Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Yukiji am So 7 Okt 2018 - 21:48

Ich blickte zu dem Vogel, der sich mir stück für Stück näherte ehe er sich vor meine Füße setzte, seine Schwingen auf und zu klappte und verrückt nach dem Ball war. Im moment einem Hund zu vergleich, aber ich fand das irre süß also legte ich ihm den Ball vor die Füße ehe ich diesen etwas anschubste sodass er davon rollte, sodass der Vogel diesem hinterher springen konnte. Und tatsächlich hatte der Junge Engel auf ihre Frage reagiert und geantwortet. Doch konnte ich nicht gestellen ob er gerade log, oder die Wahrheit sagte. Doch so positiv wie ich eingestellt war, versuchte ich niemals das negative den den Wesen zu sehen und versuchte ihnen zu vertrauen. So so, der Name es Raubvogels war also Umbra? Das war doch mehr oder weniger der Name einer Malerfarbe? Ein Erdbraun oder sowas in der Art. Doch ich wusste das es eine recht schönere Bedeutung des Namens gab. ”Dunkler Kern, eines Sonnenfleckes...”kam es mir leise über die Lippen. Ich wusste nicht ob er den Vigel nach dieser bedeutung getauft hatte, oder ob er einfach nur einen Namen tragen sollte. Doch irgendwie fand ich passte es, denn Umbra war genau das gegenteil. Ein Heller stern, ein Schneeflöcken. Er war weder dunkel, noch braun wie erde. Ich fande, es passte... Wie.. die Geschichte des Hässlichen Entleins.
Nach kurzer Stille beugte sich mir der Fremde entgegen, gab nur einen geschmacklosen Kommentar ab, ehe er den Schläger griff. In diesem Moment fingen wieder meine Augen zu Funkeln an, als würden sterne darin zu sehen sein. Endlich! Ich hatte ihn! Doch-
Er leiß den schläger Fallen. Mein Herz hatte luftsprünge vor Freude gemacht, und nun fühlte es sich an, als würde es einen aussetzer machen. Enttäuschend. Aber nun.. man konnte nicht jedes Wesen so leicht knacken. Wenigsten übergab er mir freiwillig den Vogel, sodass ich eine kurze Zeit den Umbra spielen konnte. Umbra hatte den Ball auch wieder zurück gebracht und bewunderte nur den Schläger der auf dem Staubigen Boden lag.
Als der Junge Engel seine Flügel ausbreitete musste ich wieder staunen, welch schönheit sich vor mir begab. Ich machte einen Schritt zurück und bestaunte ihn dabei, wie er sich mit leichtigkeit abdrückte und in die Lüfte Schwang.
Ich blickte ihn weiter nach, lächelte leicht, ehe ich mich dann in die Hockte setzte und vorsichtig anfing Umbra zu kraulen.


Die Sonne war bereits unter gegangen, Umbra hatte sich nach einer gewissen Zeit aus dem Staub gemacht. Ich hatte meine Sachen gepackt und lief hinunter richtung Stadt. Der Wald war dunkel und Schwarz, doch um so schöner sich auf die Bunten lichter der Stadt zu freuen. Wie jedesmal eben. Ich summte ein kleides lied vor mich her, nahm mein Handy aus der Tasche und Tippte etwas darauf herum, ehe ich durch die Straßen lief. Es war einiges los, keine Frage, so engte ich mich durch die Menschenmenge, ehe mir etwas weißes in die Augen sprang. Wort wörtlich. Es war Umbra der direkt vor meinem Gesicht schwebte, ehe er sich wieder in die Lüfte begab und davon Flog.
Natürlich hatte ich einen Schrecken bekommen, hielt mir erstmal die Brust, ehe ich den Kolfschüttelte und nach umbra ausschau hielt. ”Was... Was zum?”stotterte ich, als ich plötzlich schnelleren Schritt annahm, weshalb auch immer und anfing Umbra zu folgen. Geführt in eine etwas dunklere Gasse, als ich dann stehen blieb, etwas nach luft schnappte und kurz daraufhin bemerkte wie ein Junger Engel, von mehreren Typen zusammengeschlagen wurde.

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Sunday am So 7 Okt 2018 - 22:40

Dass Umbra nicht mit ihm gekommen war kränkte ihn; klar, wie sollte es nicht? Der Raubvogel wich normalerweise nicht von seiner Seite, nicht für irgendwelche Fremden. Vermutlich lag es an den bescheuerten Bällen und dem blöden Jagdtrieb des Vogels. Sich den Kopf darüber zu zerbrechen nützte im Endeffekt auch nichts, ganz und gar nicht.
Die Sorgen ertränkte er also den ganzen Mittag und Abend lieber im Alkohol, anstatt es wirklich zu lösen. Auch wenn das nicht besonders lange gut ging;

Er taumelte zurück, der Schlag hatte sein Ziel ein weiteres Mal perfekt getroffen. Das warme Blut lief aus seiner Nase seinen Hals hinab, versickerte im weißen Stoff seines Hemdes, wobei Sunday nicht anders konnte, als das Kinn anzuheben, den Mund zu einem blutigen Grinsen verzogen. "Verdammter―Wichser―" entwich es ihm zwischen Keuchen, wobei er die Hand anhob, wenn auch nicht um einen Schlag zu platzieren, stattdessen tippte er lediglich seine Tätowierung an, damit seine Schwingen sich durch seine Haut drückten. Kaum war das Geschehen ― wobei seine drei Angreifer tatsächlich kurz inne hielten ― schlug er damit auch schon in die Luft, doch schien eben das einen der drei besonders zu provozieren; immerhin schnellte er nach vorn, griff nach Sundays Flügel und riss eine Hand voll Federn hinaus. Direkt entwich der Kehle des 25-Jährigen ein schmerzerfülltes Keuchen, er schlug den Kerl zurück, brachte ihn zu Fall, woraufhin die Zahl seiner Angreifer sich schon auf zwei reduzierte; einem schien es vermutlich nicht geheuer zu sein, eine engels-ähnliche Gestalt zu verprügeln. Dreckiges Mundwerk hin oder her; er nahm die Beine in die Hand und ließ die beiden anderen zurück, die sich nicht für Sundays Erscheinung zu interessieren schienen. Immerhin setzte der andere schon zu einem nächsten Angriff an, schlug auf Sundays Schwinge ein und tränkte die weißen Federn schließlich ebenfalls in Blut.
Dass Umbra allerdings schon Hilfe gefunden hatte, fiel ihm nicht auf.

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Yukiji am Mo 8 Okt 2018 - 6:58

Ich realisierte es erst nicht. Ich blickte mich um, sah kurz zu Umbra, der sich wieder aus dem Staub machte. Wieder blickte ich zu den Jungs, die sich prügelten, wie schreie entwichen, blut floss.. Ich konnte das schwer mit ansehen, weshalb ich kurz meine Augen schloss. Es sah zu schmerzhaft aus... Doch das war völlig unfair?! drei gegen einen? Als ich langsam wieder meine Augen öffnete, lag bereits ein Mann an Boden, doch sich der eine nicht zurück ehe er schlag, richtung Flügel setze. Ich wusste nicht wie sich dieser Schmerz anfühlte, aber so wie sich das Gefieder mit blut tränkte sicherlich sehr schmerzhaft. Doch genug war jetzt genung, weshalb stand ich nur hier rum und machte nichts? Leicht genervt packte ich meinen Schläger, schluckte meine Angst hinunter und stellte mich zwischen dem Engel, und den 2 Männern. ”Es reicht! Lasst ihn in ruhe!”gab ich mit wackeliger stimme von mir. Ich blickte kurz hinter mich, der Weißhaarige schien das gar nicht erst zu realisieren. So sag es demnach aus. Natürlich musste ich mir beleidigende, ekelhafte, perverse Sätze anhören, ehe einer meinen Schläger packte und diesen weg warf. “Was jetzt hmm?” Ich schluckte und trat einen Schritt zurück. Mein Herz schlug mir bis zum Hals.. In was für eine Situation geriet ich denn bitte hier?! Worauf hab ich mich nur eingelassen! Ich blickte mich um, ehe ich an die Wand gedrückt wurde. Hilfe, Hilfe, Hilfe!
Ich wollte eigentlich streitereinen vermeiden, und kämpfe sowieso.. schweigend, hielt ich mir meinen Daumen an die Zähne ehe in die Kuppe hinein biss und es anfing zu bluten. Ach verdammt! Das Blut lief mir aus dem Daumen. Eine Menge sogar, recht unvorstellbar das eine kleine Wunde so bluten konnte. Das blut tropfte zu boden, ehe sich daraus ein Schwert formen ließ. Ich hielt das Blutgeformte schwert meinem Gegner entgegen, blickte grimmig. ”Sonst was”?Fragte ich dieses mal und zögerte nicht die Klinge meines Gegenübers an die Kehle zu halten. ”Ich sagte es reicht!.... Verschwindet!”Es schien so auszusehen als würden sie sich nicht mit einem Mädchen, die anscheinend versammt gut mit dem Schwert umgehen konnte, anlegen zu wollen. Sie zogen sich mit Frechen sprüchen und genervten Blicken wieder zurück in die Kneipe, ehe ich das schwert aus schnell wieder verschwinden ließ, blickte mich um ob mich jemand gesehen hatte..? Ehe ich mich schnell zu dem Engel, in die Hocke begab und ihn langsam half, sich aufzurichten.
Er war versammt schwer.. Und es war nicht sonderlich leicht mit einem betrunkenen Mann durch die Straßen Zu laufen. Ich konnte mir gut vorstellen das dieser Typ sicherlich nicht krankenversichert war, um ihn wegen seines Flügels ins Krankenhaus zu bringen.  Die einzige und andere Möglichkeit war... Er kam mit zu mir, denn wo er wohnte wusste ich nicht.


Ich hatte geschafft ihn irgendwie ins Taxi zu bringen, und stand nur mit ihm. vor einem abgelegenen Haus am Wald, dass recht groß, doch recht alt aussah. Kein licht brannte. Meine großeltern Schliefen bereits. Das war gut. So schloss ich leiße die Tür auf, trat hinein, und schloss die Türe wieder hinter mir, ehe ich mit ihm leise die Treppen hochlief. Oder ich ihn hochzog. Eine Weitere Mutprobe, einen betrunkenen, jungen Engel mit zu mir nach hause zu bringen... Wir Trottelten durch den Flur, ehe ich meine Zimmertür aufmachte, und gerade reintreten wolle, als ich nur ein genervtes Räuspern hinter mir hörte. Scheiße... Ich drehte mich vorsichtig um, sodass sich der Junge gegen mich lehnen konnte, wobei er sich direkt mit seinem Ganzen Gewicht auf mir lag, was mich in null komma nichts einknicken ließ, und ich zu Boden fiel, mit dem Engel auf mir drauf. ”I...I...Ich kann das alles erklären!!! Nur... Nur nicht heute!” Mein großvater sah mich grimmig an, und flüsterte grimmig:” Morgen? Sag mal was fällt dir denn Überhaupt ein, einen Betrunkenen Jungen Mann zu dir nach Hause zu nehmen?! Was zum Teufel hattest du den Vor? Und das noch um diese Späte Uhrzeit! Junge Dame, wenn das deine großmutter erfährt, dann bekommst du was gebacken!”

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Sunday am Mo 8 Okt 2018 - 21:29

Der Alkohol betäubte zwar ein wenig, doch war der Schmerz trotzdem sehr real und präsent; besonders, da es um seine Schwingen ging, die ohnehin empfindlich waren ― und noch dazu sein ganzer Stolz. Verprügelt zu werden war also das eine; wurden jedoch seine Flügel verletzt, war das noch einmal etwas anderes. Etwas ganz anderes. Etwas, das ihm auch seelische Schmerzen bereitete; und nicht gerade wenige. Auch wenn es besser war, er fing die Schläge ein, nicht Umbra. Im Prinzip war es ja auch nicht Umbra gewesen, der den Streit überhaupt provoziert hatte. Doch wie auch immer. Die Hilfe bemerkte er nicht, die sich näherte. Das Mädchen, das er heute morgen auf dem Sportplatz gesehen hatte. Er bemerkte zwar, dass sich eine weitere Gestalt näherte, hob jedoch fast automatisch den Flügel ein wenig vor sein Gesicht, kämpfte ohnehin mit seinem Gleichgewicht und gegen das Bedürfnis, den Inhalt seines Magens auszuspeien. Was passierte, konnte er also lediglich aus dem Augenwinkel beobachten. Die Tatsache, dass die Angreifer nun die neue Gestalt anvisierten, zu ihr gingen, sie bedrohten ― und sie sich irgendwie verteidigen konnte. Während all das ablief, lehnte Sunday sich mit der Schulter gegen die kühle Wand, rutschte schließlich in Richtung Boden und blieb einfach dort sitzen, während er damit kämpfte, nicht hier und jetzt und trotz starker Schmerzen und brummendem Kopf einfach einzuschlafen. Schwierig, aber nicht unmöglich.. Fast unmöglich schien es jedoch, die junge Dame, die kurz darauf schon unversehrt vor ihm stand, wirklich mit dem Blick zu fixieren. Sein Sichtfeld war schwummrig, drehte sich leicht, doch brachte er wenigstens noch das ein oder andere gelallte Wort heraus; "Wie hasss'u das g-g'm-" Ob sie überhaupt verstand, was er da lallte? Vermutlich nicht.
Vermutlich waren Umbras unruhige Geräusche (wobei der 25-Jährige sogar kurz lächeln musste) verständlicher als Sundays Gelalle. Sein Magen drehte sich erneut um, als das Mädchen ihm auf die Beine half, um ihn von hier wegzubringen. Wohin wusste er nicht, doch war es ihm auch fast egal; solange Umbra dabei war. Der weiße Raubvogel flog über ihnen, gab dem Geflügelten wenigstens etwas mehr Sicherheit, was man seinen unsicheren Schritten jedoch kein bisschen anmerkte; er musste sich fast komplett gegen das Mädchen lehnen, trotz dass sie kleiner, schmäler und vermutlich auch schwächer war als er. Ohne Flügel hätte sie es vermutlich besser geschafft als ohnehin schon, ihn zu stützen, doch wiegten die großen Schwingen schon einiges ― und trotzdem landete er bald schon in einem Taxi, ohne zuvor den Boden mehrmals begrüßen zu dürfen.
Die Autofahrt zwang ihn dazu, fast die gesamte Zeit über den Handrücken auf seine Lippen zu pressen, womit er erst wieder stoppte, kaum dass er an der frischen Luft war. Umbra sah er nicht, doch leuchteten die hellen Sterne über ihnen wie tausende weißer Federkleider, weshalb er den Vogel vermutlich nicht einmal von den hellen Flecken am Nachthimmel unterscheiden könnte. Vielleicht war er ja der helle, runde Kreis direkt über ihnen? Nein... das war der Mond.
Das Geräusch einer sich schließenden Tür ließ ihn wieder ein wenig mehr zu sich kommen. Die gelben Augen hatte er angestrengt zusammengekniffen, während seine Schritte keinesfalls grazil oder gar leise waren. "Wo――" entwich es ihm, doch beendete er die Frage nicht. Nicht einmal den Namen des Mädchens kannte er, doch schien das ihr Haus zu sein. Unbewusst hatte er einen seiner Flügel um ihren Körper gelegt, um sich selbst mehr Stabilität zu verleihen, doch schien ihnen das schließlich zum Verhängnis zu werden. Während die junge Frau sich einer anderen Person, die aus dem Nichts aufgetaucht war, zuwandte, schwankte Sunday beim Versuch, ruhig zu stehen, schüttelte schließlich minimal einen Flügel und verlagerte das Gewicht ― ehe der Boden ihm auch schon näher kam. Er landete nicht so, wie er geglaubt hatte, doch war der Sturz genug Anstrengung für heute. "'Bin'nich betrunken-" merkte er an, warf dabei einige Blicke in die Richtung des Mannes, ehe er sich wieder ein wenig anders drehte und sich dazu beschloss, den Kopf auf der Schulter des Mädchens abzulegen und die Augen zu schließen, als würde er hier und jetzt schlafen wollen.

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Yukiji am Mo 8 Okt 2018 - 22:13

Selbst betrunken war er wunderschön. Aber man roch deutlich den Alkohol. Und für mich stank es bis zum Himmel, da ich eben nicht die trinkerin war. Ich glaube.. ich vertrug nichts. Aber ich hatte mich auch nicht vor mit dem Alkohol anzufreunden. Sonst würde ich sicherlich aussehen wie der Typ hier, dessen Namen noch unbekannt war.
So lag er auf mir, halb zwischen meinen Beinen, und lehnte sich an meiner Schulter. Nein, Nein bitte nicht schlafen... Gleich, aber nicht jetzt. Mein Großvater stand gegenüber von mir, hätte nicht mal den anstand sich zu regen. Doch ich verstand natürlich auch wieso. Ich war nicht das Typ Mädchen, dass abends spät heim kam, irgendwelche Typen mitschleppte, die man erst in den letzten 10 minuten kennen gelernt hat, und die nacht zusammen verbracht. Aber ich war kein Flittchen. Das wusste er, darum machte er gerade diesen ärger. Er wollte mich eigentlich nur beschützen. Doch das nervte mich! Nicht jetzt. Er verstand es falsch.
Ich zog mich langsam unter dem Jungen hervor, packte ihn an den Armen und zog diesen ins Zimmer. Leicht keuchend zog ich ihn noch mit aller mühe auf mein Bett, ehe ich tief luft holte, wieder raus aus meinem Zimmer trat und die Türe hinter mir Schloss. Mein Großvater fing zu brüllen an. Doch es war durch die Türe nicht hörbar. Durch dem ganzen ärger weckten wir sogar meine Großmutter. Sie versuchte die sache etwas rüber anzugehen. Opa zu beruhigen. Doch er wurde immer Lauter und Lauter. ganze 10 minuten ging das ganze geschrei, ehe ich wieder die Türe öffnete und nur noch raus schrie: ”Ihr habt mir gar nichts zu sagen! Ihr seit nicht meine Eltern!” Ehe ich die Tür hinter mir zu knallte, dass Schloss umdrehte und den Schlüssel hinaus zog und irgendwo in die Ecke warf.
Man hörte noch ein paar letzte Worte, ehe man ein weiteres Türknallen hörte, und Stille aufkam. Ich atmete mehrmals durch und wischte mir die Tränen aus den Augen, ehe ich mich wieder dem Betrunken Jungen widmete. ”Es würde mir sehr helfen wenn du mir verratest wie du heißt” Wärenddessen suchte ich in meinem Zimmer nach ein Paar Wasserflaschen.
Mein Zimmer war das größte in diesem Haus. Es war noch ein altes bauwerk. An den Decken hingen Holsbalken. Der Putz war von den Ziegelstein wänden pröckelte bereits ab. Ein eingestaubtes Klavier stand in der Ecke, Schreibtisch, schrank und andere möbel standen im Raum verteilt. Alles zwar altmodisch, aber es sah nicht schlecht aus. Und ich hatte großes Glück ein eigenes Badezimmer zu besitzen.
Schweigend lehnte ich mich über mein riesen Bett, und machte das fenster auf, sodass der Junge frische luft atmen konnte, worauf hin schon gleich Umbra hinein geschossen kam, und sich auf einen der Holzbalken setzte.
Ich beugte mich leicht über den Engel. ”hey.. trink das am besten... Ich weiß das klingt blöd, aber wenn du morgen nicht verkatert sein möchtest, dann muss der ganze alkohol raus. Ich bring dich zum Klo...”gab ich sanft, ohne laute töne von mir , und nahm Sunday vorsichtig wieder, und zog ihn ins Bad, ehe ich ihn über die Kloschüssel lehnte und ihm die Wasserflasche in die Hand drückte.
Ich streckte mich etwas, denn durch die ganze ‘tragerei‘ tat mir schon mein Rücken weh.



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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Sunday am Mi 10 Okt 2018 - 21:52

Der Schlaf auf dem Boden war ihm nicht gegönnt; war doch grausam. Da schleppte man ihn schon ins Ungewisse, ließ ihn auf den Boden segeln und gönnte ihm dann nicht einmal den verdienten Schlaf. Wer genau ihn schließlich also wieder aufpflückte und weiter zog (vielleicht war das auch eine Entführung und er realisierte es einfach nicht), konnte er im Moment nicht sagen, immerhin hatte er die Augen geschlossen, doch wunderte es ihn im Nachhinein doch etwas, dass dieses zarte dünne Mädchen ihn schon vorher so weit mitgeschleppt hatte. Seine Flügel waren nicht gerade ein Fliegengewicht ― er alleine schon, aber mit den Flügeln auf dem Rücken? Keinesfalls. Das sollte jedoch gerade nicht seine Sorge sein; immerhin landete er bald schon auf einer weichen Unterlage, drehte sich auf den Bauch und breitete die Flügel so weit wie möglich aus und schloss die Augen, um erneut ein wenig abzudriften; wenn auch nicht für lange. Stimmen hörte er keine ― dafür jedoch lautes Gebrüll, das ihn nicht nur zusammenzucken ließ, sondern ihm auch ein genervtes und schmerzerfülltes Geräusch entlockte. Langsam hob er die Flügel, ohne auf seine Umgebung zu achten, warf dabei vielleicht noch etwas um, doch war es ihm egal ― das heftige Donnern der Tür brachte ihn dann dazu, die Flügel über sich zu ziehen, um seinen Kopf zu bedecken. Seine weißen Haare lagen um ihn herum wie ein wirrer Heiligenschein, die blutgetränkten Federn seiner sonst so weißen schienen jedoch alles andere als himmlisch. Erneutes, etwas dezenteres Türknallen, das von Sunday diesmal eine Antwort bekam; "Eugh-", dazu leises, unverständliches Knurren. Die Frage, die schließlich wieder in einer angenehmeren Lautstärke gestellt war (wobei tatsächlich angenehm nur komplette Stille wäre), wurde von ihm nicht beantwortet. Nicht direkt jedenfalls. Kaum merkte er immerhin einen leichten Luftzug, schob er die Flügel wieder ein wenig von seinem Körper. Auch öffnete er langsam die Augen, bemerkte jedoch den weißen Raubvogel, der durchs Fenster kam, nicht direkt. Erst als das Mädchen sich über ihn beugte, gab er ein Grummeln von sich, gefolgt von seinem Namen; "Sunday." Sie sollte nur bloß nicht auf die Idee kommen, ihm irgendwelche dämlichen Spitznamen zu verpassen. Ihr Name interessierte ihn dagegen nicht genug, um nachzufragen; vermutlich würde er es sich so oder so nicht merken.
Es regnete wieder ein paar Worte, man gönnte ihm nicht einmal Ruhe, immerhin verließ er bald schon wieder unfreiwillig das Bett und wurde ins Badezimmer gebracht. Auf dem ganzen Weg dorthin murmelte er stetig etwas von; "Scheiß Kater, lass mich in Ruhe―" vor sich hin, zog streng die Augenbrauen zusammen, wehrte sich im Endeffekt jedoch nicht ― und durfte schon bald das Innere der Kloschüssel bewundern. Die vielen Bewegungen ließen seinen Magen tatsächlich rebellieren, weshalb er fast direkt nach der Wasserflasche griff (wahrscheinlich würde man ihn sonst auch nicht in Ruhe lassen), einige kräftige Schlucke trank und einen Moment später die Flasche schon wieder dem Mädchen in die Hand drückte und seinen Mageninhalt an die Freiheit beförderte. Dass das sich-verkrampfen keinesfalls angenehm war, sah man an den Tränen, die sich in seinen Augen sammelten, doch wurde er in einer kurzen Pause auch schon auf Umbra aufmerksam, der war immerhin hinterhergeflattert und stand ein klein wenig entfernt da, einige Geräusche von sich gebend. "Halt―bitte den―Schnabel―" Keine Sekunde später musste er auch schon wieder würgen, spuckte schließlich genervt in die Kloschüssel und atmete schwer, während er den Kopf schließlich auf seinen Oberarm fallen ließ, dessen Hand er gegen die Wand gestützt hatte. Kurz darauf tastete er jedoch wieder nach der Flasche, trank vorsichtiger ein paar Schlucke Wasser und spülte sich den Mund aus.

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Yukiji am Do 11 Okt 2018 - 15:34

Mhm.. Also das er betrunken war, war es keine Entschuldigung dafür das er sich so mies verhielt. Natürlich hatte er sich schon davor wirklich mies verhalten, doch jetzt wollte man ihm doch nur helfen. Wenigstens nahm er die Hilfe auch an. Gezwungener maßen.. Ich hatte keine Lust das er mein Bett voll kotze, also war es das mindeste was er hier machen konnte. Den rest machte ja eigentlich ich... Und von mir aus darf er danach machen was er will. Ich hielt mir den Kopf als ich bereits das erste Kaputte ding auf dem Boden sah. Ich hatte recht viele Pflanzen hier stehen, weil ich die Natur einfach liebte. Es war ja schon wirklich schön genug eine Komplette aussicht auf einen Wunderschönen wald hatte.. Doch ich stelle mich nicht zufrieden damit das er in meinem Zimmer seine Flügel dort Hinplazieren konnte wo er wolle... Nur weil er ein Engel war durfte er sich nicht jedes recht nehmen. Meine stimmung schnalze hin und her. Mal hatte ich ein Schlechtes Gewissen das der Engel betrunken und verletz war, und mal bereute ich es das er hier war.
ich stellte die Flasche neben ihm ab, ehe ich wieder raus in mein Zimmer lief, und einige Pflanzen von der Fenster Bank auf die Tische, oder an die Wand stellte. Die Kaputte pflanze legte ich mal in einen anderen Topf, ehe ich die Hände voll erde und scherben nahm und einfach aus dem Fenster schniss. Ich klopfe meine Hände ab ehe ich mich wieder zu ihm ins Bad widmete.
So so.. Sunday hieß er also... Ach manno.. Er war eigentlich schon ganz Hübscher.. Wäre seine Art nicht so finster... Hm.. vielleicht musste ich einfach nur damit klar kommen..? Vielleicht war er ja gar nicht so gemein?
Ich verriet ihm mal meinen Namen nicht, denn ob er nächsten morgen aufwachte und einfach verschwand? Da bräuchte er meinen Namen erst gar nicht zu kennen. Ich hatte mich müde an den Türrahmen gelebt ehe ich auf die Uhr blickte. Schien als müsste Sunday nichts mehr im Magen haben. Ich blickte einen Kurzen Moment auf seinen Flügel... Ehe ich ihn ein letztes mal Packte und wieder zu bett brachte.
Ich legte ihn wieder auf den Bauch, schien wohl am bequemsten zu sein, ehe ich wieder ins Bad lief und die Klospühlung drückte. Irgh...
Ich nahm ein Frisches Handtuch und tränkte es mit kühlem Wasser, ließ das wasser etwas abtropfen, ehe ich mich wieder zu Sunday begab und mich vor seinem Gesicht in die Hocke begab. Ich tupfte ihn Vorsichtig das Gesicht ab, machte es ein wenig sauber, ehe ich mich dann über ihn kniete und das Handtuch vorsichtig auf die Wunde seines Flügel legte. Ich wusste nicht wie man einen Flügle Pflegte. Ich hatte wenig ahnung davon, aber ich tat mal dies was ich führ richtig hielt. Ich lehnte mich an die Wand, und ließ meinen Kopf raus aus dem Fenster Hängen. Ich beobachtete die Sterne.
Sie waren wunderschön wie immer... Wie gerne ich den Sternen nah sein wollen würde... Ich streckte kurz meine Hände nach ihnen aus. Nach einer Weile begab ich meinen Kopf wieder in den Raum und beobachtete Umbra ein wenig, ehe ich dann selbst meine Augen schloss.

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Sunday am Do 11 Okt 2018 - 21:36

In seinem Magen herrschte, ähnlich wie in seinem Kopf, bald schon gähnende Leere. Sehr lange musste er den unappetitlichen Inhalt der Kloschüssel jedoch nicht mehr betrachten, da seine Namenlose ihn, kaum dass er fertig damit war, den restlichen Alkohol an die Freiheit zu bringen, wieder packte und zurück zu den Fenstern brachte. Immerhin etwas. Diesmal legte sie ihn direkt auf den Bauch, sodass er an seiner Position nicht sonderlich viel ändern musste. Lediglich die Flügel versuchte er wieder auszubreiten, drückte das Gesicht in den weichen Untergrund und entspannte die Muskeln schließlich einfach ein wenig, dann komplett, wobei der Flügel, der am Rande des Bettes lag, langsam in Richtung Boden rutschte. Die Augen hatte er fast friedlich geschlossen, atmete schon ruhig und gleichmäßig, ehe etwas auf sein Gesicht traf und er einen Moment lang schon glaubte, es sei Umbra, doch kaum öffnete er die Augen einen Spalt weit, konnte er sich schon von dem Gegenteil überzeugen. Leichtes Brummen entwich seiner Kehle, während er die Fremde ansah, die wohl gerade sein Gesicht von Blut, Schweiß und vom Erbrochenen befreite. Noch während sie das tat, ließ er die Augenlider langsam, als würde er noch während er sie anblickte in ruhigen Schlaf rutschen, über seine Augen fallen, kniff diese jedoch kurz darauf schon zusammen. "Vorsichtig..." ermahnte er sie, seufzte die Worte allerdings nur. Der Flügel, den sie nun mit dem Tuch berührte, zuckte mehrmals, doch war Sunday vermutlich viel zu müde, um sich noch ernsthaft zu wehren; außer aber, sie würde ihm Schmerzen bereiten. Doch tat sie das tatsächlich nicht.
Sie tat ohnehin nicht mehr viel; redete nicht, tupfte nicht auf seinen Federn herum, rückte ihm nicht auf die Pelle ― was ihn schließlich dazu brachte, nach dem Kopfkissen auf dem Bett zu tasten und die Finger hineinzukrallen. Daran, dem Mädchen Platz zu machen, dachte er nicht. Keine Sekunde. Unter anderem auch, weil er fast direkt in einen leichten Schlaf fiel. Umbra stiefelte derweil in Richtung Fenster und hockte sich lautlos auf die Fensterbank, das Gefieder hatte er gegen die Kälte aufgeplustert; ähnlich wie Sunday, der sich nach einer Weile doch wieder regte, die Flügel anhob, damit wohl auch das Mädchen berührte, falls sie in der Nähe war, sich dann jedoch mit den eigenen Schwingen zudeckte. Auch grummelte er wieder in sich hinein, öffnete eine Sekunde die Augen, wobei sein Blick leer, fast traurig wirkte, schloss sie dann jedoch wieder und glitt zurück in seinen leichten Schlaf. Wen er nun mit seiner Anwesenheit vorhin verärgert hatte, wusste er nicht ― vielleicht interessierte es ihn gerade auch gar nicht ― doch wäre es sicher nicht erstrebenswert, morgen früh direkt erdrosselt zu werden, sobald er den Raum verließ.

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Yukiji am Fr 12 Okt 2018 - 19:21

So weich.... So warm...  Ich könnte einfach weiterschlafen..
Irgendwie fühlte ich beim Aufatmen leichten Muskelkater im Bauch... Sicjerlich weil ich den Engel hier durchs Haus geschleppt. Meine Augenlieder fühlten sich schwer an, ich wollte die gar nicht erst öffnen. Ich spürte noch die Müdigkeit in meinem Körper. Einige Minuten vergingen, ehe ich langsam die augen öffnete. Federn. Ich blickte weißen, weichen Federn entgegen. Wie es aussah war ich wohl eingeschlafen und hatte Sunday’s Flügel als meine Decke benutzt... Ich strich mit meiner Hand sanft über die Federn. Sie waren wunderschön, ich wollte erst gar nicht aufhören sie du streicheln. Am liebsten würde ich weiter unter dem Flügel liegen. Ach zu schade das Sunday nicht mein Freund war. Dann würde ich Tag und nacht mit ihnen Kuschlen.. Ich schüttelte kurz den Kopf. Eigenartiger gedanke.. Aber warum nicht. Flügel zu haben ist siech wirklich praktisch. Und schließlich wurde mein erster Taum/ Gedanke mehr oder weniger war. Sich in die weichen Kuschelflügel zu legen... Ich zögerte etwas, als Sunday sich etwas bewegte. Bestimmt wurde er auch langsam wach. Langsam grub ich mich unter dem Flügel hervor und blickte mit verschlafenen Augen durchs Zimmer. Es war bereits Hell, und der Weiße Himmel schien schon förmlich ins Zimmer. Ich blickte kurz nach draußen. Es regnete. Wie sich es zu einem Herbstag eben gehörte. Ich kratze mich leicht an Kopf. Wie immer standen meine Haare in allen Richtungen ab. Wie immer war mein schlaf relativ unruhig. Ich hoffe ich hatte Sunday nicht gestört. langsam stand ich auf und streckte mich, ehe ich mich zu dem Verletzten Flügel begab. Das Handtuch lag zwar nicht mehr auf der Wunde, aber wenigsten blutete diese nicht mehr. Das Handtuch hingegen lag mit Blut vollgezogen auf dem Boden. Ich rieb mir die Augen um die wunde klarer zu betrachten. Man müsste es auf jeden fall mit Disinfektionsmittel reinigen. Denn wirklich Sauber sah diese wirklich nicht aus.. Verband man den Flügel? Oder klebte man diesen ab? Ach ich wusste es selber nicht genau... Ich richtete mich wieder auf, als ich nur auf meinem Wecker blickte. Mir lief ein Schauber über den Rücken! Versammt... Heute war dich Freitag oder? Ich hab meine Klausur völlig vergessen... Doch total verschlafen... 4 Stunden um genau zu sein.. Ach Manno. Ich hasste es arbeiten nach zu schreiben. Ich blickte Sunday nur böse an, eindeutig seine Schuld.
Ich machte einen großen Schritt über ihn, und lief zum Kleiderschrank und suchte ein Paar Sachen raus, die Hiroomi damals bei mir vergessen hatte. Ein Pulli und eine Jogginghose. Ich Schmiss die Klamotten Sunday entgegen. “Geh duschen, du stinkst... Und deine Kleider kannst du in die Tonne werfen so wie die aussehen“  gab ich leicht genervt von mir. Es sah mir gar nicht ähnlich Schule zu schwänzen, und es gefiel mir nicht. Schweigend ging ich an meinen Schreibtisch und Holte ein Paar Erdnüsse aus der oberen Schublade, verteilte diese auf den Tisch. Leider hatte ich für Umbra weder Rohes Fleisch, sonst noch eine Maus hier. Ich hoffte die Erdnüsse reichten...? “Ich kauf dir Später was Umbra.. Ich hoffe du kannst dich damit für den Anfang zufrieden geben?“ Auf Umbra war ich nicht sauer, obwohl er mich zu Sunday gebracht hatte. Umbra hatte ich dennoch gern. Und würde am liebsten mit ihm kuscheln. Schweigend lief ich zu Türe, als. ich bemerkte das diese verschlossen war, und ich den Schlüssel irgendwo hingeworfen hatte. Ich grummelte etwas genervt, stapfe zum Fenster, und kletterte hinaus. Über meinem Zimmer befand sich gleich das Dach, worauf ich mich gleich zog.
Schweigend blickte ich in den Vorgarten. Oma und Opa schienen nicht zuhause zu sein. Wenigstens hatte ich jetzt bisschen ruhe. Langsam und vorsichtig kletterte ich wieder hinein, und schwang mich in mein Zimmer, ehe ich nach den Schlüssel weiter suchte..

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Sunday am Sa 13 Okt 2018 - 13:35

Es war ein traumloser, fester Schlaf ― was fast nach gutem Schlaf klang, das jedoch wäre wohl zu viel des guten. Denn auch wenn keine wirren Träume ihn plagten, gönnte sein unruhiger Magen ihm keinerlei Ruhe. Er wälzte sich zwar nicht in dem fremden Bett hin und her, krallte sich jedoch in das Kopfkissen und zuckte ab und an mit den kräftigen Schwingen, als würde er kleine Fliegen verjagen, die ihn immer wieder belästigten. Dabei waren da keine Fliegen, nur seichte Luftzüge, die durch die großen Fenster zu ihm drangen ― und zu der Person neben ihm, die er unbewusst ebenso mit den weißen Federn bedeckt hatte, die sich nun jedoch langsam unter dem Versteck hervor grub. Die Bewegung, riss ihn unmittelbar aus dem Tiefschlaf, brachte ihn dazu, die Augen fest zusammenzukneifen, wobei seine weißen Wimpern heftig bebten. Die Sonnenstrahlen drangen nun nicht nur an seinen Körper, sondern auch an sein Bewusstsein, weshalb Sunday nun einen seiner Flügel anhob, über sein Gesicht zog und sich somit von der Außenwelt versuchte abzuschotten ― doch brachte das nicht sonderlich viel. Die Schritte im Raum hörte er, die vorwurfsvollen Worte ebenso, ehe auch schon etwas weiches in seiner Nähe landete ― und er dennoch ein wenig zusammenzuckte. Ein lautes Grummeln aus rauer Kehle war seine einzige Reaktion; er rührte sich nämlich nicht, musste erst einmal wach werden, heftiger Geruch nach Schweiß und Alkohol hin oder her. Lediglich seine Finger, die er fest in das Kissen gegraben hatte, und das die ganze Nacht über, lockerten sich ein wenig, weshalb er nun auch merkte, wie verkrampft seine Muskeln überhaupt waren.
Scheiß Kater. Alles tat weh. "Der jagt." murrte er auf die nächsten Worte des Mädchens hin jedoch; auch wenn er nicht gesehen hatte, was sie mit 'damit' überhaupt gemeint hatte, da er noch immer im Schutz seines eigenen Flügels auf dem Bett verweilte. Trotzdem; Umbra versorgte sich selbst. Hier war ohnehin genug Wald. Müsste Sunday noch Zeug für Umbra kaufen, wäre er noch ärmer, als er ohnehin war. Langsam breitete er den Flügel nun aus, ließ ihn über die Bettkante hinweg in Richtung Boden fließen, sodass er nun die gesamte Breite des Bettes und noch mehr für sich beanspruchte. Die Augen musste er gegen die heftige Helligkeit ein wenig zusammenkneifen, konnte jedoch trotzdem die Umrisse des Mädchens erkennen, während sie... aus dem Fenster krabbelte. Während sie draußen verschwand, starrte Sunday ruhig und fast geduldig in den Wald hinaus, ehe die junge Frau wieder auftauchte, hineinkrabbelte, er jedoch keine Anstalten machte, ihr zu helfen oder sonstiges. "Bis' u auf der Flucht?" murmelte er, interessierte sich jedoch nicht sonderlich für die Antwort. Die Erinnerungen an den gestrigen Abend waren kaum mehr vorhanden, lediglich der widerliche Geschmack in seinem Mund verriet ihm, dass er sich wohl übergeben hatte. Auch nichts neues. Wo Umbra war, wusste er derweil nicht, doch schien es dem Adler wohl gut zu gehen; wenn er den Worten der Namenlosen glauben schenken durfte. Wieder grummelte er vor sich hin, während er sich nun ein wenig nach oben drückte, nach den Klamotten griff und sich schließlich demotiviert vom Bett quälte, um sich in Richtung Badezimmer zu quälen, wo er die Tür hinter sich zuwarf ohne abzuschließen und sich schließlich seiner dreckigen Kleidung entledigte, um sich zu duschen. Dass er das Shirt wegen seinen Flügeln nicht anziehen könnte, war der Fremden wohl nicht klar. Dass ihr Zimmer später nass war, wohl auch nicht ― immerhin trockneten die Federn nur sehr langsam. Und einziehen konnte er die Schwingen nicht, solange die Verletzung nicht ordentlich verpflegt war.

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