen, und ich sah dabei zu wie sie alle zu Boden landeten. Das war schön~ In Gedanken versunken, blickte ich kurz zu Sunday, der sich gerade ne Kippe aus der Schachtel Fischte. “H..Hal-“ sprang ich auf, und rutschte dabei leicht aus ehe ich mit dem Gesicht voraus auf der Matratze landete. Immerhin war es nicht Sunday. Ich richtete meinen Kopf auf. Meine Haare fielen mir ins Gesicht, ehe ich diese zur Zeite pustete. “W..Würde es dir Vielleicht etwas ausmachen, hier drinnen nicht zu rauchen? Wir können dazu aufs Dach gehen wenn du möchtest“ Wieder sprang ich auf (die frage, woher ich ständig diese Energie hatte) ehe ich aus dem Fenster kletterte, mich bereits am Dach rand des Daches Festhielt, und meine Füße noch auf der Äußeren Fensterbank stütze. Ich blickte mit einem Lächeln zu Sunday. “würde ja nicht all zu schwer sein da hoch zu kommen? Vorallem mit deiner Körpergröße“grinste ich frech, und hielt ihm eine Hand entgegen, so als Hilfe und so...

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