Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

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Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Yukiji am Di 2 Okt 2018 - 20:49

Bald fingen die Herbstferien an, noch eine Klausur und dann endlich mal etwas Pause.
Ach ja, der Herbst war ja echt wirklich schön, alles war Bunt. Ich liebte den Herbst! Vorallem machte es mir wirklich Spaß durch die Straßen zu laufen und auf den bereist gefallenen, vertrockneten Blättern zu trampeln. Dieses knistern erinnerte mich immer an ein Lagerfeuer. Ich sah ja wirklich in allem etwas.. Ich blickte lange in den Hinmel, wie die wolken vorbeizogen und die Sonne bereits anfing unter zu gehen. Der Himmel hatte sich wie der Herbst, in rötlichen Farben gefärbt, die Wolken strahlten ebenfalls in Feuerfarben. Ich keuchte leicht, spürte wie mir eine Schweißperle langsam an der Schlefe entlang lief. Ich zupfte etwas an meinem Pulli. Eigentlich wollte ich mir diesen Ausziehen weil mir im moment unglaublich warm war, aber ich wusste, wenn ich dies jetzt tat, würde ich sicherlich krank werden, und das so kurz vor meiner Klausur!
Leider konnte ich im moment nicht sagen wie spät es war, mein Handy lag weiter hinten an meinem Rucksack. Doch ich schätze ungefähr, es wäre so ungefähr zwischen 18 und 19 Uhr.. Doch ob dies wieder stimmte. Eigentlich war es wirklich langweilig hier alleine zu sein. Doch zuhause wäre es wohl noch viel langweiliger, also lieber hier. Auf einem Alten Sportplatz etwas abseits der Stadt. Ein längerer Waldweg führte dann dieselt runternimmt die Stadt.
Gut war. Es ist fast so gut wie niemand mehr hier. Naja, eigentlich war hier gar keiner mehr. Außnahme von mir. Im moment irgendwie langweilig, aber zugleich wunder schön. Denn der Spotplatz war schon halb verwachsen, und zugleich im Herbst und dem Roten Himmel! Diesen Moment kann man nicht auf Kamera festhalten, oh nein. Vorallem wenn die Handykamera eh Kaputt war, nütze es nichts jetzt rüber zu laufen. Schweigend löste ich langsam meinem Blick von Hinmel, ehe ich auf die andere Seite des Sporplatzes lief, die Bälle zusammen suchte und einen kleinen Haufen daraus machte. Den Schläger schwang ich kurz hin und her, ehe ich mit einer Hand den ball hoch in die Lüfte begab und schnell den Schläger fest umgriff und voll reinhaute. Der Ball flog ein ganzes Stück. Sogar ein bisschen zu weit. Ich hoffte diesen Später noch finden zu können... Ich runzelte etwas die Stirn und hob den Zweiten Ball vom Boden auf, und begab diesen in die Luft.

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Sunday am Mi 3 Okt 2018 - 14:24

ein blick
yukiji & sunday
18 oder 19 uhr

Er mochte den Herbst; er bedeutete, dass der Winter nicht mehr allzu fern war. Zudem waren die starken Winde praktisch, um weite Strecken zu fliegen, ohne zu viel Energie verbraten zu müssen. Besonders, wenn man betrunken war, war jede Hilfe gut. Auch wenn er gerade nicht stockbesoffen war (trotz der Uhrzeit), sondern nur ein paar Gläser intus hatte, folglich funktionierte, wie jeder andere, der nichts getrunken hatte und noch mit eigener Kraft fliegen konnte. Ohne Ziel, einfach so. Die Lieferungen für heute hatte er schon alle an ihren Zielort gebracht, hatte nichts mehr zutun und mochte es ohnehin mehr, unter freiem Himmel zu sein, wenn er nicht gerade in der eigenen Wohnung oder der nächsten Kneipe versank. Heute nicht. Besonders aber, da Umbra ihm heute dermaßen auf den Geist gegangen war, dass er keine andere Wahl gehabt hätte, als selbst auch die Flügel auszubreiten und die Stadt ein wenig von oben zu betrachten. Und schließlich ein Stück Wald. Und jetzt... den Wald von Innen. Aus dem einfachen Grund, weil sein Adler Flugakrobatiken hingelegt und mitten im Gestrüpp gelandet war. "Idiot." zischte der Weißhaarige nur, schlang die weißen Flügel ein wenig um den eigenen Körper, kaum dass er gelandet war, um sich etwas wärmer zu halten. Sein weißer Pullover immerhin war nicht sonderlich wetter-resistent — mit Jacke konnte er aber nicht fliegen. So einfach war's. Unpraktisch, ja, aber seine Federn hielten ihn ja warm genug. Etwas angepisst stiefelte er nun also in die Richtung, in der er Umbra vermutete — und ihn gleich darauf auch schon fand, mit den Krallen an einem Ball, den er hoffentlich nicht zerfetzen und fressen wollte. Auf Tierarztkosten hatte Sunday nun wirklich keine Lust. Seufzend pflückte er den Raubvogel also vom Boden, was dieser nicht besonders toll zu finden schien, hob ihn ein wenig an und motivierte ihn so dazu, sich wieder in die Luft zu begeben — so lange, bis ein zweiter Ball in ihre Richtung flog, fast Sunday getroffen hätte, Umbra jedoch dazu brachte, sich wieder auf das runde Flugobjekt zu stürzen. "Groah——" genervt trat der Weißhaarige nun mit dem Fuß unter den anderen Ball, beförderte diesen zurück in die Richtung, aus der er gekommen war, hob Umbra erneut auf und warf diesen in die Luft, um dann weiter zu stiefeln, bis er auf dem Sportplatz stand, weiter entfernt eine junge Dame erblickte, den Schläger in der Hand, eine Menge Bälle zu ihren Füßen — mit den gelben Augen starrte er sie genervt an.

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Yukiji am Mi 3 Okt 2018 - 15:45

Meine waren dreckig. Der Boden war staubig und da ich ständig mit meinen verschwitzen Händen den Ball hoch hob, klebte der Dreck und ließ sich nicht einfach abklatschen. Aber dies war ich schon gewohnt. Nur musste ich persönlich zugeben, dass der Dreck nicht zu meinem Gesicht passte. Nein allgemein passte die sportart 'Baseball' nicht zu mir. Ich sah auf den ersten blick eher zierlich aus, und dass wollte ich ja sogar, doch ich war kräftig. Und dass nicht nur durch den Sport, nein sogar durch meine Fähigkeit.
Ich ließ den Schläger zu Boden fallen, griff nach den Pullibändel, die vorne am Kragen hingen und zog etwas daran, ehe ich diese zu einer festen Schleife band. Ich war leicht verschwitzt, doch spürrte wie ein leichter wind sein tun gab, und bließ mir in den Pulli hinein. Nein nein, wie bereits erwähnt wollte ich nicht krank werden. Ich musste doch noch an meine Klausur denken. O gott, Geschichte. Ich fand geschichte ja hoch interessant aber dieses Mittelalter-Thema fand ich ja wirklich nervig. Vorallem, warum sollte sich das ganze so in die länge ziehen? Ich schüttelte den Kopf. "Du bist hier, damit du einen freien Kopf bekommst!"sagte ich leise zu mir und widmete mich wieder meinem Baseballschläger. Ich hatte nicht mehr viele Bälle übrig, und ein paar Bälle hatte ich doch wirklich in den Wald verschossen. Da kann ich lage suchen... Ich hoffte dies natürlich nicht zu tun. Uuuuund Schwung! Der nächste Ball flog in die Lüfte. Ich hob meine Hand an die Stirn, sodass sich ein kleiner Schatten auf die Augen legte, damit ich nicht zu sehr in die Sonne blicken musste. Gerade als ich den Weiteren Ball aufheben wollte, erblickte ich wie etwas weißes Rundes leicht und langsam in den eingang huschte. Ich blinzelte verwirrt. War das nicht einer meiner Bälle? Ich wandte mich vorsichtig um. Was zum? Irgendwie... grusselig.. Ich katze mich leicht am Kopf und umgriff fest den Schläger, machte kleine Schritte als ich stehen blieb und ein Wesen erblickte. Ich kniff meine Augen leicht zusammen um deutlicher zu erkennen wer da stand. Es sah nach einem Jungen Mann aus... Mit recht Heller Haut, und schneeweißem Haar. Vielleicht hatte er den Ball zurück gebracht? Ach schade, warum hat er nicht gleich die anderen mitgenommen... Schweigend nahm ich wieder Schritt an und setzte ein Freundliches Lächen auf, ging langsam auf den Mann zu. "Das ist wirklich nett, den Ball mir wieder zu bringen... Sagmal hast du zufällig noch ein paar weitere gesehen? Vielleicht dran vorbeigelaufen?" Schließlich stand ich vor ihm, nicht direkt und hob den Ball auf. Ich muserte diesen, er war leicht zerkratzt, zerfetzt, als hätte sich ein Raubtier dran zu schaffen gemacht. "Hmm?"gab ich leise von mir, und blickte dann zu meinem Gegenüber hoch, trat einen kleinen Schritt zurück. Irgendwie... Seine Augen.. Er sah etwas grimmig aus.. "Ich habe dich doch wohl hoffentlich nicht getroffen..?"

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Sunday am Mi 3 Okt 2018 - 22:47

Er war sicher nicht hier, um Babysitter für den Raubvogel zu spielen; auch wenn ein Ball, der ihn böse treffen würde, nicht unbedingt toll wäre. Lieber würde Sunday die Bälle abbekommen — auch wenn er ebenso die Flügel trug, anstatt sie als bunte Bilder verschwinden zu lassen. War ja schließlich kalt. Zu kalt, um Ball zu spielen. Und zu windig sowieso. Vielleicht war aber genau dieser Wind Schuld daran, dass sämtliche Bälle eben in seine Richtung flogen — er fragte sich ohnehin, weshalb es mehr als einer war. Doch würde er das ohnehin schon sehr bald herausfinden. Kaum trat er nämlich aus dem Wald hinaus auf den Sportplatz, konnte er auch schon die zierliche Gestalt erkennen, die für das alles verantwortlich war. Wobei es fast so klang, als würde er ihr verbieten wollen, hier Bälle ins Nichts zu schleudern. Konnte er ja schlecht; es war ein öffentlicher Sportplatz und Bälle-werfen war nun einmal Sport. Ein genervtes Rascheln der großen Flügel war seine erste Reaktion auf die Aussage des Mädchens (oder der jungen Frau? Er hatte keine Ahnung. Sie könnte 100 Jahre alt sein. Oder 1000.) Sein Blick haftete auch weiter auf ihr, als sie näher kam, um den Ball aufzuheben, der wohl seine besten Tage nun, Umbras Krallen sei Dank, hinter sich hatte. "Zufällig nich'." Er zog die Augenbrauen ein wenig zusammen, schüttelte den Kopf und strich sich anschließend einige Strähnen aus dem Gesicht, damit sie nicht seine Augen piekten. "Mich haste nich' getroffen. Aber ihn fast." Er deutete mit dem Zeigefinger in die Luft, wo Umbra herum flog. Der Vogel allerdings schien zu merken, dass er nun wieder Sundays Aufmerksamkeit hatte, landete also wenig später schon nahe bei ihm, direkt an seinen Füßen, von wo aus er die weißen Bälle beobachtete, als würde er noch immer in Betracht ziehen, sie zu fressen.

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Yukiji am Mi 3 Okt 2018 - 23:10

Meine Augen hafteten weiterhin an denen meines Gegenübers. so.. fesselnd. Seine Augen strahlten ein grelles, strahlendes gelb aus. So wirklich. Irgendwie auch gefährlich, als wäre er eine Raubkatze oder sowas in der Art. So würde ich aus den Gedanken gerissen, als der Mann seine Stimme hob. Ich blinzelte verwirrt als sich meine Augen weiteten, sich gefühlt meine Nackenhaare aufstellen, mich umfuhr eine Göndehaut. Jetzt hafteten meine Augen nicht mehr an seinen, sondern an seinen F..Flügeln? Ich war leicht verwirrt.. Warum waren die mir vorher nicht aufgefallen? Sie waren ja wirklich schlecht zu übersehen!? Meine Güte, war er etwa ein Engel? Ich wollte sie anfassen.. Sie sahen so flauschig aus, und strahlten ein sanftes Weiß aus. Das gegenteil seiner Augen. Nun machte es weniger den eindruck als sei mein Gegenüber ein böses raubtier. Lag es etwa daran das es heißt das Engel immer gut seinen? Woha... Ein Engel. Ich blinzelte mehrmals hintereinander, da meine Augen schon vom Starren weh taten und er seine Stimme erneut hob. Ich schluckte leicht und blickte nur über mich, als ein weißer Vogel in den Lüften tänze und einige kreisel drehte.  Das erklärte einiges. Dieser Engel, war gar kein Engel.. Also.. Es machte mehr Sinn das er ein Tierwesen war. Aber irgendwie stockte es mir dennoch den Atem, weil pure Schöhnheit vor mir stand. “D..D..das war keine absicht! Tut mir schrecklich leid!“huschte es mir knapp über die Lippen, als ich nur leicht hinunter auf den Vogel blickte und diesen Musterte. Ein wirklich hübsches Ding.. Ich ging in die Hocke und legte den Kopf schief ehe, ich einen finger ausstreckte um das unglaublich schöne Geschöpf zu berühren. Sein Gefieder sah ebenfalls sehr flauschig aus.. Doch ein kurzer blinzelschlag verging und ich zog meine Hand schnell wieder zurück, und blickte mit einem schiefen lächeln zu meinem Gegenüber. Wie peinlich!? Wiederwahl war ich völlig in Gedanken versunken..
“Sp..Spiel mit mir!“sprang ich plötzlich auf und schaute wieder in die Gelben Augen. Meine Augen glitzerten und funkelten und waren begeistert von der Idee. Nun.. Er war alleine.. mehr oder weniger, und ich war alleine, also.. warum nicht?

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Sunday am Fr 5 Okt 2018 - 12:01

Das Mädchen starrte ihn mit den großen Knopfaugen an, als hätte er soeben verkündigt, dass er die ganze Welt unterjochen und in seine Gewalt bringen würde — was definitiv nicht der Fall war. Zu viel Arbeit, zu viel Unsinn. Es war nicht seine Aufgabe, irgendjemanden zu beherrschen oder gar zu retten, besonders nicht menschenähnliche Wesen, die sich nichts sagen ließen. Er lebte noch seine 20, maximal 25 Jahre auf diesem Planeten und dann war die Sache auch schon gegessen und er raus aus dem Ganzen. Dennoch; ihr Blick, der Glanz in ihren Augen, verwirrte ihn ein wenig, was er sich jedoch nicht direkt ansehen ließ. Zwar kniff er die gelben Augen ein wenig zusammen und runzelte streng die Stirn, konnte es sich jedoch noch verkneifen, den Kopf in einer stummen Frage schiefzulegen. Sie entschuldigte sich also; immerhin. Ihr nächstes Vorhaben — Umbra zu berühren oder zumindest seine Aufmerksamkeit zu beanspruchen, so wirkte es — war durchaus nachvollziehbar, und der Raubvogel drehte sogar den Kopf in Richtung ihrer Hand und klackerte mit dem Schnabel, doch hielt die junge Dame nicht lange genug still, richtete sich bald schon wieder auf und lächelte fast verlegen, um dann eine Aufforderung auszusprechen, die Sunday dann doch dazu brachte, den Kopf schiefzulegen. "Was?" gab er als erste Reaktion zurück, schüttelte den Kopf und schlang die eigenen Flügel enger um seinen Körper. "Seh' ich für dich aus wie n' Sandkastenkumpel? Vergiss es." Er zischte, wobei es ihm schlicht und einfach am Arsch vorbei ging, dass er möglicherweise so das heftige Funkeln in ihren Augen auslöschen könnte. Er war immerhin nicht ihr Freund, Kumpel, Bekannter oder sonstwas. Überzeugt von der eigenen Aussage schnalzte er nun mit der Zunge, damit Umbra auf ihn aufmerksam wurde, streckte leicht die Hand aus und wartete, dass der schwere Vogel auf seinem Arm landete, und brachte ihn dann wieder dazu, abzuheben, damit auch er selbst sich auf den Weg machen könnte — weshalb er die Flügel auch schon wieder lockerte und leicht ausbreitete, wenn auch noch längst nicht auf volle Größe.

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Yukiji am Fr 5 Okt 2018 - 21:47

Ich wollte seine Flügel anfassten, mich am liebsten hineinlegen! Woah die sahen so schön aus... Irgendwie Schade das ich nicht solche Schwinger hatte, war das leben nicht damit viel einfacher? Du hättest Praktisch immer ein Bett bei dir, wo du sich kuschlig einhölen kannst und es warm hast. Man könnte fliegen! Und es gibt bestimmt nichts cooleres als zu fliegen.. Ach manno.. Murrte ich innerlich herum und war immernoch begeistert von dem Gefieder.
Nach dem ich ihn darauf aufgefordert hatte mit mir zu spielen, kam die bekannte reaktion, die man auch von deren anderen wesen bei dieser Frage kannte. Also es war nichts anders zu erwarten. Aber ich kannte eben diese Art von Reaktion und wusste mehr oder weniger was zu tun war. Richtig. Provozieren. ”Ach komm schon, sei doch nicht so ein miesepeter...!”gab ich streng, aber auch ein bisschen beleidigt von mir. Ich nahm den Schläger am anderen Ende und kniff die Augen leicht zusammen, ehe ich beobachtete wie er die Flügel etwas lockerte. Ich hingegen Piste ihn leicht in die Taille rein, dass er wohl oder übel zusammen zucken musste, sollte er kitzelig sein. ”Komm schon, oder hast du etwa angst ein paar bälle abzubekommen?... Du darfst sogar schlagen!” Ich grinste ihn an und kam ihn einen Schritt entgegen. Einfach ein bisschen auf die nerven gehen. Wie konnte er denn zu meinen Hundeaugen denn nein sagen? Wobei.. Sein Charakter war schlecht einzuschätzen. Er sah aus als würde er viele viele geheimnisse in sich tragen. Ein grund ihn kennenzulernen! Ich blickte kurz zu den Vogel der wieder über uns flog. ”Du schuldest mir das! Denn dein Schneeflöcken hat mir meine bälle zerkratzt, und die waren nicht sonderlich billig”bei dieser aussage deutete ich auf dem Vogel. ”Aber nun gut.. dieses spiel ist wirklich nichts für die schwachen”gab ich als letzten Ton von mir und pickte ihn noch einmal grinsend, ehe ich dann mit den Schultern zuckte und den Schläger vor mir abstellet, und ich mich darauf abstützte.

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Sunday am So 7 Okt 2018 - 10:08

Gegen den leichten Wind hatte er die Flügel ein wenig aufgeplustert, wobei die abstehenden Federn wie Grashalme leicht schaukelten. Auch ein Grund, warum er definitiv nicht mit der Fremden spielen wollte; es würde kalt werden. Und auf eine Erkältung oder ähnliches hatte er keine Lust, da half auch kein dämonisches Blut. "Vergiss es." wiederholte er auf ihre Aussage hin; Miesepeter hin oder her, sollte sie denken, was sie wollte. Seine gelben Augen beobachteten aufmerksam, wie sie nun den Schläger griff, sich näherte und ― etwas erschrocken zuckte er zusammen, gab ein spitzes Zischen von sich, wie eine Drohung, ehe er auch schon einen Schritt zurückwich und die Flügel wieder komplett um seinen Körper schlang wie ein Schutzschild. "Lass das-" bellte er, doch kam die Fremde auch schon wieder einen Schritt näher. "Ich schulde dir überhaupt nix. Spiel mit ihm-" Er nickte nach oben, wo Umbra seine Kreise zog. "-der freut sich." Wahrscheinlich würde er das wirklich; Umbra und Sunday waren wie Tag und Nacht. Auch wenn sie beide gelbe Augen, weiße Federn und einen eher angepissten Blick hatten. Auch die Aussage, dass das Spiel nichts für die Schwachen wäre, kratzte nur gering an ihm. Er wollte nicht, er hatte keine Lust, er sah keinen Sinn darin ― und doch lockerte er die Flügel nicht wieder, sondern hatte sie weiterhin als Schutz vor ihren Händen in Gebrauch. Was sie nicht daran zu hindern schien, wieder ihren schmalen Finger auszustrecken, auch wenn sie wohl oder übel nur seinen Flügel piekte, den er daraufhin ganz knapp schüttelte. "Und fass mich gefälligst nich' an, ich bin auch nich' der Streichelzoo."
Nicht ihr Spielkamerad, nicht der Streichelzoo; so schwer war das doch nicht, oder? Auch wenn er es für gewöhnlich mochte, wenn jemand seine Flügel berührte ― aber auch nur, wenn er die Person mochte. Überraschend war das Pieken zwar auch, brachte ihn aus dem Konzept, doch duldete er es nicht unbedingt. "Hast du keine Freunde, die mit dir spielen wollen, oder was!?" Er ließ es klingen, als würde er sie dafür verurteilen; so ganz richtig war das jedoch nicht. Er war hier immerhin der, der keine Freunde hatte. Außer Umbra.

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Yukiji am So 7 Okt 2018 - 19:59

Ich war etwas genervt dass er gleich sofort seiner miesgelaunten Stimmung die Antworten überließ, anstatt mal einen kleinen Moment an Zeit zu Opfern darüber nachzudenken. Ich verdrehte mit einem leichten Kopfschütteln die Augen, beließ jedoch mein lächeln um mir nichts anmerken zu lassen.
Er sollte sich nicht so anstellen, ich fragte ihn ja schließlich nicht ob er mein Freund sein möchte!? Nachdem ich den Engelchen - übrigens der neue Spitzname dem ich dem Gefiederten Jungen gab, sollange ich nicht seinen Namen wusste, kitzelte lachte ich kurz auf."Süß~"kam es mir sanft über die Lippen als er bei dem Zusammenzucken ein relativ süßes geräusch von sich gab. Scheint so als müsste man die Miesepeterstimmung aus dem Engel hinauskitzeln. Vielleicht würde er mal ein Freundliches Lächeln auftragen, oder... so..
Als er mir sogar freiwillig anbot mit seinem gefiederten Freund zu spielen, blickte ich grinsend nach oben und zuckte mit den Schultern. "Wenn du mir sogar dies anbietest?" sprach ich zu boden, wärend ich den Ball aufhob, mich aufrichtete und diesen etwas in die lüfte warf, und ihn wieder mit der gleichen Hand wieder fing. Diesen Vorgang wiederholte ich einige male, stütze mich mit der anderen Hand auf dem Schläger ab. "Wie heißt denn dein kleiner Freund?"
Ich denke es war nicht sonderlich schlecht ein kleines Gespräch aufzubauen. Vielleicht würde ihn ein Gespräch umstimmen? Als der junge Mann sich leicht abwandte pickte ich ihn erneut, worauf er nicht sonderlich freundlich/glücklich reagierte, ehe er meinte ich sollte ihn nicht anfassen. Vielleicht sollte ich ihn ja nur etwas weiter auf die nerven gehen? Vielleicht sollte ich ihn bei dieser Aussage verbessern und meine Klugscheißerische Art zu zeigen geben? Wobei... Die kam nie sonderlich gut an. Außer bei Hiroomi natürlich, aber der konnte sich wenigstens auf einem angemessenem Niveau verteidigen... Ich fing den Ball auf, und legte mir mit einem Freien Finger eine Haarsträhne hinters Ohr, ehe bei dieser Aussage, ob ich denn keine Freunde hätte, an ihn vorbei blickte und in den rot, orangenen Himmel blickte, der Sonne kurzschaute wie diese stück für stück unter ging. Meine Augen reflektierten das rötliche Licht, wobei sich meine gewohnte Augenfarbe veränderte, auch wenn nur für einen kurzen Moment. "Im Moment wie du vielleicht siehst ist niemand hier mit dem ich spielen könnte, ausnahme dir. Und so wie es im Moment aussieht, hast du wohl wenig Ahnung was du machen solltest, wenn du alleine, an einen Gottverlassen Ort kommst, wärend es dunkel wird...? Also ich denke du hättest vielleicht für einen Schlag Zeit.." Provozierte ich ihn mit dieser Aussage?
Ich schnappte den Schläger und hielt ihm dem Jungen Engel diesen entgegen. "Einen Schlag, mehr verlange ich nicht von dir.."Ich musste zugeben, ich war eine recht aufdringliche person, und es tat mir auch sehr oft, sehr leid. Doch in diesem Moment tat ich es gerne. Denn so wie er aussah, seiner Austrahlung nach zu urteilen hatte er wenig spaß- wenig kontakt zur 'aAßenwelt'.

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Re: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte,..

Beitrag  Sunday am So 7 Okt 2018 - 20:54

Sicherlich war das nicht süß. Die weißen Haare, die weichen Flügel und die ordentliche, helle Kleidung ließen ihn wohl viel zu harmlos wirken; ändern würde er es trotzdem nicht. Nicht, weil irgendein kleines Mädchen meinte, es müsste ihn kitzeln, als süß betiteln und ihm auf die Pelle rücken. Ein Knurren war also seine einzige Antwort, zusammen mit einem drohenden, genervten Blick aus gelben Augen. Sonderlich beeinflussbar schien die Nervensäge jedoch nicht zu sein. Gut für sie, schlecht für Sunday. Sein Angebot, dass sie mit Umbra spielen könnte, schien sie immerhin in Betracht zu ziehen; was ihn dann hoffentlich aus der Affäre ziehen würde. Solange sie dem Raubvogel nichts tun würde. Falls doch würde dieser aber doch wohl genug Intelligenz besitzen, sich aus der Situation wieder zu befreien; hier hatte er immerhin den Himmel über dem Kopf und den Wind unter den Flügeln, konnte also einfach abhauen und vielleicht-hinterherfliegenden-Bällen einfach im Flug ausweichen, bis er außer Reichweite war. So viel Grausamkeit traute er einem kleinen, einsamen Mädchen jedoch bei weitem nicht zu. Ihre eher rhetorisch klingende Frage wurde also mit einer knappen Geste der Hand beantwortet; wenn sie denn unbedingt wollte. Alleine ihr nervöses werfen und fangen des Balles schien immerhin schon genug zu sein, um die Aufmerksamkeit des Raubvogels zu erlangen; der immerhin flog nun kleinere Kreise, ehe er neben ihren Füßen landete und verbal einen Aufstand probte, die Flügel aufstellte und scheinbar nach dem Ball bettelte, wie ein Welpe. "Umbra." nannte Sunday den Namen des Federviehs ― und klinkte sich dann schon eher aus dem Gespräch aus.
Ihre Erklärung immerhin war viel zu lange und uninteressant, kassierte nur ein knappes "Aha." von Sunday, wobei die Fremde dann, als sie ihm den Schläger hinhielt, dann doch wieder einen Blick und etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt bekam. Langsam lehnte er sich ein wenig nach vorn, als wolle er nun auf einer Augenhöhe mit ihr sein, wobei sein Blick von ihrem rechten zum linken Auge huschte und wieder zurück, ehe er den Mund öffnete ― doch entkamen ihm keine Worte, stattdessen streckte er die Hand aus, nahm tatsächlich den Schläger entgegen... und ließ ihn dann einfach wieder fallen, breitete die Flügel aus und schüttelte den Kopf. "Spiel mit jemand anderem." bemerkte er noch, erstaunlich freundlich, wobei sein Blick zu Umbra huschte der, anstatt sich ebenfalls in die Luft zu schwingen, fröhlich zu dem Schläger hüpfte und diesen anstupste. Schnaubend schlug Sunday mit den großen Schwingen in die Luft, hob schließlich ab und flog zurück in Richtung Stadt, damit er sich in der nächstbesten Kneipe verkrümeln konnte.

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