"Mit freundlichen Grüßen."

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Re: "Mit freundlichen Grüßen."

Beitrag  Sunday am Fr 13 Jul 2018 - 22:35

Fell und Federn war immerhin ein Anfang; auch wenn Sunday, je mehr er über Manjas Fluch erfuhr und darüber nachdachte, immer weniger mit ihr tauschen wollen würde. Vermutlich wäre er schon längst in Depressionen versunken, könnte er keine Menschen anfassen. Und das nicht einmal, weil er nicht ohne menschlichen Kontakt leben konnte, das funktionierte super (sah man ja), sondern einfach, weil es ihn wohl zu sehr quälen würde, gedanklich immer wieder zu sterben, weil ihn aus Versehen jemand anrempelte oder antippte. Die Angst, dass es passieren könnte, wäre ihm mit Sicherheit einfach zu hoch und das Risiko würde er nicht eingehen wollen. Sie schien ihre düsteren Gedanken allerdings unter Kontrolle zu haben, zumindest im Moment, sprach schon Komplimente dem Adler gegenüber aus, während sich in Sundays Kopf kleine Regenwolken bildeten.
Welche, die er mit einem Kopfschütteln wieder beseitigte. "Mhm." — immerhin konnte sie ihn nicht dazu bringen, noch ein paar Tage wie ein Parasit hierzubleiben. Vermutlich würde sie das auch gar nicht wollen. Sie nicht oder ihr Stiefvater nicht, den Sunday zwar nicht kannte, den Blutsauger jedoch auch nicht unbedingt kennenlernen wollte. Wenn er Manja schon das Jagen beigebracht hatte... würde er vielleicht auch Halb-Geflügel wie Sunday jagen. Auch wenn das ein vielleicht unfairer Gedanke war. "Ich glaub nich', dass er das versteht. Er ist zwar nich' dumm, aber trotzdem ein wildes Tier." Leicht zuckte Sunday mit den Schultern. Umbra schien derweil ganz begeistert von Manja zu sein, tappte noch näher zu ihr und drehte den Kopf, wie eine Katze, die dem Besitzer zeigen wollte, wo sie gekrault werden wollte. Kaum hob der Vogel allerdings den Fuß an, um damit vermutlich auf Manjas Hand zu zielen, streckte Sunday fast die Hand dazwischen, konnte sich jedoch noch zurückhalten — immerhin trug Manja keinen Handschuh mehr. Stattdessen raschelte er nur mit den Flügeln, wobei die Bewegung ein wenig an der Wunde zog, jedoch ihren Zweck erfüllte; Umbra erstarrte fast schon, sah Sunday neugierig an und hatte den Plan, auf Manja zu klettern, scheinbar schon wieder vergessen.

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Re: "Mit freundlichen Grüßen."

Beitrag  Manja am Sa 14 Jul 2018 - 1:13

Oh, Umbra schien offensichtlich sehr zu gefallen, wie ich ihn streichelte und zauberte mir ein entzücktes Lächeln aufs Gesicht. So wie er den Kopf drehte, erinnerte er mich ein bisschen an Constantine II.. Und vielleicht ein ganz kleines bisschen an Constantine den Vampir. Ich bemerkte, dass er näher kam, sah aber nicht, dass er die Klaue hob, weshalb ich ein bisschen verwirrt war, als Sunday plötzlich mit den Flügeln raschelte und Umbra plötzlich erstarrte. Auf Sundays letzte Worte seufzte ich nun leise und legte den Kopf etwas schräg, während ich gleichzeitig überlegte, warum der Mann den Vogel so indirekt zurecht wies. Oder was auch immer.
"Du hast wahrscheinlich Recht. Nicht, dass er sich am Ende noch fühlt wie ein Hund, dem man ein Leckerchen vor die Nase hält." Mit einem leisen Seufzen berührte ich Umbra am Schnabel und hoffte, dass er nicht zuschnappen würde. So ein Schnabel fand ich immer sehr faszinierend. Er war glatt und ziemlich fest, fühlte sich aber irgendwie... weich an. Uriels Schnabel hatte sich genauso angefühlt. "Nicht, dass ich Umbra als Hund bezeichnen würde." Ich mochte Hunde, aber dieser Adler war um ein Vielfaches eleganter. "Ist er eigentlich ein Albino oder... warum ist er weiß? Weißt du das?"

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Re: "Mit freundlichen Grüßen."

Beitrag  Sunday am Sa 14 Jul 2018 - 11:17

Über Umbra zu reden schien Sunday fast leichter zu fallen, als über alles andere zu reden — war es auch. Der Adler brachte ein wenig Abwechslung in seinen Alltag, etwas Gesellschaft in sein Dasein. Auch wenn der 25-Jährige in der Gesellschaft des Raubvogels oft eher genervt wirkte, sobald andere Personen um ihn herum waren, legte sich das eigentlich, sobald er und der Adler alleine waren. Als wolle der Weißhaarige nicht zeigen, dass er überhaupt jemanden mögen konnte. Auch wenn dieser Jemand seine Sprache nicht sprach, ihm öfter die Krallen in den Rücken schlug und allgemein eine enorme Nervensäge war. Manjas Vergleich brachte Sunday dazu, die Lippen aufeinanderzupressen, um nicht leise zu Lachen. Der Vergleich war banal, die Vorstellung unschön, dennoch fand er es irgendwie amüsant. "Mit einem Hund hat er wirklich wenig gemeinsam. Höchstens die Anhänglichkeit." Manjas nächste Frage beantwortete er zunächst mit einem Schulterzucken. "Keine Ahnung. Ich schätze schon." — wobei er dann vielleicht etwas empfindlicher wäre. Anfälliger für Krankheiten und so weiter. Dass er so lange (fast) still hielt, wunderte Sunday ein wenig. "Du hast anscheinend irgendne' Ausstrahlung auf Tiere, dass sie dir vertrauen." merkte er an, dabei war es nur eine These, die er aufstellte. So gut kannte er sie schließlich nicht. Nur würde es passen — wobei es nicht nur Tiere betraf. Er immerhin hatte gleich ihre Hilfe gesucht, obwohl er stockbesoffen gewesen war und sie erst seit einem Tag gekannt hatte.

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Re: "Mit freundlichen Grüßen."

Beitrag  Manja am Sa 14 Jul 2018 - 12:16

Auch wenn Sunday noch so sehr seine bemerkbaren Reaktionen auf meine Worte verbarg, so spürte ich trotzdem jede emotionale Regung in ihm, auch wenn er das nicht wusste. Daher entging mir nicht, dass ihn meine Aussage, mein Vergleich, ihn offenbar amüsierte, auch wenn er sich nicht derartig äußerte. "Ja, das kann stimmen." Und an Umbra gerichtet: "Du bist viel eleganter als ein Hund, nicht wahr?"
Sunday nächste Anmerkung ließ mich ihn etwas überrascht anschauen, ehe ich lächelte. "Findest du? Dankeschön." Ich betrachtete es als Kompliment - ein ziemlich schönes, sogar - und freute mich solche Worte von ihm zu hören. "Vielleicht denkt er auch wir sind gute Freunde und hält deshalb so still. Ich meine, von dir lässt er sich doch sicher auch streicheln, oder?" Sanft strich ich an der Unterseite seines Schnabels entlang, hinab und über seinen Hals. Ob ich den schönen Adler wohl nochmal sehen würde?

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Re: "Mit freundlichen Grüßen."

Beitrag  Sunday am Sa 14 Jul 2018 - 18:58

Sein Kompliment (vielleicht war er inzwischen viel zu nett), brachte Manja zum lächeln. Ihre Frage beantwortete er mit einem stummen Nicken; einer weiteren Erklärung benötigte es nicht. Erst ihre These, dass Umbra annehmen könnte, sie seien gute Freunde, entlockte Sunday wieder Worte. "Naja-" Besonders überzeugt klang er nicht. Der Adler wusste doch genau, dass Sunday keine Freunde hatte. Dass er meist alleine unterwegs waren und die Personen, die ihn abends begleiteten, am nächsten Morgen schon wieder verschwunden waren. "-kann sein." stimmte er schließlich noch zu, zuckte kaum merklich mit den Schultern und seufzte dann. "Ich sollte langsam gehen." Seine Stimme war leise, fast so, als würde er nicht wollen, dass Manja ihn verstand. Gestern Abend hatte er noch im Sinn gehabt, einfach zu verschwinden, sobald er aufwachte — wäre da nicht sein teures Hemd, das noch in ihrem Trockner wartete. Doch wollte er ihre Geduld und Gastfreundschaft nur ungerne länger strapazieren. Ohnehin müsste er ihr in ein paar Tagen sowieso wieder einen Besuch abstatten. "Wie lange dauert's, bis die Fäden raus können?" fragte er schließlich noch, diesmal ein wenig deutlicher. Umbra dagegen wirkte nicht so, als wollte er schnell wieder weg. Sollte der Adler eben noch eine Weile bei Manja bleiben, wäre Sunday auch recht. Das Federvieh immerhin würde nicht nach Alkohol fragen und eine Beleidigung nach der anderen ausspeien ; selbst wenn, würde man es nicht verstehen.

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Re: "Mit freundlichen Grüßen."

Beitrag  Manja am Sa 14 Jul 2018 - 23:44

Als Sunday anmerkte, dass er langsam gehen sollte, sah ich zu ihm auf und lächelte sacht. "Wie du möchtest." Tatsächlich hatte ich nichts dagegen, wenn er eigentlich noch bleiben wollte. Ich mochte es Gesellschaft zu haben und... störte mich an meiner Einsamkeit, aber das würde ich ihm jetzt nicht unter die Nase reiben. Es reichte ja, wenn er mich wegen meines Fluchs bemitleidete - auch wenn er das nicht tun musste. "Ich hole dann nur schnell dein Oberteil aus dem Trockner. Der sollte so langsam fertig sein." Während ich das sagte, streichelte ich Umbra noch einmal ausgiebig, ehe ich mich wieder aufrichtete.
"Ich würde der Wunde etwa eine Woche lassen, um zu kurieren. Bis dahin solltest du den Flügel wirklich schonen." Ich rieb mir den Nacken, weil ich mir gut vorstellen konnte, dass es nicht angenehm für ihn sein würde eine Woche den Flügel nicht benutzen zu dürfen. "Wenn die Wunde dann gut aussieht, ziehe ich die Fäden und du müsstest den Flügel wieder bewegen können. Es kann aber auch sein, dass es dann noch ein paar Tage dauert. Deshalb ist es wichtig, dass du regelmäßig die Salbe aufträgst, die ich dir gezeigt habe." Es nur in seinem Interesse das zu tun. So blieb die Wunde gesund und heilte schnell.

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Re: "Mit freundlichen Grüßen."

Beitrag  Sunday am So 15 Jul 2018 - 10:41

Manja widersprach nicht; vielleicht war sie auch froh, ihn nicht ewig dabehalten zu müssen, wie es bei dem Streuner der Fall war. Was durchaus verständlich war. Sunday immerhin hatte seine eigene Wohnung, eigenen Willen, bräuchte eigentlich niemanden, der auf ihn aufpasste — auch nicht Umbra. Dass es nun allerdings schrecklich ungewohnt wäre, seine Wohnung zu erreichen, zu Fuß, verdarb ihm die Laune gleich. Die vielen Treppenstufen verspotteten ihn jedesmal, wenn er sie erklimmen musste. Was er heute tun würde — um seine Wohnung dann eine Woche lang nicht zu verlassen (und nach dieser einen Woche dann wieder hier aufzukreuzen und zu beten, dass es genug verheilt war, um die Fäden zu ziehen.) Mit einem Seufzen richtete Sunday sich ebenfalls auf, was Umbra nicht unbedingt zu gefallen schien; immerhin plusterte der sich protestierend auf und brabbelte Dinge vor sich hin, die niemand verstand.
Erst als Sunday zum sprechen ansetzen wollte, breitete Umbra die Flügel aus und versuchte, auf Sundays Schulter zu landen, doch fing er den Vogel mehr oder minder auf und setzte ihn wieder auf dem Boden ab. "Okay. Eine Woche. Sollte machbar sein-" -wenn man sein Haus nicht verlässt. Würde er in dieser Woche eben keine Lieferungen ausstellen, sondern einfach warten, bis die Tage vorbeigingen. Dass ihn die Vorstellung nicht begeisterte, sah man ihm durchaus an — trotzdem ging er nun ein paar Schritte, zurück in Richtung Hintertür, Umbra noch einen Blick zuwerfend, wobei er als Abschied (der nicht lange dauern würde) eine Geste mit der Hand beschrieb.

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Re: "Mit freundlichen Grüßen."

Beitrag  Manja am So 15 Jul 2018 - 12:09

Es war schon sehr niedlich zu sehen, wie Sunday und Umbra miteinander umgingen. Der Vogel schien ihn wirklich sehr zu mögen. Nachdem Sunday ihn auf dem Boden abgesetzt hatte und zur Hintertür ging, streichelte ich Umbra nochmal kurz über den Kopf. "Wir sind gleich wieder da.", murmelte ich dem schönen Vogel zu. Dann hastete ich Sunday hinterher zur Hintertür, die ich ihm wieder aufhielt und ging dann voran in die Wohnung - glücklicherweise ohne ein Zusammentreffen mit Frau Kostich.
Das Wohnzimmer sah jedenfalls noch genauso aus, wie wir es zurück gelassen hatten. Mit dem Unterschied, dass Constantine II. nun seine helle Freude an den Daunen und Federn hatte, die am Boden lagen. Hoffentlich frisst er davon keine. Im Vorbeigehen schnappte ich mir ein paar der hübschen Federn und legte sie zu meiner Auswahl auf den Tisch, ehe ich zu Sunday sah. "Warte ruhig hier, ich brauche nur einen Moment." Ich deutete dabei auf das Bad, das ich kurz darauf auch schon betrat und den Trockner ausstellte. Die Wäsche von Cederic und mir ließ ich in einem Korb liegen, während ich Sunday Hemd hervor kramte. Dann kam ich mit dem Kleidungsstück auch schon zurück. "Ich hoffe, es stört dich nicht, wenn es zerknittert ist." Cederic bevorzugte seine Hemden gebügelt, erledigte das meistens aber selbst. "Ich könnte versuchen dir beim Anziehen zu helfen, aber ich mache mir Sorgen um die Naht." Er hatte die Stiche tapfer ausgehalten und ich wollte nicht, dass er noch mehr Schmerzen erleiden musste. "Die Salbe findest du in so ziemlich jeder Apotheke und sie ist auch nicht teuer." Während ich das sagte, reichte ich Sunday sein Oberteil.

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Re: "Mit freundlichen Grüßen."

Beitrag  Sunday am So 15 Jul 2018 - 13:04

Es dauerte nicht lange, bis sie das Innere der Wohnung, besser gesagt das Wohnzimmer, wieder erreicht hatten. Die Federn und Daunen, die Sunday hinterlassen hatte, schienen Constantine den Zweiten zu amüsieren, immerhin spielte er damit, als wären sie extra für seine Pfoten hier aufgetaucht. Was nur der Beweis dafür war, dass Sunday sich auf seinen Fall eine Katze anlegen sollte — seine Wohnung immerhin war voller Federn, die er und Umbra über die Zeit verloren hatten. Vielleicht sollte er einmal gründlich staubsaugen, besonders unter seinem Mobiliar. Wahrscheinlich hatte sich unter seinem Bett schon längst ein Teppich aus weißen Daunen und Federn angesammelt, so oft wie Sunday einschlief, ohne seine Flügel zurück unter seine Haut zu transportieren. Das Umherwälzen war immerhin nicht das aller-sanfteste, dass seine Flügel dabei nicht komplett vollständig blieben, war nur logisch. Während Manja ihn also anwies, hier zu warten, nachdem sie einige Federn aufgesammelt hatte, ließ er nur den Blick ruhig über den Boden gleiten, beobachtete schließlich den Vierbeiner bei seinem Tun und sammelte, kaum dass Manja im Badezimmer verschwunden war, noch einige Federn auf, legte sie zum Rest und fuhr sich mit der Hand durch die Flügel, um eventuell lockere Federn mit den Fingern rauszukämmen. Dass er dabei recht erfolglos blieb, war mehr als positiv — immerhin war er nicht in der Mauser.
Manjas Stimme riss ihn wieder aus den Gedanken. "Nein, is' schon gut so." Er bügelte seine Kleidung immerhin auch nie — sondern warf sie, sobald sie gewaschen war, einfach zu den restlichen auf einen Haufen. Während die Rothaarige redete, nahm er das weiße Hemd wieder entgegen, betrachtete es und schien über ihr Angebot nachzudenken. Mit einer Hand strich er dabei über die ordentlichen Schnitte im Stoff für seine Flügel. "Also soll ich... halbnackt nachhause spazieren?" Er schnaubte. Nachhause und in die nächste Apotheke. Probeweise bewegte er die Flügel wieder, faltete sie so, dass er das Hemd am besten anziehen könnte — gab dann jedoch wieder auf und faltete das Hemd einfach halbherzig. "Auch egal." Es war nur ein leises Murren, gefolgt von verständlicheren Worten. Oder, besser gesagt, einem Wort; "Danke."

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Re: "Mit freundlichen Grüßen."

Beitrag  Manja am So 15 Jul 2018 - 14:09

Hätte Sunday angemerkt, dass es ihn stören würde, wenn das Hemd zerknittert war, hätte ich mir tatsächlich noch die Mühe gemacht den Stoff zu bügeln, aber es schien ihn nicht zu stören, also sagt eich dazu nichts weiter. Bei seiner Frage danach, ob er halbnackt nach Hause spazieren solle, zögerte ich jedoch mit einem kurzen Blick auf seinen Oberkörper. Kalt war es draußen ja nicht, aber vielleicht war es ihm nicht so angenehm so... freizügig herum zu laufen. "Leider haben wir keine Oberteile, die du mit deinen Flügeln tragen könntest." Nachdenklich legte ich den Kopf etwas schräg. "Außer, du hast Lust zwei Stunden darauf zu warten, dass ich etwas dafür zurecht mache."
Tatsächlich hätte ich eine grobe Vorstellung, was ich ihm schneidern könnte, war jedoch nicht sicher, was für ein Oberteil ich dafür opfern könnte. In meine Kleidung passte er höchstwahrscheinlich nicht rein - außer er wollte etwas bauchfreies. Er sah schlank genug aus, um den Stoff nicht zu sehr zu dehnen, aber er war viel größer als ich - sicher 20cm - weshalb ich bezweifelte, dass er sich darin wohl fühlen würde. Ich könnte ihm ein Hemd von Cederic geben. Bzw. eines davon opfern. Aber dann würde es trotzdem noch eine Weile dauern, bis ich das Kleidungsstück vorbereitet hätte und ich war mir nicht sicher, wie lange Sunday noch hier zu bleiben bereit war. "Umbra könnte in der Zeit natürlich auch reinkommen. Constantine II. kann solange in meinem Zimmer bleiben."

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